Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 11.03.19-17.03.19


WEIDE

Die Weide ist ein verbreiteter Baum oder Strauch, der bevorzugt an Gewässern wächst. Der Hauptwirkstoff der Weide ist Salicin, das auch heute noch in synthetischer Form im verbreiteten Schmerzmittel Aspirin Anwendung findet. Früher als es noch keine Schmerztabletten gab, haben die Menschen Weidenrindentee getrunken, wenn sie Fieber oder Schmerzen hatten.
Die Weiden sind eine  Pflanzengattung aus der  Familie der Weidengewächse und umfassen etwa 450  Arten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Teile der nördlichen gemäßigten Zone bis zur  Arktis; einige wenige Arten sind auch in den Tropen und der südlichen gemäßigten Zone heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Erkältungen, Grippale Infekte, Fieber, Rheuma, Gicht, Blasenentzündung, Migräne, Kopfschmerzen, Neuralgische Schmerzen, Verhornte Haut, Hühnerauge, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Salix alba
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
Willow
volkstümlicher Name:
Felbern, Katzenstrauch, Korbweide, Maiholz, Weihbuschen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde und Blätter
Inhaltsstoffe:
Glykosid Salicin, Salizylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure
Sammelzeit:
Rinde, Blätter: Frühjahr

Anwendung
Weide kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Weide anzuwenden ist als Weidenrindentee.
Tee
Für einen Weidetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Weidetinktur selbst herzustellen, übergießt man Weidenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Weide kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Fieber und Schmerzen einsetzen. Außerdem hilft Weidenrinde bei rheumatische Erkrankungen und Entzündungsvorgänge.
Äußerlich
Äußerlich kann man Weidentee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Die Salizylsäure hat die Eigenschaft, harte Hautstellen aufzuweichen. Daher kann man Weidenrinde gegen Hornhaut und Hühneraugen anwenden. Auch bei Warzen kann man sie versuchen. Dazu muss man die Anwendung aber häufig wiederholen.
Bachblüte
Als Bachblüte "Willow" steht die Weide für die Selbstverantwortung.
Heilkunde und Medizin
Die Borke der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe, Phenolglykoside,  Salicin und  acylierte Salicinderivate (u. a. Salicortin, Fragilin, Populin). Vor allem das Salicin wird im Körper zu  Salicylsäure umgewandelt, welches der Grundstoff von Medikamenten auf der Basis von Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch. Die Wir-kung der Weidenborke (auch: Weidenrinde) ist aber stärker, als es dem Salicingehalt entspricht, daher wer-den synergistische (unterstützende) Wirkungen der sonstigen Inhaltsstoffe (v. a. der  Flavonoide) vermutet. Das Weidenlaub wurde im Mittelalter als harntreibendes Mittel eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind. Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser, sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen. Je nach Art werden die Weidenbäume unterschiedlich hoch. Sie können zwischen drei und dreißig Meter groß werden. Junge Zweige von Weiden mit schmalen Blättern sind biegsam, so sehr, dass Körbe daraus geflochten werden. Der Stamm von älteren Weiden kann sehr rauh und gefurcht sein. Die Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün und glänzend und an der Unterseite eher silbrig. Da Weiden zweihäusig sind, wachsen die männlichen und weiblichen Blüten immer auf unterschiedlichen Bäumen. Die Vermehrung der Weiden erfolgt durch Samen oder durch Weiden-Stöcke, die in die Erde gesteckt werden, denn die Weiden schlagen sehr leicht aus.
Vegetative Merkmale
Die Weiden (von althochdeutsch wîda‚ die Biegsame‘) sind Laubgehölze: Bäume, Sträucher und Zwergsträucher. Unter den Weidenarten gibt es bis 30 Meter hohe Bäume, aber auch Zwergsträucher, die nur 3 Zentimeter hoch werden. Die baumartig wachsenden Weidenarten sind in der Regel schnellwüchsig, aber auch relativ kurzlebig. Weiden bilden kräftige und stark verzweigte Wurzeln und festigen so das Erdreich. Weiden sind sehr ausschlagsfreudig. Deshalb wurden sie früher gern als  Kopfweiden und heute bei der Anlage von  Energiewäldern genutzt. Das gut trocknende  Holz der Weiden ist weiß oder rötlich. Es ist biegsam, sehr leicht, zäh und faserig. Die Laubblätter der Weiden sind sehr unterschiedlich. Die Form reicht von beinahe kreisrund bis schmal und lanzettförmig. Bei vielen Arten sind die Blätter hellgrün, und an der Blattunterseite lässt sich – bis auf wenige Ausnahmen – immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Behaarung erkennen. Bei allen dreht sich das nächste Blatt um jeweils 144°, also  2⁄ 5 Umdrehungen; jedes fünfte schaut wieder in dieselbe Richtung.
Generative Merkmale
Weiden sind zweihäusig getrenntgeschlechtig ( diözisch). Eine Ausnahme bildet lediglich die Trauerweide, bei der gelegentlich weibliche Blüten in den männlichen Kätzchen vorkommen. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind bei manchen Weidenarten besonders auffällig und erscheinen schon vor oder gleichzeitig mit den neuen Blättern. Es lassen sich zwei verschieden geformte Kätzchen beobachten: dicke, eiförmige, welche die männlichen Staubbeutel enthalten und walzenförmige, grünlich gefärbte, die die weiblichen Narben tragen. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kätzchen haben am Grunde jeder Einzelblüte zwei Nektardrüsen.




