Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 11.02.19-17.02.19


FETTHENNE


Die Fetthennen sind eine Pflanzenfamilie mit fleischigen Blättern. Besonders verbreitet ist eine Fetthennenart, die auch Mauerpfeffer oder Tripmadam genannt wird. Man findet sie an steinigen Wegrändern und Steingärten. Sie hat kleine, runde Blätter und trägt gelbe Blüten. Über das Ausmaß der Giftigkeit herrscht Uneinigkeit. Manche essen den Mauerpfeffer als Gewürz in Salaten, andere warnen eher vor der inneren Anwendung.
Fetthennen, auch Mauerpfeffer genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Dickblattgewächse. Mit etwa 420 Arten ist sie die umfangreichste Gattung in der Familie der Dickblattgewächse. 2000 und 2011 wurden die Fetthennen vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres er-klärt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. adstringierend, harntreibend, Verstopfung, Würmer, Bluthochdruck, Vitamin-C Mangel, Epilepsie, Wunden, Hühneraugen, Warzen
wissenschaftlicher Name: Sedum telephium, Sedum acre
englischer Name: Sedum
volkstümliche Namen: Mauerpfeffer, Tripmadam
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit: Frühjahr und Sommer

Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Fetthenne nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Salatgewürz
Früher wurde der Mauerpfeffer häufig als Salatgewürz benutzt. Diese Anwendung ist weitgehend in Vergessenheit geraten, wohl auch, weil der Mauerpfeffer nicht übermäßig aromatisch schmeckt. Auch die giftig wirkenden Alkaloide haben den Ruf des Mauerpfeffers als Küchenkraut geschmälert.
Innerlich
Innerlich eingenommen kann die Fetthenne gegen Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck helfen. In höherer Dosierung soll sie angeblich bei Würmer helfen und abführend wirken. Ob sie tatsächlich gegen Epilepsie hilft, wie von der Volksheilkunde vermutet, darf bezweifelt werden.
Äußerlich
Äußerlich angewendet reizt die Fetthenne die Haut, weshalb man sie bei Warzen und Hühneraugen verwenden kann. Durch die gesteigerte Durchblutung, die der Hautreizung folgt, kann sie auch schlecht heilende Wunden zum Abheilen motivieren.

Pflanzenbeschreibung
Der Mauerpfeffer wächst an steinigen Stellen, beispielsweise Wegrändern, gerne aber auch in Steingärten. Die mehrjährige Pflanze breitet sich von selbst flächig als Polster aus. Die einzelnen Stängel werden bis zu 15cm lang. Am Stängel wachsen dickfleischige, runde Blättchen, die wir winzige Würste aussehen. Im Winter und zeitigen Frühjahr sind diese Blätter rötlich, im Sommer hinge-gen grün. Zwischen Juni und August blüht der Mauerpfeffer mit zarten, gelben Blüten.
Vegetative Merkmale
Sedum-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener Halbsträucher, die mehr oder weniger stark sukkulent sind. Es sind meist Faserwurzeln vorhanden. Meist ist kein „Wurzelstock“ ausgebildet, bei wenigen Arten ist ein Rhizom vorhanden. Die oft fleischigen Stängel sind meist aufrecht oder niederliegend, manchmal stehen sie in Büscheln oder moosartig zusammen; ihre Basis ist selten verholzt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist kahl, viel seltener behaart. Besonders die dickfleischigen Laubblätter speichern Wasser. Die Laubblätter sind wechselständig, gegenständig oder wirtelig angeordnet. Die Blattränder sind meist glatt (beispielsweise bei Sedum rosthornianum vier- bis achtzähnig oder bei Sedum engleri var. dentatum entfernt gezähnt). Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale
Die Blütenstände sind unterschiedlich aufgebaut. Die meist zwittrigen, selten eingeschlechtigen Blüten sind meist fünfzählig, selten drei- bis neunzählig. Die Kelchblätter sind meist frei oder seltener an der Basis verwachsen. Die meist fünf überwiegend gelben, seltener weißen oder rötlichen Kronblätter sind meist frei oder fast frei. Es sind meist zwei Kreise mit meist je fünf Staubblättern vorhanden. Die Fruchtblätter sind frei oder an ihrer Basis verwachsen. Es werden Balgfrüchte gebildet. Die Samen sind klein.



