Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 09.09.19-15.09.19


SONNENBLUME  

Die Sonnenblume steht oft mannshoch in vielen Gärten und eifert mit ihren großen Korbblüten der Sonne nach. Wenn sie verblüht ist und Samen in ihrem Korb trägt, ist sie eine beliebte Anlaufstelle für Vögel. Aber auch wir Menschen haben es auf die Sonnenblumenkerne abgesehen. Aus den Samen wird ein Speiseöl hergestellt, man kann die Samen aber auch naschen, in Müslis verwenden oder in Brote einarbeiten. Innerlich eingenommen helfen die Sonnenblumenkerne und das Öl gegen Darmreizungen. Äußerlich hilft das Sonnenblumen-Öl gegen Hautprobleme. Sogar Neurodermitis soll von ihm gelindert werden.
Die Sonnenblume, auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Sonnenblumen in der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
wundheilend, Dysenterie, Hautentzündung, Neurodermitis
wissenschaftlicher Name:
Helianthus annuus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Sunflower
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Öl
Sammelzeit:
September und Oktober

Anwendung
Ab dem 17. Jahrhundert verwendete man die Kerne für Backwaren oder geröstet als Ersatz für Kaffee und Trinkschokolade. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird die Sonnenblume auch als  Ölpflanze genutzt. Außerdem werden die Kerne als „Imbiss" gegessen sowie direkt zum Kochen und als Zugabe zu Salaten verwendet. Schon die Indianer haben die fettreichen Samen als Nahrung verwendet. Sonnenblumenkerne werden auch zur Keimung verwendet und entfalten dabei umso mehr ihre Inhaltsstoffe. Daneben spielt die Verwendung als Vogelfutter eine große Rolle. Hauptanbaugebiete sind heute China, die Vereinigten Staaten, Russland, die  Ukraine und das übrige Europa.

Pflanzenbeschreibung
Die Sonnenblume ist eine  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 1 bis 2, seltener 3 Meter erreicht. Sie bildet keine Knollen. Der Stängel ist rauhaarig. Die fast alle wechselständigen am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von bis 40 Zentimeter und einer Breite von bis zu 35 Zentimetern breit herzförmig mit gesägtem Rand. Die nickenden Blütenkörbe weisen einen Durchmesser von 10 bis 40 Zentimetern auf. Die meist gelben Zungenblüten sind 6 bis 10 Zentimeter lang und die Röhrenblüten sind braun. Die Sonnenblume ist eine bis zu 2 m tief wurzelnde einjährige kultivierte Pflanze. Sie ist sehr  photosyntheseaktiv; eine große Pflanze bindet pro Tag das in einem Raum von 100 Kubikmetern vorhandene Kohlenstoffdioxid. Allerdings sind die Pflanzen sehr lichtab-hängig d. h., die Netto-Photosyntheserate steht in direktem Verhältnis zum  Logarithmus der Lichtintensität, deshalb bleiben bereits geringfügig schlechter besonnte Pflanzen wesentlich kleiner. Sie ist eine typische Pflanze warmer Standorte, d. h., sie ist ein Wärmekeimer, sie hat ihr maximales Wachstum bei 20 Grad Celsius und ihre  Keimblätter legen sich nachts zusammen.
Ihre Scheinblüte sind große „Körbchenblumen", die oft aus über 15.000 Einzelblüten bestehen. Die Blüten sind vormännlich. Die zungenförmigen Randblüten sind steril und haben eine hohe UV-Reflexion. Die Scheibenblüten sind zwittrig. Die  Bestäubungerfolgt durch verschiedene  Insekten. Der  Nektar hat zur Zeit der Hauptproduktion zwischen 10 und 14 Uhr auch den höchsten Zuckergehalt von 35%. Die Blütenköpfe richten sich fast immer auf „Mittag" ein; die Sonnenblumen sind also Kompasspflanzen. Die Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man  Heliotropismus. An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne von Ost nach West, während sie sich nachts oder in der Morgendämmerung nach Osten zurückdreht. Auch wenn dies für die reifende Pflanze angenommen wird, so drehen sich nur die Blätter und Knospen zur Sonne, nicht jedoch die Fruchtstände. Diese weisen in der Regel nach Osten. Der Stamm verhärtet am Ende der Knospenstufe seine östliche Ausrichtung und, wenn die Überstrahlungsstufe erreicht wird, „friert" der Stamm sie gewissermaßen ein. Blühende Sonnenblumen sind nicht mehr heliotrop, und die meisten Köpfe zeigen in Richtung des Sonnenaufgangs. Blütezeit ist von Ende Juni/Juli bis September.
Die Früchte sind Achänen ohne  Pappus, dafür befinden sich auf dem Korbboden viele harte Spreublätter als  Tragblätter der Einzelblüten; diese dienen der  katapultartigen Ausbreitung der Früchte, besonders bei der Bearbeitung durch Vögel. Dazu kommt eine Versteckausbreitung z. B. durch  Mäuse. Außerdem breiten sich die Früchte als Regenschwemmlinge aus. Sie sind Licht- und Wärmekeimer. Die Blätter werden vom  Sonnenblumenrost befallen.  




