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Stechpalme tt
Die Stechpalmen, auch Hülsen (Hülsdorn, Stechhülsen), Winterbeeren, Christdorn, oder (in Österreich) auch Schradler genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stechpalmengewächse innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen. Einige Arten und Sorten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten. Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien, in Frankreich und Nordamerika als Weihnachtsdekoration verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär.
Als Weihnachtsschmuck ist die Stechpalme sehr bekannt. Mit ihren leuchtend roten Beeren bringt sie natürliche Farbe in Weihnachtssträuße und -kränze. Früher wurde die Stechpalme auch als Heilmittel, vor allem gegen Fieber, eingesetzt, aber da die Beeren eine umstrittene Giftwirkung aufweisen, wird sie nur noch wenig verwendet. Stattdessen hat die Stechpalme als Bachblüte "Holly" Karriere gemacht.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Geschichtliche Nutzung: harntreibend, Gicht, Rheumatismus, Durchfall, Fieber, Grippe, Bronchitis, Epilepsie
wissenschaftlicher Name: Ilex aquifolium
englischer Name: Holly
volkstümlicher Name: Hülse, Hulste
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Bitterstoff Ilicin, Farbstoff Illixanthin, Gerbstoffe, Wachs, Gummi, Kalisalze, Ilexsäure, Glykosid
Sammelzeit: Juni bis August
Bachblüte: Infos über die Bachblüte Holly
 
Anwendung
Da die Giftwirkung der Stechpalme umstritten ist, wird sie in der gängigen Naturheilkunde kaum eingesetzt.
Nur in der Schweiz und als homöopathische Zubereitung findet sie Verwendung. Die Giftwirkung bezieht sich aber vorwiegend auf die Beeren. Manche Quellen besagen, die Beeren seien in größeren Mengen ungenieß-bar, andere warnen vor gefährlichen Vergiftungen, vor allem bei Kindern. Auf alle Fälle sollte man seinen Kindern wohl verbieten, die Beeren zu essen. Die Blätter enthalten jedoch sehr viel weniger der Stoffe, denen eine Giftwirkung nachgesagt wird. In der Volksheilkunde werden sie als Abkochung bei fieberhaften Erkältungen und Grippe eingesetzt. Außerdem sollen sie eine ausgeprägte harntreibende Wirkung haben, was auch ihre Wirkung bei Rheuma und Gicht erklären würde. Als Bachblüte "Holly" steht die Stechpalme für die Liebe.
Verwendung
In gemäßigten Gebieten wird die Stechpalme als Zierpflanze in Gärten und Parks angepflanzt. Neben der Wildform sind mehrere Kulturformen im Handel, teils mit anderer Blattgestalt und anderen Blattfarben. An der Westküste der USA, in den Bundesstaaten Kalifornien, Washington, und Oregon sowie in der kanadischen Provinz British Columbia wurden Plantagen angelegt, um die Nachfrage nach dem Weihnachtsschmuck zu befriedigen.
Im Elsass wird aus den Beeren ein Obstbrand, Baie de Houx, hergestellt. Dabei werden die Beeren einer Mazeration in Weinbrand unterzogen, danach erfolgt eine Destillation.
Das dichte, schwere, aber gut polierfähige grüne Holz wurde früher zu Intarsien oder Druckstöcken für Holzschnitte verarbeitet, manchmal auch zu Messerfurnieren oder Spazierstöcken. In der Feintischlerei diente es als Ebenholzersatz, da es dunkle Lacke sehr gut annimmt.
Ein bekanntes Stück Hülsenholz ist Johann Wolfgang von Goethes Spazierstock; er steht noch immer im Goethehaus in Weimar.
Die giftigen Früchte wurden früher gegen Verstopfung und Epilepsie und die Blätter gegen Magenschwäche, das Wechselfieber und in Südeuropa gegen Rheuma verwendet. Die gerösteten Samen dienten als Kaffee-Ersatz. In ihnen sind nach neuen Untersuchungen Antioxidantien enthalten, Derivate der Phenylessigsäure.
Die belaubten Zweige können gebündelt werden und an einem Seil befestigt zur Reinigung eines Schornsteins verwendet werden. Dabei funktioniert dieser Stechpalmenbüschel wie eine Stahlbürste.
Zweige und Blätter der Pflanze wurden einst auch gegen die Ratten- und Mäuseplage eingesetzt. So ist aus Lübeck bekannt, dass im Kanzleigebäu-de Hohlräume in Decken zur Abwehr mit „Hülsbusch“ ausgefüllt waren.
