Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 11.12.17-17.12.17


DRACHENBLUTBAUM

Die Drachenbäume bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse. Die bekannteste Art ist der  Kanarische Drachenbaum.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Daemonorops draco
Verwendete Pflanzenteile:
Harz aus den Früchten

Beschreibung
Drachenbäume sind keine echten Bäume, da sie ein atypisches Dickenwachstum aufweisen; es sind baumförmige Lebensformen, die einen selbsttragenden verholzten Stamm besitzen. Die Stämme können verzweigt oder unverzweigt sein. Aufgrund der besonderen Faseranbindung beim atypischen Dickenwachstum können die Seitenäste nur in einem geringen Winkel zum Hauptstamm abzweigen (typischerweise < 35°). Die parallelnervigen Laubblätter sind meist schwertförmig, linealisch bis lanzettlich, aber bei manchen Arten kann die Blattspreite auch elliptisch sein. Nur einige Arten weisen einen kurzen Blattstiel auf, wie zum Beispiel Dracaena elliptica.
Der endständige, ährige  Blütenstand ist meist verzweigt. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, duften und blühen nachts. Die sechs gleichförmigen und meist weißlich gefärbten Blütenhüllblätter sind zylindrisch, glockenförmig oder röhrig verwachsen. Die Blütenröhre ist kurz. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die drei  Fruchtblätter sind zu einem  Fruchtknoten verwachsen. Es werden orange bis purpurfarbene  Beeren mit einem bis drei Samen ausgebildet.




ESTRAGON


Der Estragon ist als Küchengewürz wohlbekannt, und wird vor allem in der französischen und italienischen Küche gern verwendet. Sein Einsatz als Gewürz ist jedoch nicht nur wegen seines Geschmacks sinnvoll, sondern auch, weil er die Verdauungsorgane stärkt und dadurch bei der Verdauung von schweren Speisen hilft. Dass der Estragon jedoch auch noch andere Heilwirkungen hat, ist nur wenigen bekannt. Als Heilpflanze wird er eher selten eingesetzt.
Estragon, veraltet auch Dragon bzw. Dragun genannt, ist eine  Pflanzenart in der Familie der  Korbblütler und ist relativ nahe mit dem  Wermut verwandt. Handelsüblicher frischer oder getrockneter Estragon stammt aus  landwirtschaftlichem Anbau, der am deutschen und österreichischen Markt vorrangig aus den Balkanländern und den Niederlanden kommt.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, harntreibend, schmerzstillend, Husten, Fieber, Rekonvaleszenz, Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenschwäche, Übelkeit, Schluck-auf, Würmer, Gallenschwäche, Nieren anregend, Ödeme, Stoffwechsel förernd, Rheuma, Gicht, Vitamin C Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit, Zahnschmerzen, Menstruationsfördernd, Wechseljahresbeschwerden, Muskelkrämpfe
wissenschaftlicher Name:
Artemisia dracunculus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Tarragon
volkstümliche Namen:
Bertram, Biertram, Drabenkraut, Drachantkraut, Dragon, Dragonellikraut, Dragunwermut, Drakonkraut, Eierkraut, Escadron, Kaisersalat, Schlangenkraut, Trabenkraut, Trachant
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Asparagin, Beta-Sitosterol, Carvon, Cumarine, Estragol, Eugenol, Gerbstoff, Glutaminsäure, Kalium, Kampfer, Jod, Limonen, Menthol, Phenol, Phytosterole, Salizylsäure, Thujon, Umbelliferon, Vitamin C, Zink
Sammelzeit:
Mai bis Juli

