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Szechuan-Pfeffer
Szechuanpfeffer, auch Japanischer Pfeffer, Chinesischer Pfeffer, Chinese prickly ash, Sichuan Pepper oder Anispfeffer, genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rautengewächse. Er liefert ein pikant schmec-kendes Gewürz und ist nicht mit dem Schwarzen Pfeffer verwandt. Auch andere Arten der Gattung Zanthoxylum, z. B. Zanthoxylum schinifolium werden Szechuanpfeffer genannt. Weiter werden verwendet Zanthoxylum armatum, Z. americanum, Z. simulans und Z. bungeanum, Z. acanthopodium, Z. avicennae, Z. nitidum sowie Z. rhetsa. Die Gattung Zanthoxylum, zu der die verschiedenen als Szechuanpfeffer bezeichneten Arten gezählt werden, gehört zur Familie der Rutaceae, ist also mit den Zitruspflanzen verwandt. Der Gattungsname lässt sich mit „Gelbholz“ übersetzen und beschreibt so eines der charakteristischen Merkmale der Pflanzen; „Gelbholz“ werden verschiedene Arten unterschiedlicher Gattungen genannt. Der Name Szechuanpfeffer leitet sich von der zentralchinesischen Provinz Sichuan ab, wo er heimisch ist und gern in der Küche verwendet wird. Wie bei der Provinz sind verschiedene Schreibweisen wie Sichuan-, Sechuan- oder Szetschuanpfeffer gebräuchlich. Im deutschen Sprachraum werden auch die Namen Bergpfeffer, Chinesischer Pfeffer oder Japanischer Pfeffer gebraucht.
Der rötliche Szechuanpfeffer wächst am chinesischen Gelbholzbaum. Diese Pflanze ist nicht mit dem schwarzen Pfeffer, stattdessen aber mit den Zitruspflanzen verwandt. Mit seiner zitronenartigen Schärfe ist er ein beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche. Doch auch die chinesische Heilkunde benutzt den Szechuanpfeffer. Er wird für Verdauungsprobleme und Blasenerkrankungen verwendet.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Blasenentzündung, Magen-Darm-Schwäche
Heilwirkung: antibakteriell, appetitanregend, blutdrucksenkend, fungizid, harntreibend, magenberuhigend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Gallenschwäche, Magenkrämpfe, Verdauungsschwäche, Völlegefühl
wissenschaftlicher Name: Zanthoxylum piperitum
Pflanzenfamilie: Rautengewächse - Rutaceae
englischer Name: Sichuan pepper
andere Namen: Anispfeffer, Blütenpfeffer, Blumenpfeffer, Chinesischer Pfeffer, Fagara, Gelbholzbaum, Japanischer Pfeffer, Japanischer Bergpfeffer, Nan jiao (chinesisch), Nepalpfeffer, Sansho Pfeffer, Sechuan-pfeffer, Sichuanpfeffer, Szetschuanpfeffer, Stachelesche, Zitronenpfeffer
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle: Terpenen, Geraniol, Linalool, Cineol, Citronellal; Amide, Scharfstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe
Sammelzeit: August
Anwendung
Als Gewürz werden meistens die getrockneten und von den Samen befreiten Fruchtschalen verwendet. Zanthoxylum schinifolium weist aromatische Samen auf, die bevorzugt verwendet werden. Die Schalen sind von rotbrauner oder bräunlicher bis schwärzlicher Farbe und stark gerunzelt. Erntezeit der reifen Früchte des Szechuanpfeffers ist im August, die Früchte werden anschließend bei 40 bis 60 °C getrocknet. Teilweise werden die Fruchtschalen gemahlen und als Gewürzpulver verwendet. Meist werden jedoch die gan-zen Fruchtschalen verkauft und erst vor der Zubereitung der Gerichte selbst gemahlen. Charakteristisch ist der prickelnde Geschmack, der ein Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge