Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.11.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 11.11.19-17.11.19


BRECHWURZEL
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Die Brechwurzel oder Brechwurz, auch Ruhrwurzel genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Rötegewächse. Sie ist auch unter ihrem portugiesischen Trivialnamen Ipecacuanha oder spanisch Ipecacuana bekannt. Ihr „Wurzelstock“ wird in der Medizin verwendet, um Ipecacuana-Sirup – ein starkes Brechmittel – her-zustellen.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Brechmittel, Husten, schleimlösend
wissenschaftlicher Name: Cephaelis ipecacuanha
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel

Anwendung
Achtung! Giftig.
Brechwurzel nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In der Medizin wird der „Wurzelstock“ verwendet, der sich einige wenige Male verzweigt. Auf dem Markt werden verschiedene Sorten angeboten (grau, rot, braun), die von derselben Art stammen. Unterschiede im Aussehen gehen auf das Alter und die Bewässerung zurück. Jean Adrien Helvétius (1661–1727) wandte die Droge bereits 1680 bei Dysenterie an. Da laut Theodor Husemann die Wirksamkeit nur bei tropischer Dysenterie vorliegt, wurde sie danach als Emetikum verwendet. Als schließlich das Apomorphin entdeckt wurde, das eine höhere emetische Wirksamkeit zeigt, ersetzte es die Brechwurzel. Ipecacuana ist sehr giftig und kann zu blutigen Durchfällen und Krämpfen bis zum Schock bzw. Koma führen. Es enthält die Alkaloide Emetin und Cephaelin; aus der Brechwurzel bereitete Medikamente sind deshalb in Deutschland verschreibungspflichtig. Ipecacuanha wurde danach noch als Expektorans verwendet. Das enthaltene Emetin wurde 1817 von Pierre-Joseph Pelletier und François Magendie isoliert und T. Gordonoff zeigte mittels Röntgenkontrastmittel in der Trachea die Unterschiede zwischen der sekretomotorischen und sekreotolytischen Expektoranwirkung. Als Darreichungsform wurde ein Sirup gewählt, z. B. der Brechwurzelsirup aus der 6. Ausgabe des deutschen Arzneibuchs (DAB 6).

Beschreibung
Die Brechwurzel wächst als Strauch bis auf Wuchshöhen von etwa 50 Zentimetern. Am Wurzelstock werden viele Wurzeln gebildet, die von einer dicken, geringelten Rinde umgeben sind. Es wird ein einzelner, kurzer Stamm gebildet, der nur im oberen Bereich beblättert ist. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache, ledrige, glatte, dunkelgrüne Blattspreite besitzt einen glatten Rand. An der Basis jeden Blattpaares befinden sich zwei weißliche Nebenblätter. In endständigen köpfchenförmigen Blütenständen stehen die Blüten zusammen, die von vier großen, eiförmigen Tragblättern umgeben sind. Die zierliche, kleine Blüte ist zwittrig, trichterförmig und besitzt eine weiße Farbe. Staubblätter und Fruchtblätter sind dimorph, das bedeutet, dass bei einigen Blüten die Staubblätter lang sowie die Stempel kurz sind und bei den anderen Blüten ist es umgekehrt. Die erst purpurrote, später blauschwarze Steinfrucht ist fleischig.



KROTONBAUM
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Der Krotonbaum gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und ist in Asien heimisch. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Crotonbaum als eine der 50 fundamentalsten Heilpflanzen sehr geschätzt. Auch in Sri Lanka ist der Kroton-Baum eine wichtige Heilpflanze. In Mitteleuropa wird der Krotonbaum jedoch nicht als Heilpflanze verwendet, weil seine abführende Wirkung zu drastisch ist und die Pflanze außerdem krebsfördernde Inhaltsstoffe enthält.
Croton tiglium oder der Krotonölbaum, Purgierbaum ist eine Pflanzenart der Gattung Croton innerhalb der Familie der Wolfsmilchgewächse. Der Beiname „tiglium“ soll von einer Molukkeninsel stammen. Besonders das aus den Samen gewonnene Crotonöl wurde medizinisch genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als starkes Abführmittel benutzt
wissenschaftlicher Name: Croton tiglium
englischer Name: Purging Croton
Verwendete Pflanzenteile: Öl aus Samen
Inhaltsstoffe: Krotonsäure, Kroton-Harz

Anwendung
Achtung! Giftig.
Krotonbaum nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Der Krotonbaum wird hierzulande nicht als Heilpflanze verwendet.
Medizinische Verwendung
Croton tiglium fand erstmals Erwähnung in der medizinischen Literatur vor über 2.200 Jahren, als Wirkpflanze der traditionellen chinesischen Medizin. Die medizinische Relevanz ist vermutlich auf die große Vielfalt an Sekundärmetaboliten zurückzuführen. Traditionell wurde das aus den Samen gewonnene Crotonöl als Abfuhrmittel und zur Behandlung von Störungen des Intestinal- uns Gastrointestinaltrakts, als Abortivum sowie als Gegenreiz verwendet. Heutzutage findet das kommerziell erhältliche Crotonöl neben der Verwendung als Abfuhrmittel primär Anwendung als Homöopathisches Arzneimittel und in der Akupunktur. Der pharmakologische Wirksamkeit und der Wirkmechanismus der laxativen Eigenschaften von Ethanol Extrakten von Croton tiglium wurden an Darmschleimhäuten von Ratten untersucht.

Beschreibung
Gerhard Madaus beschreibt sie wie folgt: Es handelt sich um kleine Bäume von 4–6 m Höhe, oder Sträucher. Die Blätter an dünnen, ca. 10 cm langen Stielen sind eiförmig, 8–12 cm lang und 3–7 cm breit, mit kleinen Sägezähnen und besonders an der Unterseite kleinen Sternhaaren. Die kleinen, weißen Blüten bilden endständige, aufrechte Traubenmit den männlichen Blüten oben und den zahlreicheren weiblichen Blüten unten. Die eiförmig bis ellipsoiden Kapselfrüchte sind stumpf dreiseitig und gelblich. Die giftigen Samen sind auf einer Seite abgeflacht, auf der anderen gewölbt und bräunlich-schwärzlich, etwa 8–12 mm lang und 7–9 mm breit. Croton tiglium kommt entlang des Indischen Ozeans vor. Sie soll in Indien eine verbreitete Heckenpflanze und beliebter Schattenspender sein, Samen und Holz als Fischbetäubungsmittel dienen.


BACHBLÜTEN
Tagträumer (9 Clematis)
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- Mit der dementsprechender Bachblüte bleiben diese Menschen in der Realität  

BACHBLÜTEN
Detailkrämer (10 Crab Apple)
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- Mit der dementsprechender Bachblüte kommen sie von dieser Detailkrämerei herunter


ERNÄHRUNG
Morbidität und Mortalität
Ernährungsassozierte Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, häufige Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, chronische Erkrankungen oder Leber und andere Verdauungsorgane sind in allen wesentlichen Industriestaaten wesentliche Ursache für Morbidität (Krankheiten) und Mortalität (Sterblichkeit). Nach Angaben der Statistik Austria ist die häufigste Todesursache in Österreich die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 43% aller Todesfälle, gefolgt von Krebs mit 24% der Todesfälle.


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