Direkt zum Seiteninhalt

13.02.2020

tägliche News > Februar > 10.02.20 - 16.02.20
Oleander ttt
Der Oleander ist eine beliebte Zierpflanze, die in Kübeln auf Terrassen, vor Ge-schäften und Cafés stehen, denn seine zahlreichen Blüten sind betörend schön. Die ganze Pflanze ist jedoch tödlich giftig, weil sie stark wirksame Herzglykoside enthält. In der Hand des Arztes wird aus dem Gift ein wirksames Herzmittel, das Menschen mit einem schwachen Herzen zu neuer Kraft verhelfen kann.
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Herzschwäche, Herzmuskelentzündung, Angina Pectoris, Darmbeschwerden, Blä-hungen, Ekzem, Parasiten
wissenschaftlicher Name: Nerium oleander
Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
englischer Name: Oleander
volkstümliche Namen: Rosenlorbeer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Herz-Glykoside, Oleandrin, Oleanolsäure, Alkaloid, Betulin, Cho-lin, Flavonglykoside, Rutin, Stigmasterol, Beta-Sitosterol
Anwendung
   
Achtung!  Stark giftig. Oleander nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder  homöopathisch anwenden.
 
Da der Oleander tödlich giftig ist, darf man ihn keinesfalls einfach als Kräutertee anwenden. In standartisierter Zubereitung kann der Oleander jedoch ein gutes Heilmittel gegen Herzinsuffizienz sein, ähnlich wie der Fingerhut oder das Mai-glöckchen.
In homöopathischer Verdünnung
Der Oleander wird auch gerne als homöopathisches Mittel eingesetzt. Gegen Herzbeschwerden wird er als Urtinktur oder in D1 verwendet. Dreimal täglich kann man 3 bis 15 Tropfen einnehmen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine hoch-dosierte Anwendung, die vom Arzt zu kontrollieren ist. Eigentlich ist diese Nutzung des Oleanders keine Homöopathie im üblichen Sinne. Gegen Verdauungsbeschwerden und Hautprobleme kann man den Oleander in D3 bis D12 einsetzen. Dazu nimmt man mindestens dreimal täglich 5 bis 15 Tropfen.
Oleander als Gartenpflanze
Bei der Kübelhaltung ist auf eine gute Wässerung und Düngung in der warmen Jahreszeit zu achten. Im Winter sollte der Oleander kühl (5–10 °C sind ideal) gehalten werden, eine Überwinterung im beheizten Wohnraum ist wegen der Gefahr von starkem Spinnmilbenbefall und Vergeilung zu vermeiden.  Oleander wird in Mitteleuropa meistens als Kübelpflanze gehalten; es gibt unter den insgesamt etwa 160 Sorten auch einige, die in den meisten Gebieten Deutschlands mit Winterschutz (beispielsweise Vlies) auspflanzfähig sind. Die folgenden Sorten über-standen in Feldversuchen −10 °C praktisch schadlos: 'Nerium villa romaine', 'Nerium atlas', 'Nerium italia', 'Nerium cavalaire'. Bei Temperaturen darunter beginnen zunächst einzelne Blätter ab-zusterben. Unter ca. −15 °C sterben die meisten Blätter ab, ab ca. −18 °C auch vermehrt das Stammholz. Selbst nach Temperatu-ren unter −20 °C und völligem oberirdischem Absterben können die Pflanzen im Frühjahr jedoch wieder neu austreiben.
Giftwirkung
Innerliche Vergiftungen mit Oleander kommen selten vor, weil die Oleanderblätter bitter schmecken und daher nicht verlockend auf Kinder wirken. Wenn es aber doch mal geschehen ist, dass man zu viel Oleander zu sich genommen hat, kommt es zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Krämpfen. Zusätzlich kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen, die bis zum Herzstillstand führen können. In einem Vergiftungs-Fall mit Oleander muss sofort ein Arzt gerufen werden. In der Wartezeit sollte man, nach vorheriger Absprache mit dem Arzt, den Magen entleeren, beispielsweise durch Trinken von reichlich Salzwasser und Kitzeln im Gaumen, aber natürlich nur, wenn der Vergiftete bei Bewusstsein ist. Nach dem Erbrechen kann man Aktivkohle geben. Problematisch kann es auch sein, wenn man bei der Pflege des Oleanders Pflanzenteile mit offenen Wunden in Verbin-dung bringt. Es kann dann zu Reizungen kommen.  Oleander enthält das giftige Glykosid Oleandrin. Alle Pflanzenteile sind giftig. Oleandrin ist ein giftiges Herzglykosid und wirkt erregend auf die interkardiale Muskeltätigkeit. Außerdem werden das Brechreizzentrum und der Nervus vagus aktiviert. Es verursacht Hypoxämie; dies bedeutet einen erniedrigten Sauerstoffgehalt (CaO2) im arteriellen Blut.
Pflanzenbeschreibung
Der Oleander ist eine immergrüne verholzende Pflanze. Die normalerweise zu dritt, quirlig am Ast angeordneten Laubblätter sind ledrig, dunkelgrün und bei einer Länge von 6 bis 24 cm lanzettförmig. Die Blattspreite kann bis zu 5 cm betragen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Juni bis in den September hinein. Mehrere Blüten stehen in einem trugdoldigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die Blütenkronblätter sind, je nach Sorte und Züchtung, weiß, gelblich oder in verschiedenen Rosa- bis Violetttönen. Wilde Oleander blühen meist rosarot. Der Oleander ist Mittelmeerraum und in Asien in wärmeren Gegenden heimisch. In Mitteleuropa wird Oleander gerne in Kübeln als Zierpflanze angebaut. In seiner Heimat wird der immergrüne Oleander bis zu fünf Meter hoch. Der Stamm verholzt im Laufe der Zeit. Die lanzettförmigen Blätter sind ledrig und werden bis zu 15cm lang. In der Mitte der Blätter verläuft ein ausgeprägter Nerv. Sie wachsen meist in Dreiergruppen quirlförmig um den Stamm herum. Die attraktiven Blüten erscheinen ab Mitte Juni bis September. Sie wachsen in einer Rispe in Trugdolden-Form. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und sind rot, rosa, weiß oder sogar gelb. Aus den Blüten entwickeln sich Samenkapseln, die bis zu 15 cm lang werden und die viele Samen enthalten.