bewirkt. Die für dieses Em-pfinden verantwortlichen Stoffe sind verschiedene Amide, die bis zu drei Prozent der Inhaltsstoffe der Samenkapseln ausmachen. Szechuanpfeffer wird oft fälschlicherweise als scharf bezeichnet. Dies rührt wahrscheinlich daher, dass er häufig in Gerichten verwendet wird, die auch scharfen Paprika enthalten. Im Chinesischen wird die Geschmacksrichtung, die durch die Kombination von Szechuanpfeffer und scharfem Paprika entsteht, als málà d. h. „betäubend und scharf“ bezeichnet. Diese Geschmacksrichtung gibt gerade der Sichuan-Küche ihre selbständige Prägung. Repräsentative Gerichte sind der, Würziges Rindfleisch und Mapo Doufu (Tofu mit Hackfleisch). Szechuanpfeffer ist auch Bestandteil der Gewürzmischung Fünf-Gewürze-Pulver. Unreife Früchte, Blätter und Blüten der Pflanze werden vor allem in der japanischen Küche eingesetzt. Die jungen und frischen Blätter werden eingeweicht und mit Miso-Paste vermischt als Kinome bezeichnet. Kinome wird oft als Garnierung auf Suppen und anderen Gerichten benutzt. Für die Würzpaste Misansho werden unreife Früchte mit Salz eingekocht. Diese Paste wird vor allem für die Zubereitung von Fisch verwendet, um den ggf. unangenehmen Fischgeruch zu mildern. Szechuanpfeffer findet auch in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung. In Deutschland wird die Pflanze auch als Bonsai gestaltet verkauft. In Samen, Früchten und Blättern der Art wurden Antioxidantien nachgewiesen. Szechuan-Pfeffer kann man wahlweise als Gewürz oder als Tee anwenden. Außerdem hat man die Wahl zwischen den Samenkapseln und den Blättern, eventuell sogar den Blüten. Die häufigste Art, Szechuan-Pfeffer anzuwenden ist die Anwendung der Samenkapseln als Gewürz in der asiatischen Küche.
Tee
Für einen Szechuan-Pfeffer-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Szechuan-pfeffer-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Szechuan-Pfeffertee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Szechuan-Pfeffer-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Szechuan-Pfeffer-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Küche
In der asiatischen Küche werden vor allem die Samenkapseln des Szechuanpfeffers, aber auch die Blätter verwendet. Beliebige Gerichte werden mit den Samenkapseln gewürzt. Man verwendet die Samenkapseln auch als Streuwürze zum Nachwürzen. Zusammen mit vier anderen chinesischen Gewürzen wird der Szechuanpfeffer zum Fünf-Gewürze-Pulver, einer beliebten Gewürzmischung. Die Blätter werden ähnlich wie Lorbeerblätter mitgekocht, beispielsweise in Soßen, Gemüse oder Suppen. In Japan werden die Blätter mit Misopaste vermischt. Daraus entsteht Kinome, eine Gewürzpaste.
Wirkung
Die im Szechuanpfeffer enthaltenen Amide bewirken beim Essen des Pfeffers ein Gefühl von Taubheit oder Prickeln auf den Lippen und im Mund. Das macht einen wesentlichen Teil seiner besonderen Würzwirkung aus, neben einem leicht scharfen und zitronigen Aroma. Das spezielle Prickelaroma des Szechuanpfeffers wird in China als Geschmacksrichtung "ma" bezeichnet. Die gesammelten Wirkstoffe des Szechuanpfeffers wirken appetitanregend und verdauungsfördernd, weshalb man ihn für diverse Verdauungsbeschwerden einsetzen kann. Außerdem wirkt der Szechuanpfeffer antibakteriell und pilzhemmend, was den Einsatz bei verschiedenen Infektionen nahelegt.
