Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 10.12.18-16.12.18


ZITWERWURZEL


Die Zitwerwurzel ist eine Verwandte des Ingwers und ist in den tropischen Regenwäldern Südasiens heimisch. Dort wird sie auch gerne als Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach Europa kam die Zitwerwurzel erstmalig im sechsten Jahrhundert durch die Araber. Eine Zeitlang war sie hier sehr beliebt, doch inzwischen ist der Ingwer populärer. Man kann die Zitwerwurzel vorwiegend zur Stärkung der Verdauung anwenden.
Die Zitwerwurzel, Zitwer oder Weiße Curcuma ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma in der Familie der Ingwergewächse. Die aus Indien stammende Safranwurz-Art wird vor allem in Ostasienals Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, krampflösend, Gallenschwäche, Leberschwäche, Magensaft fördernd, Blähungen, Koliken, Herzschwäche, Gegengift
wissenschaftlicher Name: Curcuma zedoaria
englischer Name: Zedoary
volkstümliche Namen: Giftheil, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Zingiberene, Ätherisches Öl, Alpha-Pinene, Curcumin, Harz, Sesquiterpene, Schleim

Anwendung
Aus der Pflanze wird eine Droge gewonnen. Die Droge, „Zedoariae Rhizoma“, besteht aus den getrockneten Rhizom-Wurzeln der Pflanze. Sie ähnelt der Kurkuma sehr und wird als Magen-Galle- und Lebermittel verwendet.
Bis heute wird der unterirdische Teil der Pflanze in China als 莪朮 / 莪术 (é zhú) und in Japan unter dem Namen ガジュツ (gajutsu) als Arznei benutzt; in Deutschland wurde die Zitwerwurzel als Rhizoma Zedoariae 1926 ins DAB 6 als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. Eine Überprüfung durch die Expertenkommission für pflanzliche Arzneimittel des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte kam 1988 zu dem Ergebnis, dass eine Heilwirkung nicht wissenschaftlich ausreichend begründet sei; sie wurde deshalb als Negativmonographie in das DAB 10 ab 1991 nicht mehr aufgenommen. Dagegen ist die ebenfalls zum Pflanzengenus Curcuma Linn. gehörende Curcuma longa L. und Curcuma xanthorrhiza Roxb., seit 1930 (Erg.B. 5) bzw. 1978 (DAB 8) im Deutschen Arzneibuch enthalten. Das ätherische Öl wird bei der Parfum- und besonders in der Likörherstellung verwendet. Als Gewürz ist Zitwerwurzel heute jedoch nicht mehr bedeutsam: In Indien wird sie gelegentlich zum Einlegen von würzigen Pickles (Gemüse und Obst) und insbesondere in Indonesien auch für Currypasten verwendet. In Thailand werden die jungen Rhizome als sehr geschmackvolles Gemüse gegessen. Verwechslungsgefahr: Die als Zitwerblüte bezeichnete Droge stammt nicht von Curcuma zedoaria, sondern vom Wurmsamen(Artemisia cina), einem giftigen russischen Beifußgewächs. Sie wurde früher in der Volksmedizin auch als Wurmmittel verwendet (Volksname: Wurmsamen). Aus dieser Droge wird der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und in der evidenzbasierten Medizinals Wurmmittel angewandt. Aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie nur in Fertigpräparaten oder äußerlich angewendet werden. Im Mittelalter wurde der Zitwer„wurzelstock“ auch mit dem sogenannten „Deutschen Zitwer“ (Acorus calamus) verfälscht.
Achtung! Verwechslungsmöglichkeit
Der Name "Zitwer" wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.
Die giftige Zitwerblüte
Die asiatische Zitwerwurzel (hier beschrieben)
Außerdem wird manchmal der Kalmus "deutscher Zitwer" genannt.
Die Zitwerwurzel schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Sie wird vorwiegend als Gewürz verwendet. In Indonesien wird sie als Gewürzpulver oder in Currys verwenden. In Indien eher als Pickels eingelegt oder frisch. Man kann die Zitwerwurzel jedoch auch als Heilpflanze verwenden, denn sie hat eine ausgeprägt stärkende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Sie wurde Wöchnerinnen auch zur Stär-kung nach der Geburt gegeben. Angeblich soll die Zitwerwurzel als Gegengift wirken. Man kann die Zitwer-wurzel als Tee oder in Teemischungen trinken. Dazu übergießt man 1 TL des getrockneten Wurzelstocks mit kochendem Wasser und lässt den Tee 15 Minuten ziehen. Alternativ kann kann eine Tinktur mit der Zit-werwurzel ansetzen. Davon nimmt man drei mal täglich 10-50 Tropfen.

