Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.04.2017

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Tauben-Skabiose  
 
Die Tauben-Skabiose, auch Tauben-Grindkraut genannt, ist eine Pflanzenart  der Gattung der Skabiosen innerhalb der Familie der Geißblattgewächse.
Die Tauben-Skabiose ist eine zart violett bis blauviolett blühende Wiesenblume. Man findet die Pflanze in ganze Europa auf Trockenrasen/Magerwiesen, und sie ist eine wichtige Nahrungspflanze für Insekten (Bienen und Schmetterlinge). Die Tauben-Skabiose wird in Salaten gegessen um den Stoffwechsel anzuregen, sie wurde früher gegen Krätze eingesetzt, daher auch der Name Tauben-Grindkraut.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Krätze
Heilwirkung:
stoffwechselstärkend
Anwendungsbereiche:
Grind, Krätze, Stoffwechselstärkung
wissenschaftlicher Name:
Scabiosa columbaria L.
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name:
Pigeon's scaboius
volkstümlicher Name:
Tauben-Grindkraut, Tauben-Skabiose, Taubenskabiose
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Flavonoide, Mineralstoffe, Scabiosid, Vitamine
Sammelzeit:
Frühling-Herbst

Anwendung

Salate

Die frischen Blätter werden Salaten beigegeben und wirken Stoffwechsel anregend und stärkend.
Äußerlich

Ein Breiumschlag aus frischen Blättern wurde früher gegen Krätze und andere Hautparasiten eingesetzt.

Geschichtliches

Die Tauben-Skabiose war früher vor allem ein Mittel gegen Krätze und andere Hautparasiten. Heute ist sie immer öfter als Zierpflanze in Gärten zu finden und wird von vielen Insekten (Bienen, Schmetterlinge) als Nahrungsquelle geschätzt. In einigen Gegenden ist die Tauben-Skabiose selten geworden und geschützt.

Pflanzenbeschreibung

Die Tauben-Skabiose wächst als sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 80 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist zumeist mehrfach verzweigt. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind am Rand und direkt auf den Blattadern behaart, ansonsten aber kahl, höchstens mit einzelnen verstreuten Haaren. Die Blattfarbe ist matt-grün. Die unteren Laubblätter sind in der Regel ungeteilt, eiförmig und nur am Rand gekerbt. Die oberen Laubblätter sind ein- bis zweifach gefiedert, mit linear-lanzettli-chen Abschnitten, die 1 bis 3 mm breit sind. Von Ende Juni bis Oktober werden körbchenförmige Blütenstände ausgebildet, die Durchmesser von 15 bis 35 mm aufweisen. Die Hüllblätter sind schmal-lanzettförmig und kürzer bis leicht länger als die eigentliche Blüte. Sie bilden einen Außenkelch von ein bis zwei Millimetern Länge. Im Blütenstand stehen viele Blüten zusammen. Am Körbchenboden sind spelzenartige Spreublätter vorhanden. Der eigentliche Kelch ist beborstet mit 3 bis 5 mm langen, runden Borsten. Sie sind dunkelbraun bis schwarz und auf der Innenseite schwach gekielt. Die Kiele haben eine 0,1 bis 0,2 mm breite Basis. Die bläulich-lilafarbene bis violette Krone ist fünfzipfelig. Die Fruchtstände sind kugelig. Die Frucht ist von einem häutig verlängerten Außenkelch eingeschlossen und mit 5 langen, schwarzen, hygroskopischen Kelchborsten versehen sind. Die einsamige und achänenähnliche Frucht ist 2,5 bis 3 mm lang.
Die Tauben-Skabiose ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Troc
ken- und Halbtrockenrasen und Wegrändern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die unteren Blätter sind oval-lanzettlich, die oberen fiederteilig. Der Stängel ist unterhalb der Blüten behaart. Die blauvioletten Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind endständige Köpfchen. Die Blüten am Rand sind größer als die inneren Blüten.
Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die Samen sitzen an stacheligen Fruchtständen.

Anbautipps

Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Standort sollte sonnig sein. Der Boden sollte lehmig, trocken und kalkhaltig sein.

