Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 10.12.18-16.12.18


TEUFELSABBISS

Der Gewöhnliche Teufelsabbiss, auch einfach Abbiss oder Teufelwurz und Teufelsbiss genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Succisa in der Unterfamilie der Kardengewächse innerhalb der Geißblattgewächse. Der Trivialnamen (Östlicher) Teufelsabbiss wird außerdem für die verwandte Art Succisella inflexa verwendet. Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte den Gewöhnlichen Teufelsabbiss zur  Blume des Jahres 2015.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Verstopfung, Nierenschwäche
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Wurzel
Sammelzeit:
Kraut: Juli bis September, Wurzel: Oktober und November

Anwendung
Verwendung als Zierpflanze
Der Gewöhnliche Teufelsabbiss wird gelegentlich als  Zierpflanze in wechselfeuchten, moornahen Wiesen und Moorgärten angepflanzt. Er benötigt einen feuchten Standort in sonniger Lage. Beispiele sind die Sorten ‘Alba’, die sich durch eine weiße Krone auszeichnet sowie die Sorte ‘Nana’ mit bläulich-violetter Krone und einer Wuchshöhe bis etwa 25 Zentimetern.


Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale
Der Teufelsabbiss wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 50 Zentimetern. Als Speicher- und Überdauerungsorgan dient ein senkrecht stehendes  Rhizom, das am unteren Ende meist abgefault und daher wie abgebissen wirkt; es reicht bis zu 50 Zentimeter in die Tiefe. Er besitzt in einer  Rosette angeordnete, gegenständige längliche bis länglich-lanzettliche, meist ganzrandige Laubblätter.
Generative Merkmale
Zwischen Juli und September entwickelt die Pflanze violette bis blaue Blüten. Diese stehen zu 50 bis 80 Blüten zusammengefasst in einem halbkugeligen Körbchen zusammen. Die Blütenstände blühen ungewöhnlicherweise nicht von unten nach oben auf, sondern von verschiedenen Zonen aus. Sie werden von zwei Reihen lanzettlicher Hüllblätter gestützt. An ihrem Rand tragen sie feine Wimpern. Die Hüllblätter sind kürzer als das Blütenköpfchen und deswegen auf Anhieb nicht leicht erkennbar. Am Köpfchenboden befinden sich kleine Spreublätter. Das Blütenköpfchen besitzt im Gegensatz zu Witwenblumen und  Skabiosen keine strahlenden Randblüten. Der vierkantige und rauhaarige Außen kelch unterhalb der Einzelblüten läuft an jeder Kante in einen stacheligen spitzen Zipfel aus. Der Kelch ist in fünf schwarze Borsten aufgeteilt. Die Kronblätter bilden eine vierspaltige 4–7 mm lange, verwachsenblättrige Krone mit 3–4 mm langer Kronröhre aus. Die freien  Staubblätter überragen die Kronröhre deutlich. Der Fruchtknoten ist unterständig. Er setzt sich aus zwei miteinander verwachsenen Fruchtblättern zusammen und beinhaltet ein Fruchtfach mit jeweils einer Samenanlage. Der verlängerte  Griffelübergipfelt die Staubblätter. Der Teufelsabbiss bietet  Nektar an, der freie Zugang hierzu wird jedoch durch eine  Saftdecke verwehrt. Die 5 bis 7 Millimeter langen Früchte – vierkantige, zottig behaarte Achänen – werden zur Fruchtreife, etwa ab August, durch den Druck der Spreublätter emporgehoben. Der Kelch verbleibt an der Frucht.




WIESENKLEE

Der Wiesenklee, auch Rotklee genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Unterfamilie der  Schmetterlingsblütler innerhalb der  Familie der  Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Husten, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Wunden, Zahnfleischentzündungen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Trifolium pratense
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Der Wiesenklee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und  Gräsern wird er als  Kleegras zur Gründüngung und als Alternative zu  Mais in Biogasanlagen verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Wiesenklee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen  Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.  
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährige  Blütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer  Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne  Fruchtblatt ist oberständig. Die  Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich ruhelos (18 Impatiens)
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BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
Polysaccharide
NICHT VERWERTBARE POLYSACCHARIDE = BALLASTSTOFFE
lösliche Ballaststoffe, aus Getreide und Hülsenfrüchten, die von den Bakterien der Dickdarmflora weitgehend abgebaut werden können. Dazu gehören Pektin, Inulin und ß-Glukane. Sie quellen stark auf, bilden gelartige Substanzen, die Giftstoffe binden und haben besonders günstigen Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel.
Unlösliche Ballaststoffe, sie können auch der Darmflora kaum abgebaut werden und dienen als Füllstoff. Z.B. Zellulose, Hemizellulose


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