Pappel
Die hohe, schmale Pappel reckt sich häufig an den Ufern von Flussläufen in den Himmel. Durch ihre charakteristische Form ist sie den meisten Menschen bekannt. Heutzutage weiß aber kaum jemand, dass die Pappel schon in der Antike als wichtige Heilpflanze geschätzt wurde. Eine Salbe aus ihren Knospen gehört zu den ältesten überlieferten Salbenrezepten. Sie wirf heute noch zubereitet und für Haut- und Gelenkprobleme hilfreich eingesetzt. Auch als Tee kann man die Pappelknospen trinken und damit rheumatische Beschwerden und andere Entzündungen lindern.

Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, anregend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Hämorrhoiden, Gelenkrheuma, Kopfschmerzen, Blasenleiden, Prostata-Beschwerden, Wunden, Verbrennungen (leichte), Sonnenbrand, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Ab-schürfungen
wissenschaftlicher Name: Populus nigra
Pflanzenfamilie: Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name: Poplar
volkstümliche Namen: Alberbaum, Bellen, Schwarz-Pappel, Zitterpappel, Weiß-pappel
Verwendete Pflanzenteile: Knospen
Inhaltsstoffe: Populin, Salicin, Ätherisches Öl, Harz, Gerbsäure, Gallussäure
Sammelzeit: April
Anwendung
Pappeln wachsen schnell, sind einfach zu vermehren und viele Formen bilden aufrechte, ausgeprägte Hauptstämme. Diese Eigenschaften machen Pappel-holz zu einem beliebten Nutzholz. Die Nutzung von Pappeln für Holz, Brennstoff und Einstreu für Tiere ist für den Mittelmeerraum bis nach Zentralasien seit der Antike belegt. Zunächst wurden vor allem Populus nigra und Populus alba genutzt. Nach der Einführung der amerikanischen Populus deltoides nach Europa wurde diese Art sowie die Hybride Populus xcanadensis zunehmend genutzt. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wurde die Pappelzucht auf wissen-schaftliche Weise weiterge-führt. 1947 wurde die Internationale Pappel-Kommission (International Poplar Commission) unter der Ägide der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisati-on der UNO (FAO) gegründet. Das Holz der Pappeln ist im Allgemeinen weißlich bis leicht gelblich. Es ist weich, aber dennoch belastbar. Dazu ist es weniger leicht entzündlich als andere einheimische Hölzer. Es wird daher zu Streichhölzern ver-arbeitet, welche nach dem Entzünden nicht allzu schnell abbrennen sollen. Wärmebehandeltes Pappelholz wird zum Innenausbau von Saunen verwendet. Zerkleinertes Pappelholz wird als Holzwolle für Verpackungszwecke eingesetzt. Diese eignet sich auch gut zur Haltung von Kleintieren, da das Holz keine ätherischen Öle enthält (wie etwa Kiefern und andere Nadelhölzer). Pappelholz wird fein ge-spalten, um daraus Lebensmittelverpackungen (z. B. für Camembert) und Ess-stäbchen anzufertigen. Zu Zellulosebrei aufgelöst wird es zu Papier verarbeitet. Aus Pappelholz werden Paletten und Sperrholz in einfachen Qualitäten produ-ziert. Der Kern von Snowboards besteht häufig aus dem sehr flexiblen Holz der Pappeln. Ebenso der Korpus von Streichinstrumenten, Gitarren und Trommeln, da es gute Resonanzeigenschaften haben soll. In Italien wurden speziell in der Renaissance Gemälde und Tafelbilder auf Pappelholztafeln gemalt, so auch das Bildnis der Mona Lisa. Obwohl das Stammholz am Baum im Falle von Verletzungen nicht sehr beständig gegen Fäulnis ist, ist das verarbeitete Holz einigermaßen form- und witterungsbeständig, solange es nach Durchfeuchtung schnell abtrocknen kann. Es bleicht im Außenbereich zu einer silber-grauen Farbe. Im Nordwesten Russlands wird Pappelholz traditionell zur Herstellung von Dachschindeln verwendet. Wie Eichenholz enthält die Rinde der Bäume Tannine, welche zum Ger-ben von Leder verwendet wurden. Aufgrund der in Blättern, Knospen, Zweigen und Rinde enthaltenen Phenole wurden traditionell Extrakte zur Behandlung von Verbrennungen, Juckreiz und Gelenkschwellungen sowie zur Zubereitung von Tee zur Anwendung bei leichten Harnwegsinfektionen verwendet. Weltweit gibt es rund 6,7 Millionen Hektar gepflanzte Pappeln, davon 3,8 Millionen zur Holzproduktion und 2,9 Millionen zum Umweltschutz. 