Sammeltipps

Für Salat eignen sich am besten die zarten kleinen Blätter zwischen April und Juni. Für Umschläge können die Blätter von Frühling bis in den Herbst genutzt werden. Da die Pflanze geschützt ist, sollte man sie nicht in der freien Natur sammeln.


Matico   

Steckbrief

Heilwirkung:
Blaseninfektion, blutstillend, desinfizierend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Piper agustifolium
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

Botanisches

Piper angustifolium ist ein Strauch von über 2m Höhe. Seine knotigen, runden, fast purpurroten Stängel sind etwa 3mm dick, die jüngeren weichhaarig und tragen wechselständige, kurzgestielte, länglich-lanzettliche Blätter von ca. 10cm Länge und 3cm Breite, die am Grunde unsymmetrisch abgerundet oder herzförmig sind. Sie sind fast lederartig, oberseits warzig-rauhhaarig, unter-seits weich behaart und am Rande fein gekerbt. Die Blüten, die zwittrig sind, stehen in schlanken, walzlichen Ähren. Eine Blütenhülle fehlt, Staubgefäße zwei bis vier, Fruchtknoten einer. Die Frucht ist nur so groß wie ein Mohnsamen. Die Heimat der Pflanze sind die feuchten Wälder Süd- und Mittelamerikas. Blütezeit: Juli und September.

Geschichtliches und Allgemeines

Die erste gute Abbildung der Pflanze bringen Ruiz und Pavon, ohne jedoch ihre blutstillende Wirkung zu erwähnen. In Nordamerika wurde die Droge seit 1827 von den Ärzten verordnet. Nachdem Mérat und de Lens sich 1832 schon eingehend mit ihren Wirkungen beschäftigt hatten, wurde sie 1839 in England durch den Arzt Jeffreys aus Liverpool in den europäischen Arzneischatz eingeführt. In Deutschland wurde sie 1842 durch Martius bekannt. Verwechslun-gen mit den Blättern des im ganzen tropischen Amerika einheimischen, in der Wirkung ziemlich ähnlichen Piper aduncum L. sind öfters vorgekommen. Der Name Matico ist einer ganzen Reihe von Pflanzen beigelegt, deren Blätter kaum von den echten zu unterscheiden sind. Gilg und de Candole untersuchten alles ihnen zugängliche Pflanzenmaterial und fanden es von sechs verschiedenen Pflanzen herrührend. Dementsprechend schwanken auch die Inhaltsangaben. Der früher gefundene Maticokampfer ist z. B. in dem jetzt üblichen neuen Maticoöl nicht enthalten. Vielleicht sind hierdurch auch die Schwankungen in der Wirkung zu erklären.

Wirkung

In der amerikanischen Medizin werden die Maticoblätter als aromatisches Stimulans und Tonikum, ferner als Aphrodisiakum, Wundheilmittel und Hämostyptikum verwendet. Schleimhautkatarrhe der Urogenitalorgane wie Gonorrhöe, Leukorrhöe, chronische Cystitis usw. und Epistaxis, Menorhagie, Hämorrhoiden, Hämoptyse und andere Hämorrhagien wurden erfolgreich mit ihnen be-handelt. Auch in Europa dienen sie als Adstringens und finden bei Cystopathien und Gonorrhöen Anwendung. Das in den Blättern vorhandene ätherische Öl enthält Asaron. Die Befunde über die Bestandteile des Öles sind noch nicht einheitlich. So konnte Thoms einmal auch Dillapiol und Petersilienapiol nachweisen, in anderen Untersuchungen dagegen nur Asaron, Cineol (10%) und Kohlenwasserstoffe. Ältere Angaben nennen in den Blättern außerdem den Bitterstoff Maticin, eine krist. Säure "Artanthinsäure" und Gerbstoff.



BACHBLÜTEN
Ich lasse mich leicht überreden (28 Scleranthus)

- Diese Menschen lassen sich von jedem oder allem leicht überreden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie sich nicht mehr bis kaum mehr überreden


BACHBLÜTEN
Man ist innerlich gespannt, verhärtet (3 Beech)

- Diese Menschen sind innerlich angespannt und sich auch verhärtet und können diese nicht  lösen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese ihre Anspannung und Verhärtung allmählich lösen


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