Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 12.03.18-18.03.18


SCHMALBLÄTTRIGES WOLLGRAS   

Das Schmalblättrige Wollgras ist eine häufige Moorpflanze, die in kühleren oder höheren Regionen zu finden ist. Im Sommer hat das Wollgras weiße wollige Büschel. Die wolligen Büschel wurden zu Kerzendochten geflochten. Die Pflanze ist kräftigend und hilft gegen Durchfall. Es gibt noch andere Wollgräser mit ähnlicher Nutzung und Wirkung.
Das Schmalblättrige Wollgras ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sauergrasgewächse. Sie ist eine kennzeichnende Art von Hoch- und Zwischenmooren. Die langen Blütenhüllfäden der Früchte bilden den bezeichnenden weißen Wollschopf der  Wollgräser.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall
Heilwirkung:
adstringierend, kräftigend
Anwendungsbereiche:
Diarrhö, Durchfall, Kräftigung
wissenschaftlicher Name:
Eriophorum angustifolium Honck.
Pflanzenfamilie:
Sauergräser = Cyperaceae
englischer Name:
Common Cottongrass
volkstümlicher Name:
Schmalblättriges Wollgras
Verwendete Pflanzenteile:
junge Triebe, Wurzeln
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Gerbsäure, Proteine
Sammelzeit:
März-November

Anwendung
junge Triebe
Die jungen Triebe und Blätter befreit können roh gegessen werden, kräftigt und hilft bei Durchfall. Die jungen Triebe können auch in Öl angedünstet werden, diese geben ein kräftigendes Gemüse.
Wurzeln
Die geschälte Wurzeln können roh gegessen werden, hilft bei Durchfall. In Öl gedünstete geschälte Wurzeln kräftigen und stärken den Körper.

Geschichtliches
Die Menschen in der Nähe von Mooren und Sümpfen nutzten die Pflanze gegen Durchfall und zur Kräftigung. Die wolligen Büschel eignen sich wegen der Brüchigkeit nicht als Wollersatz, dafür aber um Kerzendochte herzustellen. Auch Kopfkissen wurden damit ausgestopft. Das Wollgras ist auch eine Warnpflanze, die auf besonders gefährliche Stellen in Mooren und Sümpfen hinweist. Heute wird das Wollgras in Gartenteichen als Zierpflanze kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige,  krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 90 Zentimetern. Dieser  Geophyt und Helophyt wächst lockerrasig und bildet Rhizome und lange Ausläufer– anders als beispielsweise das  Scheiden-Wollgras. Die aufrechten Stängel haben einen runden Querschnitt und sind beblättert; oben sind sie glatt, graugrün rund oder stumpf dreikantig. Die Blattscheide des obersten Stängelblattes ist etwas aufgeblasen. Die seitlich rauen Blattspreiten sind linealisch, rinnig und verschmälern sich in eine lange dreikantige Spitze. Sie werden 2 bis 6 Millimeter breit und sind dunkelgrün gefärbt. Im Spätsommer sind diese oft rot bis kupferrot überlaufen. Die  Blatthäutchen sind sehr kurz. Der Blütenstand verfügt über meist zwei laubblattartige Hüllblätter. Er besteht aus drei bis fünf, zuweilen bis zu acht sitzenden bis gestielten zuletzt überhängenden Ährchen. Diese werden 10 bis 22 Millimeter lang und sind bis zu fünfzigblütig. Die Ährchenstiele sind glatt. Jede zwittrige  Blüte verfügt über je drei Staubfäden und  Narben. Die  Spelzen sind spitz, braun und hautrandig. Die Hüllfäden der Blütenhülle sind zahlreich. Sie verlängern sich nach der Blütezeit bis zu fünf Zentimeter, fallen später als Einheit mit den Früchten ab und bilden den für Wollgräser kennzeichnenden weißen Wollschopf. Ihre langen Blütenhüllfäden verbleiben nach der Reife an der Basis der  Karyopse (eine Sonderform der Nussfrucht) und bilden einen Flugapparat zur besseren Verbreitung der Samen in der Luft. Die Karyopse ist scharf dreikantig fast geflügelt, 2 bis 3 Millimeter lang und braun. Das Schmalblättrige Wollgras blüht von März bis Mai. Selten gibt es eine zweite Blütezeit im September.
Das Schmalblättrige Wollgras ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt in kalkarmen kühlen Mooren und Sümpfen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Die Stiele sind rund und die Ährenstiele glatt. Im Frühling blüht das Wollgras. Im Sommer haben die Ährenstiele weiße wollige Büschel am Ende. Die Samen mit den werden mit dem Wind transportiert. Das Wollgras hat lange unterirdische Ausläufer.

Anbautipps
Das Wollgras kann direkt im Frühling an den Teichrand gesät werden, die Keimzeit beträgt bei 15°C etwa 1 Monat. Oder man pflanzt eine größeres Wurzelstück der Pflanze. Ist die Pflanze erstmal da, vermehrt sie sich schnell über die Wurzelausläufer. Das Wollgras mag keine kalkhaltige Umgebung und keinen Schatten.

Sammeltipps
Bei dem Sammeln in der Natur sollte man besonders darauf achten, dass die Pflanze gerne an besonders gefährlichen Stellen wächst.