30 Prozent der Fläche sind Agroforestry-Systeme. Es gibt im Wesentlichen drei Formen von Pappel-Pflanzungen: Produktions-Plantagen, Schutzpflanzungen und landschaftspflegerische Anpflanzungen. Die Knospen der Pappeln wurden früher zur Herstellung der in der Heil-kunde genutzten Pappelsalbe (Unguentum) Populeum (auch „Popolium-Salbe“) verwendet, insbesondere die Pappelbaumknospen von Populus nigra und Popu-lus alba.
Pappelknospen als Tee
Von der Pappel werden vor allem die Knospen in der Heilkunde verwendet. Man kann sie als Tee (Aufguss) zubereiten, mit einem Teelöffel pro Tasse Tee. 5 Minuten ziehen lassen und dann trinken. Zwei Tassen pro Tag sind ausreichend. Pappelknospentee hilft bei Entzündungen aller Art. Man kann ihn gegen Fieber, Rheuma, Gicht und Blasenentzündungen trinken. Auch für die Prostata soll er förderlich sein. Außerdem stärkt er den Magen und lindert Sodbrennen.
Pappelknospen äußerlich
Die äußerliche Anwendung der Pappelknospen ist die bekannteste Form der Pappelanwendung. Man kann Pappelknospentee für Waschungen und Bäder gegen Hautprobleme einsetzen. Besonders beliebt ist jedoch die Pappelsalbe, die schon im Altertum von Galen empfohlen wurde. Pappelsalbe hilft gegen Wunden, Ver-brennungen, Gelenkschmerzen und andere Probleme des Bewegungsappara-tes.
Pflanzenbeschreibung
Die Familie der Pappel umfasst etwa 35 Arten und ist mit der Weidenfamilie verwandt. Pappeln wachsen gerne im mittleren und südlichen Europa. Auch in Amerika gibt es Pappelarten. Sie lieben Flussläufe als Standort und bevorzugen kalkreiche, lockere Böden. Die Pyramidenpappel ist heutzutage die verbreitetste Art der Pappel, was aber erst seit etwa zweihundert Jahren der Fall ist. Diese Pappelart wächst wie ein langer Finger in die Höhe von bis zu 35 Metern. Andere Pappel-arten wachsen nicht so typisch schmal und hoch. Entlang von Flüssen stehen oft ganze Armeen dieser Bäume. Sie wurzeln flach und halten auch vorübergehende Überschwemmungen aus. Pappeln sind die schnellwüchsigsten Bäume in Euro-pa. Ihr Holz ist daher verständlicherweise weich. Es wird für die Herstellung von Holzschuhen und Streichhölzern benutzt. Im Frühjahr erscheinen zuerst im oberen Bereich der Bäume die Kätzchen. Es gibt männliche und weibliche Bäu-me, die unterschiedliche Kätzchenarten tragen. Da sie aber vorwiegend im obe-ren Bereich wachsen, bekommt man sie kaum zu sehen. An den Spitzen und entlang der Zweige bilden sich dann die leicht klebrigen Pappelknospen, die grünlich braun sind und süß und mild balsamisch duften.

Bachblüten
Ich opfere mich für andere auf (4 Centaury)
-        Diese Menschen opfern sich für andere immer wieder auf
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das aufopfernde ablegen
Bachblüten
Ich bin ein misstrauischer Mensch (5 Cerato)
-        Diese Menschen können und sind sehr oft misstrauisch
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre misstrauische Art allmählich ablegen
Kohlenhydrate/Saccharide
Kohlenhydrate oder Saccharide sind Verbindungen aus Kohlenstoff und dem Elementen das Wasser. Kohlenhydrate bzw. Glucose werden in größeren Mengen von grünen Pflanzenteilen im Rahmen der Photosynthese gebildet. Kohlenhydrate dienen der Pflanze als Gerüstsubstanz (Cellulose + Pektine) und als Re-servestoff (Stärke). Der Mensch nutzt sie als Geschmacksträger und Energielieferant.
Zurück zum Seiteninhalt