BITTERSÜSSER NACHTSCHATTEN
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Der Bittersüße Nachtschatten ist ein giftiger Halbstrauch, der in Europa, Nordamerika und Asien zu finden ist. Auch als Zierpflanze findet sie sich in Gärten. Die Blüten sind violett und die reifen Beeren sind rot. Die Pflanze wird von Heilkundigen schon seit tausenden von Jahren eingesetzt, auch die Homöopathie nutzt den Bittersüßen Nachtschatten. Man selbst sollte auf die innere Anwendung dieser giftigen Pflanze verzichten.
Der Bittersüße Nachtschatten ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung der  Nachtschatten in der  Familie der Nachtschattengewächse. Zu seltener oder früher verwendeten Trivialnamen zählen Alpranke, Bittersüß, Hirschkraut, Heischkraut Mäuseholz, Saurebe, Seidelbeere, wilde Stickwurz und Wasserranke. Er ist  giftig, er enthält das Saponin  Solanin und andere  Alkaloide. Die  arzneilich genutzten Stängel werden Solani dulcamarae stipites genannt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hauterkrankungen, Gicht, Husten, Rheuma
Heilwirkung:
Pflanzenheilkunde: adstringierend, antiallergisch, antimikrobiell, antimykotisch, antirheumatisch, auswurffördernd, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, fiebersenkend, gewebeverdichtend, harntreibend, kortisonähnlich, kühlend, narkotisierend, schleimhautreizend, schleimlösend, schmerzstillend, Homöopathie: abwehrstärkend, auswurffördernd, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Abführmittel, Asthma, Brechmittel, Cellulite, Cellulitis, Colitis ulcerosa, Dermatitis, Dickdarmentzündung, Drüsenschwellung, Ekzem, Entgiftung, Fieber, Gelbsucht, Gerstenkorn, Geschwulst, Geschwüre, Gicht, Hautauschläge, Hauterkrankungen, Hautjucken, Husten, Keuchhusten, Krebs, Neurodermitis Rheuma, Schmerzen, Schuppenflechte, Syphilis, Übelkeit, Warzen, Homöopathie: Blasenentzündung, Entgiftung, Gastroenteritis, Gelenkschmerzen, Hautausschlag, Muskel-schmerzen, Nesselsucht, Rheumatismus, Schnupfen
wissenschaftlicher Name: Solanum dulcamara L.
Pflanzenfamilie:
Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name:
Bitter Nightshade, Bittersweet, Bittersweet Nightshade, Woody Nightshade
volkstümlicher Name:
Alfenkraut, Alpranke, Bittersüßer Nachtschatten, Hirschkraut, Mäuseholz, Natterholz, Pißranken, Rote Hundsbeere, Seidelbeere, Teufelsklatten
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren, Blätter, Stängel, Wurzelrinde
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Atropin, Bitterstoffe, Campesterol, Cycloartenol, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, Solacein, Solamarin, Solanein, Solanin, Solasodin, Steroidalkaloidglykoside, Stigmasterol, Tomatidenol
Sammelzeit:
März-Mai, September-November
Nebenwirkungen:
Lähmungen, Schwindel
Kontraindikation:
Schwangere und Stillende

