Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 10.04.17-16,04,17


Spargel  
  
Spargel ist eine Pflanzengattung in der Familie der Spargelgewächse. Spargel ist in der Alten Welt weit verbreitet. Es gibt einige Arten und Kulturformen, die als Zierpflanzen verwendet werden. Die wirtschaftlich wichtigste Art dieser Gattung ist der Gemüsespargel.
Spargel ist bekannt als weißes Edelgemüse, das den Frühling mit Gaumenfreuden bereichert. Auch sein grüner Bruder kommt allmählich immer mehr in Mode. Die meisten Menschen wissen sogar, dass Spargel gesund ist. Doch auf eine verschlankende Wirkung durch den Spargel darf nur hoffen, wer den fettreichen Saucen widersteht. Mit Sauce Hollandaise macht der Spargel abgemagerte Menschen wieder kräftiger und ohne Saucen hilft er rundlichen Menschen beim Abspecken. All seinen Genießern hilft der Spargel bei der Entgiftung.

Steckbrief

Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schweißtreibend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Diabetes (unterstützend), Erbrechen, Magenreizung, Nierenschwäche, Rekonvaleszenz, Verstopfung, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Asparagus officinalis
englischer Name
: Asparagus
volkstümliche Namen:
Aspars, Korallenkraut, Schwammwurz, Spargen, Sparsen, Sparsich
Verwendete Pflanzenteile:
Triebe, Wurzeln, Samen
Inhaltsstoffe:
Asparagin, Flavonoide, Inulin, Saponine,
Sammelzeit:
Triebe: April und Mai, Wurzeln: Herbst

Anwendung

Die frisch austreibenden Stängel des Gemüsespargels sind ein geschätztes Gemüse. Einige Arten und Kulturformen werden in Gärten, auf Balkonen und in Räumen als Zierpflanzen verwendet.
Spargeltriebe in der Küche

Der Genuss der Spargeltriebe als Delikatesse ist die hauptsächliche Anwendung des Spargels. Spargel kann man in Salzwasser mit etwas Zitronensaft kochen und dann beispielsweise mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln servieren. Auch Suppen, Salate und Aufläufe mit Spargel sind beliebt und wohlschmeckend. In den letzten Jahren gewinnt auch der grüne Spargel immer mehr an Bedeutung. Spargel wirkt harntreibend und blutreinigend. Er fördert die Nierentätigkeit, sollte aber nicht bei Nierenentzündung verwendet werden, weil er die Nieren zu stark reizt. Außer der Förderung des Harnapparates stärkt Spargel den Appetit und regt die Verdauungstätigkeit an. Daher verhilft er Rekonvaleszenten wieder zu neuer Kraft. Wenn man den Spargel nicht mit stark fetthaltigen Saucen isst, sondern als Salat oder Suppe, dann unterstützt der Spargelgenuss auch Schlankheitskuren. Dadurch kann Spargel auch bei der Diabetes-Diät helfen. Nur kurze Zeit nach einer Spargelmahlzeit riecht der Urin ganz charakteristisch. Dieser Geruch ist normal und ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spargel die Ausscheidung fördert.
Spargelwurzeln

Die Wurzeln des Spargels sind die offiziellen medizinischen Pflanzenteile. Im Unterschied zu den Trieben enthält die Wurzel reichlich Zucker, ist also für Diabetiker nicht so geeignet wie die Triebe. Aber auch die Wurzel regt die Nierentätigkeit an und hilft daher bei der Entgiftung.
Spargelsamen

Die Samen des Spargels werden nur selten eingesetzt. Gepulvert kann man die Samen drei mal täglich einnehmen. Sie helfen gegen Übelkeit und Erbrechen und beruhigen den Magen.