Pflanzenbeschreibung
Die Zitwerwurzel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die duftende Pflanze bildet oberirdische Blattsprosse, die Wuchshöhen von bis 1 Meter erreichen. Es werden unterirdische, große und mehrmals verzweigte Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Das essbare Rhizom („Wurzelstock“) ist im Inneren weiß und duftet ähnlich wie Ingwer oder Mango; es hat einen sehr bitteren Nachgeschmack. Der Blütenstand trägt rote und grüne Hochblätter und gelbe Blüten.
Die Zitwerwurzel ist ein Verwandter des Ingwers und der Kurkuma. Sie ist in Asien heimisch und wächst in tropischen und subtropischen Regenwald-Regionen. Der Wurzelstock der Zitwerwurzel ist groß und verzweigt. Die Blätter können bis zu einen Meter lang werden. Die Blüten sind gelb-rot. Die ganze Pflanze duftet stark.


ASANT

Der Doldenblütler Asant wird bis zu vier Meter hoch. Er kommt vor allem in Südasien vor. Die dicke Wurzel enthält ein Gummiharz, das nach Knoblauch riecht. In der indischen Küche wird Asant gerne als Gewürz verwendet. Zunächst stinkt das Gummiharz sehr unangenehm, aber bei der Verwendung in der Küche verwandelt sich der Geruch zu dem von Zwiebeln und Knoblauch. Asant wirkt verdauungsfördernd, weshalb er auch gerne in Bohnen Gerichten verwendet wird. Man kann ihn aber auch gegen Asthma und Keuchhusten einsetzen. Außerdem stärkt er das Herz und fördert die Menstruation.
Asant, auch bekannt als Stinkasant oder Teufelsdreck, ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Iran, Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan bis ins westliche  Pakistan und bis Indien. Auch aus Libyen werden Vorkommen gemeldet.  

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Asthma, Keuchhusten, Blähungen, Verstopfung, Würmer, Herzschwäche, Menstruationsfördernd, Nägelkauen
wissenschaftlicher Name:
Ferula asa-foetida
englischer Name:
Asafoetida
volkstümliche Namen:
Steckenbraut, Stinkasant, Teufelsdreck
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz der Wurzel
Inhaltsstoffe:
Asaresitannol, Cumarine, Azulen, Harz, Ätherische Öle, Umbelliferon, Vanillin

