Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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13.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 07.01.19-13.01.19


MISTEL
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Die Mistel ist eine wundersame Pflanze, die erst in den Wintermonaten, wenn die Bäume kahl sind, richtig sichtbar wird. Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Baumarten und saugt den Bäumen Wasser und Nährstoffe aus, was sie zu einem Halbschmarotzer macht. In früheren Zeiten war die Mistel eine wichtige magische Pflanze, die von den Druiden mit goldenen Sicheln geerntet wurde und nicht zu Boden fallen durfte, denn sonst würde sie ihre besondere Wirkung einbüssen. Aufgrund der magischen Wichtigkeit galt die Mistel früher auch als Allheilmittel. Zur Zeit der Wintersonnenwende und als Weihnachtsschmuck wird sie auch gerne an die Haustüren gehängt, um das Haus vor Schaden zu bewahren. Wer sich unter Misteln küsst, soll ein glückliches Liebespaar werden. In der modernen Pflanzenheilkunde wird die Mistel gegen Bluthochdruck und gegen Krebs eingesetzt. Doch sie kann noch viel mehr.
Misteln sind Pflanzen der Gattung Viscum aus der Familie der Sandelholzgewächse. Früher wurden die mehr als drei Dutzend Viscum-Arten und die ihnen nahestehenden Gattungen wie z. B. Arceuthobium und Korthalsella in eine Familie namens Viscaceae gestellt. Misteln sind halbparasitische, epiphytische Sträucher. Vor allem in den Tropen und Subtropen kommt diese Lebensform auch in anderen Pflanzenfamilien vor, z. B. in den entfernt verwandten, artenreichen Riemenblumengewächsen (Loranthaceae).

Steckbrief

Heilwirkung: beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Bluthochdruck, Herzschwäche, Beschleunigter Puls, Arteriosklerose, Ödeme, Fieber, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Magenschwäche, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Diabetes (leichte Formen), Gallenschwäche, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, Chronische Arthrosen, Chronisches Rheuma, Gelenkentzündung, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Gebärmutterschmerzen, Gebärmutterblutungen, Gebärmuttergeschwülste, Weißfluss, Epilepsie, Heuschnupfen, Krampfadern, Ekzeme, Ge-schwüre, Eitrige Wunden, Krebs (therapiebegleitend)
wissenschaftlicher Name: Viscum album
Pflanzenfamilie: Sandelholzgewächse = Santalaceae
englischer Name: Mistletoe
volkstümliche Namen: Affalter, Albranken, Birnäpsel, Bocksfutter, Donarbesen, Donnerbeseb, Drudenfuss, Geisskraut, Heil aller Schäden, Heiligkreuzholz, Hexenbesen, Hexenchrut, Hexennest, Immergrün, Kenster, Kinster, Klüster, Knisterholz, Marenstocken, Nistel, Offölterholz, Vogelchrut, Vogelleimholz, Vogelmistel, Wintergrün, Wintersamen
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Zweige
Inhaltsstoffe: Alkaloid, Asparagin, Bitterstoff, Harz, Histamin, Inositol, Oleanolsäure, Pyridin, Saponine, Schleim, Tyramin, Viscalbin, Viscin, Viscotoxin, Xanthophyll, Zink
Sammelzeit: Spätherbst, Winter und Frühling