Anwendungsgebiete
Der Szechuanpfeffer wird vorwiegend innerlich eingesetzt. Dabei kann es ausreichen, seine Speisen mit dem Szechuanpfeffer zu würzen. Man kann ihn aber auch als Tee trinken, wenn man gezielt an seiner Heilwirkung interessiert ist. Weil er die Verdauung anregt kann man ihn für eine schwache Verdauung und auch gegen Gallenschwäche einsetzen. Bei Völlegefühl und Magendrücken kann er die Verdauung erleichtern. Ein in Asien beliebtes Anwendungsgebiet sind Blasenerkrankungen, unter anderem Blasenentzündungen. Auch bei hohem Blutdruck kann man den Szechuanpfeffer versuchen.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
In der Chinesischen Medizin wird der Szechuanpfeffer traditionell eingesetzt. Seine Heilwirkungen werden dort wie folgt beschrieben: Szechuanpfeffer vertreibt Feuchtigkeit, Szechuanpfeffer wirkt wärmend, Szechuanpfeffer zerstreut Kälte

Geschichtliches
Der Szechuanpfeffer wird in seiner asiatischen Heimat schon sehr lange als Gewürz und Heilpflanze angewendet. Als die asiatische Küche immer beliebter wurde, kam der Szechuanpfeffer auch nach Europa. Hier wird er hauptsächlich als exotisches Gewürz benutzt. Wegen einer Zitrusfrucht-Erkrankung, dem bakteriellen Zitronenkrebs, war die Einfuhr des Szechuanpfeffers in den USA von 1968 bis 2005 verboten. Inzwi-schen wurde das Verbot gelockert, aber der Szechuanpfeffer muss vor der Einfuhr auf mindestens 70°C erhitzt worden sein.

Pflanzenbeschreibung
Zanthoxylum piperitum ist ein stark dorniger Strauch, er erreicht Wuchshöhen und Pflanzendurchmesser von bis 2,5–4,5 Meter. Die wechselständigen, gestielten, unpaarig gefiederten Blätter sind bis 15 cm lang, die einzelnen, eiförmigen, fast sitzenden Blättchen sind 2–4 cm lang, es sind fünf bis elf Blättchenpaare vorhanden. Der Blättchenrand ist (entfernt) feingesägt bis -gekerbt, mit obseits gekrümmten säge-, kerbspitzen, die Spitze ist ausgerandet oder spitz bis rundspitzig, der Blattgrund ist spitzig bis stumpf. Die Rachis ist leicht rinnenförmig bis kurzflügelig, die Nervatur der Blättchen ist gefiedert. Der Zanthoxylum piperitum ist laubabwerfend, die Herbstfärbung ist bronzefarbig. Die Dornen sind bis 13 mm lang. Zanthoxylum piperitum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), seltener kommen auch einhäusige Pflanzen vor. Die Blütenstände sind Trugdolden, die Blütenstands- und Blütenstiele sind teilweise rötlich überlaufen. Die grünlich-gelblichen Blüten erscheinen zwischen April und Juni und die hellrötlichen, 3–5 mm großen, feinhöckrigen Balgfrüchte sind in etwa im August ausgereift. Sie öffnen sich ventral (bauchseitig) und enthalten einen rundlichen, schwarzen, glänzenden, 3–4 mm großen Samen mit schwammig, weichlicher äußerer Samenschale. Die Samen werden nicht ausgetreut und bleiben in der Fruchtschale hängen. Szechuan-Pfeffer ist in Ostasien heimisch. Man findet ihn in Zentralchina, Tibet, Japan und Korea. Angebaut wird er vor allem in der Provinz Sichuan, was ihm auch seinen Namen eingebracht hat. Auch in anderen Gegenden der Welt, z.B. Afrika, Amerika findet man den Szechuanpfeffer gelegentlich. Sogar in Mitteleuropa kann er angepflanzt werden, weil er winterhart ist. Der Strauch, an dem der Szechuanpfeffer wächst, heißt unter anderem Gelbholzbaum. Er wächst bevorzugt in bergigen Regionen. Er ist als Rautengwächs mit dem Zitronenbaum und Orangenbaum verwandt, nicht aber mit der Pfefferpflanze. Der Gelbholzbaum wird bis zu 2 Meter hoch. Seine Zweige haben häufig spitze Stacheln. Die Blätter sind eiförmig mit Spitze. Sie wachsen gegenständig an den Zweigen. Die Blüten sind zweihäusig, d.h. männliche und weibliche Blüten wachsen an verschiedenen Bäumen. Sie blühen zwischen April und Juni. Aus den Blüten entwickeln sich bis August die rötlichen Früchte bzw. Samenkapseln. Sie hängen zusammen in Rispen.