Anwendung
Heilkunde und Gewürz
Asantharz wird häufig in Afghanistan, Pakistan, Iran und  Indien als Gewürz benutzt, vor allem aber in der  in-dischen Küche. Es ist zudem Bestandteil der Worcestershiresauce. Die Asant- Droge, das gelblich- bis oran-gebraune Gummiharz „Asa foetida" (Teufelsdreck), besteht aus 24 bis 65% Harz, Gummi und 6–16%  äthe-rischem Öl, welches unter anderem Asaresinotannol, dessen Ferulasäureester und Vanillin enthält. Der Harzanteil ist z. T. für den bitteren, beißenden Geschmack und den sehr unangenehmen Geruch verantwortlich, der sich allerdings bei Verwendung in einen Geruch ähnlich dem von  Zwiebeln und  Knoblauch ändert.  Bereits in der  mesopotamischen Heilkunde wurde der Stinkasant bzw. dessen Saft verwendet. Madaus zufolge wird der Asant in  Sanskritschriften öfters unter dem Namen „Hingu" erwähnt. Als Gewürz und Heilmittel gilt er etwa  Dioskurides wohl als Ersatz für Silphium, dessen Anwendungen man später darauf übertrug. Paracelsus empfahl Asant zum Ausräuchern von Pesthäusern. Bei Lonicerus und Matthiolus fördert er Speichel und Auswurf, hilft bei  Epilepsie, Asthma, Husten, Milzschmerzen, täglichem Fieber und inneren Geschwüren.  Von Haller lobt ihn bei nervenbedingten Uterusbeschwerden. Heckers Praktische Arzneimittellehre von 1815 nennt ihn bei  asthenischen Brust- und Verdauungskrankheiten, allgemein krampfhaften Affektionen, zur Anregung der Menstruation, gegen  Skrofulose, innerlich und äußerlich bei Karies, Geschwüren und Krebs.  Hufeland und Mitarbeiter nannten ihn „auflösend und krampfstillend", nutzten ihn etwa bei Kno-chenfraß und  Bandwürmern.  Rademacher verwendete ihn mit Nux vomica bei Koliken. Clarus führt ihn an als Karminativum, Anthelmintikum, Antispasmodikum, Emmenagogum und Expektorans, Kobert als Antiabortivum, das die nervale Erregbarkeit des Uterus herabsetze. Die mongolische Medizin verwende Asant bei Parasiten und Krankheiten mit unternormaler Temperatur. Auch in der Tiermedizin diente er zur Entwurmung, auch als  Räuchermittel bei Lungenwürmern. Bentley und Trimen zufolge sei er bei  Choreader Hunde bewährt. Überdosierungen äußerten sich laut  Lewin mit Lippenschwellung, stinkendem Aufstoßen, Blähungen, Diarrhoe, aber auch Kopfweh, Schwindel und erhöhter  Libido. Die  Homöopathie kennt Asa foetida bei schwärzlichen Geschwüren infolge Krampfadern, mit großer Erregbarkeit.  
Spätestens durch das im Jahre 659 von 22 Ärzten verfasste „ Tang-Arzneibuch" (
唐本草) wurde eine Droge in den chinesischen Arzneischatz eingefügt, die den Namen „A wèi" (阿魏) trug und deren Stammpflanze später als Ferula assa-foetida gedeutet wurde. Im 16. Jahrhundert gab der Arzt  Li Shizhen in seinem Arzneibuch  Bancao Gangmu für den Asant folgende Indikationen an: "Tötet kleine Würmer, beseitigt stinkenden Atem, zerbricht Verhärtungen, leitet schädliches „Qi" nach unten, entgiftet." Im Arzneibuch der VR China aus dem Jahr 1985 werden diese Indikationen übernommen und interpretiert als: „Stockungen und Ansammlungen durch Fleischspeisen, Verklumpungen im Bauch, Bauchschmerz durch Wurmansammlungen." Als Dosierung für den inneren Gebrauch werden 1–1,5 g angegeben. Als Gegenanzeige wird bestehende Schwangerschaft genannt.  Das getrocknete Gummiharz des Asants ist mehrheitlich der Lieferant von Asa foetida welches über Jahrhunderte fester Bestandteil des Arzneischatzes in Europa, dem Nahen Os-ten,  Persien, Indien und China. Noch das Deutsche  Arzneibuch 6 aus dem Jahre 1926 führt Asa foetida und liefert die entsprechenden Prüfvorschriften. Neben der pharmazeutisch-medizinischen Verwendung war der Asant darüber hinaus im Volksglauben und volkstümlichen Heilwissen verankert. Zur medizinischen Anwendung kamen neben der rohen Droge Asa foetida das entsprechende Asa-foetida-Öl und Alkoholauszüge; außerdem wurde das Gummiharz als Räucherdroge verwendet. Indikationen für die Anwendung waren
a) verschiedene Angst- und Nervenstörungen (Nervosität,  Hysterie,  Hypochondrie),
b) krampfartige Magen-, Leber- und Galleleiden,
c)  Impotenz und reduzierter sexueller Antrieb.