In den Niederösterreichischen Voralpen (Wienerwald, Mostviertel, Elsbeerreich) gehörte die Stechpalme zum traditionellen Bauerngarten. Zumindest ein Baum wurde in ein nördliches Eck (um den Garten durch den Baum möglichst wenig zu beschatten) gesetzt. Bei verlassenen, brach liegenden Gehöften ist sie ein Anzeiger, wo sich einst das 'Gartl' befand.
 
Giftigkeit
Die Blätter sowie die (roten) Beerenfrüchte sind gering giftig. In älterer Literatur werden insbesondere die Beeren als stark giftig beschrieben (20 bis 30 Beeren als tödliche Dosis).
Nach aktuellem Stand werden die Beeren hingegen als gering giftig eingestuft.
Als Symptome einer Vergiftung werden Übelkeit, Erbrechen, in älterer Literatur auch Herzrhythmusstörungen, Lähmungen, Nierenschäden, Durchfall, Magenentzündung und Schläfrigkeit beschrieben.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Ilex-Arten sind sommer- oder immergrüne Bäume und Sträucher, die Wuchshöhen von 2 bis 25 m er-reichen. Die meist wechselständig, selten gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist gestielt. Die oft ledrigen, manchmal pergamentartigen bis häutigen Blattspreiten sind einfach. Die Blattränder sind glatt oder gesägt bis dornig. Die relativ kleinen Nebenblätter sind haltbar oder früh vergänglich und hinterlassen eine schwielige Narbe. Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten sind klein und unscheinbar und haben neben den Blütenhüllblättern nur einen Staubblattkreis und vier verwachse-ne Fruchtblätter. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die roten, braunen bis schwarzen, selten grün bleibenden, Steinfrüchte enthalten je einen bis zehn Samen.
Die Stechpalme wächst in Gegenden, wo die Winter mild sind und die Sommer feucht. So wächst sie in einigen Landstrichen Europas, in anderen ist es ihr zu kalt. Sie ist der nahezu einzige Vertreter einer großen Pflanzenfamilie in gemäßigten Breiten. Ihre Brüder wachsen in den Tropen, beispielsweise der Matebaum in Paraguay. Häufig wird sie in Gärten und Parks kultiviert. Selten wächst sie jedoch auch wild oder verwildert. Die Wildform ist streng geschützt, weil sie so selten ist. Die Stechpalme ist ein strauchartiger Baum und wird bis zu 15m hoch. Sie hat glänzende Blätter mit dornigen Zacken an den Rändern. Die Blätter bleiben das ganze Jahr über grün, weshalb sie auch gerne als Winterschmuck verwendet werden. Ältere Stechpalmen haben häufig auch Blätter ohne Dornen, vor allem an den Zweigspitzen, wo die unscheinbaren weißen Blüten im Mai sprießen. Da die Stechpalme zweihäusig ist, gibt es zwei unterschiedliche Ausprägungen. Nur an den weiblichen Pflanzen wachsen leuchtend rote Beeren. In seltenen Fällen kommt es zum Geschlechtswandel.
Die immergrünen Blätter werden in der Weihnachtszeit und am Palmsonntag als Schmuck verwendet. Dem Einsatz am Palmsonntag verdankt die Stechpalme auch ihren Namen. Die Namen "Hülse" und "Hulste" stammt wohl aus dem Altdeutschen. "Ilex" stammt aus dem Lateinischen und erinnert an die Eiche. "Aquifolium" deutet auf die Stacheln an den Blättern hin.
Die Europäische Stechpalme ist ein immergrüner, aufrechter, ein- oder auch mehrstämmiger, 1 bis 5 Meter hoher Strauch oder ein 10 bis 15 Meter hoher, dicht verzweigter Baum mit kegelförmiger Krone. Junge Zweige sind grün und dicht behaart, verkahlen jedoch, wenn sie älter werden. Auch die Rinde des Stamms bleibt lange grün und bildet erst spät eine dünne schwarzgraue Borke. Die Stämme der Baumform können Durchmesser von bis zu 150 Zentimeter erreichen. Die Pflanzen werden bis zu 300 Jahre alt.