WEIDE


Die Weide ist ein verbreiteter Baum oder Strauch, der bevorzugt an Gewässern wächst. Der Hauptwirkstoff der Weide ist Salicin, das auch heute noch in synthetischer Form im verbreiteten Schmerzmittel Aspirin Anwendung findet. Früher als es noch keine Schmerztabletten gab, haben die Menschen Weidenrindentee getrunken, wenn sie Fieber oder Schmerzen hatten.
Die Weiden sind eine  Pflanzengattung aus der Familie der Weidengewächse und umfassen etwa 450  Arten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Teile der nördlichen gemäßigten Zone bis zur Arktis; einige wenige Arten sind auch in den Tropen und der südlichen gemäßigten Zone heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Erkältungen, Grippale Infekte, Fieber, Rheuma, Gicht, Blasenentzündung, Migräne, Kopfschmerzen, Neuralgische Schmerzen, Verhornte Haut, Hühnerauge, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Salix alba
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
Willow
volkstümlicher Name:
Felbern, Katzenstrauch, Korbweide, Maiholz, Weih-buschen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde und Blätter
Inhaltsstoffe:
Glykosid Salicin, Salizylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure
Sammelzeit:
Rinde, Blätter: Frühjahr

Anwendung
Weide kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Weide anzuwenden ist als Weidenrindentee.
Tee
Für einen Weidetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Weidetinktur selbst herzustellen, übergießt man Weidenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Weide kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Fieber und Schmerzen einsetzen. Außerdem hilft Weidenrinde bei rheumatische Erkrankungen und Entzündungsvorgänge.
Äußerlich
Äußerlich kann man Weidentee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Die Salizylsäure hat die Eigenschaft, harte Hautstellen aufzuweichen. Daher kann man Weidenrinde gegen Hornhaut und Hühneraugen anwenden. Auch bei Warzen kann man sie versuchen. Dazu muss man die Anwendung aber häufig wiederholen.
Bachblüte
Als Bachblüte "Willow" steht die Weide für die Selbstverantwortung.
Heilkunde und Medizin
Die Borke der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe,  Phenolglykoside,  Salicin und  acylierte Salicinderivate (u. a. Salicortin, Fragilin, Populin). Vor allem das Salicin wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt, welches der Grundstoff von Medikamenten auf der Basis von  Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch. Die Wirkung der Weidenborke (auch: Weidenrinde) ist aber stärker, als es dem Salicingehalt entspricht, daher werden synergistische (unterstützende) Wirkungen der sonstigen Inhaltsstoffe (v. a. der  Flavonoide) vermutet. Das Weidenlaub wurde im Mittelalter als harntreibendes Mittel eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind. Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser, sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen. Je nach Art werden die Weidenbäume unterschiedlich hoch. Sie können zwischen drei und dreißig Meter groß werden. Junge Zweige von Weiden mit schmalen Blättern sind biegsam, so sehr, dass Körbe daraus geflochten werden. Der Stamm von älteren Weiden kann sehr rauh und gefurcht sein. Die Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün und glänzend und an der Unterseite eher silbrig. Da Weiden zweihäusig sind, wachsen die männlichen und weiblichen Blüten immer auf unterschiedlichen Bäumen. Die Vermehrung der Weiden erfolgt durch Samen oder durch Weiden-Stöcke, die in die Erde gesteckt werden, denn die Weiden schlagen sehr leicht aus.
Vegetative Merkmale
Die Weiden sind  Laubgehölze: Bäume, Sträucher und Zwergsträucher. Unter den Weidenarten gibt es bis 30 Meter hohe Bäume, aber auch Zwergsträucher, die nur 3 Zentimeter hoch werden. Die baumartig wachsenden Weidenarten sind in der Regel schnellwüchsig, aber auch relativ kurzlebig. Weiden bilden kräftige und stark verzweigte Wurzeln und festigen so das Erdreich. Weiden sind sehr ausschlagsfreudig. Deshalb wurden sie früher gern als  Kopfweiden und heute bei der Anlage von  Energiewäldern genutzt. Das gut trocknende Holz der Weiden ist weiß oder rötlich. Es ist biegsam, sehr leicht, zäh und faserig. Die Laubblätter der Weiden sind sehr unterschiedlich. Die Form reicht von beinahe kreisrund bis schmal und lanzettförmig. Bei vielen Arten sind die Blätter hellgrün, und an der Blattunterseite lässt sich – bis auf wenige Ausnahmen – immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Behaarung erkennen.
Generative Merkmale
Weiden sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Eine Ausnahme bildet lediglich die Trauerweide, bei der gelegentlich weibliche Blüten in den männlichen Kätzchen vorkommen. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind bei manchen Weidenarten besonders auffällig und erscheinen schon vor oder gleichzeitig mit den neuen Blättern. Es lassen sich zwei verschieden geformte Kätzchen beobachten: dicke, eiförmige, welche die männlichen Staubbeutel enthalten und walzenförmige, grünlich gefärbte, die die weiblichen Narben tragen. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kätzchen haben am Grunde jeder Einzelblüte zwei Nektardrüsen.



BACHBLÜTEN
Offenheit und innerer Frieden (1 Agrimony)

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Diese Menschen zeigen eine Offenheit und strahlen inneren Frieden aus, jedoch im inneren sieht es
 komplett anders aus   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Offenheit und den inneren Frieden auch in ihren
 innerstes übernehmen und werden ausgewogener


BACHBLÜTEN
Geheime Furcht vor einem drohendem Unheil (2 Aspen)
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Diese Menschen haben eine geheime Furcht vor einem drohenden Unheil
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Furcht besiegen


ERNÄHRUNG
Vitamine
Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Der Körper kann sie, Vitamin D ausgeschlossen, nicht selbst synthetisieren. Obwohl sie keine Energie liefern, sind sie notwendig für die Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen im Stoffwechsel und müssen somit mit der Nahrung zugeführt werden.


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