Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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14.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 11.02.19-17.02.19


HAFERWURZ


Die violett blühende Haferwurz ist Heilpflanze, Gemüse und Zierpflanze in einem. Dennoch ist sie fast vergessen worden. Erst die Rückbesinnung auf alte Gemüsearten hat ihr wieder zu einiger Bekanntheit verholfen. Dabei war sie früher ein beliebtes Wurzelgemüse, geschätzt für ihren Geschmack, der an Austern erinnert. Doch sie wurde nach und nach von der Schwarzwurzel verdrängt. Die Heilkräfte der Haferwurz sind noch unbekannter als ihr Nährwert. Der Kenner weiß jedoch, dass er beim Essen der Haferwurz auch seiner Gesundheit eine Freude macht.
Die Haferwurzel, auch Purpur-Bocksbart, Habermark oder Austernpflanze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Bocksbärte innerhalb der Familie der Korbblütler. Die Nutzpflanze Haferwurzel kommt ursprünglich aus dem  Mittelmeerraum, wo sie seit der  Antike als  Gemüse verwendet wurde.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Nährend bei Diabetes
Heilwirkung: abführend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, lindernd
Anwendungsbereiche: Arteriosklerose, Blasenerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Gallenerkrankungen, Leberschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Tragopogon porrifolius
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Common Salsify, Oyster Plant
volkstümlicher Name: Austernpflanze, Bocksbart, Hafermaukel, Haferwurzel, Habermark, Lauchblättriger Bocksbart, Markwurz, Milchwurz, Purpur-Bocksbart, Weißwurzel
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Triebe, Blüte
Inhaltsstoffe: Inulin, Schleim, Vitamine
Sammelzeit: Frühjahr (Triebe, Blüten), Herbst (Wurzeln)

Anwendung

Die Haferwurzel wird vorwiegend als  Wurzelgemüse verwendet, aber auch die Blätter lassen sich als  Salat oder  Spinat zubereiten. Die süßlich schmeckende, milchsafthaltige „Wurzel", deren Geschmack an  Austern erinnert, ist sehr nahrhaft, was auch ein alemannisches Sprichwort besagt: „Habermark macht d’ Bube stark". Die Pfahlwurzeln werden im Herbst des ersten Jahres geerntet. Sie können über den Winter eingemietet werden.
Die Haferwurz wird als Heilpflanze hauptsächlich dadurch angewendet, dass man sie isst. Tees und ähnliches aus der Haferwurz sind eher nicht üblich, obwohl man bestimmt einen Tee aus dem Kraut oder aus der Wurzel versuchen kann. Der wichtige Inhaltstoff Inulin ist eine Art Stärkeersatz, der den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Daher eignet sich die Haferwurz besonders zur Ernährung von Diabetikern. Die ganze Pflanze gilt außerdem als harntreibend, krampflösend und durch den Schleim allgemein lindernd. Ihre traditionellen Anwendungsgebiete wie beispielsweise bei Leberschwäche, Bluthochdruck oder Arteriosklerose beruhen auf der Erfahrungsheilkunde und sind nicht durch medizinische Studien belegt.
Haferwurz in der Küche
Von der Haferwurz kann man fast alle Teile essen.
Wurzel
Wie der Name der Haferwurz schon sagt, geht es bei der Haferwurz vor allem um die Wurzel. Man kann die längliche Wurzel kochen wie Schwarzwurzel, also beispielsweise in leicht gesalzenem Wasser. Entweder kocht man die gewaschenen Wurzeln im Ganzen oder in kleine Scheiben geschnitten. Die Garzeit beträgt etwa 15 Minuten, es geht also schneller als bei Karotten. Alternativ kann man die Haferwurz auch im Backofen garen. Ihr Geschmack erinnert an Austern, was ihr auch den Nahem Austernpflanze eingebracht hat. Man kann die gegarte Haferwurz als Gemüse essen, mit Sauce, Sättigungsbeilage und Fleisch oder Fisch (auf Wunsch). Sie eignet sich auch für Suppen, entweder gemischt mit anderen Gemüsearten oder als reine Cremesuppe. Man kann die junge Wurzel auch roh reiben oder raffeln, um sie als Salat zu essen. Der Phantasie bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt.
Hinweis! Im Innern der Wurzel befindet sich ein Milchsaft. Wenn man die Wurzel schält, tritt dieser Saft aus und kann sich verfärben. Daher bereitet man die Wurzel besser nur gewaschen zu und lässt sie ungeschält.
Junge Triebe
Die neuen Triebe, die im Frühjahr sprießen, kann man roh oder gekocht als Gemüse und Salat zubereiten.
Blütenstängel
Die Stängel der Blüten kann man kochen wie Spargel und entsprechend einsetzen, also beispielsweise mit
Sauce Hollandaise und Kartoffeln.
Blüten
Die Blüten können roh als Zierde im Salat gegessen werden.
Sprossen aus den Samen
Aus den Samen kann man Sprossen ziehen, die sich zum Verzehr im Salat eignen.

