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Hederich
Die Weg-Rauke, auch Echte Rauke oder Gewöhnliche Rauke genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rauken innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie ist in Eurasien und Nordafrikaweitverbreitet. Die Wegrauke kommt häufig Europa vor und wächst an Wegrändern sowie als Unkraut in Feldern und Gärten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blasenentzündung, Bronchialasthma, Bronchitis, Halsschmerzen, Heiserkeit, Husten, Kehlkopfentzündung, Lungenverschleimung, Nierensteine, Stimmbandentzündung, beruhigend, entkrampfend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name: Sisymbrium officinale oder Raphanus raphanistrum
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Sammelzeit: Mai bis Oktober
 
Verwendung
Die Weg-Rauke wird nach Haeupler & Muer 2000 als giftig für bestimmte Tiere angegeben. In früheren Zeiten wurden die abgestorbenen Pflanzen als Besen genutzt.
Verwendung als Gewürzpflanze
Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen. Den Samen der Wegrauke kann man als Gewürz verwenden. Sie haben ein würziges senfartiges Aroma. Die frischen gehackten Blätter verleihen Gerichten einen pikanten, kresseartigen Geschmack. Getrocknet kann man sie pulverisieren und wie Senfpulver verwenden. Die Sammelzeit ist von Juni bis September.
Anwendung als Heilpflanze
In der Volksmedizin wurde die Weg-Rauke als Tee verwendet. Die Weg-Rauke wurde auch als Sängerkraut bezeichnet, weil der Tee gegen Stimmbandentzündungen eingesetzt wurde. Weg-Rauke wird in der Pflanzenheilkunde als Heilmittel gegen Heiserkeit nach Erkältungen eingesetzt. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt.
 
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Weg-Rauke ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 70 Zentimetern erreicht. Die Weg-Rauke ist aufrecht wachsend mit sparrig abstehenden, aber bogenförmig aufwärts gerichteten Seitenäste. In einer grundständigen Blattrosette stehen fiederteilig gelappte Laubblätter und großem Endabschnitt zusammen. Weiter oben werden die Blätter schmaler und kleiner. Die Blattränder sind gesägt.
Generative Merkmale
Ab Mai bis in den Frühsommer, bis August reicht die Blütezeit. Die anfangs schirmtraubigen später traubigen Blütenstände befinden sich an den verzweigten Stängeln. Die relativ kleinen, zwittrigen Blüten sind vierzählig. Es sind vier grüne Kelchblätter vorhanden. Die vier gelben Kronblätter sind von 2 bis 4 Millimeter lang. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Eng dem Stängel angedrückt stehen die schmalen, behaarten Schoten sind 8 bis 20 Millimeter lang. Der Fruchtstiel ist 2 bis 3 Millimeter lang und fast so dick wie die Schoten. Die Samen haben die Maße: 1 bis 1,3 × 0,5 bis 0,6 Millimeter.

Grindelie
Die Grindelie ist eine gelbblühende etwa 1 m hohe Pflanze mit hohem Harzanteil. Sie ist in Nordamerika heimisch und von der Gattung gibt es über 50 Arten, die alle ähnliche Wirkungen haben. Bei den Indianern und später bei den Siedlern war die Grindelie eine beliebte Heilpflanze bei viele Krankheiten und ein Gegengift.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Asthma, Hautauschläge, Husten
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, lindernd, schleimlösend, spasmolytisch
Anwendungsbereiche: Asthma, Atemwegserkrankungen, Blasenentzündung, Bronchitis, Dermatitis, Halsschmerzen, Hautauschläge, Husten, Keuchhusten, Magen, Milz, Nierenleiden, Krämpfe, Parasiten, Rheuma, Tuberkulose, Wunden
wissenschaftlicher Name: Grindelia robusta
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name: Great valley gumweed, Gumweed
volkstümlicher Name: Grindelie, Grindelia
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Stängelspitzen mit Blüten und Blättern
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Diterpene, Gerbstoffe, Grindeliasäuge, Harz, Kampferolether, Luteolin, Matricanol, Terpensaponine, Vanillinsäure
Sammelzeit: Mai und September
Nebenwirkungen: Selten Reizungen der Magenschleimhaut
 
Anwendung
Tee
1 Esslöffel auf 250ml heißes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Der bittere Tee hilft bei Asthma, Husten und Rheuma.
Abkochung
Eine Abkochung der Wurzel hilft bei Läuse und ist als Haarpflegemittel geeignet.
Pflanzenbrei
Der frische Pflanzenbrei der Grindelie kann als Umschlag auf entzündete oder juckende Hautstellen aufgetragen werden.
Homöopathie
Zubereitungen bei Bronchitis.
 
