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14.03.2020

tägliche News > März > 09.03.20 - 15.03.20
Löwenzahn
 
Schon kleine Kinder kennen den Löwenzahn und freuen sich an den lustigen Pusteblumen, mit denen sie ihn immer weiter verbreiten. Auf fast jeder Wiese steht er, und nur wenige wissen, daß er eine vorzügliche Heil- und Küchenpflanze ist. In meinem Garten darf er sich an einigen Stellen frei entfalten, weil ich ihn für schön und wichtig halte. Meist werden diese Pflanzen einfach als Löwenzahn bezeichnet, wodurch Verwechslungsgefahr mit der Gattung Löwenzahn besteht.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: blutbildend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Fieber, Appetitlosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit, Verstopfung, Magenschwäche, Hämorrhoiden, chronische Gelenkerkrankungen,  Rheuma,  Gicht, Leberschwäche, Gallenschwäche, Gallensteine, Nierensteine,  Allergien, Arteriosklerose, Wassersucht, Kopfschmerzen, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsfördernd, Schönheitsmittel, chronische Hautleiden,  Pickel, Ekzem, Hühnerauge, Warzen
 
wissenschaftlicher Name: Taraxacum officinale
 
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
 
englischer Name: Dandelion
 
volkstümliche Namen: Butterblume, Echter Löwenzahl, Gebräuchliche Kuhblume, Gemeine Kuhblume, Gemeiner Löwenzahn, Löwenzahn, Wiesen-Löwenzahn
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Wurzel
 
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Cholin, Inulin
 
Sammelzeit: Blätter und Blüten: Frühling, Wurzel: Frühling oder Frühherbst
 
 
Anwendung
 
Durch das frühe Erscheinen seiner Blüten ist der Löwenzahn eine wichtige Bienenweide, die der Entwicklung der Bienenvölker im Frühjahr dient, bei größeren Vorkommen aber auch eine Frühtracht-Honigernte ermöglichen kann. Löwen-zahnhonig hat ein kräftiges Aroma, ist im frischen Zustand goldgelb und dickflüssig und kandiert feinkörnig zu einem dann gelblichen Honig aus. Für ein Kilo-gramm Honig muss ein Bienenvolk über 100.000 Löwenzahnblütenbesuche durchführen. Vor allem Kinder bedienen sich des Blütenstandsstieles, der, an einem Ende gespleißt, eine Minitröteer gibt. Reißt man den Blütenstandsstiel in Streifen und legt diese anschließend ins Wasser, bilden sich durch die unterschiedliche Saugfähigkeit der inneren und äußeren Wand Spiralen. Die Innen-wand quillt stärker und bildet dadurch das Kurvenäußere.
 
Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen. Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Löwenzahntee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht.
 
Löwenzahnküche
 
Auch in der Küche hat der Löwenzahn vor allem im Frühling seinen Platz. Die zarten jungen Blätter ergeben feingeschnitten einen leckeren, jedoch herben Salat. Wers milder mag, kann den Löwenzahn mit anderen Wildkräutern oder gekauftem Salat vermischen.
 
Löwenzahnkaffee
 
Aus den Wurzeln kann ein Kräuterkaffee hergestellt werden. Dazu werden sie klein gewürfelt und getrocknet. In einer Pfanne oder auf dem Backblech werden sie vorsichtig unter Umrühren geröstet und anschließend in einer Kaffeemühle fein gemahlen. Nimm auf eine Tasse Wasser 1 TL dieses Pulver und koche es kurz auf. Nur kurz ziehen lassen. Am besten schmeckt der Kaffee mit Milch, Zimt und Honig.
 
Blütenessenz
 
Aus den Blüten des Löwenzahns kann man eine Blütenessenz zubereiten, die hilft Muskeln zu entspannen, die sich durch aufgestaute Gefühle verkrampft haben.
 