Anbautipps
Da der Szechuanpfeffer bzw. Gelbholzbaum winterhart ist, kann man ihn auch in Mitteleuropa anbauen. Am besten pflanzt man fertige Pflanzen, die im gut sortierten Fachhandel angeboten werden. Dort findet man auch Sorten, die nicht zweihäusig sind, sodass man nur eine Pflanze braucht, um Früchte zu erhalten. Der Gelbholzbaum braucht einen mindestens halbsonnigen Standort. Der Boden kann durchaus karg sein, denn der Gelbholzbaum ist anspruchslos.
Sammeltipps
Die Früchte des Gelbholzbaums können meistens im August geerntet werden. Nur die rötlichen oder bräunlichen Fruchtwände (Samenkapseln) schmecken aromatisch. Die eigentlichen schwarzen Samen schmecken nicht gut und sind körnig zwischen den Zähnen. Daher sollte man die Samen möglichst aussortieren. Dazu trocknet man die Früchte und rubbelt sie anschließend bis die Samen freiliegen und entfernt werden können. Die Blätter können ab April geerntet werden. Man kann sie frisch verwenden oder schonend im Halbschatten trocknen.

Teufelkralle
Die Afrikanische Teufelskralle, auch kurz Teufelskralle oder Trampelklette genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Sesamgewächse. Sie gedeiht in den Savannen Namibias, Botswanas, Simbabwe und Südafrikas und als Heilpflanze bekannt. Die Teufelskralle ist in Afrika heimisch und hat Früchte, die wie Krallen aussehen, was ihr auch den Namen eingebracht hat. Verwendet werden jedoch nicht die Früchte, sondern die Speicherwurzeln. Die Teufelskralle wirkt stark entzündungshemmend, abschwellend und leicht schmerzstillend. Daher eignet sie sich besonders zur Behandlung von Arthrose und anderen Gelenkschmerzen.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Arthrose
Heilwirkung: abschwellend, blutverdünnend, entzündungshemmend, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche: Gallenbeschwerden, Leberschwäche, Nierenschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Eisprung fördernd, Arthrose, Gelenkbeschwerden, Ischias, Hexenschuss, Rückenschmerzen, Sehnenentzündungen, Ekzeme, Schuppenflechte, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Harpagophytum procumbens
Pflanzenfamilie: Sesamgewächse = Pedaliaceae
englischer Name: Dewil's Claw
volkstümliche Namen: Trampelklette
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelknollen
Inhaltsstoffe: Iridoidglykoside, Harpagid, Harpagosid, Procumbid, Phytosterine, Beta-Sitosterol, Glutamin-Säure, Histidin, Kaempferol, Selenium, Sterol, Ursol-Säure
Anwendung
Die Teufelskralle wird für medizinische Zwecke genutzt. Insbesondere kann sie für eine unterstützende Therapie bei Arthrose und anderweitiger Mobilitätseinschränkung eingesetzt werden. Daneben ist die Afrikanische Teufelskralle durch die enthaltenen vielen Bitterstoffeappetit- und verdauungsanregend. Der Bitterwert liegt bei ca. 6.000, zum Vergleich: Enzian hat einen Wert von mindestens 10.000. Die 1978 gegründete Kommission E hat die bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungswerte zusammengetragen und überprüft. Beim Ergebnis wird zwischen gesicherter Wirkung (wissenschaftlicher Nachweisbarkeit) und aus volksmedizinischen Erfahrungen hergeleiteten Wirkungshinweisen unterschieden. Klinische Studien zeigten einen deutlichen Nutzen bei der Behandlung von Schmerzen durch Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Teufelskralle kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder in Fertigpräparaten anwenden. Die häufigste Art, Teufelskralle anzuwenden ist wahrscheinlich die Kapselform, denn weil die Teufelskralle ziemlich bitter schmeckt, wird sie von vielen nicht so gern als Tee getrunken. Teufelskralle-Kapseln bekommt man fast überall, sowohl in der Apotheke als auch im Lebensmitteldiscounter.
Tee
Für einen Teufelskralle-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Teufelskralle mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn fünf Stunden lang ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließen kann man wieder sechs Wochen lang Teufelskralle-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Wirksamkeit der Teufelskralle bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Die Teufelskralle eignet sich auch für Teemischungen, wo ihr bitterer Geschmack durch die Kombination mit anderen Kräutern gemildert wird und auch kaum unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können, weil sie in Mischtees naturgemäß sehr niedrig dosiert ist.