Geschichtliches
Die Haferwurz wurde im Mittelmeerraum schon in der Antike als Gemüse angebaut und auch medizinisch eingesetzt. Der berühmte Heilkundige Dioskurides erwähnte sie im 1. Jahrhundert nach Chr. Er empfahl sie vor allem zur Stärkung von Leber und Galle. Auch Plinius beschrieb die Haferwurz. Schon einige Jahrhunderte früher erwähnte sie der Grieche Theophrastos. Irgendwann kam die Haferwurz auch nach Mitteleuropa. Auch hier wurde sie als Gemüse und Heilpflanze verwendet. Unter anderem schrieben Albertus Magnus im 13. Jahrhundert und Hieronymus Bock im 16. Jahrhundert und über die Haferwurz und ihre Anwendung. Doch allmählich verlor die Haferwurz an Bedeutung. Zwar wurde sie in Deutschland noch in geringen Mengen im 20. Jahrhundert angebaut, aber sie geriet nach und nach in Vergessenheit. Die Schwarzwurzel verdrängte die Haferwurz schließlich fast ganz, wenngleich auch die Schwarzwurzel nur eine geringe Bedeutung in der Küche hat. Dank Bio-Bewegung besinnen sich viele Menschen wieder auf die alten Gemüsearten zurück. Daher wird auch die Haferwurz wieder bekannter.

Pflanzenbeschreibung
Die Haferwurz kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie ist aber auch in Mitteleuropa heimisch geworden, nachdem sie hier erst einmal eingeführt wurde. Die violette Haferwurz ist eng mit dem hiesigen Wiesen-Bocksbart verwandt, der gelb blüht. Die Haferwurz wächst bevorzugt in sandigen, lockeren, tiefgründigen Böden und braucht viele Nährstoffe. Zum optimalen Gedeihen braucht die Haferwurz volle Sonne. Die zweijährige Pflanze wird im zweiten Jahr bis zu 120 Zentimeter hoch. Im ersten Frühjahr treibt die Wurzel zunächst schmale Blätter in einer Rosette aus. Erst im zweiten Jahr erscheint im Mai der Blütenstängel und etwas später zwischen Mai und August die Blüte. Die großen, violetten Blüten öffnen sich nur morgens und schließen sich mittags schon wieder. Nach wenigen Tagen sind sie verblüht. Dann schließt sich die Hülle der Blüte wie eine Art langer, schmaler Schnabel. Aus diesem Schnabel bildet sich nach einer Weile der Fruchtstand, der an die Pusteblumen vom Löwenzahn erinnert, aber deutlich größer und leicht bräunlich sind. Die lange Pfahlwurzel wird bis zu 30 cm lang. Sie ist innen weiß und außen gelblich.
Vegetative Merkmale
Die Haferwurzel ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 120 Zentimetern erreicht. Sie bildet bis zu 30 Zentimeter lange Pfahlwurzeln.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht Juni und Juli. Die  Stängel tragen meist mehrere  Blütenkörbe. Die Korbstiele sind bei den Korb zu stark verdickt. Die Hüllblätter überragen die Zungenblüten meist. Die Zungenblüten sind trüb-purpurfarben bis purpurlila. Die  Achänen sind inklusive Schnabel 40 bis 55 Millimeter lang.

Anbautipps
Für den Anbau der Haferwurz sollte man einen sonnigen Standort wählen und den Boden gut auflockern. Am besten sät man die Haferwurz früh im Jahr an Ort und Stelle. Sobald die kleinen Pflänzchen sprießen, werden sie auf etwa 15 cm vereinzelt.

Erntetipps
Wenn man die Wurzeln der Haferwurz verwenden will, sollte man sie im Herbst des ersten Jahres ernten. Im zweiten Jahr, nach der Blüte, wird die Wurzel holzig und eignet sich nicht mehr für die Küche. Die Wurzel wird ausgegraben und kann auf Wunsch im Winter im Keller eingelagert werden. Die Blätter, Stängel und Blüten kann man abschneiden, wenn sie gewachsen sind und möglichst frisch verwenden.