Anwendung
Das Haupteinsatzgebiet der Mistel ist der Bluthochdruck. Auch als begleitende Therapie gegen Krebs ist die Mistel sehr beliebt. Aber das Mistelkraut hat noch eine Menge anderer Heilwirkungen. Früher galt sie sogar als Allheilmittel. Sie ist jedoch leicht giftig und sollte behutsam angewandt werden.
Innerlich als Tee
Misteltee wird immer als Kaltauszug angesetzt. Im kalten Wasser lösen sich die schwach giftigen Stoffe nicht auf und daher ist der Kaltauszug der Mistel ungiftig. Auch die Heilwirkung der Mistel soll durch Erwärmen ge-mindert werden. Der Tee wird in erster Linie zur Senkung des hohen Blutdrucks angewandt; er hilft auch bei Herzschwäche und Arteriosklerose. Bei niedrigem Blutdruck kann Misteltee den Blutdruck sogar steigern, was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt. Aber da die Regulierung des Blutdrucks über eine Normalisierung des Kreislaufs und eine Stärkung des Herzens erfolgt, leuchtet es schließlich ein, dass die Mistel sowohl gegen zu hohen als auch gegen zu niedrigen Blutdruck helfen kann. Der Misteltee steigert auch Verdauung und Stoffwechsel, sodass sie bei Beschwerden der Verdauungsorgane und Stoffwechselstörungen eingesetzt werden kann. Durch die Stoffwechsel-Wirkung hilft die Mistel bei rheumatische Beschwerden. Sie stärkt auch die Nerven und kann daher Kopfschmerzen und Schwindel lindern. Durch die Nervenstärkung kann sie auch bei Epilepsie helfen und die Anfälle seltener machen. Auch gegen die Neigung zu wiederholten Fieberkrämpfen bei Kindern soll die Mistel helfen. In den Wechseljahren kann die Mistel die typischen Wechseljahresbeschwerden lindern. Auch gegen Menstruationsbeschwerden hilft die Mistel und durch ihre blutstillende Eigenschaft kann sie auch Gebärmutterblutungen stoppen. Das macht die Mistel zu einer wertvollen Heilpflanze nach Geburten, denn sie kann den Wochenfluss abkürzen und abschwächen.
Äußerlich als Tee
Den Mistelkaltauszug kann man als Umschlag oder für Bäder äußerlich anwenden. Er hilft bei Krampfadern und Unterschenkelgeschwüre. Auch Ekzeme können durch Mistelbehandlungen behandelt werden. Mistelumschläge kann man auch zur Linderung rheumatischer und neuralgischer Schmerzen auflegen. Auch bei Arthrose helfen äußerliche Mistelbehandlungen. Gegen Heuschnupfen kann man Misteltee schnupfen.
Mistel in der Krebsbehandlung
Zur Begleitung einer Krebstherapie und auch zu deren Nachbehandlung kann man Mistelpräparate in spezieller anthroposophisch-homöopathischer Aufbereitung anwenden. Die Wirksamkeit dieser Mistelpräparate wurde auch durch Studien untermauert. Der Erfolg der herkömmlichen Krebstherapie kann dadurch in vielen Fällen verbessert und Nebenwirkungen von Chemotherapie gelindert werden. Als alleinige Behandlung gegen Krebs ist die Misteltherapie jedoch nicht zu empfehlen.
Achtung! Vor allem die Beeren der Mistel sind leicht giftig. Kinder sollten vor deren Verzehr gewarnt werden.

Pflanzenbeschreibung
Misteln sind immergrüne ein- oder zweihäusige Halbschmarotzer, die auf Bäumen oder Sträuchern wach-sen. Ihre Äste verzweigen sich oft gabelig. Blätter erscheinen paarig oder in Wirteln. Bei einigen Arten, die zusätzlich zum Wasser auch ihre Nährstoffe vorwiegend von ihren Wirten beziehen, sind die grünen, zur Photosynthese fähigen Teile (Blätter, grüne Äste) sehr klein. Arten, die auf sukkulenten Wirten wachsen und so mit ihren Wirten saisonalen Wasser-mangel ertragen müssen, sind selbst sukkulent. Im Extremfall befindet sich mit Ausnahme der Blüten die gesamte Pflanze innerhalb des Wirtes. Diese ist also ein Vollparasit. Die männlichen oder weiblichen Blüten der Viscum-Arten sind unscheinbar, 1 bis 3 Millimeter im Durchmesser und grünlich gelb. Nach der Bestäubung durch Insekten und anschließend erfolgter Befruchtung entstehen weiße, gelbe oder rote Beerenfrüchte. In ihnen sind je einzelne Samen. Eine Besonderheit der Mistel-Früchte und Samen liegt darin, dass keine Samenschale ausgebildet wird. Stattdessen bildet das Mesokarp eine klebrige Schicht aus Cellulose, Hemicellulosen und Pektinen, die als Viscin bezeichnet wird. Die Samen werden von Vögeln verbreitet, die die Früchte oder wenigstens die Beerenhäute mit ihrer etwas nahrhaften Schleimauskleidung fressen. Die klebrigen Samen können dabei z. B. mit dem Schnabel gezielt an Zweigen abgestreift werden. Oder die Beeren ohne die unverdaulichen Häute passieren den Darm und werden über den After ausgeschieden, während die schleimentleerten Beerenhäute als Speiballen ausgewürgt werden. Das Viscin wird nicht vollständig verdaut und sorgt dafür, dass die Samen auch nach der Passage durch den Vogeldarm an Zweigen haften. Für die Keimung der Samen ist das Verschlucken ohne Bedeutung. Bei der Keimung entsteht unter den winzigen Keimblättern ein „Schlauch“ mit endständiger Scheibe, aus der sich bei Kontakt mit einem geeigneten Wirt auf noch glatter Rinde ein Haustorium entwickelt, durch das der Keimling zu den Leitbahnen der Wirtspflanze vordringen kann.
Die Mistel ist ein Halbschmarotzer, der auf Bäumen wächst. Sie bezieht die benötigte Flüssigkeit und Nährstoffe aus den Bäumen, auf denen sie wächst, kann aber durch ihre grünen Blätter selbst Photosynthese betreiben. Bäume, die von vielen Misteln bewachsen sind, leiden darunter und sterben schließlich ab. Aber die Misteln wachsen langsam und vereinzelte Misteln können einem großen Baum nicht viel anhaben. Bestimmte Baumarten werden bevorzugt von Misteln bewachsen, beispielsweise Pappeln, Apfelbäume, Tanne und Robinien. Andere Baumarten wie Birnbaum, Eberesche, Kiefer, Linde und Weiden werden nur ab und zu von Misteln bewachsen und sehr selten wächst die Mistel auch auf Eichen, wo sie als besonders heilkräftig gilt. Die Misteln senken ihre Wurzeln durch die Rinde des Wirtsbaumes hindurch in die Cambiumschicht und bis hinein ins Holz. Dort verankern sie sich und ziehen aus den Säften des Baumes Flüssigkeit und Nährstoffe. Die Zweige der Mistel sind hellgrün und verzweigen sich immer wieder. Dadurch entsteht nach und nach eine Kugelform. An den äußersten Enden der Zweige wachsen jeweils zwei gebogene Blätter, die sich ge-genüberstehen. Die Blätter sind länglich und verkehrt eiförmig, d.h. das dicke Ende ist außen. Ich finde immer, dass die Mistelblätter wie lustige Ohren aussehen. Ab Ende Februar blühen die Misteln. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrennten Pflanzen. Beide Blüten sind leicht gelblich und duften schwach nach Orange, was viele Insekten anlockt. Die weiblichen Blüten sind kaum einen Millimeter hoch und die männlichen Blüten haben mehrere Staubbeutel. Ab September reifen die weißen Beeren. Die Beeren sind sehr klebrig und enthalten einen
Samen.
Achtung! Die Mistel ist in Deutschland geschützt und darf nicht gesammelt werden! In anderen Ländern, beispielsweise Frankreich, gibt es mehr Misteln; dort dürfen sie gesammelt werden.



