Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.11.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 11.11.19-17.11.19


SESAM

Sesam ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sesamgewächse. Sie ist eine weit verbreitete Kulturpflanze und vermutlich eine der ältesten Ölpflanzen der Welt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Sesamum indicum
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Anwendung
Die Samen, das Öl und die Wurzel des Sesam werden für  therapeutische und kulinarische Zwecke verwendet. Die ölreichen Samen des Sesam werden zu  Sesamöl verarbeitet, das vor allem zum Kochen verwendet wird – aus gerösteten Samen gepresst auch als würzende Zutat (z. B. Gomashio (jap.)/Kkaesogeum (kor.)). Die ganzen Samen dienen – oft geröstet – zur Verfeinerung von Backwaren und zum Würzen von Speisen. Sesam gehört zu den selenreichsten Lebensmitteln (800 µg/100 g). Darüber hinaus enthält Sesam mit über 700mg pro 100g eine beachtliche Menge  Calcium. Sesam ist ein starkes Allergen und muss als  deklarationspflichtiges Allergen bei verarbeiteten Lebensmitteln auch bei geringsten Mengen in der Zutatenliste angegeben werden.
Weitere Verwendungen: Halva, eine Süßware, in der Sesam als Zutat verwendet wird.
Tahina, eine Paste aus gemahlenen Sesamsamen in der arabischen Küche und wichtiger Bestandteil von  Hummus.
Sesamriegel, ein handlicher Snack, für den ganze Sesamkörner mit Honig oder Zucker verarbeitet werden. Als Heilmittel dient das aus den reifen Samen durch Kaltpressung oder Extraktion und nachfolgende Raffination gewonnene fette Öl. Die Wirkstoffe sind 35–50% Ölsäure und 35–50% Linolsäure, daneben  Palmitinsäure,  Stearinsäure,  Lignane,  Sesamin,  Sesamolin,  Sterole und  Vitamin E. Pharmazeutisch nutzt man Sesamöl in  Salben. Es erleichtert das Ablösen von Hautschorf und Krusten und hat allgemein pflegende Eige-schaften bei trockener Haut. In Injektionslösungen ist es als Lösungsmittel für fettlösliche Arzneimittel in Gebrauch. Das in Spuren enthaltene  Sesamol besitzt zusammen mit  Pyrethrum eine synergetische Wirkung in Insektenbekämpfungsmitteln. Die in der koreanischen Küche zum Einwickeln von Bulgogi, Galbioder Samgyeopsal verwendeten „Sesamblätter" sind nicht Blätter der Sesampflanze, sondern der Pflanze Perilla, die wegen der ähnlichen Blattform auch als „wilder Sesam" bezeichnet wird.

Pflanzenbeschreibung
Sesam ist eine  einjährige,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 120, selten bis 180 Zentimeter erreicht und verzweigt oder unverzweigt vorkommt. Die Stängel sind stumpf viereckig, gefurcht und kahl bis fein behaart und häufig besetzt mit Drüsen. Die sehr variablen, drüsenbesetzten und fein behaarten  Blätter sind gegen- oder wechselständig angeordnet. Die unteren Blätter sind eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, dreiteilig gefiedert oder gelappt, 4 bis 20 Zentimeter lang, 2 bis 10 Zentimeter breit, am Ansatz gerundet bis stumpf, spitz zulaufend und am Rand gezähnt. Die Blattstiele sind 3 bis 11 Zentimeter lang. Die oberen Blätter sind kurzgestielt mit 0,5 bis 3 Zentimeter Länge. Die oberen Blätter sind mit 0,5 bis 2,5 Zentimeter Breite schlanker, ganzrandig und länglich-lanzettlich bis linealisch-lanzettlich. Die Blüten sind weiß, rosa oder rosa mit dunkler Zeichnung. Der Kelch ist bleibend, die behaarten Kelchzipfel sind länglich und 2 bis 5 Millimeter lang. Die Krone ist 1,5 bis 3,3 Zentimeter lang, die  Staubfäden unbehaart. Die  Staubbeutel sind 2 bis 3 Millimeter lang. Der Fruchtknoten ist 1 bis 1,5 Millimeter lang und behaart, die Frucht eine länglich-quadratische, fein behaarte und mit Drüsen besetzte, an Ansatz wie Spitze abgerundete, 1,5 bis 3,2 Zentimeter lange und 6 bis 7 Millimeter breite Kapsel. Die Samen sind 2,5 bis 3 Millimeter lang und 1,5 Millimeter breit, schwarz, braun oder weiß.