Pflanzenbeschreibung

Asparagus-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie bilden meist kurze Rhizome als Überdauerungsorgane. Die aufrechten oder oft kletternden Stängel sind verzweigt. In den Achseln der Stängel und Verzweigungen werden laubblattähnliche, grüne Sprossachsen, sogenannte Phyllokladien gebildet, sie stehen selten einzeln, sondern meist in Büscheln und sind flach und dreikantig bis fast stielrund. Die angedrückt am Stängel angeordneten Blätter sind nicht grün, meist relativ klein, schuppenförmig und fleischig bis häutig und ihre Basis ist zu harten Dornen umgebildet.
Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu mehreren in den Blattachseln oder manchmal in traubigen oder doldigen Blütenständen zusammen. Über jeweils einem häutigen Deckblatt steht ein gegliederter Blütenstiel. Die relativ kleinen, dreizähligen Blüten sind meist zwittrig, seltener eingeschlechtig. Sind die Blüten eingeschlechtig, dann sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die sechs gleichgestaltigen, glockig bis fast kugelig zusammenstehen-den Blütenhüllblätter sind frei oder manchmal an ihrer Basis verwachsen. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist mit den Blütenhüllblättern mehr oder weniger lang verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, dreikammeringen Fruchtknoten  verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält einige Samenanlagen. Die kugeligen Beeren enthalten einige oder häufig nur einen Samen. Die Beeren einiger Arten sind giftig. Der Spargel enthält 93 bis 94 Prozent Wasser, 1,95 Prozent Stickstoffsubstanzen, 0,14 Prozent Fett, 0,37 Prozent Zucker und 2,03 Prozent sonstige verdauliche Kohlenhydrate.
Der Spargel ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Da seine Triebe so vorzüglich schmecken, wurde er im Mittelalter auch in Mitteleuropa eingeführt. Der Wurzelstock des Spargels ist ausdauernd und wächst meist waagerecht in der Erde. Im Frühjahr treibt der Wurzelstock mehrere fingerdicke Triebe. Unter der Erdoberfläche ist dieser Trieb weiß, das ist der bekannte weiße Spargel. Sobald der Trieb aus der Erde schaut, wird er grün, so wie der grüne Spargel, der ursprünglich vorwiegend in Mittelmeerländern beliebt war, inzwischen aber auch in Deutschland zu kaufen ist und immer bekannter wird. Wenn die Spargelernte Mitte Juni beendet ist, dann dürfen die Spargelpflanzen wachsen. Die Spargelpflanze wird bis zu 1,50m hoch, verzweigt sich und trägt kleine, feine Blättchen. Erst dreijährige Pflanzen tragen grünliche Blüten und später rote Beeren.




Knoblauchrauke   

Die Knoblauchsrauke, auch Knoblauchkraut, Lauchkraut, Knoblauchhederich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Sie ist in Europa weit verbreitet. Die Trivialnamen beziehen sich auf den Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht.
Die Knoblauchsrauke ist eine verbreitete Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Sie fällt auf durch ihr Knoblauchsaroma. Dadurch ist sie ein Wildgemüse, das auch nach dem zeitigen Frühjahr, wenn die Bärlauch-Saison vorbei ist, noch mit diesem würzigen Geschmack verwöhnen kann. Außerdem hat die Knoblauchsrauke einige Heilwirkungen sowohl für die Atmungsorgane als auch gegen Wunden.

Steckbrief

Heilwirkung:
antibakteriell, schweißtreibend, Asthma, Bronchitis, Husten, Skorbut, Wunden, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Alliaria officinalis
Verwendete  Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Sommer

Nutzung

Die Knoblauchsrauke hat im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine gewisse Rolle als Gewürzpflanze gespielt und geriet, als Gewürze preisgünstiger und damit für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden, als solche zunehmend in Vergessenheit. Ähnlich wie beim Bärlauch entdeckt die moderne Kräuterküche allmählich die Knoblauchsrauke in zunehmendem Maße wieder. Allerdings lässt sich die Knoblauchsrauke nicht so vielfältig verwenden wie der Bärlauch, da ihre Geschmacksstoffe flüchtiger sind.
Die Knoblauchsrauke als Heilpflanze

Die Knoblauchsrauke wurde früher zu Heilzwecken verwendet. Sie wirkt antiseptisch, leicht harntreibend und schleimlösend. Man sagt ihr darüber hinaus auch antiasthmatische Eigenschaften nach. In der Volksmedizin wurden aus den Blättern Breiumschläge zur Behandlung von Insektenstichen und Wurmerkrankungen hergestellt.
Verwendung als Gewürz