Anwendung
 
Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahns sind die Bitterstoffe. Sie fördern allgemein die Sekretion der Verdauungsdrüsen. Daneben wurde auch eine harntreibende Wirkung nachgewiesen, die möglicherweise auf die hohe Kaliumkonzentration zurückzuführen ist. Anwendung finden die Drogen bei Appetitmangel, Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen, bei Störungen im Bereich des Gallenabflusses und zur Anregung der Harnausscheidung bei entzündlichen Erkrankungen und Steinbildung. Die Volksheilkunde nutzt die Drogen au-ßerdem als leichtes Abführmittel, bei Diabetes, bei rheumatischen Erkrankungen und Ekzemen. Verarbeitet werden auch die frischen jungen Blätter zu Frühjahrskuren als Salat, Presssaft oder als Bestandteil im Smoothie. Die im Herbst geern-teten inulinreichen Wurzeln dienen (heute wieder) geröstet als Kaffeeersatz. Gegenanzeigen sind Gallensteinleiden sowie Verschluss der Gallenwege. Häufiger Kontakt mit dem Milchsaft der Pflanze kann zu Kontaktdermatitis führen. In der Volksheilkunde wird der Stängelsaft aber auch als Heilmittel bei Warzen und Hühneraugen empfohlen. Außerdem wird er im Haushaltsgebrauch gegen Warzen verwendet. Unter dem Namen Taraxacum wird der Löwenzahn homö-opathisch verwendet.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10cm bis 30 cm erreicht und in allen Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Seine bis zu 1 Meter (selten auch bis 2 Meter) lange, fleischige Pfahlwurzel ist außen dunkelbraun bis schwarz. Sie geht in eine kurze, stark gestauchte Sprossachse über, auf der die Blätter dicht in einer grundständigen Rosette stehen. Nach einer Verletzung des Vegetationspunktes regeneriert sich die Pflanze aus der Wurzel und bildet dann meist mehrere Blattrosetten. Die 10 bis 30 cm langen Blätter sind eiförmig bis eilanzettlich, unregelmäßig stark gelappt und tief einge-schnitten und gezähnt. Einschnitte und Zähne sind von der Basis bis zu etwa zwei Drittel der Länge stark, weiter zur Blattspitze häufig geringer ausgeprägt. Den Blattachseln entspringen meist mehrere, bis zu 60 cm lange Blütenstandsstiele. Jeder ist eine blattlose, außen schwach befilzte, hohle Röhre. An ihrem oberen Ende stehen dicht spiralig verteilt 30 bis 40 abstehende Hochblätter, die bald austrocknen. Darüber bildet ein Wirtel aus Hüllblättern einen anfangs geschlos-senen Schutz um die Blütenstandsknospe. Die Hüllblätter öffnen und schließen sich schützend mit dem Blütenstand und bleiben bis zur Fruchtreife grün. Der Blütenstand ist eine Scheinblüte, in dem viele gelbe Zungenblüten zu einem tellerförmigen Körbchen von etwa drei bis fünf Zentimeter Durchmesser zusammengefasst sind. In ihm öffnen sich die Einzelblüten ringförmig von außen nach innen. In der mehrere Tage währenden Blütezeit schließt sich der Blütenstand jeweils bei Nacht, Regen oder Trockenheit und schließlich beim Verblühen. Nach mehreren Tagen öffnen sich die Hüllblätter letztmals bei Fruchtreife und entlassen zuerst die eingetrockneten und abgestoßenen Blütenhüllen der Zungenblüten. Die Früchte, schlank tonnenförmige, mit haarigen Flugschirmen (Pappus) ausge-stattete Achänen, werden durch den Wind ausgebreitet (Schirmflieger). Im Volks-mundträgt die Pflanze daher auch den Namen Pusteblume. In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai. In deutlich geringerer Anzahl erscheinen Blüten auch noch bis in den Herbst. Da einige Merkmale sehr plastisch sind, können sich die einzelnen Pflanzen stark den jeweiligen Standorten anpassen. So produzieren Pflanzen an ungestörten Standorten lange, schräg aufrecht gehaltene Blätter und bis zu 50 cm lange, aufrechte Blütenstandstiele. Pflanzen auf begangenen Wegen oder häufig gemähten Wiesen haben dagegen viel kürzere, dicht dem Boden aufliegende Blätter und niederliegende, manchmal nur wenige Millimeter lange Blütenstandstiele.
 
Fast überall gedeiht der Löwenzahn, ohne daß wir etwas dafür tun müssten. Im zeitigen Frühjahr reckt er seine gezackten länglichen Blätter in einer Rosette aus dem Erdreich. Daraus wächst ein runder hohler Stängel, der bis zu 30 cm hoch wird. Dieser Stängel enthält einen weißen Saft. Schon bald sprießen auf diesen Stängel leuchtend gelbe Korbblüten, die die Wiesen in das herrliche Gelb des Frühlings tauchen. Nach kurzer Zeit entwickeln sich diese Blüten zu den bekannten runden Pusteblumen, die Kinder so gerne über die Wiesen blasen. An jedem der kleinen Schirme hängt ein Samen für eine neue Löwenzahnpflanze.

Moschus-Malve
Die Moschusmalve ist eine mehrjährige wärmeliebende Malvenart, die nördlich des Mittelmeeres selten zu finden ist. Sie mag einen trockenen, kalkarmen und warmen Standort, daher findet man sie manchmal an Ackerrändern und Weinbergen. Die Moschus-Malve ist eine alte Heilpflanze, vergleichbar mit der gehaltvolleren Malve. In der Volksheilkunde macht man keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Malvenarten. Die Heilwirkung ist schleimlösend und entzündungshemmend, hilft z.B. bei Husten. Da die Moschusmalve sehr selten ist, sollte man diese nicht in der freien Natur sammeln, zumal andere stärkere Malvenarten viel häufiger zu finden sind. Sie ist eine alte Heilpflanze. Sie ist ein Beispiel für einen Neophyten, der schon vor einigen Jahrhunderten bewusst vom Menschen eingeführt wurde.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Schleimlöser, Husten
Heilwirkung: adstringierend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, hustenstillend, lindernd, milchsekretionanregend, reizmildernd, schleimlösend, wundheilend
Anwendungsbereiche: Abführmittel, Altersflecke, Angina, Darmentzündungen, Frauenleiden, Halsentzündungen, Husten, Magenentzündungen, Wunden
wissenschaftlicher Name: Malva moschata L.
Pflanzenfamilie: Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name: Musk Mallow
volkstümlicher Name: Abelmoschus, Moschus-Malve
Verwendete Pflanzenteile: blühendes Kraut, junge Triebe, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe: Anthocyanglykoside, Ätherische Öle, Chlorogensäure, Gerbsäure, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Malvin, Polyphenole, Schleimstoffe
Sammelzeit: Junge Triebe: Frühling, Sommer, blühendes Kraut, Blüten: Som-mer, Samen, Wurzel: Herbst