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 10 bis 15 Millimeter lang. Die Blattspreite ist relativ dick und ledrig, auf der Oberseite glänzend dunkelgrün und unterseits gelbgrün. Die Form der Blattspreite ist elliptisch und am oberen Ende zugespitzt. Der Rand von Blättern aus den unteren Bereichen der Pflanze ist auf beiden Seiten mit Stacheln versehen, die alternierend aufwärts und abwärts geneigt sind. Mit zunehmender Höhe der Pflanze lässt die Bestachelung nach und es treten vermehrt auch völlig stachelfreie Blätter auf:
Die Blütezeit liegt am Ende des Vollfrühlings und reicht von Mai bis Anfang Juni. Die Europäische Stechpalme ist zweihäusig (diözisch). Die doldigen Blütenstände stehen in den Achseln vorjähriger Blätter. Es ist ein kurzer Blütenstiel vorhanden.
Die unscheinbaren, eingeschlechtigen Blüten sind bei einem Durchmesser von etwa 8 mm radiärsymmetrisch und meist vier-, selten fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die 4 oder selten 5 Kelchblätter sind an ihrer Basis verwachsen. Die vier oder selten fünf weißen, manchmal rötlichen Kronblätter sind an ihrer Basis verwachsen. In den männlichen Blüten ist nur ein Kreis mit 4 oder selten 5 Staubblättern vorhanden.
Die bei Reife roten Steinfrüchte sind bei einem Durchmesser von 8 bis 10 Millimetern kugelig, erbsenförmig, glänzend und saftig. Sie enthalten vier Steinkerne, die die Samen enthalten. Die Fruchtreife tritt ab Oktober ein.

Ackergauchheil t
Der Acker-Gauchheil, auch Roter Gauchheil, Nebelpflanze, Weinbergsstern oder Wetterkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gauchheil in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse. Er gilt im Ackerbau als Unkraut, weil er schwach giftig in all seinen Teilen ist, vor allem in der Wurzel. Im Hochsommer blitzt einen im Gemüsebeet oft der Ackergauchheil mit seinen leuchtend hellroten Sternblüten entgegen. Viel zu hübsch scheint er, um einfach als Unkraut ausgerissen zu werden. So dekorativ, wie er aussieht, traut man ihm auch allerlei Heilkräfte zu, doch ist der Ackergauchheil leicht giftig und darf daher nur in Kleinstmengen verwendet werden. Wohl dosiert kann er jedoch gegen Warzen und Splitter in der Haut helfen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! leicht giftig! Nasennebenhöhlenentzündung, Nierensteine, Splitter rausziehend, Verstopfung, Warzen, Wunden, Zahnschmerzen, schmerzstillend
wissenschaftlicher Name: Anagallis arvensis
Pflanzenfamilie: Myrsinengewächse = Myrsinaceae
volkstümliche Namen: Nebelpflanze, Roter Gauchheil, Weinbergstern, Wetterkraut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide
Sammelzeit: Juni bis Oktober
 
Anwendung
Da der Ackergauchheil leicht giftig ist, sollte man ihn mit Vorsicht und auch nur niedrig dosiert genießen. Als Teil eines Mischtees kann man ihn einsetzen und auch äußerlich bereitet er den meisten Menschen keinerlei Probleme. Nur Menschen mit Primelallergie bekommen beim Kontakt mit dem Ackergauchheil einen Ausschlag. Alle anderen können den Saft des Ackergauchheils gegen Warzen versuchen. Als Kompresse aufgelegt, kann der Aufguss Wunden reinigen und eingedrungene Splitter oder Dorne austreiben. Gegen Nasennebenhöhlenentzündung oder Nierensteine sollte man den Ackergauchheil nur verwenden, wenn weit und breit keine andere Heilmöglichkeit vor-handen ist, oder niedrig dosiert gemischt mit anderen Kräutern.
Medizin
Schon nach Hippokrates wurde Anagallis trocken auf Wunden gelegt. Dioskurides kannte zwei Arten, er empfahl es zum Gurgeln, bei Zahnweh und mit Wein bei Schlangenbiss, Nieren- und Leberleiden. Mittelalterliche Kräuterbücher gleichen sich hier. Man hatte Extractum Syropus, Essentia, Aqua Anagallidis. Es gab auch Verwendungen bei Tobsucht. Lonicerus‘ Kreuterbuch (1564) lobt Gauchheil bei Wunden, als leberöffnend, nierenreinigend und steintreibend, äußerlich bei Augentrübung, Biss toller Hunde und zur Reinigung des Gehirns. Auch Matthiolus New-Kreuterbuch (1626) nennt Wunden, Pest, das Gift werde ausgeschwitzt, kindliche Epilepsie, äußerliche Anwendung bei heißen, fressenden Geschwüren, Mastdarmvorfall und Hämorrhoiden. Laut von Haller galt das Kraut als sicheres Mittel bei Raserei ohne Hitze. Nach Heckers Praktische Arzneimittellehre (1814) steigert es Sekretionen von Haut und Nieren, hilft bei Unterleibsstockungen, Hydrops, Gicht und Steinleiden, besonders aber bei Wut und Wasserscheu. Bohn empfahl es bei gastrischhämorrhoidalen See-lenleiden wie Epilepsie und Depression, der frische Saft reinige Wunden.
