Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 11.09.17-17.09.17


BIBERNELLE

Die Bibernelle ist ein Doldenblütler mit den typischen weißen Blüten in Doldenform. Ihre Blätter sind klein und gefiedert, sie ähneln stark den Blättern des Wiesenknopfes, was auch häufig zu Verwechslungen führt. Selbst die Namen werden teilweise doppelt benutzt, so heißt der kleine Wiesenknopf Pimpinelle, aber auch die Bibernelle wird häufig so genannt. Die Wurzel der Bibernelle wird als Tinktur gegen Husten und Asthma eingesetzt, sogar heutzutage von der Schulmedizin. Die Volksheilkunde benutzt Bibernelltee auch gegen Halsentzündungen, Grippe, Kinderkrankheiten. Auch zur Stärkung der Verdauung und der Harnorgane kann man Bibernelle versuchen.
Die Bibernellen, auch Pimpernellen oder Pimpinellen genannt, sind eine Pflanzen-Gattung aus der Familie der  Doldenblütler mit rund 150 Arten. Die wirtschaftlich wichtigste Art der Gattung ist der Anis. Der Kleine Wiesenknopf wird zwar auch häufig Bibernelle genannt, ist jedoch ein  Rosengewächs.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Bronchitis, Husten, Asthma, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündung, Halsschmerzen, Heiserkeit, Erkältung, Grippe, Fieber, Herzbeschwerden, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Sodbrennen, Darmentzündung, Durchfall, Hämorrhoiden,  Gicht, Rheuma, Nierensteine, Müdigkeit, Menstruationsfördernd, Ekzeme, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name: Pimpinella saxifraga und Pimpinella major
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Burnet Saxifrage
volkstümliche Namen:
Bockwurz, Pfefferwurz, Pimpernell, Steinpeterlein
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Saponine, Polyacetylene, Cumarine, Furocumarin, Pimpinellin
Sammelzeit:
September bis November

Merkmale

Die Bibernellen sind  ausdauernde, seltener  einjährige  krautige Pflanzen. Die  Grundblätter sind ungeteilt oder einfach gefiedert. Die Fiederblättchen sind gezähnt und zuweilen tief eingeschnitten.
Die  Blüten der Bibernellen weisen einen undeutlichen Kelchrand, ausgerandete, verkehrt eirunde  Kronblätter und einen Griffel mit nahezu kopfiger Narbe auf. Die Blüten sind weiß, rot und seltener gelb.
Die Frucht ist eine eirunde, an der Seite zusammengezogene Spaltfrucht. Die auf der Berührungsfläche ziemlich flache Kernmasse ist höckerartig gewölbt, der freie Fruchthalter (Karpophor) ist zweispaltig.



AMPFER-KNÖTERICH


Der Ampfer-Knöterich wird auf den Äckern, an Wegrändern und Flussufern meistens übersehen, weil er nicht sehr spektakulär aussieht. Nur wenn er zu den Ampfer-Knöterichen gehört, deren Blätter in der Mitte braune Flecken tragen, fällt er dem aufmerksamen Auge auf. Dort wo er wächst, gilt der Ampfer-Knöterich als lästiges Unkraut. Man kann ihn aber auch als Heilpflanze einsetzen und sogar als Wildgemüse essen.
Der Ampfer-Knöterich ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Knöteriche innerhalb der Familie der  Knöterichgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, Fieber, Mundentzündungen, Magenschwäche, Leichte Verbrennungen, Hautinfektionen
wissenschaftlicher Name:
Polygonum lapathifolium, Persicaria lapathifolia
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Curlytop knotweed
volkstümlicher Name:
Ampferblättriger Knöterich, Fluss-Ampferknöterich, Acker-Ampferknöterich
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Oxalsäure
Sammelzeit:
Juli bis Oktober

Anwendung

Der Ampfer-Knöterich gilt zwar als lästiges Ackerunkraut, ist aber als Pflanze und noch mehr als Heilpflanze weitgehend unbekannt. Aufgrund seines Gehaltes an Oxalsäure sollte man den Ampfer-Knöterich nicht über lange Zeit in großen Mengen verwenden. Menschen, die unter Rheuma, Gicht oder Nierensteinen leiden, sollten besser auf die innerliche Anwendung vom Ampfer-Knöterich verzichten.
Innerlich als Tee
Die gesamte Pflanze wirkt bakterientötend und zusammenziehend. Daher müsste sie gegen Entzündungen des Mundraumes helfen können. Zu diesem Zweck kann man mit einem Tee des Ampfer-Knöterichs Spülungen vornehmen. Allerdings gibt es viele andere Pflanzen, deren Wirkung für diesen Anwendungszweck bewährt und gesichert sind, im Gegensatz zum Ampferknöterich. Den Ampfer-Knöterich kann man als Tee gegen Fieber einsetzen. Auch der schwache Magen kann durch Ampfer-Knöterich-Tee gestärkt werden.
Äußerlich
Mit dem Tee des Ampfer-Knöterichs kann man Umschläge machen, Waschungen oder Teilbäder vornehmen. Er kann bei leichte Verbrennungen und leichte Infektionen der Haut eingesetzt werden.
Küche
Die jungen Blätter kann man roh als Salat und gekocht als Gemüse essen. Auch die winzigen Samen kann man roh oder gekocht essen.

Pflanzenbeschreibung
Der Ampfer-Knöterich wächst als einjährige  krautige Pflanze und erreicht sehr unterschiedliche Wuchshöhen von 10 bis 150 Zentimetern. Die aufsteigenden bis aufrechten  Stängel sind stark verzweigt bis nur wenig verzweigt und sind kahl, seltener auch sehr kurz und angedrückt behaart oder schwach drüsig. An den erdnahen Knoten (Nodien) wurzeln sie häufig. Die Stängel sind oft ganz rot, rot überlaufen oder rot gepunktet. Die  Laubblätter sind eiförmig bis lanzettlich und je nach Unterart zwei- bis sechsmal so lang wie breit. Oft haben sie in der Mitte der Blattfläche einen dunkelroten Fleck. Die Ochrea ist bräunlich und zylindrisch. Im Gegensatz zum ähnlichen  Floh-Knöterich  ist die Ochrea am oberen Rand kahl oder nur kurz (< 0,5 Millimeter) bewimpert. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die meistens endständigen, manchmal seitenständigen Blütenständebestehen aus zwei bis fünf locker voneinander getrennten  scheinährigen Teilblütenständen. Die aufrechten oder etwas über-hängenden Teilblütenstände sind dicht walzenförmig und ihr Durchmesser beträgt zur Fruchtzeit 6 bis 8 Millimeter. Die Blüten sind grünlichweiß bis rosa-farben. Es sind vier, seltener fünf  Tepalen vorhanden.
Der Ampfer-Knöterich ist in Europa heimisch. Er kommt in allen gemäßigten Klimazonen vor. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, lockeren Lehmböden. So kommt er auf Äckern, in Gärten und an Wegrändern vor. Auch an Flussufern wächst er gerne. Die einjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch und ist sehr formenreich. Im Frühjahr wachsen die lanzettlichen bis eiförmigen Blätter, die in der Mitte häufig einen bräunlichen Fleck aufweisen. Im Sommer treiben die reichästigen, knotigen Blütenstängel aus, an denen die Blätter mit zunehmender Höhe kleiner werden. Zwischen Juli und Oktober blühen die rosafarbenen, kleinen Blüten, die in Ähren zusammengefasst sind.



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