Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 07.10.19-13.10.19


PEPERONI


Chilis sind kleine, superscharfe Paprikas, die gerne in der südländischen Küche verwendet werden, um den Mahlzeiten die erwünschte Schärfe zu geben. Diese Schärfe tropischer Gerichte hat auch wichtige medizinische Aspekte, denn dadurch werden Krankheitserreger abgetötet, die Verdauung gestärkt und der Stoffwechsel angeregt. Äußerlich angewandt steigert Chili die Durchblutung und kann schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern.
Spanischer Pfeffer oder Paprika ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Der Ursprung der Pflanzensorten liegt in Süd- und Mittelamerika, natürliche Vorkommen reichen jedoch bis in den Süden Nordamerikas. Die Art ist der am weitesten verbreitete Vertreter der Gattung Paprika. Es gibt eine Vielzahl von Sorten, sowohl milde Gemüsepaprika als auch mehr oder weniger scharfe Sorten, die sich als Gewürz eignen, zum Beispiel Cayenne. Das Artepitheton annuum bedeutet in etwa so viel wie "einjährig", aber der Gebrauch dieses Begriffs im Namen dieser Pflanze ist irreführend, da Capsicum-Arten durchaus länger als ein Jahr kultivierbar sind, wenn sie nicht zu kalten Temperaturen ausgesetzt werden. Insbesondere in ihrer tropischen Heimat können sie zu großen, ausdauernden Sträuchern heranwachsen. Genauer genommen bedeutet der Begriff einjährig in der Botanik auch in erster Linie, dass sich die Pflanze innerhalb einer Vegetationsperiode geschlechtlich vermehren kann, was bei allen Capsicum-Arten der Fall ist.

Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antibakteriell, betäubend, durchblutungsfördernd, schweißtreibend, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Magenschwäche, wurmtreibend, Hämorrhoiden, Rheuma, Kreislauf anregend, Hautreizend, Muskelschmerzen, Muskelkater, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen, Zerrungen, Hexenschuss, Ischias, Gelenkschmerzen
wissenschaftlicher Name: Capsicum annuum oder Capsicum frutescens
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Chili
volkstümliche Namen: Paprika, Peperoni, Pepperoni, Pfefferoni, Pfefferschoten, Chilli, Chillie, Chilie, Chile, Cayennepfeffer
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Capsaicin, Carotinoide, Capsanthin, Capsorubin, Vitamin C
Sammelzeit: August bis Oktober

Anwendung
Wissenswertes über Capsaicin
Die schärfegebende Substanz in Chilis ist das Capsaicin. Es ist in unterschiedlichen Mengen in Paprikapflanzen enthalten. Capsaicin brennt stark auf Schleimhäuten, u.a. Mund und Zunge und deutlich weniger stark auf normaler Haut. Je nach Schärfegrad kann man die Haut reizen, zum Erröten bringen und die Durchblutung steigern. Die Schärfe von Chilis wird nach der Scoville-Skala klassifiziert. Diese Skala geht von 0 bis
16.000.000 (reines Capsaicin). Beispiele für Schärfegrade nach der Scoville-Skala:
Gemüsepaprika: 0 - 500
Peperoni: 500 - 1.500
Mittelscharfe Chilis: 1.500 - 30.000
Cayenne-Pfeffer: 30.000 - 50.000
Thai-Chili: 50.000 - 100.000
Habanero-Chili: 100.000 - 350.000
Reines Capsaicin: 16.000.000
Innerlich als Frucht oder Pulver
Die häufigste Anwendung von Chilis ist die Nutzung als scharfes Gewürz. Je wärmer eine Gegend ist, desto schärfer wird normalerweise gekocht. Dies dient einerseits dazu, Krankheitserreger im Essen und im Verdauungskanal abzutöten, denn je wärmer die Umgebung ist, desto leichter können sich Krankheitserreger im Essen vermehren. Selbst Würmer werden durch sehr scharfes Essen ausgetrieben. Zudem wird die Verdauung angeregt, was den zu langen Verbleib von Nahrung im Körper verhindert. Außerdem fördert Chili im Essen die Schweißbildung. Durch die feuchtere Haut kann mehr Verdunstung stattfinden, was einer körpereigenen Klimaanlage gleichkommt. Wichtig hierbei ist natürlich eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit und Mineralsalzen, was ganz allgemein bei starker Schweißbildung gilt. Auch Stoffwechsel und Durchblutung werden durch scharfes Essen angeregt. Daher wird einem pikanten Essen auch eine gewisse erotisierende Wirkung nachgesagt.
Chilitinktur
Der Schärfestoff Capsaicin löst sich besonders gut in Alkohol, daher sind Chilitinkturen besonders stark (stärker als Chiliöl). Chilitinktur kann man tropfenweise einnehmen, um die Verdauung und den Stoffwechsel anzuregen. Da Chilitinktur jedoch sehr scharf ist, kann sie auch den Magen reizen und ist daher mit Vorsicht zu genießen.
Chiliöl
Chiliöl ist durch den Carotin-Farbstoff meistens leuchtend rot oder orange. Es kann auch sehr scharf sein, jedoch ist es weniger scharf als eine Tinktur, die aus den gleichen Chilis hergestellt wird, weil sich das Capsaicin in Öl nicht sehr gut löst. In der asiatischen Küche wird dennoch sehr gerne Chiliöl verwendet. Für diesen Zweck werden kleingeschnittene Chilis in Öl erhitzt. Für medizinische Zwecke eignet sich ein Kaltauszug wahlweise auch in Kombination mit einem vorgeschalteten Wasserbad zur Herstellung eines Chiliöl. Man kann Chiliöl außer zum Kochen auch zur Einreibung verwenden.
Äußerlich
Bei der äußerlichen Anwendung von Chilis macht man sich deren durchblutungsfördernde und hautreizende Wirkung zunutze. Aus Chiliöl und Chilitinktur kann man Salben und Cremes herstellen, die je nach Schärfegrad der Ursprungspflanze die eingeriebene Hautpartie gut durchbluten bis hin zu stark brennend reizen. Durch die gesteigerte Durchblutung können schmerzhafte Zustände des Bewegungsapparates gelockert werden. Verspannungen lösen sich, Muskelkater schwindet, rheumatische Schmerzen werden gelindert und neuralgische Schmerzen, die durch Verkrampfungen ausgelöst wurden, können gemildert werden.