STINKENDE NIESWURZ
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Die stinkende Nieswurz ist eine recht große Art der Nieswurz-Gattung. Sie zeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch der Blüten aus. Daher heißt sie auch stinkende Nieswurz. Man findet die stinkende Nieswurz in lichten Bergwäldern, vor allem in den Alpen. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher die stinkende Nieswurz gegen Läuse angewendet.
Die Stinkende Nieswurz ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen; darauf weist auch die lateinische Artbezeichnung foetidus (stinkend) hin. Die Stinkende Nieswurz ist in Süd- und Mitteleuropa beheimatet und ähnlich wie andere Arten der Gattung der Nieswurzen mittlerweile eine häufige Gartenpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus foetidus
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Stinking hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Die stinkende Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet.
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.
Verwendung als Gartenpflanze
Wie die gleichfalls zu der Gattung der Nieswurzen gehörende Christrose ist sie eine beliebte Gartenpflanze. Unter den Arten dieser Gattung ist sie die Pflanze, die am besten Sonne und Trockenheit toleriert. Im Garten etablierte Pflanzen säen sich oft selbst aus.

Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.

Pflanzenbeschreibung
Die zu den Halbsträuchern zählende Stinkende Nieswurz wächst horstig und wird bis zu 60 Zentimeter hoch und 60 bis 90 Zentimeter breit. Die einzelnen Triebe bilden Stämmchen, die einige Jahre wachsen, bis sie die Blühreife erlangen, nach der Samenreife sterben sie ab. Zuvor wachsen Seitentriebe aus ruhenden Knos-pen, die bereits im darauffolgenden Jahr wieder blühen können. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5 cm breiter hell-grüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben.
Es gibt auch den weißen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.
Die stinkende Nieswurz ist in lichten Bergwäldern heimisch, vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland und in bergigen Gegenden in der Nähe der Alpen, z.B. in der schwäbischen Alp. Die stinkende Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 60 cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind unten groß, schmal und geteilt wie Finger. Sie sind dunkelgrün und lederartig. An den Stängeln, die die Blüten tragen, sind die Blätter hellgrün, weicher und breiter. Die stinkende Nieswurz blüht zwischen Winter und Frühjahr mit grünen Blüten. Manchmal haben die Blüten einen rötlichen Rand. Alle Teile der Nieswurze sind stark giftig.


BACHBLÜTEN
Zuversicht, Zutrauen, Mut (11 Elm)
- Diese Menschen haben keine Zuversicht, zu keinen richtiges Zutrauen und keinen Mut
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Sachen ins positive Umkehren

BACHBLÜTEN
Glaube, Gottvertrauen, Mut, Ausdauer (12 Gentian)
- Diese Menschen haben sehr wenig Glaube, kein Gottvertrauen oder Mut und auch keine Ausdauer
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen die Menschen den Glauben, Gottvertrauen und Ausdauer allmählich wieder zurück


ERNÄHRUNG
Morbidität und Mortalität
Die acht häufigsten Risikofaktoren für diese Erkrankungen sind in Europa
- Tabakkonsum
- Alkoholkonsum
- Bluthochdruck
- Adipositas
- Hoher Blutcholesterinspiegel
- Bewegungsmangel
- Hoher Blutzucker
- Geringer Obst- und Gemüsekonsum


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