JOHANNISBROTBAUM

Der Johannisbrotbaum wächst im Mittelmeerraum und Asien. Er trägt lange, braune Schoten, die süßlich schmecken. Die Schoten-Frucht wird auch Carob genannt. Sie wird gerne als Kakao- oder Kaffee-Ersatz verwendet. Die Samen der Schoten können als Verdickungsmittel benutzt werden. Sie haben aber auch Heilwirkungen. Sie können Sodbrennen lindern, Durchfall beheben, aber auch Verstopfung beheben.
Der Johannisbrotbaum bzw. in Österreich Bockshörndlbaum, auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Diese Art kommt im  Mittelmeerraum und  Vorderasien vor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Magenschwäche, Sodbrennen, Verstopfung, adstringierend, erweichend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Ceratonia siliqua
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Nutzung
Nutzung der Frucht (Carob)
Das Fruchtfleisch, das sogenannte „Carob", ist anfangs weich und aromatisch-süß, wird später hart und ist dann lange haltbar. Das Wort stammt vom Ara
bischen „Charrūb“. Früher waren auch die Synonyme Bockshorn und Soodbrot verbreitet. Im Monat September ist die Haupterntezeit, in der, wie mancherorts bei der Olivenernte, mit Stöcken gegen die Zweige geschlagen wird, damit die reifen Fruchtbündel mit dunkelroter, fast schwarzer Färbung zu Boden fallen. Das vorzeitige Abschlagen der Früchte ist notwendig, da diese sonst erst überreif vom Baum fallen und durch die oft zwischenzeitlich erfolgte rasche Feuchtigkeitsaufnahme sehr fäulnisanfällig wären. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist nicht möglich, weil Stamm und Äste dick und damit unflexibel und bruchanfällig sind. Auch beim manuellen Abschlagen muss darauf geachtet werden, die neuen Blütenansätze nicht zu beschädigen. Die Erntekosten machen etwa ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus. Der Ertrag liegt im jahrzehntelangen Mittel bei durchschnittlich rund 75kg je Baum. Jedoch sind Ernten von 100 bis 200 oder gar 250kg bei besonders kräftig und isoliert herangewachsenen Bäumen keine Seltenheit. Ein Arbeiter kann an einem Tag 250 bis 280kg Früchte ernten. Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft (Kaftan) gepresst, zu Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken vergoren. Auch der  Kaftanhonig wird aus dem Johannisbrot gewonnen. Das Fruchtfleisch wird auch zu Carobpulver vermahlen, das  Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist. Um hochwertiges Carob zu erhalten, werden wegen des häufig bitteren Geschmacks der Enden nur die Mittelteile der Hülsenfrüchte grob zerkleinert, geröstet und zu Johannisbrotmehl vermahlen. Der  Zuckergehalt und das spezielle fruchtig-karamellige Aroma des Pulvers erinnern geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carobpulver aber sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie  Koffein oder  Theobromin. Gut verschlossen ist es über mehrere Jahre haltbar. Der süße Geschmack kommt von den enthaltenen niedermolekularen Kohlenhydraten (Einfach- und Zweifachzucker). Außerdem sind 35 bis 45% hochmolekulare Kohlenhydrate (Stärke und Ballaststoffe), etwa 5% Eiweiß und etwa 3,5% Mineralstoffe sowie etwa 1 % Fett enthalten. Das ballaststoffreiche, fettarme Pulver enthält  Vitamin A,  B,  Calcium und  Ei-sen, wodurch es als diätetisches Lebensmittel und für Kinder geeignet ist. Dies sollte allerdings nicht über-bewertet werden, da man normalerweise nur geringe Mengen verzehrt (Gewürz). Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der  Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die  Fettverbrennung anregen. Carobpulver kann Kakaopulver in allen Funktionen ersetzen. Es eignet sich für Marmorkuchen genauso wie für Mousse, Pudding oder Milchmixgetränke. Hauptsächlich in Bio-Märkten ist ein Nougat-ähnlicher Aufstrich erhältlich, der ca. 20 % Carobpulver enthält. Überwiegend wird Carob heute als Tierfutter verwertet.
Nutzung der Samen (Carubin)
Als Nahrungsmittel und Lebensmittelzusatzstoff
Es besteht aus etwa 30% Schale, etwa 25% Samen und etwa 45% Endosperm. Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein  Polysaccharid, das größtenteils aus  Galactose (20%) und  Mannose (80 %) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6%  Proteine sowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des  Guarkernmehls, wobei die Viskositätder Lösungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert  Emulsionen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es  Synergien mit  Xanthan,  Carrageen und  Agar. Heute liefern die Kerne ein technisch genutztes Verdickungsmittel, Carubin oder auch Johannisbrotkernmehl, Karuben- oder Carubenmehl. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen. Unter der Nummer E 410 ist es in der EU  uneingeschränkt (auch für  Bio-Produkte) als  Lebensmittelzusatz-stoffzugelassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen,  Colitis und  Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln. Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen  Allergien auslösen.
