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13.03.2020

tägliche News > 09.03.20 - 15.03.2020
Frühlings-Fingerkraut
 
Das Frühlings-Fingerkraut ist ein gelb blühendes Fingerkraut, das gerne auf sandigen Trockenwiesen, Wegrändern und Felshängen wächst. Es ist in Mitteleuropa verbreitet und häufig zu finden, oft in kissenähnlichen Verbänden. Von dem Frühlings-Fingerkraut gibt es vermutlich mehr als 10 Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unterschiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Frühlings-Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und gegen Durchfall eingesetzt. Das Frühlings-Fingerkraut, ist ein in Mitteleuropa meist verbreitet und häufig vorkommendes Rosengewächs. Es blüht von März bis Mai, manchmal auch im Spätsommer und Herbst ein zweites Mal.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall, Wunden
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche: Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name: Potentilla neumanniana, Potentilla tabernaemontani,   Potentilla verna
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Spring Cinquefoil
volkstümlicher Name: Frühlings-Fingerkraut, Gewöhnliches Frühlings-Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit: Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen: Narbenbildung

Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen las-sen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft bei Durch-fall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilft bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünstigen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.

Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Frühlings-Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Frühlings-Fingerkraut ab und zu als Zierpflanze in Gärten kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Diese Art ist ausdauernd und bildet oft große, teppichartige Wuchsformen. Die Grundblätter sind fingerförmig und bestehen aus fünf bis sieben keilförmigen bis verkehrt-eiförmigen Blättchen. Diese sind 1 bis 3 cm lang und besitzen jederseits zwei bis fünf Zähne. Der freie Teil der Nebenblätter der Grundblätter ist sehr schmal linear bis lanzettlich (Unterschied zum Rötlichen Fingerkraut). Die blühenden Triebe wachsen seitlich aus den Achseln der vorjährigen, zur Blütezeit teilwei-se vergangenen Grundblätter. Sie sind niederliegend, mit der Spitze aufsteigend, 5 - 15 cm lang und besitzen mehrere Stängelblätter. Der Blütenstand ist 3 - 10-blütig und oft schon aus den Achseln der unteren Stängelblätter verzweigt. Die Blüten sind gelb und besitzen einen Durchmesser von 10 - 18 mm. Als Potentilla neumanniana werden nur solche Pflanzen bezeichnet, die keine Sternhaare besitzen. Die Behaarung besteht nur aus einfachen, 2 - 3 mm langen Haaren (Striegelhaaren), die meist vorwärts gerichtet sind, seltener auch fast abstehend. Im oberen Teil der Blütentriebe und an den Blattstielen finden sich kürzere, gekrümmte Haare, manchmal auch kurze Drüsenhaare.
Das Frühlings-Fingerkraut ist Mittel-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf sandigen Trockenwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 15 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 1 bis 3 cm lang. Die gelben Blüten erscheinen zwischen März und Juni an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 10-20 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Sommer bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen und sandigen Boden.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.

Gelber Enzian
 
Der Enzian ist eine typische Gebirgspflanze, die inzwischen recht selten gewor-den ist und daher auch unter Naturschutz steht. Die Wurzel des Enzians kann man jedoch in Apotheken und Kräuterhandlungen beziehen. Sie wirkt vorwiegend aufgrund ihrer starken Bitterstoffe. So ist die Hauptwirkung der Enzianwurzel denn auch die Anregung der Verdauung, was eine typische Wirkung von bitteren Substanzen ist. Als Nebenwirkung ist der Enzian jedoch auch kräftigend und stärkt das Kreislaufsystem. Bei zu hohem Blutdruck und auch in der Schwangerschaft sollte man jedoch von der Verwendung des Enzians absehen. Der Gelbe Enzian ist eine Pflanzenart aus der Gattung Enziane innerhalb der Familie der Enziangewächse. Er ist in den Gebirgen Europas und der Türkei weitverbreitet.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Verdauungsbeschwerden
 
Heilwirkung: antibakteriell, menstruationsfördernd, tonisierend
 
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Blutarmut, Fieber, Herzbeschwerden, Kalte Füße, Kalte Hände, Krampfadern, Magenbeschwerden, Müdigkeit, Ohnmacht, Rekonvaleszenz, Rheuma, Schnupfen, Schwindel, Sodbrennen, Untergewicht, Verdauungsschwäche, Verstopfung
 
wissenschaftlicher Name: Gentiana lutea
 
Pflanzenfamilie: Enziangewächse = Gentianaceae
 
englischer Name: Gentian
 
volkstümlicher Name: Anzianwurzel, Bergfieberwurzel, Bitterwurzel, Butter-wurz, Darmwurzen, Gelbsuchtwurzen, Halunkenwurz, Istrianswurzel, Jänzene, Jäuse, Sauwurz, Zergang, Zinzalwurz
 