Nach Schulz verwendet man Gauchheil bei chronischer Nephritis, Lithiasis und Hydrops, Ikterus, Cholelithiasis, Leberzirrhose, Obstipation und Epilepsie, den Saft äußerlich bei Warzen und Granulomen. Die Homöopathie kennt Anagallis arvensis bei trockener Haut mit juckendem Handekzem und Manie.
In der modernen evidenzbasierten Medizin hat der Acker-Gauchheil keinen Platz. Weltweit wird Anagallis arvensis wegen seiner rezenten Erscheinung weniger häufig in der Volksmedizin benutzt als in seinen Ursprungsländern. Er hat aber früher Anwendungen in Salben als Lokaltherapie gegen hartnäckige Geschwüre und Wunden gefunden. Er wurde auch als Expektorans benutzt, sowie als Volksheilmittel für Juckreiz, Rheuma, Hämorrhoiden, Tollwut, Lepra, Schlangenbiss, verschiedene Arten von Phthisis, und auch für Nierenkrankheiten wie Ödem oder chronische Nephritis. Der Acker-Gauchheil fand auch Verwendung zur Heilung von Geisteskrankheiten (Gauch = Narr, Kuckuck). Im antiken Griechenland setzte man ihn zur Behandlung von Melancholie ein. Er findet noch heute als Anagallis Arvensis Herba Anwendung in verschiedenen Erzeugnissen gegen Ausschläge und Nervenleiden.
 
Giftwirkung
Anagallis arvensis ist als kosmopolitische invasive Art generell ungewünscht. Die ganze Pflanze ist giftig, besonders aber die Wurzeln, und sie ist deshalb vor allem auf Weiden unwillkommen. Diesbezüglich ist ihr bitterer Geschmack von Vorteil, so dass weidendes Vieh die Pflanze normalerweise meidet, so lange die Weiden nicht überweidet sind. Laut Berichten aus Australien kann Spreu, die mit Gauchheil verschmutzt ist, wegen des Geschmacks nicht als Futtermittel benutzt werden. Wird die Pflanze jedoch eingenommen, erfährt das Vieh Diurese und eine narkotische Wirkung. Bei Versuchen, wobei Gauchheil Tieren, wie Pferden und Hunden, verabreicht wird, führt er zu Gastroenteritis, mit tödlicher Auswirkung bei hinreichender Dosie-rung. Die Pflanze hat sich auch bei Geflügel und Kaninchen als giftig erwiesen, und die Samen bei Vögeln. Eine Berührung der Blätter kann bei empfindlichen Menschen ein allergisches Kontaktekzem hervorrufen. In Indien wird die Pflanze wegen ihrer schwachen Giftigkeit zum Fischfang benutzt. Ein indischer Brauch, wobei das Öl dazu benutzt wird, Egel aus Nasen von Hunden zu treiben, kann angeblich tödlich sein, wenn der Hund das Öl hinunterschluckt.
Die Pflanze und ihre Samen enthalten Saponine, die vermutlich dafür verantwortlich sind, dass frisches Pflanzenmaterial eine hämolytische Wirkung hat. Sie beinhaltet eine unbekannte Reihe von Glykosiden, u. a. die äußerst giftige Triterpenoide Cyclamin, die in Alpenveilchen (auch Mitglied der Myrsinoideae) vorkommt. Sie enthält auch Bitterstoffe, Gerbstoffe und das proteolytische Enzym Primverase.
Anagallis arvensis ist insektentötend, oder wenigstens Insekten abweisend, vermutlich aufgrund des stechend scharfen Geruchs seines ätherischen Öls. Menschenversuche mit oraler Verabreichung des Öls riefen 24 Stunden Symptome von heftiger Übelkeit, Kopfschmerzen und körperliche Schmerzen hervor. Wei tere Vergiftungserscheinungen sind starke Diurese, Zittern, breiiger und wässriger Stuhl, Erscheinungen am Nervensystem, Gehirn und Rückenmark, Entzündungen des Verdauungskanals und schwache Narkotisierung.