Anwendung
Tee
1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250ml lauwarmen Wasser übergießen, 5-8 Stunden ziehen lassen, in der Zeit ab und zu umrühren, abseihen. Nicht aufkochen. Der Tee darf mit Honig gesüßt werden. Hilft bei Husten und Magen-Darm-Reizungen. Den Tee kann man auch zum Gurgeln nutzen, hilft bei Entzündungen im Mund und Rachen.
Salat
Frische Triebe, junge Blätter und die Blüten können einen Salat ergänzen. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Gemüse
Blätter können wie Spinat zubereitet oder fein geschnitten in Suppen gegeben werden. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Umschlag
Umschläge aus frischem Pflanzenbrei helfen bei Hauterkrankungen und Hautflecken.
Salbe
Das Kraut in Butter gekocht, wurde für Klistiere und zur Erweichung genutzt.
Wurzelsud
Eine abgekühlte Abkochung der Wurzel abseihen und als Haarpflegemittel nutzen.

Geschichtliches
Eine alte Heilpflanze, die seit der Antike vor allem im Mittelmeerraum genutzt wurde. Die Malven waren zeitweise ein Universalheilmittel bei alle Krankheiten. Wur-de dem Milchvieh zur Steigerung der Milchproduktion ins Futter gegeben und als Farbstoff genutzt. Außerhalb des Mittelmeerraumes als Zierpflanze eingeführt, die in günstigen Gegenden die Gärten verlassen hat.

Pflanzenbeschreibung
Die Moschus-Malve ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die oberen Laubblätter sind bis zum Grund in fünf bis sieben Abschnitte geteilt, diese wiederum in weitere Abschnitte. Die einzelnen Abschnitte sind schmal, und die Ränder verlaufen näherungsweise parallel. Die unteren Laubblätter sind nur grob bis zur Hälfte handförmig geteilt. Die seitenständigen Blütenstände enthalten eine bis drei Blüten. Die angeblich nach Moschusduftenden, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf weißen bis weißrosafarbenen Kronblätter sind meist 2 bis 2,5 Zentimeter lang. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna.
Die Moschus-Malve ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Ackerrändern, Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden. Die mehrjährige behaarte Pflanze wird zwischen 20 und 80 Zentimeter hoch. Die Stängel sind aufrecht. Die fiedrigen Blätter sind rundlich. Die weißen über rosa bis hellroten Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die nach Moschus riechenden Blüten haben einen Durchmesser von 3-6 cm, die Blütenblätter sind 2-3 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die nußartigen Samen in einem Kelch.

Anbautipps
Samen im Frühling direkt ins Freiland aussäen. Die Moschus-Malve mag trockene, kalkarme und stickstoffreiche Böden. Der Standort sollte sonnig sein.

Sammeltipps
Die Moschus-Malve ist selten, daher nicht in der freien Natur sammeln. Blüten direkt nach dem Aufblühen und die Blätter ohne Stängel ernten. Blüten an einem luftigen und schattigen Ort auf Papier/feinem Gitter ausbreiten und zügig trocknen. Das Kraut bündeln und an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Die getrockneten Blüten und Blätter vor Licht geschützt lagern.

Bachblüten
 
Ich bin in einer Schocksituation mit panikartiger Angst (26 Rock Rose)
 
-        Diese Menschen sind wie in einer Schocksituation mit einer panikartigen Angst
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können die Schocksituation mit panikartiger Angst besiegt werden
Bachblüten
 
Ich bin ein eigensinniger Mensch (27 Rock Water)
 
-        Diese Menschen können sehr eigensinnig sein
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diesen eigensinnige überwinden
Entwicklung des Essverhalten und Ernährungserziehung
 Die Basis für gesundes Ernährungsverhaltens wird bereits im Kindesalter geschaffen. Im Kleinkinderalter spielt vor allem die Vorbildwirkung eine große Rolle. Im Verlauf der Jahre wird das Erlernte immer mehr zur Gewohnheit und Bedarf einen ungeheuren Kraft auf werden um ungünstige Ernährungsverhalten wieder abzulegen.
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