Anwendung
Der Estragon ist vorwiegend als Küchengewürz bekannt, aber er hat auch mehrere Heilwirkungen. Die Schulmedizin verwendet den Estragon jedoch kaum, weil sie Angst vor dem Stoff Estragol hat, der im Estragon enthalten ist. Die Volksheilkunde verwendet den Estragon jedoch gerne, vor allem die französische.
Verdauungstonikum
Der Haupteinsatzbereich des Estragons ist die Stärkung der Verdauungsorgane. Mit seinen Bitterstoff regt der Estragon die Bildung der Magensäfte an. Daher wird er gerne als Gewürz von schweren Speisen verwendet. Die ätherischen Öle des Estragons helfen gegen Blähungen. Dazu kann man einen Tee aus dem Estragon trinken. Auch wenn nach längerer Krankheit der Appetit verlorengegangen ist, kann Estragontee helfen. Auch bei Schluckauf soll der Estragon helfen, wenn man die frischen Blätter kaut. Selbst gegen Wurmbefall soll der Estragon helfen können, wenn man reichlich Estragontee trinkt.
Stoffwechsel anregend
Als Tee getrunken kann der Estragon auch die Tätigkeit der Nieren fördern und den Stoffwechsel anregen. Dadurch hilft er auch bei rheumatische Erkrankungen und Gicht. Wasseransammlungen im Körper werden ausgeschwemmt.
Frauenbeschwerden
Durch die Phytosterole, die im Estragon enthalten sind, wirkt der Estragon regelnd auf den Menstruationszyklus und kann verspätete Monatsblutungen auslösen.
Daher darf der Estragon nicht in der Schwangerschaft angewendet werden!
In den Wechseljahren leistet der Estragon jedoch wertvolle Dienste bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden.
Weitere Einsatzgebiete
Außer den genannten Bereichen hilft der Estragon auch bei Husten und kann bei Erkältungen bei Fieber verwendet werden. Durch seinen Vitamin-C-Gehalt kann man ihn gegen Vitamin-C-Mangel und Frühjahrsmüdigkeit einsetzen. Da der Estragon beruhigend wirkt, kann er auch bei nervöse Unruhe und Schlafbeschwerden helfen.
Äußerlich
Bei Zahnschmerzen und rheumatische Gelenkschmerzen kann man Breiumschläge aus den frischen Estragonblättern zubereiten und auflegen.
Küchengewürz
Seine wichtigste Rolle spielt der Estragon in der Küche, vor allem der französischen und der des Mittelmeerraumes. Da der Estragon ein sehr starkes Aroma hat, sollte man ihn nur sparsam einsetzen, sonst würde er zu dominant und könnte alles andere übertönen. In der französischen Küche gehört der Estragon zu den sogenannten "fines herbes": Petersilie, Kerbel, Schnittlauch und Estragon. Der Estragonessig ist legendär, auch in Mayonnaisen und Kräuterbutter wird der Estragon gerne eingearbeitet. Man kann Salatsaucen mit dem Estragon würzen, kräftige Saucen und Gemüse- und Fleischgerichte. Traditionell wird Estragon auch zum Würzen von eingelegten Gurken und Kürbissen verwendet.
Nutzung
Traditionell verwendet man die jungen Triebe oder die Blätter, die mehrmals im Jahr geerntet werden können, zum Würzen. Durch ihr zartes Anis sind die Blätter eine delikate Würze. Da der Gehalt an würzenden  ätherischen Ölen kurz vor der Blüte am höchsten ist, werden die 20 bis 30 Zentimeter langen Triebspitzen zu diesem Zeitpunkt abgeschnitten. Die häufig angebaute Samen produzierende Varietät „Russischer Estragon" überlebt bis −10 °C. Der  infertile „Französische Estragon" oder als  Synonym „Deutscher Estragon" genannt, muss vegetativ vermehrt werden und ist frostempfindlich. Meist wird der „Russische Estragon" in den Gärtnereien angebaut. Er besitzt wegen des geringeren Gehalts an ätherischem Öl jedoch kaum Estragonaroma. Auch eine phytochemische Charakterisierung zeigt deutliche Unterschiede im Flavonoid-Fingerprint. Estragon wird zur Aromatisierung von Essig und Senf, zum Würzen von eingelegten  Gurken, von  Geflügel,  Reis oder gekochtem  Fisch sowie bei der  Saucen- und Marinadenherstellung (z. B.  Sauce béarnaise), außerdem zum Würzen von Salat, Quark, Kräuterbutter und  Suppen verwendet. Neben  Petersilie, Schnittlauch und Kerbel gehört Estragon zu der klassischen französischen Kräutermischung Fines herbes. In Georgien ist Estragonlimonade ein verbreitetes Erfrischungsgetränk.

Geschichtliches
Ursprünglich stammt der Estragon wohl aus dem fernen Osten. Im alten China wurde er schon zwischen 1000 und 2000 vor Chr. als Gewürz erwähnt. In Südeuropa kommt er auch schon seit langer Zeit wild vor. Die Römer benutzen ihn aber anscheinend nicht. Die Araber benutzten ihn jedoch gerne als Gewürz. Sie nannten ihn "tarhun", was auf seiner späteren Reise nach Europa zu "dragon" wurde. In Italien wird der Estragon erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. In Mitteleuropa tauchte der Estragon erst im 16. Jahrhundert auf. Tabernaemontanus (gest. 1590) erwähnt ihn unter dem Namen "Drakonkraut". Aus dem "drakon" wurde in Frankreich "Estragon", was sich dann auch in Deutschland als Name eingebürgert hat.