PANAMAHOLZ

Quillaja ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Quillajaceae innerhalb der Ordnung der  Schmetterlingsblütenartigen. Die nur zwei  Arten kommen in  Südamerika vor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren! Bronchitis, Hautpilze, Husten, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Quillaya saponaria
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Nutzung

Der im Englischen „Soap bark tree" genannte Seifenrindenbaum wird in der Volksmedizin genutzt. Die Rinde (Panamarinde genannt), die Saponine enthält, wird für Seifen und vor allem als Haarwaschmittel genutzt.  Quillajaextrakt (E 999) ist ein in der EU zugelassener  Lebensmittelzusatzstoff, der ebenfalls aus der Rinde des Seifenrindenbaumes gewonnen wird. Die Verwendung der Rinde als  Niespulver ist in Deutschland durch die Bedarfsgegenständeverordnung verboten. Ein gereinigter wässriger Extrakt –  QS21 – der Rinde des Seifenrindenbaums enthält wasserlösliche Triterpen-Glykosid-Verbindungen der Familie der Saponine, welche die Eigenschaft des Immunsystems auf Impfstoff-Antigene zu reagieren verstärken. QS21 wird gegenwärtig klinisch in verschiedenen Impfstoffen auf seine Wirkung als immunologisches Adjuvanz getestet.  

Beschreibung
Die zwei Quillaja-Arten sind kleine, immergrüne Bäume. Die spiralig an den Zweigen angeordneten  Laubblätter sind einfach und haben einen gesägten oder gezähnten Blattrand.  Nebenblätter sind vorhanden. Die Blüten stehen in endständigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen  Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind je fünf  Kelchblätterund Kronblätter vorhanden. Es sind zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden. Sie haben fünf oberständige, freie Fruchtblätter. Die Bestäubung erfolgt durch von Insekten. Es werden Balgfrüchte gebildet; es hängen immer fünf sternförmig zusammen. Die Samen sind geflügelt.



BACHBLÜTEN
Häufig: man hat als Kind eine schwere chronische Krankheit gehabt oder ist mit chronisch kranken Menschen zusammen aufgewachsen (13 Gorse)
- Diese Menschen haben als Kind eine schwere chronische Krankheit gehabt oder sind mit chronisch kranken Menschen groß geworden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dies überwinden

BACHBLÜTEN
Man fühlt den inneren Drang, mit jedem über sich zu sprechen (14 Heather)
- Diese Menschen fühlen einen inneren Drang, mit jedem über sich und alles zu sprechen
- Mit der dementsprechender Bachblüte hört allmählich der Drang zu sprechen auf


ERNÄHRUNG
Täglich Milch und -produkte, 1-2x pro Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren, sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitamin (B 1, B 6 und B 12). Mehr als 300-600g Fleisch und Wurst pro Woche sollen nicht sein. Bevorzugen sie fettarme Produkte vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukte.


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