Geschichtliches
Seit vielen Jahrhunderten wird die Pflanze in der nordamerikanischen Volksheilkunde bei Krankheiten eingesetzt, auch als Gegengift bei Giftsumachvergiftungen. Darüber hinaus wurde die Pflanze auch zum Färben, gegen Läuse und zur Haarpflege genutzt. In Europa wird diese Grindelie in den letzten Jahrzehnten immer öfter von Liebhabern als Zierpflanze angebaut, neuerdings findet sie sich auch in Kräutergarten zu Heilzwecken.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Grindelie ist im Südwesten von Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt auf trockenen Böden und ist frosthart. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 60 und 120 Zentimeter hoch. Die Blätter sind grob und gezähnt. Die Blüten erscheinen zwischen Mai und September Die gelben Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 4-5 cm. An den Blütenkelchen bildet sich ein Harz. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
 
Anbautipps
Die Samen im Herbst oder Frühling in Töpfen aussäen und nur leicht mit Erde bedecken. Im Gewächshaus oder Fensterbrett keimen lassen. Die Pflanzen pikieren und im frühen Sommer auspflanzen. Ist das Klima günstig, so kann man auch im frühen Frühling direkt ins Freiland aussäen, die Samen keimen bei etwa 17 °C. Die Grindelie mag trockenen Boden kommt aber auch mit feuchten Böden klar. Die Grindelie kommt gut mit nährstoffarmen Böden klar. Die Pflanze mag volle Sonne und wächst nicht im Schatten.
 
Sammeltipps
Die Stängelspitzen mit den Blüten nur bei voller Blüte ernten und an einem luftigen schattigen Ort trocknen.

Bachblüten
Du neigst zu Sturheit und Intoleranz (Vine)
Sie neigen nur zu gerne zu Sturheit und Intoleranz
Hier kann Vine die Sturheit und Intoleranz lösen
Bachblüten
Man kann nicht gut entspannen (Water Violet)
Diese können sich nicht gut bis überhaupt nicht entspannen
Water Violet hilft ihnen sich wieder zu entspannen
Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Ei
Diese tierische Eiweißlieferanten sind Bestandteil einer gesunden Ernährung, solange man nicht zu viel und zu davon isst! Wünschenswert wäre eine Reduktion der Zufuhr an tierischem Eiweiß, zugunsten von mehr pflanzlichem Eiweiß.
-     1-2x in der Woche Fisch
-     Max. 3 Eier pro Woche
-     Max. 2-3x Fleisch/-produkte pro Woche, bei einer Portionsgröße von 15-20dag (entspricht einer Menge von max. 300-450g/Woche)     
Zu dieser Gruppe gehören Milch, Quark, Käse, Tofu, Quorn, Jogurt und weitere Milchprodukte und Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Diese Nahrungsmittel sind reich an Protein; vollfette bzw. nicht entrahmte Produkte liefern zudem relativ viel tierische Fette.
Milch und Milchprodukte sind überdies Lieferanten wichtiger Mineralstoffe, insbesondere von Calcium.
Tagesbedarf
Täglich 3 Portionen: Milch/Milchprodukte: 1 Portion entspricht: >2 dl Milch oder - 150 -200g Joghurt / Quark/Hüttenkäse / andere Milchprodukte oder - 30g Halbhart-/ Hartkäse oder - 60g Weich-käse.
Täglich zusätzlich 1 Portion Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Tofu, Quorn, Seitan, Käse oder Quark. Zwischen diesen Eiweißlieferanten abwechseln. 1 Portion entspricht: > 100-120g Fleisch /Geflügel/Fisch/Tofu/Seitan/ Quorn (Frischgewicht) oder > 2-3 Eier oder >30g Halbhart-/Hartkäse oder > 60g Weichkäse oder > 150-200g Quark/Hüttenkäse.
Proteine
Proteine besitzen folgende Eigenschaften: Sie werden zum Aufbau der Muskeln benötigt. Sie sind Bestandteile sämtlicher Körperzellen und an der Herstellung von Enzymen beteiligt. Sie spielen eine äußerst wichtige Rolle für Wachstum und Erneuerung von Körpergewebe.
Energiezufuhr
 Wie Kohlenhydrate liefern Proteine 4 kcal Energie pro Gramm.

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