Innerlich
Teufelskralle kann man innerlich, als Tee, Tinktur oder Fertigpräparat gegen Arthrose einsetzen. Außerdem hilft Teufelskralle bei andere Arten von Gelenkbeschwerden, auch die des rheumatischen Formenkreises. Dort wo die Teufelskralle wächst, wird sie auch bei Verdauungsbeschwerden, Probleme des LeberGalle-Trakts und Beschwerden der Harnorgane verwendet. Die TeufelskrallenWurzel wirkt auch blutverdünnend, was vor allem bei älteren Patienten mit Arteriosklerose durchaus wünschenswert ist, im Falle von Blutungen aber auch gefährlich werden kann.
Achtung! Die   Teufelskralle sollte in der Schwangerschaft nur mit Rücksprache des Arztes   angewandt werden. Außerdem sollte die Förderung der Blutungsneigung bei   längerer oder hochdosierter Anwendung der Teufelskralle berücksichtigt werden.
Äußerlich
Äußerlich kann man Teufelskralle-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Auch Teufelskralle-Salben sind gebräuchlich. Mit dieser Art der Anwendung kann man chronische Hautprobleme, wie beispielsweise Ekzeme oder Schuppenflechte lindern. Teufelskralle kann man auch bei schlecht heilende Wunden versuchen.
Pflanzenbeschreibung
Die Teufelskralle ist in Südafrika und Namibia heimisch. Sie wächst bevorzugt auf sandigem Boden in heißem Klima. Leider lässt sie sich nur schwer vom Menschen kultivieren vor allem nicht in anderen Klimazonen. Die dicke Hauptwurzel bildet mehrere Wurzelausläufer, an denen sich knollige Sekundärwurzeln bilden. Diese Sekundärknollen enthalten besonders viele Wirkstoffe und sind die Teile der Teufelskralle, die medizinisch verwendet werden. Da die Teufelskralle aufgrund der Kultivierungsschwierigkeiten vorwiegend wild geerntet wird und knapp geworden ist, wird häufig auch die weniger wirksame Hauptwurzel geerntet, was verhindert, dass die betreffende Teufelskralle weiterwachsen kann. Daher ist die Teufelskralle aufgrund ihrer Beliebtheit bedroht. Auf einigen Farmen wird jedoch versucht, sie anzubauen, um ihrer Gefährdung entgegen zu wirken. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter lang. Während der Regenzeit treibt die Wurzel zunächst beblätterte Triebe aus, die auf dem Boden liegen. Die Blätter sind tief gelappt. Anschließend erscheinen die großen, rötlichen Blüten, die aus den Blattachseln wachsen. Aus den Teufelskralleblüten entwickeln sich die krallenartigen Früchte, die sehr bizarr aussehen und der Teufelskralle den Namen gaben. Diese Krallenfrüchte hängen sich wie Kletten an das Fußfell mancher Tiere, die dadurch für die Verbreitung der Teufelskralle sorgen. In Europa gibt es übrigens zwei Pflanzenarten, die auch den Namen "Teufelskralle" tragen, aber gar nichts mit der afrikanischen Teufelskralle zu tun haben. Die europäischen Teufelskrallen gehören zur Familie der Glockenblumengewächse, sehen aber anders aus, denn ihre Blüten bestehen aus rund gebogenen Blütenblättern, die Köpfchen bilden.

Bachblüten
Ich fühle mich wie in einer Starre (Vervain)
- Diese Menschen fühlen sich wie in einer Starre
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr wie in einer Starre
Bachblüten
Ich bin hochmütig (Vine)
- Diese Menschen sind hochmütig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sinkt die Hochmut
Übersicht Wurstwaren
Art, Herstellung, Sorten
Rohwürste, Dauerwürste: die rohbelassene Wurstmasse – Fleisch, Speck, Nitrat, Salz, Gewürze – wird kaltgeräuchert, luftgetrocknet.
 Lange Haltbarkeit, ausgenommen Mett- und Teewurst
 Schnittfest: z.B. Cervelatwurst, Salami, Landjäger
Streichfähig: z.B. Mettwurst, Teewurst
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