Die grünen Pflanzenteile zeigen keine bemerkenswerte antibakterielle Wirkung.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Ackergauchheil ist eine niederliegend kriechende, einjährige, sommerannuelle Pflanze oder eine aufsteigend wachsende, winterannuelle Halbrosettenpflanze. Der scharf vierkantige Stängel ist 5 bis 30 cm lang. Die gegenständigen, sitzenden Laubblätter sind eiförmig und ganzrandig. Er wurzelt bis 40 Zentimeter tief. Von Frühling bis Herbst (Mai bis Oktober auf der Nordhalbkugel) erscheinen die Blüten einzeln in den Blattachseln. Die radiärsymmetrischen Blütenweisen einen Durchmesser von etwa 10–15 mm auf. Es sind sogenannte Pollen-Scheibenblumen. Die Blüten sind nur von 7 bis 14 Uhr geöffnet und schließen sich bei aufziehendem Unwetter. Bauern benutzten diese Erscheinung früher zur Vorhersage des Wetters, da der Acker-Gauchheil schon frühzeitig die Blüten schließen sollte, wenn eine Wetterverschlechterung bevorstehen. Daher kommen die deutschen Namen Nebelpflanze und Wetterkraut. Die Staubbeutel besitzen Futterhaare und ziehen verschiedene Bestäuber an, besonders Fliegen. Es kommt vor dem Abblühen jedoch auch zu spontanen Selbstbestäubungen. Am Rande der Kronblätter befinden sich kleine Drüsenhaare. Die Kronblätter sind in Mitteleuropa meist zinnoberrot gefärbt, nur selten blau. Dagegen sind sie bei der im Mittelmeergebiet vorkommenden, etwas größere Blüten besitzenden Unterart subsp. latifolia meist blau gefärbt. Blaublütige Formen des Acker-Gauchheils werden oft mit dem Blauen Gauchheil verwechselt. Eine Untersuchung der Phylogenese von 2007 ergab, dass Anagallis foemina näher mit Anagallis monelli verwandt ist als mit Anagallis arvensis und deshalb als eine eigenständige Sippe gelten soll. Die Taxonomie ist aber noch nicht endgültig geklärt. Die Deckelkapselfrüchte des Ackergauch-heils erreichen ihre Reife auf der Nordhalbkugel von August bis Oktober. Der Fruchtstiel krümmt sich mit der Schwerkraft und die Samen werden durch den Wind ausgeblasen oder als Regenschwemmlinge verbreitet.
Ackergauchheil wächst gerne als Unkraut im Garten und auf Feldern, auf Brachland und Weinbergen. Mit seinen niederliegenden Stängeln, die bis zu 25 cm lang werden, gehört der Ackergauchheil zu den kleineren Pflanzen. Die kleinen eiförmigen Blätter stehen gegenständig am Stängel. Seine orangeroten, sternförmigen Blüten leuchten wie lustige kleine Augen, sodass es schwerfällt, die Pflanze als Unkraut auszureißen. Viel lieber möchte man sie als Zierpflanze stehenlassen.

Bachblüte
Ich fühle mich unruhig (Impatiens)
- Diese Menschen fühlen sich in vielen Lagen unruhig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das unruhige Art abstreifen
Bachblüte
Ich habe Angst, etwas falsch zu machen (Larch)
- Diese Menschen haben große Angst, etwas falsch zu machen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte vergeht die Angst, etwas falsch zu machen
Praxistipps für Volksschulkinder
Eine gute Ernährung ist für Schulkinder von größter Bedeutung
-     Für eine gesundes Frühstück sorgen
-     Eine nährstoffreiche Jause mitgeben
-     „Junkfood“ wie Pommes frites, Kekse und Chips sind für Kinder extrem verführerisch, sie enthalten viel Fett, Zucker oder Salz und leere Kalorien. Auch Limonade und Fruchtsaftgetränke sind sehr zuckerhaltig
-     Gesunde Snacks anbieten, z.B. Vollkornkräcker, kleingeschnittene Rohkost, frisches Obst, Fruchtshakes mit Joghurt, Käse, Nüsse …
-      Mit Kindern kochen
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