Anwendung
Wichtig: Innere Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht!
Für die innere Anwendung gibt es fertige Mittel, die eine bestimmte Menge an Wirkstoffen enthalten.
Tee
1TL mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Diesen Blutreinigungstee in kleinen Mengen über den Tag verteilt trinken. Die Dosis darf nicht gesteigert werden. Hilft bei Hautkrankheiten, Dickdarmentzündung, Husten, Rheuma, Gelbsucht, Übelkeit ...
Umschläge
Den Tee herstellen, Tuch tränken und auf die betroffene Stelle legen. Hilft bei Hautauschläge, Rheuma, Cellulite, Cellulitis ...
Waschungen
Mit dem Tee kann man auch Waschungen durchführen. Hilft bei Hautausschläge, Rheuma, Cellulite, Cellulitis ...
Salbe
Aus den Blättern kann eine  Salbe bei Ekzeme hergestellt werden.
Beeren-Brei
Beeren zerquetschen und mit dreifacher Menge gekautem Brot zu einem Brei vermischen. Dieser Brei hilft gegen Gerstenkörner, wenn man den Brei etwa 30 Minuten auf das betroffene Augenlid gibt.
Homöopathie
Für das Mittel werden die jungen Triebe und Blätter vor der Blüte geerntet. Wird als Dulcamara D4 und C6 eingesetzt, z.B. bei Halsentzündung und Schnupfen, die durch Kälte und Nässe entstanden sind.