Als Gewichtseinheit
Da die Samenkörner des Johannisbrotbaumes ein konstantes Durchschnittsgewicht von rund 200  Milligramm aufweisen (das Gewicht der einzelnen Samen variiert beim Johannisbrotbaum ebenso stark wie bei vielen anderen Baumarten!), vor allem aber, weil sich bei ihnen auch sehr kleine Gewichtsunterschiede von nur 5 Prozent zwischen einzelnen Samenkörnern mit erstaunlicher Genauigkeit (> 70% Trefferquote) schätzen lassen, wurden sie in der Antike als  Wägeeinheit für Diamanten verwendet. Daran erinnert die noch heute gebräuchliche Bezeichnung  Karat. Das Karat ist ein  Lehnwort nach dem franzö-sischen le carat, welches seinen Ursprung im italienischen carato hat. Dieses entstand über das arabische
Qīrāt aus dem griechischen kerátion („Hörnchen", da die Fruchthülse des Johannisbrotbaumes hörnchenförmig ist). Daraus leitet sich auch der wissenschaftliche Name Ceratonia siliqua für den Johannisbrot-baum her. Auch die arabische Gewichtseinheit der  orientiert sich an dem Samen des Johannisbrotbaums.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter, immergrüner  Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern erreicht. Der Stamm ist kräftig und die Äste sind gespreizt, wodurch er eine ausladende, halbkugelige Krone bekommt. Die braune Borke ist rau und stark gefurcht. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind 10 bis 20 Zentimeter lang und in Blatt-stiel sowie Blattspreite gegliedert. Die paarig gefiederte Blattspreite besitzt zwei bis fünf Paare meist gegenständiger Fieder blättchen. Die ledrigen Fiederblättchen sind 3 bis 7 Zentimeter lang, breit-verkehrt-eiförmig bis elliptisch mit ausgerandetem oberen Ende. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün und kahl. Die Blattunterseite ist rot-braun sowie behaart.
Blütenstand und Blüte
Ungefähr sechs Jahre nach der Keimung blüht ein Exemplar zum ersten Mal. Die Blütezeit reicht von September bis November. Die unscheinbaren Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Laubblätter einzeln oder in kurzen trauben- bis  kätzchenförmigen  Blütenständen aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor (Kauliflorie). Der Johannisbrotbaum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch); es gibt aber auch Exemplare mit zwittrigen Blüten. Die trauben- bis kätzchenförmigen Blütenstände enthalten entweder eingeschlechtig männliche (gelbliche oder rötliche), weibliche oder zwittrige (grünliche) Blüten. Die ungefähr 6 bis 12 Millimeter großen Blüten sind fünfzählig. Der fünfzähnige  Kelch ist diskusförmig und dunkel-purpurfarben.  Kronblätterfehlen. Die männlichen Blüten riechen unangenehm und besitzen fünf bis sieben lange Staubblätter, einen Diskus in dessen Mitte sich ein rudimentärer Griffel befindet. Die weiblichen weisen einen kurzgestielten Fruchtknoten, rudimentäre Staminodien und fünf behaarte  Kelchblätterauf; der Stempel ist 6 bis 8,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten besitzen sowohl fünf  fertile Staubblätter wie einen Griffel. Es ist nur ein Fruchtblattvorhanden.  
Frucht und Samen
Die anfangs grünliche und bei Reife schokoladenbraune, glänzende  Hülsenfrucht (Johannisbrotschote, auch Karube genannt) ist 10 bis 30 Zentimeter lang, 1,5 bis 3,5 Zentimeter breit und etwa 1 Zentimeter dick, gerade oder gebogen, mit wulstigem Rand und ledriger Schale. Sie werden knapp ein Jahr nach der Befruchtung reif und können über Monate am Baum hängen bleiben. Jede Hülsenfrucht enthält 10 bis 15 Samen. Die extrem harten, glänzenden Samen sind 8 bis 10 Millimeter lang, 7 bis 8 Millimeter breit und 3 bis 5 Millimeter dick.



BACHBLÜTEN
Ausgeprägtes Gefühl für seelische Hygiene (10 Crab Apple)
- Diese Menschen haben ein ausgeprägtes Gefühl für seelische Hygiene
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das ausgeprägte Gefühl der seelischen Hygiene ablegen


BACHBLÜTEN
Ich habe Zweifel an anderen (12 Gentian)
- Diese Menschen zweifeln sehr stark an andere  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Zweifel ausräumen


ERNÄHRUNG
Komplexe Lipide - Lipoide
Phosphilipide bestehen aus Glycerin, zwei Fettsäuren und einem Phosphorsäurerest. Sie sind wichtige Bestandteile der Zellmembran und der Sigholmoleküle und sie dienen als Emulgatoren in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.


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