Pflanzenbeschreibung
Estragon ist eine mehrjährige  krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 60 bis 150 Zentimeter erreicht. Die zahlreichen, schwach behaarten, lineal-lanzettlichen Blätter sind ungestielt, ganzrandig oder schwach gesägt und 2–10 Zentimeter lang. Der selten blühende Estragon hat gelbe kleine Blütenköpfchen, die in Rispen stehen. Diese sind 2–3 Millimeter groß und armblütig. Die äußeren Hüllblätter sind größtenteils grün, länglich-elliptisch, die inneren sind eiförmig und breit hautrandig. Die Randblüten sind weiblich, die Scheibenblüten zwittrig. Die Blütenkrone ist gelblich.
Der Estragon ist in Südeuropa und Asien heimisch. Auch in Russland wächst eine Unterart des Estragons, die jedoch weniger aromatisch ist. Er ist ein naher Verwandter von Beifuß und Wermut und gehört zur gleichen Gattung namens "Artemisia". Als Korbblütler ist er entfernt verwandt mit Ringelblume, Kamille und Löwenzahn, sieht jedoch mit seinen kleinen Blüten vom Erscheinungsbild her ganz anders aus. In Mitteleuropa wird der Estragon in Gärten angebaut, vor allem in Frankreich, wo er sehr beliebt ist, im Gegensatz zu Deutschland, wo er eher ein Schattendasein fristet. Der Estragon mag warme, sonnige Standorte und gedeiht nicht an feuchten oder kalten Plätzen. Er wird im Normalfall bis zu 1,20 hoch, kann an besonders guten Standorten aber auch deutlich über 2 m hoch werden. Die mehrjährige Staude treibt im Frühjahr mehrere kraftvolle Triebe aus dem Boden, sobald es etwas wärmer geworden ist. Dann wachsen schnell mitteldicke Stängel in die Höhe, an denen längliche, schmale Blätter sprießen. Zwischen Mai und Juli blüht der Estragon mit kleinen grünlichen, kugelförmigen Blüten. Er wird dabei noch einmal deutlich höher als vor der Blütezeit.

Anbautipps
Der Estragon braucht einen warmen, sonnigen Standort, der nährstoffreich und ausreichend bewässert, aber nicht feucht sein sollte. Wenn er sich an einem Standort wohl fühlt, braucht er eine Menge Platz, mindestens einen Quadratmeter Fläche und bis zu zwei Meter Höhe. Man kann den Estragon durch Teilung des Wurzelstocks, Ableger oder durch Aussaat vermehren. Bei der Aussaat, sät man die Samen im Frühjahr in Töpfe in Aussaaterde an. So-bald die Pflänzchen groß genug sind, setzt man sie ins Freiland. Im ersten Jahr sollte man rund um die junge Estragonpflanze gut jäten, damit sie nicht von Unkraut überwuchert wird. Denn zuerst ist junger Estragon noch klein und kraftlos. Er wird dann von Jahr zu Jahr kräftiger und wächst zu einer riesigen Staude heran. Wenn er erstmal groß wird, sollte man ihm eine Stütze bieten und an einen oder mehrere Stöcke binden, damit er im Wind nicht umfällt. Im Frühjahr schneidet man die trockenen, alten Stängel bis auf 15cm zurück, am besten kurz bevor er neu aus dem Boden austreibt.

Sammeltipps
Als Salatgewürz kann man die Zweige und Blätter des Estragons schon im Frühjahr ernten und benutzen. Je mehr er sich der Blüte nähert, desto kräftiger wird jedoch sein Aroma. Für den Wintervorrat sollte man also bis zum Beginn der Blüte warten. Man kann die Stängel dann abschneiden und zu Sträußen binden und an einem trockenen Ort aufhängen und trocknen lassen. Sobald er trocken ist, nimmt man ihn ab und zerrebelt die Blätter mit den Händen. Die trockenen Blätter bewahrt man am besten in einem dunklen Glas auf, damit das Aroma nicht verfliegt.



BACHBLÜTEN
Intensiv, überzentriert, man möchte alles hundertfünfzigprozentig machen (31 Vervain)
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Diese Menschen sind sehr intensiv in etwas beschäftigt, überzentriert und nach ihren Vorstellungen wollen
 sie alles hundertfünfzigprozentig machen   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen diese Menschen auf den Boden der Tatsachen und es reicht   
 auch 100%


BACHBLÜTEN
Ich habe wenig Vertrauen zu anderen (32 Vine)
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Diese Menschen haben ein zu geringes Vertrauen zu ihren Mitmenschen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen dieses Vertrauen wieder aufbauen


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