GAMANDER

Der Edel-Gamander ist ein kleiner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler, der heutzutage nahezu unbekannt ist und weitgehen unbeachtet sein Da-sein auf kalkhaltigen Magerböden fristet. Früher war der Gamander so beliebt, dass ihm der Beiname "edel" verliehen wurde. Die Volksheilkunde verwendet den Edelgamander zur Stärkung der Verdauung, gegen Gicht und gegen Husten. auch schlecht heilende Wunden sollen durch den Gamander zur Heilung finden können.
Die Gamander bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler. Sie zeichnet sich blütenmorphologisch durch das scheinbare Fehlen der Oberlippe der Blütenkrone aus. Die etwa 250 Arten sind fast weltweit verbreitet mit dem Schwerpunkt der Artenvielfalt im Mittelmeerraum.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Magenbeschwerden
Heilwirkung: adstringierend, anregend, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Husten, Asthma, Appetitlosigkeit, Magenschwäche, Blähungen, Darmschwäche, Gallenschwäche,  Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen, Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Teucrium chamaedrys
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:  Germander
volkstümliche Namen: Gamander, echter Gamander, breitblättriger Edelgamander, Kalenderkraut, Schaffkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe
Sammelzeit: Sommer

Anwendung
Edelgamander kann man wahlweise als Tee oder in Wein anwenden. Die häufigste Art, Edelgamander anzuwenden ist der Tee, wenn man beim Edelgamander überhaupt noch von "häufig" sprechen kann. Früher wurde der Gamander gerne in Wein eingelegt.
Achtung! Nicht überdosieren! Eventuell könnte der überreichliche Gebrauch des Edelgamanders die Leber belasten.
Tee
Für einen Edelgamandertee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Edelgamander mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Edelgamander-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Edelgamanderwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Würzwein
Früher wurde der Gamander gerne als Gewürz für Wein verwendet. Vielleicht findet man ihn deshalb hin und wieder auf Weinbergen. Möglicherweise ist es aber auch umgekehrt, nämlich dass die Winzer den Edelgamander in der Nähe ihrer Rebstöcke gefunden haben und sein wohlduftendes Aroma zum Würzen ihres Weines verwendet haben. Um einen Edelgamanderwein herzustellen, legt man einige Gamanderblätter oder Triebe für zwei bis sechs Wochen in Wein ein. Dann abseihen und etwa dreimal täglich ein bis zwei Esslöffel des Gamanderweines einnehmen. Dieser Gamander-Wein stärkt die Verdauung.
Innerlich
Edelgamander kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Verdauungsschwäche einsetzen. Außerdem hilft Edelgamander bei Husten, vor allem wenn es ein asthmaähnlicher Krampfhusten ist.
Äußerlich
Äußerlich kann man Edelgamandertee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden behandeln.