WILDER YAMS

In vielen südlichen Ländern stellt die Yamswurzel dank ihrer Nährkraft ein wichtiges Nahrungsmittel dar, ähnlich wie bei uns Kartoffeln oder Brot. Die Wurzel der Yamspflanze enthält jedoch auch pflanzliche Hormone (Phytohormone), die eine Linderung von Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden bewirken. Auch für allerlei andere gesundheitliche Probleme ist Yams hilfreich.
Yams, auch Yam oder Yamswurzel genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Yamswurzelgewächse. Die bis zu 800 Arten sind hauptsächlich in den  Tropen verbreitet. Einige Arten sind wichtige tropische  Nahrungs- und  Heilpflanzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, Depressionen,  Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Libido stärkend, Hormonelle Störungen, Osteoporose, Spannungen in den Brüsten, Geburt erleichternd, Übergewicht durch Hormonstörungen, Nervosität, Reizmagen, Krampfartiger Schluckauf, Alterserscheinungen (Anti Aging), Blutgefäße erweiternd, Asthma, Rheuma, Galle treibend, Gallenkoliken
wissenschaftlicher Name:
Dioscorea mexicana, Dioscorea villosa
Pflanzenfamilie:
Yamswurzelgewächse = Dioscoreaceae
englischer Name:
Wild Yam
volkstümlicher Name:
Yam, Yamwurzel, Yamswurzel, Wasseryams
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Diosgenin, Saponin, Vitamine, Mineralien, Eisen, Kupfer, Mangan, Oxalat, Proteine, Schwefel, Zink
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Einige Arten und deren Ausleseformen sind  Nutzpflanzen, sowohl als wichtige Nahrungspflanzen als auch als Heilpflanzen. Viele Yams-Arten werden wegen ihrer essbaren Wurzelknollen als Nahrungsmittel angepflanzt. Bei der am meisten angebauten Art erreichen die unterirdischen Knollen eine Länge von bis zu 2 Metern; ihr Geschmack ist süßlich und ähnelt dem von Esskastanien und Kartoffeln. Sie haben eine dunkel-braune bis schwarze Haut und sind reich an Provitamin A sowie Kalium. Außer der „Chinesischen Yamswurzel" und der Dioscorea japonica („Japanische Berg-Yams" oder „Yamaimo"(山芋)) wirken alle Yams-Arten roh gegessen toxisch. Yamswurzeln ähneln geschmacklich und optisch den Süßkartoffeln, sind aber nicht mit ihnen verwandt. In Südamerika, Afrika und der Karibik sind Yams häufig Bestandteil des Gemüseangebots, in  Europa jedoch im Gegensatz zur Süßkartoffel nur selten zu erwerben. In den Küchen der Tropen sind sie ein wichtiger Stärke-Lieferant. In China gibt es ein Vorhaben, mit Hilfe gentechnischer Methoden Sorten von Yams-Arten zu züchten, die als Energiepflanzen für die Erzeugung von Ethanol-Kraftstoff optimiert sind.  In der Naturheilkunde wird wilder Yams je nach Dosierung zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden, gegen  PMS und sowohl zur Empfängnisverhütung als auch bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Der Einsatz ist jedoch umstritten und setzt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema voraus. Die wilde Yamswurzel enthält in großen Mengen Diosgenin, ein Cholesterin-Derivat mit zusätzlichen Hydroxygruppen in der Seitenkette, die als inneren Ether weitere Ringe an das Steran-Gerüst anhängen. Obwohl aus Diosgenin nur durch chemischen Abbau das Gelbkörperhormon Progesteron gewonnen werden kann, wird Diosgenin in der esoterischen Literatur und der alternativen Medizin als „natürliches" Progesteron bezeichnet. Yams enthält eine geringe Menge  Amygdalin, welches im Darm zu  Blausäure umgebaut wird.  
Das Besondere an der Yamswurzel ist ihr Gehalt an Diosgenin, einem Stoff, der dem menschlichen Hormon Progesteron ähnelt. Daher eignet sich Yams bei Beschwerden der Wechseljahre oder Menstruation. Sie soll sogar die Geburt erleichtern. Yams hilft aber auch gegen vielerlei andere Beschwerden, wie beispielsweise Asthma, nervöse Verdauungsbeschwerden und Koliken. Ihre Wirkung bei Schwangeren wird unterschiedlich beschrieben. Manche warnen vor der Anwendung in der Schwangerschaft, andere empfehlen Yams gegen Schwangerschaftserbrechen. Im Zweifelsfall sollte man sie besser nicht in der Schwangerschaft einnehmen.
Auch die Wirkung der Yamswurzel auf die Fruchtbarkeit wird unterschiedlich dargestellt. Einige Quellen behaupten, sie hätte eine verhütende Wirkung, andere preisen die Förderung der Fruchtbarkeit. In diesem Bereich hängt es wohl von der Art und dem Zeitpunkt der Anwendung ab, denn auch Progesteron (Gestagen) kann als Minipille verhütend wirken, in Fällen von Progesteronmangel kann es jedoch auch die Fruchtbarkeit steigern, wenn sie in der zweiten Zyklushälfte eingenommen wird. Die Fruchtbarkeitsbehandlung gehört also, wenn überhaupt, in die Hand eines Fachmannes. Eine zuverlässige Wirkung darf man sich davon wohl eher nicht erwarten. In Europa wird die Yamswurzel vorwiegend in Fertigprodukten angeboten. Wenn man die getrocknete Wurzel erhält, kann man sie als Tee zubereiten und in kleinen Schlucken trinken. Oder man setzt eine Tinktur daraus an und nimmt sie tropfenweise ein.