Allylisothiocyanat (unten, blau markiert) bildet sich bei der Hydrolyse von Sinigrin, einem Inhaltsstoff der Knoblauchsrauke. Knoblauchsrauke wurde schon vor 4.000 v. Chr. im Mesolithikum als Gewürz benutzt, wie Phytolithen an Scherben von Tontöpfen aus Neustadt in Holstein an der Ostsee und Stenø in Dänemark zeigen. Damit ist die Knoblauchsrauke das älteste bekannte einheimische Gewürz. Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch "Acetaria, a Discourse on Sallets" schrieb, nannte die Pflanze unter anderem "Jack-by-the hedge" – was als Hinweis auf ihre Häufigkeit zu verstehen ist – sowie "Alliaria" und "sauce alone". Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Pflanze viele wertvolle medizinische Eigenschaften habe und "besonders von Leuten auf dem Lande als Salat gegessen werde, wo sie wild unter Bänken und Hecken wachse". Auch heute werden die jungen Blätter der Knoblauchsrauke in England noch häufig für Sandwichfüllungen verwendet. Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das GlukosidSinigrin zurückzuführen, das den Glukosiden ähnelt, die in anderen Mitgliedern der Kohlfamilie zu finden sind. Beim Kochen verflüchtigt sich allerdings der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Knoblauchsrauke muss daher Speisen in rohem Zustand beigegeben werden. Die moderne Kräuterküche hat die Knoblauchsrauke wiederentdeckt und mischt die feinge-hackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen. Darüber hinaus werden die geschmacksintensiven Blüten verwendet, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack.

Beschreibung

Erscheinungsbild und Blatt

Die Knoblauchsrauke ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Sie besitzt eine lange Pfahlwurzel. Der Stängel ist schwach vierkantig, im basalen Bereich entwickelt er eine schwache Behaarung. Die lang gestielten, nierenförmigen Grundblätter sind am Rand buchtig gekerbt. Die Stängelblätter sind wechselständig angeordnet. Sie weisen eine herzförmige Blattspreite mit gekerbtem Rand auf.
Blütenstand und Blüte

Die Knoblauchsrauke blüht von April bis Juli. In einem endständigen, traubigen Blütenstand sitzen viele Blüten. Die zwittrigen Blüten sind, wie für Kreuzblütler typisch, vierzählig sowie 5 bis 8 Millimeter groß. Die vier Kronblätter und vier weißen Kelchblätter sind frei. Die Blüten besitzen sechs Staubblätter, von denen die zwei seitlichen deutlich kürzer sind. Am Blütenboden, am Grund der Staubblätter, sind ringförmig die Nektardrüsen angeordnet. Der Fruchtknoten ist grün und schlank und durch eine Scheidewand in zwei Fächer geteilt.
Frucht und Samen

Der befruchtete Fruchtknoten entwickelt sich zu einer Schote von drei bis sie-ben Zentimetern Länge. Die Schote ist dünn, im unreifen Zustand grün und mit nur zwei Millimetern Durchmesser nicht wesentlich dicker als der vormalige Blütenstiel. Sie enthält in jedem der zwei Fächer sechs bis acht Samen, die jeweils nur etwa drei Millimeter lang und ausgereift von schwarzbrauner Farbe sind. Mit zunehmender Reife verändert sich aufgrund des dann stattfindenden Austrocknungsprozesses die Farbe der Schote von grün zu hellbraun. Ist die Schote voll ausgereift, reißen die beiden Fruchtklappen von unten nach oben allmählich auf und fallen schließlich ab. Die Samen werden dabei noch nicht verstreut. Sie sind mit kurzen Stielen an der Scheidewand der Schote befestigt.



BACHBLÜTEN
Ich neige zu Perfektionismus (27 Rock Water)

- Diese Menschen neigen zu sehr zur Perfektionismus und müssen immer alles perfekt haben in ihrem Leben
- Mit der dementsprechenden Bachblüte legen sie allmählich ihren Perfektionismus ab und geben sich mehr mit nicht
 
perfekten Sachen ab

BACHBLÜTEN
Bei Kindern: will nicht allein bleiben oder im Dunklen schlafen, aus Angst vor dem schwarzen Mann oder ähnlichen Erscheinungen (2 Aspen)

- Diese Kinder wollen oder können nicht alleine bleiben oder gar im Dunklen schlafen, da sie Angst vor dem schwarzen
 
Mann oder gar ähnlichen  Erscheinungen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Kinder auch alleine bleiben und können wieder im Dunklen
 
schlafen und können diese Angst vor diesen Erscheinungen ablegen

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