Pflanzenbeschreibung
Der Edelgamander ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf kalkreichen mageren Böden. Nach dem Edel-Gamander ist eine ganze Gattung benannt, zu der auch der häufigere Salbeigamander gehört Der kleine Halbstrauch wird bis zu 30cm hoch. Der untere Bereich der Stängel verholzt. Die Ausläufer des Gamanders kriechen am Boden entlang. Die Blätter sind etwa zwei bis fünf Zentimeter groß, haben kurze Stiele und ihre Form ist eiförmig. Der Rand der Blätter ist gezähnt. An der Oberfläche sind die Blätter glänzend dunkelgrün. Die rosafarbenen Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Sie stehen in Scheinquirlen in den oberen Blattachseln. Aus den Edelgamander-Blüten entwickeln sich sogenannte Klausenfrüchte, die die Samen enthalten. Sie wer-den vom Wind und wahrscheinlich auch teilweise von Tieren verbreitet.
Vegetative Merkmale
Bei Gamanderarten handelt es sich um selten ein- bis zweijährige oder meist ausdauernde  krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher. Es werden Rhizome oder Ausläufergebildet. Die selbstständig aufrech-ten oder aufsteigenden Sprossachsen sind meist vierkantig, einfach oder von der Basis an verzweigt. Die Pflanzenteile sind aromatisch oder schlecht duftend. Die gegenständig angeordneten  Laubblätter sind kurz gestielt bis fast sitzend. Die Blattspreiten sind herzförmig bis lanzettlich. Der Blattrand ist ganzrandig, gekerbt, unterschiedlich gezähnt oder fiederspaltig. Es liegt  Fiedernervatur vor.
Generative Merkmale
Meist zwei bis sechs, selten bis zu zehn Blüten stehen in Scheinquirlen in den Achseln von laubblattähnlichen Tragblättern oder in endständigen traubigen oder aus traubigen Teilblütenständen zusammengesetz-ten  rispigen Gesamtblütenständen. Oft ist die Anzahl der Blüten in den Scheinquirlen auf eine reduziert. Die Tragblätter sind rhombisch-eiförmig bis linealisch-lanzettlich mit glatten oder gezähnten Rändern. Es sind Blütenstiele vorhanden. Die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter ist röhren- bis glockenförmig verwachsen und der Kelch besitzt zehn Nerven. Der Kelchschlund ist kahl bis kranzförmig fein behaart. Die Kelchzähne sind gleichartig und der Kelch radiärsymmetrisch, oder der Kelch ist zweilippig. Falls der Kelch zweilippig ist, ist die Oberlippe dreizähnig und der oberste Kelchzahn am größten und die Unterlippe ist zweizähnig. Die Farbe der Blütenkronen ist sehr vielfältig. Die Krone hat eine kurze Kronröhre ohne Haarring an der Innenseite. Die Kronröhre kann kürzer oder länger sein als der Kelch. Lediglich die Unterlippe ist deutlich ausgebildet. Die Oberlippe ist unscheinbar, kurz und gespalten. Die Zipfel sind zur Unterlippe gerückt, so dass der Eindruck entsteht, die Unterlippe sei fünflappig und die Oberlippe fehle völlig. Die Kronzunge ist fünflappig, wobei der Mittellappen kreis- oder spatelförmig, oder selten zweispaltig ist und die vier Seitenlappern nur relativ klein sind. Die vier  Staubblätter ragen aus der Kronröhre heraus und ein Paar ist etwas länger als das andere. Der  Pollen ist operculat. Der oberständige  Fruchtknoten ist kugelig und leicht vierlappig. Der Griffel ist gleich lang bis etwas länger als die Staubblätter. Der  Griffel endet zwei kurzen, gleichen bis etwas ungleichen  Narbenästen. Ein  Diskus ist gut aus-gebildet oder fehlt. Klausenfrucht zerfällt in vier Klausen. Die Klausen sind verkehrt-eiförmig bis mehr oder weniger kugelig, ihre Oberfläche ist aderigrunzelig oder auch glatt, flaumig behaart oder kahl. Die seitlich gelegenen Areolen sind 0,3- bis 0,8-mal so lang wie die Klausen. Endosperm ist meist vorhanden. Ein  Elaiosom fehlt.


BACHBLÜTEN
Ich bin hilfsbereit, auch wenn andere die Hilfe nicht wollen (8 Chicory)
- Diese Menschen sind zu hilfsbereit, auch wenn ihre Mitmenschen ihre Hilfe eigentlich nicht wollen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihre Hilfsbereitschaft zurückschrauben

BACHBLÜTEN
Man wirkt leicht etwas verwirrt, kommt aus dem Mustopf (9 Clematis)
- Diese Menschen wirken leicht verwirrt, und sehen aus als kämen sie aus dem Mustopf
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Verwirrtheit ablegen, und sehen nicht mehr aus, als kämen sie aus dem Mustopf


ERNÄHRUNG
Trans-Fettsäuren
Doppelbindungen in den Fettsäurenmolekülen haben eine räumliche Anordnung. Ändert sich diese, kommt es zu Bildung sogenannten Trans-Fettsäuren, die ihre ursprüngliche biologische Funktion nicht mehr erfüllen.
Trans-Fettsäuren kommen vor allem in Lebensmitteln vorbei deren Herstellung teilgehärtete Fette verwendet: Blätterteig, Fast Food (-30%), Frittiertes, Kekse, Fertigsuppe


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