Entsprechend war Asant vorwiegend als Nerven- und Beruhigungsmittel sowie als gastrointestinales Spas-molytikum verbreitet. Seit dem Altertum galt Asa foetidaaußerdem als  Aphrodisiakum und wurde über Jahr-hunderte in der Liebesmagie eingesetzt.  Asant ist besonders beliebt bei indischen  Brahmanen, denen der Genuss von Zwiebeln und Knoblauch auch aufgrund ihrer angeblich  aphrodisierenden Wirkung verboten ist.  Wird heute nach Rezepten der  römischen Küche gekocht, nimmt man Asa-foetida- Tinktur als Ersatz für das nicht mehr erhältliche  Laserpicium beziehungsweise dessen einfach „Laser" genannten Saft.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Asant wächst als ausdauernde,  trimonözische,  monokarpische (Pflanzen, die nur einmal blühen und fruchten, bevor sie absterben)  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1,5 bis zu 2(3) m. Er bildet einen steifen, aufrechten und bis 10cm dicken, kahlen, runden, hellgrünen und gefurchten Stängel mit schwammigem, weißlichem Mark (sukkulent, hohl) und eine große, dicke, fleischige, haltbare Pfahlwurzelaus. Die ganze Pflanze hat einen stinkenden Geruch und führt einen stinkenden Milchsaft. Die basal relativ großen, rosettig, oben kleineren, wechselständig und oft abfallend, angeordneten  Laubblätter sind in  Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist zweifach gefiedert. Die glänzenden, ledrigen und dunkelgrünen Teil blättchen sind schmaleiförmig bis eilanzettlich und rundspitzig bis abgerundet, stumpf mit ganzem Rand.  
Generative Merkmale
Die langstieligen, vielstrahligen doppeldoldige weiblichen oder polygam gemischten Blütenstände sind kom-pakt und terminal zu einem großen kugeligen Blütenstand zusammengesetzt. Es sind bei den unteren Doldenstielen oft große  Deckblätter mit Blattscheiden vorhanden. Die  Blüten besitzen eine doppelte, fünzählige  Blütenhülle. Die haltbaren  Kronblätter sind bei den weiblichen Blüten weißlich, bei den männlichen und zwittrigen gelb. Die männlichen und meist sterilen zwittrigen Blüten besitzen fünf eingekrümmte Staubblätter, sowie eine verkümmerten Fruchtknoten verwachsen mit dem feinhaarigen, glockenförmigen Blütenboden. Der rudimentäre Fruchtknoten hat einen niedergedrückten  Griffelfuss ohne Narben an der Spitze. Die weiblichen Blüten haben keine Staubblätter dafür einen kleinen fünflappigen, ausgerandeten Ring am oberen Rand des Fruchtknotens. Der Kelch aller Blüten besteht jeweils aus fünf entfernten, kleinen, spitzen Zähnen. Der mit dem glockenförmigen, fein behaarten Blütenboden verwachsene, zweikammerige Fruchtknoten ist unterständig, es sind zwei, basal, kegelig verwachsene und auswärtsgebogene Griffel mit kopfiger Narbe vorhanden. Die Antheren sind subbasifix am Filament angeheftet. Es werden orange-braune Doppel achänengebildet, die einzelnen, abgeflachten, gerillten Achänen sind mit einer Länge bis etwa 2 cm und einer Breite von etwa 0,8 cm länglich bis elliptisch mit kurzen Flügeln, die fast so breit sind wie die Samen.



BACHBLÜTEN
Schüchtern, zurückhaltend, körperlich sehr empfindlich (20 Mimulus)
- Diese Menschen sind schüchtern, zurückhaltend und körperlich sehr empfindlich
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie nicht mehr schüchtern, zurückhaltend und nicht mehr körperlich empfindlich


BACHBLÜTEN
Etwas schweres, schwarzes Unbekanntes senkt sich herab, die Seele trauert (21 Mustard)
- Bei diesen Menschen senkt sich etwas schweres, schwarzes Unbekanntes herab und die Seele trauert
- Mit der dementsprechender Bachblüte senkt sich zwar etwas herab, jedoch die Seele trauert nicht


ERNÄHRUNG
Polysaccharide
NICHT VERWERTBARE POLYSACCHARIDE
positive Wirkung von Ballaststoffe
- Verlängerung der Kautätigkeit
- anhaltenden Sättigung durch längere Verweildauer im Magen
- größeres Stuhlvolumen regt die Darmperistaltik an und verkürzt damit die Passagezeit. Das führt zu regelmäßiger Stuhlentleerung.
Deshalb sollten mindestens 30g Ballaststoffe pro Tag verzehrt werden!


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