Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 07.10.19-13.10.19


WOLFSAUGE

Die Acker-Ochsenzunge, auch als Acker-Krummhals oder Wolfsauge bezeichnet, ist eine Pflanzenart innerhalb der  Familie der  Raublattgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung, entgiftend, fiebersenkend, herzstärkend, nervöse Herzbeschwerden, schleimlösend, schweißtreibend
wissenschaftlicher Name:
Lycopsis arvensis
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Sammelzeit:
Frühjahr, Sommer


Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale
Die Acker-Ochsenzunge ist eine  einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 40 Zentimetern. Es wird eine  Pfahlwurzelgebildet.  Die  Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Die dicht borstig behaarten Blattspreiten sind 10 bis 15 Zentimeter lang und 1 bis 2 Zentimeter breit. Der wellige Blattrand ist ausgeschweift gezähnt. Die oberen Stängelblätter sind sitzend, die unteren stielartig verschmälert.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. In zusammengesetzt-scheinrispigen  Blütenständen stehen zahlreiche Blüten zusammen. Die zwittrige  Blüten sind fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die hellblauen Blütenkronen weisen einen Durchmesser von etwa 7 Millimetern auf und haben eine weiße, gekrümmte  Kronröhre. Am Schlund befinden sich weiße Schuppen, welche die  Staubblätter bedecken. Die Früchte sind in aufrecht stehenden Fruchtständen angeordnet. Die  Klausenfrüchte zerfallen in vier ungleiche und raue Klausen.




ALPENDOST (grauer)

Der graue Alpendost ist eine Staudenpflanze, die in und um die Alpen und Pyrenäen in der subalpinen Zone vorkommt. Die Blätter erinnern an  Huflattich-Blätter und die Blüten an den  Wasserdost. Der graue Alpendost wurde früher oft wie  Huflattich oder  Pestwurz eingesetzt. In manchen Gegenden haben diese Pflanzen den gleichen Namen, z.B. Rosslattich oder Huatplotschen. Der graue Alpendost hat eine Unterart den Pyrenäen-Alpendost und es gibt noch ähnlich aussehende Alpendostsorten mit gleicher Wirkung. Wegen der leberschädigenden Inhaltstoffe sollte man aber auf die innerliche Anwendung aller Alpendost-Arten verzichten.
Der Graue Alpendost ist eine  Pflanzenart aus der  Familie der  Korbblütler. Darüber hinaus sind oder waren, zum Teil auch nur regional, folgende Trivialnamen gebräuchlich: Alpenpestkraut, Großer Berglattich (Schlesien), Scheiskraut (Schweiz), Schieskraut (Schweiz) und Rosslattich (Schlesien).

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
hustenstillend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Brustfellentzündung, Hautgeschwüre, Husten, Reizhusten, Raucherhusten, Homöopathie: Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.
wissenschaftlicher Name:
Adenostyles albifrons, Adenostyles alliariae
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Grey adenostyl
volkstümlicher Name:
Geöhrter Alpendost, Gouan Kerner, Grauer Alpen-dost, Huatplotschen, Rosslattich, Scheißblattln
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Hepatotoxine, Senecionine, Seneciphylline, Spartioidine
Sammelzeit:
Frühling bis Frühsommer
Nebenwirkungen:
Leberschäden, Hautreizungen
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit, Lebererkrankungen

Anwendung
Wird in vielen alten Rezepturen der Alpenregion wie Huflattich eingesetzt. Auf die innerliche Anwendung sollte wegen der hohen leberschädlichen Giftwirkung verzichtet werden. Manche Erkrankung oder Vergiftung, die dem Huflattich zu-geordnet wurde, geht auf den Alpendost zurück.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlückchen trinken. (Wegen möglicher Leberschäden nicht anwenden!)
Bäder/Umschläge
Bäder oder Umschläge mit dem Tee oder frischen Blättern sollen bei Hautkrankheiten helfen.
Räuchermittel
Zerkleinerte Wurzeln oder Blätter werden als Räuchermittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Homöopathie
Mittel wird von einigen Heilern selbst hergestellt, Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.

Geschichtliches
Im Alpenraum gerne wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt, man machte damals keinen großen Unterschied solange die Blätter ähnlich aussahen und in etwa die gleiche Wirkung hatten. Auch als Toilettenpapier (Scheißblattln) am Wegesrand wurden die Blätter genutzt. Heute für einige Vergiftungsfälle mit Leberschäden bekannt, wird daher nur noch in Ziergärten oder als Nektarquelle für die Hummeln (z.B. Ackerhummel) angebaut.

Pflanzenbeschreibung
Der Graue Alpendost ist im Alpenraum heimisch. Sie wächst bevorzugt zwischen 900 und 2200 Metern Höhe in krautreichen Bergwäldern und Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Hochstaude wird zwischen 30 und 170 Zentimeter hoch. Die Blätter sind herzförmig und können bis zu 50 Zentimeter Durchmesser haben. Die Blattunterseite hat eine graufilzige Behaarung, die abwischbar ist. Die rosaroten bis purpurnen Blüten er-scheinen zwischen Juli und Oktober. Die vielen röhrenförmigen Einzelblüten sind zu Trugdolden vereinigt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spät-Herbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Der Graue Alpendost wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimetern. Der Stängel ist im oberen Bereich behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis zu 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Im Unterschied zum Grünen Alpendost sind die oberen Stängelblätter meist sitzend und am Grunde geöhrt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. In einem doldenrispigen Gesamtblütenstand sind die  Körbchen zusammengefasst. Die Körbchen enthalten nur drei bis zehn Blüten. Die rote Blütenkrone ist 7 bis 8 Millimeter lang, ihre Zipfel nehmen etwa ein Drittel bis ein Viertel der Länge des ganzen Saums ein. Die  Achänen sind 3 bis 6 Millimeter lang. Der Pappus ist 4 bis 5 Millimeter lang.

Anbautipps
Es gibt die Pflanze zeitweise preiswert im Wildpflanzenversand. Der Graue Alpendost mag nährstoffreiche und feuchte Böden. Der Standort sollte halbschattig sein. In Höhen unter 1000 m wächst der Graue Alpendost oft nicht zufriedenstellend.

Sammeltipps
Frische Blätter ernten, größere vor dem Trocknen zerkleinern. Die Blätter gründlich an einem luftigen Ort im Schatten trocknen. Verschlossen aufbewahren.



BACHBLÜTEN
Die eigene Gutwilligkeit wird leicht ausgenutzt (4 Centaury)
- Diese Menschen sind zu Gutwillig und werden von ihren Mitmenschen zu leicht ausgenutzt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Gutwilligkeit allmählich elimineren

BACHBLÜTEN
Gefühlsmäßige Erpressung (8 Chicory)
- Diese Menschen haben die Neigung jemanden gefühlsmäßig zu Erpressen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses gefühlsmäßige Erpressung ablegen  

ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – weniger geeignete Lebensmittel
Milch und Milchprodukte: Schlagobers, Rahm, Crème fraîche, Kondensmilch über 4% Fett, alle Rohmilchprodukte
Fleisch: fettes Fleisch, Innereien, Fleischkonserven
Fisch: Fischkonserven in Öl, Aal, Räucherlachs, Brathering, Fischsalate, panierte und frittierter Fisch
Wurst/Wurstwaren: fette Wurstsorten, z.B. Salami, Koch- und Bratwürste, geräucherter Schinken
Käse: Käse, Doppelrahmstufe, Schnittkäse, Vollfettstufe
Eier: Eigelb, roh


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