Geschichtliches
Seit der Zeit der Römer dürfte der Einsatz des Bittersüßen Nachtschattens zu Heilzwecken bekannt sein. Im Mittelalter war es vor allem ein Mittel gegen Gicht und Hautkrankheiten. Noch heute finden sich Pflanzen in der Nähe von Burgen, alten Mauern und verfallenen Gebäuden. In der Magie werden die Bittersüß-Zweige in das Schlafzimmer gehängt um Alpträume zu vertreiben. Es hilft auch gegen Schlafwandeln. Dazu werden Zweige unter die Matratze gelegt. Dem Vieh band man einen Kranz aus Bittersüßen Nachtschatten bei Atemprobleme um. Aus der Pflanze wurde auch ein Liebesmittel hergestellt. Pfarrer Kneipp nutzte den Bittersüßen Nachtschatten zur Entgiftung. Der Bittersüße Nachtschatten wird heute erfolgreich bei Hauterkrankungen wie Dermatitis, Ekzem und Neurodermitis eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Bittersüßer Nachtschatten ist in Europa und Asien heimisch. Alle Pflanzenteile sind giftig. Er wächst bevorzugt in Auenwäldern, Gebüschen, Hecken und Geröllhalden. Der mehrjährige Halbstrauch wird bis zwischen 30 und 200 Zentimeter hoch. Der Bittersüßer Nachtschatten ist winterhart. Die lanzettlichen Blätter können am Grund 1-2 Lappen haben. Die violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und August und haben einen Durchmesser von 1 cm. Aus den Blüten entwickeln sich von August bis Oktober die roten, eiförmigen, glänzenden Beeren. Die unreifen grünen Beeren sind sehr giftig, mit zunehmender Reife werden die Gifte abgebaut, nur die ganz reifen Beeren sind nahezu ungiftig, sollten trotzdem nicht gegessen werden.
Vegetative Merkmale
Der Bittersüße Nachtschatten ist eine krautige oder verholzende  Kletterpflanze, deren oberirdische Teile sich über 8 bis 10 Meter ausbreiten können. Unterirdisch können die Sprosse ausgebreitet oder kriechend wachsen. Die Sprosse sind nur selten unbehaart, meistens sind sie behaart, die Dichte der Behaarung kann stark schwanken. Die  Trichome sind einfach und einreihig oder verzweigt, beide Formen können gemischt auftreten. Sie bestehen aus vier bis acht Zellen, werden bis zu 1,5 Millimeter lang und sind meist weiß. Die  Borke älterer Sprosse ist grau bis gelblich grau gefärbt. Die sympodialen Einheiten beinhalten viele Laub- blätter. Die Blätter sind sehr variabel und können sogar an einem Stamm unterschiedlichste Formen und Größen annehmen. Sie können einfach oder bis zu dreifach fiederspaltig sein, werden 2,5 bis 7 Zentimeter lang und 1,2 bis 6 Zentimeter breit. Der Umriss kann elliptisch oder eiförmig bis herzförmig sein. Die oberen Blätter sind meist geöhrt, spießförmig oder mit ein bis zwei Fiederzipfeln ausgestattet. Die Oberseite ist unbehaart bis mäßig mit einreihigen oder verzweigten Trichomen von bis zu 1,5 Millimeter Länge ent-lang der Adern und auf der Blattfläche behaart. Die Unterseite ist spärlich bis dicht und meist stärker als die Oberseite behaart, die Form der Trichome gleicht denen der Oberseite. Von der Mittelachse entspringen sechs bis neun Paar Seitenadern. Die Basis ist abgeschnitten oder herzförmig, die Blattränder sind ganz-randig oder meist zweifach oder selten öfter gelappt. Die Lappen befinden sich an der Basis der Blattspreite und verjüngen sich zu den Einschnitten hin. Nach vorn ist die Blattspreite spitz oder zugespitzt. Der  Blatt-stiel ist meist 0,5 bis 2 Zentimeter lang, selten auch länger und weist eine ähnliche Behaarung wie die Stängel auf.
Blütenstände und Blüten
Die  Blütenstände stehen endständig oder seitlich, jedoch nicht den Laubblättern gegenüberstehend. Sie sind 4 bis 15 Zentimeter (manchmal jedoch nur 1 Zentimeter) lang, vielfach verzweigt, unbehaart bis mäßig behaart und beinhalten bis zu 40  Blüten, von denen immer nur wenige gleichzeitig geöffnet sind. Die  Rachis ist oftmals purpurn überhaucht. Der Blütenstandsstiel ist meist 1 bis 7 Zentimeter (selten nur 0,5 Zentimeter) lang. Die  Blütenstiele sind zur Blütezeit 6 bis 12 Millimeter lang, messen 1 Millimeter im Durchmesser und sind schlank, abstehend, oftmals purpurn-grün. Sie sind unbehaart bis spärlich behaart, die Trichome sind meist einreihig und nur selten verzweigt und bis zu 0,5 Millimeter lang. An der Basis ist der Blütenstiel gewinkelt und von einer kleinen Hülle umgeben, die einen auffällig geschwollenen Zapfen an der Blütenstandsachse hinterlässt. Die Blütenstandsachse ist zickzackförmig aufgebaut, die Kerben, die die Blütenstiele hinterlassen, stehen unregelmäßig weit auseinander, meist 1 bis 5 Millimeter, selten auch bis 10 Millimeter. Die  Knospen sind gewunden, die  Krone steht schon lange vor der Blütezeit über die  Kelchröhre hinaus. Die Blüten selbst sind fünfzählig, alle Blüten eines Blütenstandes sind zwittrig. Die Kelchröhre ist breit konisch und 1 bis 1,5 Millimeter lang. Sie ist mit breit dreieckigen Kelchzipfeln besetzt, die weniger als 0,5 Millimeter lang sind. Sie sind unbehaart oder mit einreihigen, weißen Trichomen besetzt. Die Spitze ist zugespitzt, der Rand ist  papillös. Die Krone misst 1,5 bis 2 Zentimeter im Durchmesser und ist tief (bis zu 3/4 der Strecke bis zur Basis) sternförmig gespalten. Sie ist purpurn, violett oder weiß gefärbt, an der Basis jedes Kronlappens finden sich grüne und leuchtend weiße Punkte. Die Kronlappen sind 6 bis 8 Millimeter lang und 2,5 bis 3 Millimeter breit, zur Blütezeit sind sie stark zurückgebogen, sie können an der Spitze und an den Rändern fein papillös sein, oder sie sind vollständig unbehaart. Gelegentlich findet sich jedoch auf der Au-ßenseite eine dichte Behaarung aus einreihigen, unverzweigten Trichomen.
Die durch die Verwachsung der Staubfäden entstehende Röhre ist sehr fein, die Staubfäden stehen auf 0,5 Millimeter einzeln voneinander, sie sind unbehaart. Die Staubbeutel sind 4,5 bis 6 Millimeter lang, etwa 1 Millimeter breit, stark zusammengeneigt und zu einer einzigen Reihe verwachsen. Sie öffnen sich über Poren an den Spitzen, auch im Alter erweitern sich diese Poren nicht zu Schlitzen. Der  Fruchtknoten ist un-behaart. Der  Griffel ist 5 bis 9 Millimeter lang und ebenfalls unbehaart. Er trägt eine feine, köpfchenförmi-ge  Narbe mit papillöser Oberfläche.
Früchte und Samen
Die Frucht ist eine kugelförmige bis elliptische  Beere. Sie wird 0,6-1,1cm lang und 0,6-1,5cm breit. Zur Reife ist sie leuchtend rot gefärbt, das  lt Perikarp ist dünn und glänzend. Die Blütenstiele haben sich an der Frucht auf bis zu 1,3cm verlängert und messen 1-1,5mm im Durchmesser. Sie sind abstehend und nicht auffällig holzig. Jede Frucht enthält mehr als 30  Samen. Diese sind flach nierenförmig, etwa 3 Millimeter lang und 2 Millimeter breit. Die Oberfläche ist blassgelb oder bräunlich, fein gekörnt, die Zellen der  Samenschale sind fünfseitig.