Pflanzenbeschreibung
Die Yamspflanze wächst in hunderten von Arten in vielen warmen Gegenden der Welt. Da die Wurzel sehr nahrhaft ist, ist sie für viele Ureinwohner ein Grundnahrungsmittel. Die mehrjährige Kletterpflanze wird bis zu drei Meter hoch. Die Pflanzen sind zweihäusig, d.h. jede Pflanze ist entweder männlich oder weiblich. Die Blätter sind herzförmig und haben ausgeprägte Nerven, die parallel verlaufen. Die Pflanze blüht von September bis Oktober.
Erscheinungsbild und Blätter
Yams-Arten wachsen als windende, ausdauernde  krautige Pflanzen. Sie bilden  Rhizome oder Wurzelknollen als Überdauerungsorgane, die in Größe, Gestalt, Farbe und Inhaltsstoffen sowie in ihrer Tiefe in der Erde sehr unterschiedlich sein können. Manche Arten bilden in den Blattachseln Knöllchen. Die wechsel- oder gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache oder zusammengesetzte Blattspreite besitzt drei bis neun basale  Blattadern.  
Blütenstände und Blüten
Die Blüten sind immer eingeschlechtig, die Pflanzen sind meist zweihäusig, selten einhäusig. Die Blüten stehen spiralig in seitenständigen, unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen, wobei die weiblichen Blütenstände nur wenige Blüten enthalten. Die männlichen Blüten enthalten ein oder zwei Kreise mit je drei  Staubblättern, drei davon können zu  Staminodien reduziert sein. In den weiblichen Blüten können drei oder sechs Staminodien vorhanden sein.  
Früchte und Samen
Die dreikantigen  Kapselfrüchte öffnen sich bei Reife am oberen Ende. Die Samen besitzen häutige Flügel.



BACHBLÜTEN
Man spricht davon ´was der andere einem schuldig ist´ (8 Chicory)
- Diese Menschen sprechen nur davon, ´was ein anderer ihnen schuldig ist´
- Mit der dementsprechender Bachblüte sprechen sie nicht mehr so leicht mehr davon  

BACHBLÜTEN
Man ist unzufrieden, unglücklich, frustriert, aber weiß nicht warum (15 Holly)
- Diese Menschen sind komplett unzufrieden, sind unglücklich, auch mal frustriert, wissen jedoch nicht warum
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Sachen abschütteln


ERNÄHRUNG
Lebensmittelauswahl –geeignete Lebensmittel
Fette/Öle: Butter, kaltgepresste naturreine Pflanzenöle (Olivenöl, Rapsöl, Keimöle), Butterschmalz, Nüsse in Maßen
Milchprodukte: Frischmilch, H-Milch, Joghurt, Obers, Sauerrahm, Topfen, Kefir, Käse
Fleisch/Fisch/Eier: mageres Frischfleisch, Seefisch, Krabben, Eier, magere Wurstsorten
Getränke: Trinkwasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, Fruchtsäfte, Gemüsesäfte, Getreidekaffee, Kaffee, schwarzer Tee, Bier, Wein in Maßen
Gewürze/Kräuter, Salz: jodiertes und floriertes Speisesalz und Kräutersalz, Sojasauce, Gemüsewürze, frische und getrocknete Kräuter, Gewürze
Süßungsmittel: Vollrohrzucker, kaltgeschleuderter Honig, Apfel-Birnendicksaft, ungeschwefeltes Trockenobst (eingeweicht oder roh), Ahornsirup, Zucker und Fruchtzucker in kleinen Mengen

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