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
 
Inhaltsstoffe: Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Gentianose, Gentiopikrin, Inulin, Schleim, Zink
 
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! März, April, August, September

 
 
Anwendung
 
Verwendet werden die unterirdischen Pflanzenteile. Als Droge Enzianwurzel, Gentianae radix, dienen die getrockneten, zerkleinerten, unterirdischen Pflanzenteile. Sie sind reich an Zuckern (z. B. Gentiobiose) und Bitterstoffen (Gentianopicrin und Amarogentin). Die Bitterstoffe dienen eigentlich als Schutz vor Tierfraß. Arzneilich wird die Droge als Bittermittel, z. B. als appetitanregender Magenbitter, Aperitif und für Schnaps verwendet (z. B. Enzian und Suze). Der Gelbe Enzian wird auch als Fiebermittel benutzt; die Wirksamkeit gegen Fieber konnte jedoch nicht nachgewiesen werden. Es wird ein bitteres und verdauungsanregendes Tonikum gewonnen. Er wird eingesetzt gegen Müdigkeit, Untergewicht, Blutarmut und Appetitmangel in der Rekonvaleszenz. In der Volksmedizin findet er Anwendung gegen Fieber, Gicht, Hypochondrie, Malaria und Darmparasiten. Zur Herstellung des Enzianschnapses wird vor allem Gentiana lutea verwendet und gezielt angebaut, seltener die anderen hochwüchsigen Arten, zum Beispiel Gentiana punctata, da sie von allen Enzian-Arten den stärksten Gehalt an Bitterstoffen hat. Ein Extrakt schmeckt noch in einer wässrigen Verdünnung von ca. 1:20.000 deutlich bitter.
 
Die Hauptwirkung des gelben Enzians beruht auf den Bitterstoffen, die die Wur-zeln enthalten. Sie machen die Enzianwurzel zu einem starken Magenmittel, das die Verdauung fördert. Man kann den Enzian als Tee trinken oder als Tinktur ein-nehmen.
 
Tee
 
Die getrockneten Stücke der Wurzel kann man als Aufguss zubereiten. Dazu übergießt man einen halben Teelöffel Enzianwurzel mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen. Oder man bereitet den Enziantee als Kaltauszug zu. Dazu übergießt man einen halben Teelöffel Enzianwurzel mit kaltem Wasser und lässt es sieben bis acht Stunden ziehen. Danach abseihen und behutsam auf Trinkwärme erhitzen.
 
Tinktur
 
Für die Tinktur übergießt man die kleingeschnittenen Enzianwurzeln mit Doppel-korn oder Weingeist und lässt den Ansatz in einem verschlossenen Glas zwei bis sechs Wochen ziehen. Danach abseihen und dreimal täglich vor den Mahlzeiten zehn bis zwanzig Tropfen einnehmen.
 
Verdauung
 
Die Verdauung ist das Haupteinsatzgebiet des Enzians. Durch die Bitterstoffe wird die Bildung der Magensäfte angeregt. Der Appetit wird angeregt und Sodbrennen wird gemildert. Enzian wirkt außerdem leicht abführend und kann dadurch Verstopfung beheben.
 
Andere Einsatzgebiete
 
Außer zur Stärkung der Verdauung setzt die Volksheilkunde den Enzian auch zur Vorbeugung gegen Erkältungen ein. Er fördert zudem die Menstruation. Früher wurde Enzian auch bei Ohnmachtsanfälle und kalte Hände und Füße verwendet.
Achtung! Den Enzian   sollte man nicht bei bestehendem Bluthochdruck ein-setzen. Auch in der ersten   Phase der Schwangerschaft sollte man auf den Enzian verzichten.
  
Geschichtliches
 
Der Enzian wurde aufgrund seiner intensiven Bitterstoffe schon frühzeitig als Heilpflanze geschätzt. Sein Name geht auf den illyrischen König Gentis des Altertums zurück, der heilkundig war und den Enzian gegen die Pest einsetzte.
 