Anbautipps
Im Frühling aussäen oder im Sommer durch Stecklinge vermehren. Feuchter Lehmboden. Halbschatten. Im Frühjahr zurückschneiden. Die Pflanze sollte für Kinder unerreichbar angebaut werden.

Sammeltipps
Geerntet wird von mindestens 2 Jahre alten Pflanzen. Stängel im Frühjahr (vor dem Blattaustrieb) oder Spätherbst (nachdem die Blätter abgefallen sind) sammeln, luftig und schattig trocknen. Wurzeln im Herbst ernten, gründlich waschen, schälen. Wurzelrinde luftig und schattig trocknen. Die giftigen Pflanzenteil gut beschriftet und sicher aufbewahren.



BACHBLÜTEN
Ich habe wenig Vertrauen zu anderen (3 Beech)
- Diese Menschen haben sehr wenig Vertrauen zu ihren Mitmenschen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das Vertrauen in ihre Mitmenschen aufbauen

BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unterdrückt (4 Centaury)
- Diese Menschen fühlen sich unterdrückt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie sich diesem Gefühl entledigen

ERNÄHRUNG
Körperliche Aktivität
Neben zu hoher Energieaufnahme ist Bewegungsmangel Hauptgrund für eine positive Energiebilanz. Die stark zurückgehende körperliche Arbeit in Beruf wird meist nicht durch eine entsprechende Zunahme der Freizeitaktivität ausgeglichen.


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