Achtung! Bei der Einreibung mit Chili-Produkten muss man sich gleich nach dem Auftragen gründlich die Hände waschen und per Zungentest überprüfen, ob die Hände nicht mehr scharf sind, denn sonst könnte das beiläufige Reiben der Augen fatale Folgen haben. Auch die gesamte Umgebung kann unabsichtlich "geschärft" werden, wenn man sich nicht sofort nach dem Einreiben die Hände wäscht.

Pflanzenbeschreibung
Die Capsicum-annuum-Pflanzen werden bis zu 150 cm hoch und wachsen als buschiger Halbstrauch, aber meistens nach oben gestreckt. In der Nähe der Wurzel verholzen die Pflanzen relativ leicht. Die Blätter sind nach vorn zugespitzt, zwischen 5 und 25 cm lang und zwischen 3 und 15 cm breit. Die Blüten des Capsicum annuum wachsen meistens einzeln aus den Verzweigungen des Stiels, sehr selten sind auch zwei oder drei Blüten in einer Verzweigung zu finden. Meistens ist dies in der ersten Verzweigung der Sprossachse bei den so genannten Königsblüten zu beobachten. Die meistens fünf (aber auch vier bis sieben) Kronblätter sind weiß. Seltener haben sie violette Linien oder sind komplett violett. Typisches Merkmal sind die oft bläulichen Staubgefäße und der Kelch mit seinen kurzen (0,5 cm) Zipfeln. Blüten und Früchte hängen meistens nach unten, jedoch gibt es auch Sorten wie die Wildform Tepin, deren Früchte nach oben wachsen. Botanisch gesehen sind die Früchte Beeren. Die meisten Sorten dieser Art werden in Kultur fast immer einjährig gehalten. Die Art Capsicum annuum ist die am häufigsten angebaute Sorte der Chilis. Zu dieser Art gehören so gut wie alle milden (Gemüsepaprika) oder moderat scharfe Sorten (Peperoni) und die meisten der scharfen und sehr scharfen Chilis. Die in Europa im Supermarkt erhältlichen Chilis sind fast immer Capsicum annuum-Sorten. Chilis sind die scharfen, kleinen Vertreter der Paprikas. Botanisch gehören Chilis, Peperonis und Paprikas zur gleichen Gattung, großteils sogar zur gleichen Art. Aber ihre Größe, der Schärfegrad und die Nutzungsmöglichkeiten sind verschieden. Gemüsepaprika wurden groß gezüchtet und ihre Schärfe ist fast vollständig verschwunden. Peperonis sind lang, schmal und mittelscharf. Sie sind im Mittelmeerraum sehr beliebt. Chilis hingegen sind meistens sehr klein, manchmal spitz-schmal, manchmal aber auch rundlich. Sie sind die schärfsten Vertreter der Paprika-Familie. Das Gewürz, das aus ihnen hergestellt wird, wird auch häufig "Cayenne" genannt, was auch der Name einer Chili-Sorte ist. Bei den Chilis gibt es unterschiedliche Sorten mit unterschiedlichen Schärfegraden. Als schärfste Chili-Sorte gelten die Habaneros. Die meisten Paprikapflanzen sind einjährig. Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Im Frühling keimen Paprikapflanzen aus Samen und wachsen langsam zu kleinen Pflänzchen heran. Vor allem die kleinen Pflanzen lieben und brauchen Wärme, um zu gedeihen. Der Stängel verzweigt sich sparrig in immer mehr Zweige, je größer die Pflanze wird. Die glänzenden Blätter sind spitz-oval und sitzen auf kurzen Stielen. Im Hochsommer wachsen hängende, unscheinbare Blüten in den Blattachseln und Verzweigungen der Pflanze. Aus den Blüten entwickeln sich die Chili-Früchte, die meistens zuerst grün und dann rot werden. Es gibt jedoch auch Sorten, die zuerst violett sind und sich über gelb zu rot wandeln. Im Herbst sind die Paprikapflanzen ziemlich robust und tragen ob bis in den Winter hinein immer neue Früchte.