Über alle Jahrhunderte hinweg wurde der Enzian häufig verwendet, vor allem bei Verdauungsbeschwerden, aber auch gegen allgemeine Schwäche und Blutarmut. Auch Kräuterpfarrer Kneipp schätzte den Enzian sehr und empfahl, ihn im Garten anzubauen, um seine Heilkraft immer zur Verfügung zu haben.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Der gelbe Enzian ist eine typische Gebirgspflanze und wächst daher auf den ber-gen der Alpen. Er kommt auch auf den höchsten Bergen des Schwarzwalds und der Vogesen vor. Da der gelbe Enzian auf Kuhweiden eher ungeliebt ist und frü-her im großen Stil zur Gewinnung als Medizinalpflanze und für Kräuterbitter einge-setzt wurde, wurde er immer seltener bis er so selten war, dass er unter Naturschutz gestellt werden musste. Inzwischen haben sich die Bestände durch den Schutz wieder erholt. Der Enzian ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu sechzig Jahre alt werden kann. Er wächst allerdings auch recht langsam und blüht meistens erst nach zehn Jahren. Die dicke, ästige Wurzel wird bis zu einen Meter lang. Besonders massive Exemplare können bis zu vier Kilo wiegen. Außen sind die Wurzeln braun und innen gelb. Die Wurzeln des giftigen, weißen Germers, dessen Blätter denen des Enzian ähneln, sind deutlich kürzer und innen weiß. Das ermöglicht eine Unterscheidung der beiden Wurzeln. Sobald der Frühling weit genug fortgeschritten ist, dass der Schnee dauerhaft schmilzt, wachsen aus der Wurzel bodennahe Blätter. Die Blätter sind groß und spitz eiförmig. Sie haben mehrere ausgeprägte Nerven, die bogenförmig verlaufen. Wenn sich der Stängel nach oben streckt, wachsen die Blätter in Etagen gekreuzt gegenständig. Diese Blätter sind nach unten gebogen, sodass sie fast wie Schalen wirken. Ab Juni bis Anfang August blüht der Enzian mit gelben Blüten, die oberhalb der Blätteretagen in dichten Quirlen wachsen. Die Blüten sind fünfzählig und radförmig. Aus den Blüten entwickeln sich dicke aufrecht stehende Schoten, die kleine Samen enthalten. Der blaue Enzian, über den Lieder gesungen werden, ist übrigens ein naher Verwandter der gleichen Gattung. Er hat ähnliche Inhaltsstoffe, ist jedoch weniger heilkräftig.

 
 
Anbautipps
 
Man kann den Enzian relativ gut im Garten anbauen, obwohl er normalerweise nur im Gebirge heimisch ist. Am liebsten gedeiht er auf Kalkböden, Granit oder Gneiss, man kann aber auch normale Gartenerde für ihn verwenden. Da ein aus Samen gezogener Enzian meistens zehn Jahre lang braucht, bis er das erste Mal blüht, ist es einfacher, wenn man ihn als fertige Pflanze oder Wurzelstock kauft und im Garten einpflanzt. In tiefgründiger Erde kann die Wurzel des Enzians besonders groß werden. Da der Enzian unter Naturschutz steht, darf man ihn auf keinen Fall in der Natur ausgraben, um ihn anschließend einzupflanzen.

 
 
Sammeltipps
 
Wild wachsender Enzian darf nicht gesammelt werden, weil der Enzian geschützt ist. Nur Enzian aus dem eigenen Garten darf geerntet werden. Dazu wartet man, bis die Enzianpflanze groß und kräftig ist. Das kann etliche Jahre in Anspruch nehmen, etwa zehn Jahre alleine bis zur ersten Blüte. Die Wurzel wird im Herbst nach der Blüte oder im Frühjahr vor dem Austrieb der neuen Blätter geerntet. Die Wurzel in tiefgründiger Erde kann bis zu vier Kilo schwer werden. In manchen Fällen wird sie bis zu einen Meter lang. Nach der Ernte schneidet man die Wurzel längs durch und hängt sie auf einen Faden gefädelt an einem trockenen, warmen Ort zum Trocknen auf. Als Alternative zum Trocknen kann man die frische Enzianwurzel auch verwenden, um eine Tinktur darauf anzusetzen.

Bachblüte
 
Ich habe ein schlechtes Gewissen (24 Pine)
 
-        Diese Menschen haben deren öfteren ein schlechtes Gewissen
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das schlechte Gewissen mindern
Bachblüte
 
Um andere, hat Angst, dass etwas passiert (25 Red Chestnut)
 
-        Diese Menschen haben Angst, um andere, dass etwas passieren könnte
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst, dass etwas passieren könnte ablegen
Ernährung von Kindern und Jugendlichen
 
Auch dieser Lebensabschnitt ist vor allen, durch Phasen schnellen Wachstums geprägt. Abhängig von Alter und der körperlicher Aktivität schwankt der Energiebedarf im Kindes- und Jugendalter von ca. 1.000kcal bis zu 2.200kcal bei Mädchen und 2.700kcal bei Buben pro Tag.
12 Gentian
 
Hier sind sie entmutigte und niedergeschlagen Krieger. Das Durchhaltevermögen lässt auch sehr zu wünschen übrig. Sie haben auch das Gefühl, am Ende zu sein.
 
Durch die richtige Blüte bekommen sie ein Durchhaltevermögen. Sie werden entschlossener und lassen sich nicht mehr so leicht mehr beirren.
 Mehr dazu auf meiner Homepage: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
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