SADEBAUM
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Der Sadebaum, auch Stink-Wacholder, Gift-Wacholder, Sevibaum, Sefistrauch oder Sebenstrauch genannt ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wacholder. Er spielte früher eine wichtige Rolle in der Volksmedizin.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Früher als Abtreibungsmittel benutzt - Achtung! Lebensgefahr!
wissenschaftlicher Name: Juniperus sabina
Verwendete Pflanzenteile: Triebspitzen

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Sadebaum nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Pflanzenbeschreibung

Der Sadebaum ist ein Strauch, der meist Wuchshöhen von nur 1 bis 2, selten 5 Meter erreicht. Er wächst selten ganz aufrecht und meist mehr oder weniger kriechend. Die Borke an älteren Pflanzen ist rötlich-braun. Die Äste weisen einen runden oder leicht kantigen Querschnitt auf. Es gibt zwei unterschiedliche Blattformen. In der Jugend bildet er wirtelig angeordnete 4 bis 5 Millimeter lange, nadelförmige, spitze Blätter aus, die oben bläulich sind. Im Alter treten zusätzlich kreuzgegenständig angeordnete schuppenförmige Blätter auf, die eiförmig und 1 bis 4 mm lang sind. Sie riechen beim Zerreiben unangenehm und haben eine Lebensdauer von 2 bis 3 Jahren. Es treten sowohl einhäusige (monözische) als auch zweihäusig (diözische) getrenntgeschlechtige Individuen auf. Die Blütezeit liegt von März bis Mai. Die beerenförmigen Zapfen sind ei- bis kugelförmig, 5 bis 7 Millimeter groß. Sie reifen im Herbst im gleichen Jahr der Befruchtung oder im nächsten Frühling und sind dann schwarzblau bereift. In jedem Zapfen sitzen ein bis drei eiförmige und gefurchte Samen.


BACHBLÜTEN
Man manipuliert, diplomatisiert, verhält sich taktisch, geschickt, um seinen Willen durchzusetzen oder Einfluss zubehalten (8 Chicory)
- Diese Menschen manipulieren sehr gut, sie haben das diplomatische und taktische Geschick und können ihren Willen durchsetzen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Sachen zurückschrauben  

BACHBLÜTEN
Du hast Angst vor Misserfolgen und Fehlschlägen (19 Larch)
- Diese Menschen haben Angst vor Misserfolgen und Fehlschlägen
- Mit der dementsprechender Bachblüte vergeht diese Angst vor den Misserfolgen und Fehlschlägen

ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – weniger geeignete Lebensmittel
Brot- und Backwaren: Produkte aus Weißmehl. Nach üblichen Rezepten hergestellte fettreiche, zuckerreiche Kuchen (Torte, Kekse, Waffeln, Blätterteig, Schmalzgebäck, Biskuit, Rührkuchen)
Kartoffeln: fettreiche Zubereitung: Pommes frites, Kroketten, Bratkartoffeln, Instantkartoffelpürree, Kartoffeln in Öl gebraten
Gemüse/Hülsenfrüchte: Konservengemüse, Fertigkühlgemüse (mit Sauce, Rahm), Fertigsalate, blähende Gemüse
Obst/Obsterzeugnisse/Nüsse: Obstkonserve, süße Obst, z.B. Weintrauben, Trockenobst, Bananen
Getränke (Fruchtsaft): mit Zucker gesüßte Fruchtnektar, Limonade, Cola, alkoholische Getränke (süße Weine, Liköre, Bier, Malzbier)


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