Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.09.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > September > 10.09.18-16.09.18


RISPENHIRSE

Die Rispenhirse ist eine Graspflanze, die eine der ältesten Getreidepflanzen der Menschheit ist. Ihr Ursprung liegt in Asien und in der Steinzeit verbreitete sie sich bis nach Europa. Viele tausende Jahre war die Rispenhirse eines der wichtigsten Nahrungsmittel der einfachen Leute. Als Heilpflanze wird sie heute gegen Zivilisationskrankheiten und Alterserscheinungen eingesetzt.
Die Rispenhirse oder Echte Hirse ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Rispenhirsen. Diese Hirsenart ist eine alte Getreidepflanze. In Europa von Kartoffel und Mais verdrängt wird sie heute noch in weiten Teilen Asiens angebaut. Ein englischsprachiger Trivialname ist Proso millet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Alterserscheinungen, Zivilisationskrankheiten
Heilwirkung:
aufbauend, augenstärkend, entgiftend, gewebestärkend, nervenstärkend
Anwendungsbereiche:
Gegengift, Linderungsmittel, Pilzkrankheiten
wissenschaftlicher Name:
Panicum miliaceum L
Pflanzenfamilie:
Süßgräser = Poaceae
englischer Name:
Common millet, European millet
volkstümlicher Name:
Deutsche Hirse, Echte Hirse, Hirse, Rispenhirse
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Kieselsäure, Linole, Lezithin, Mineralien, Phytinsäure, Ungesättigte Fettsäuren, Vitamine
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Die Rispenhirse wird vor allem in Zentralasien, nördlichen China, Japan und Indien angebaut. Die  Vegetationszeit beträgt je nach Standort und Sorte 60 bis 90 Tage, der Wasseranspruch ist relativ gering. Die nördliche  Anbaugrenze ist die 20 °C-Juli-Isotherme. Im  Himalaja wird die Rispenhirse bis in Höhenlagen von 3000 Metern angebaut. Die Körner reifen in den Rispen nicht gleichzeitig, durch hohe Ausfallgefahr erfolgt die Ernte vor der Vollreife. Die Erträge liegen meist bei rund 1 Tonne pro Hektar und können unter günstigen Bedingungen bis 5 Tonnen betragen. Die Früchte werden als Korn, Brei und Brot verzehrt oder auch zu  Hirsebier verarbeitet. In Nordchina wird es auch für die Herstellung von Hirsewein (ähnlich dem  Reiswein Huang Jiu 黄酒) verwendet. Das Stroh ist als Futter für Wiederkäuer gut geeignet.  
Die Kieselsäure in der Rispenhirse verjüngt und entgiftet den Körper. Die Hirse muss erhitzt, gekocht oder geröstet werden um die wertvollen Stoffe nutzbar und die ungünstigen Stoffe unschädlich zu machen.
Brei
Hirse heiß waschen. 20g Hirse mit 600ml Gemüsebrühe zum kochen bringen und 40-60 Minuten durchziehen lassen, ggf. Gemüsebrühe nachfüllen. Mit gedünsteten Gemüse und angerösteten Zwiebeln verfeinern. Alternative als Süßspeise (Milch statt Gemüsebrühe) anschließend mit Früchten oder Zimt/Zucker ergänzen. Die Mengenverhältnisse und Quelldauer können je nach Hirse schwanken.
Wärmekissen
Hirsekörner in ein Stoffsäckchen geben und dieses bei Bedarf im Backofen erhitzen. Auf die wärmebedürftige Stelle legen.

Geschichtliches
Hirse ist eines der ältesten Getreidesorten der Menschheit, wenn nicht sogar die älteste. Der Ursprung der Rispenhirse dürfte in der Mandschurei (Nordost-China) liegen, dort wurde sie schon vor 10.000 Jahren genutzt. In Europa spielt die Rispenhirse auch eine wichtige Rolle und wurde seit etwa 6000 Jahren genutzt.
Da die Rispenhirse keinen Kleber beinhaltet, kann man kein Brot daraus backen, es wurde Brei zubereitet. Dieser Hirse-Brei findet sich in vielen Märchen. Leider reicht die Hirse nicht aus, um alle vom Körper benötigten Eiweiße zu erhalten, daher gab es bei Dauerernährung nur mit Hirsebrei oft Eiweißmangelkrankheiten. Ihre Bedeutung als Heilpflanze ist eher gering und wird heute höher eingeschätzt, insbesondere gegen Alterserscheinungen und Zivilisationskrankheiten. Seit etwa 100 Jahren findet fast kein Hirseanbau mehr in Deutschland statt, erst in den letzten Jahren findet in der Öko-Landwirtschaft ein neuer Anbau statt. Man sucht nach Saatgut und Genen der alten und verschollenen Sorten.

Pflanzenbeschreibung
Die Rispenhirse ist in Europa und Asien heimisch. Der Ursprung liegt in Nordost-China. Sie wächst bevorzugt an sonnigen und trockenen Standorten. Die einjährige Pflanze wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die Blätter der Rispenhirse sind breit. Die Blütenrispen erscheinen zwischen Juli und August. Die Rispen können je nach Varietät kompakt oder locker sein. Die Ähren sind einblütig. Die reifenden Rispen hängen herab. Die Samen reifen unterschiedlich schnell (August - September) und haben einen Durchmesser von etwa 2-3 mm.
Vegetative Merkmale
Die Rispenhirse ist eine  einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100, selten bis 150 Zentimetern. Ihre aufrechten  Stängel sind meist an den unteren  Knoten verzweigt, gerieft, 2 bis 5 Millimeter dick und unterhalb der Knoten 2 bis 3 Millimeter lang behaart. Die vier bis acht Knoten sind 1 bis 2 Millimeter lang behaart. Die Blattscheiden sind deutlich gerippt und zwischen den Rippen rauhaarig. Das Blatthäutchen ist häutig und 1 bis 2 Millimeter lang bewimpert. Die Blattspreiten sind 10 bis 40 Zentimeter lang und 8 bis 25 Millimeter breit. Sie sind flach, gerippt, im unteren Bereich rauhaarig, ansonsten zerstreut kurz behaart, Rippen und Rand sind rau.
Generative Merkmale
Der rispige  Blütenstand ist 10 bis 30 Zentimeter lang, aufrecht bis überhängend, locker bis dicht. Im unteren Bereich ist er häufig von der obersten Blattscheide eingehüllt. Die Seitenäste sind rau und kantig. Die 2 bis 6 Millimeter lang gestielten  Ährchen sind 4,5 bis 5 Millimeter lang und zugespitzt. Die untere  Hüllspelze ist fünf- bis siebennervig, zwei Drittel so lang wie das Ährchen und zugespitzt. Die obere Hüllspelze ist neun- bis elfnervig und zugespitzt. Das untere Blütchen ist steril, seine  Deckspelze ist neun- bis elfnervig. Die Deckspelze des oberen, zwittrigen Blütchens ist rund einen mm kürzer als das Ährchen, hellgelb, schwärzlich oder weiß, glänzend und knorpelig verdickt. Die Staubbeutel sind 1,2 bis 1,5 Millimeter lang und dunkelviolett. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Es erfolgt  Selbstbestäubung. Die  Karyopse ist etwas kleiner als die Deckspelze, hat einen kreisförmigen Umriss und ist rund 3 Millimeter lang. Ihre Farbe reicht von strohfarben über rötlichbraun, olivbraun bis schwärzlich, kann aber auch weiß sein. Das  Tausendkorngewicht liegt zwi-schen 4 und 8 Gramm. Der Eiweißgehalt beträgt bis zu 10 (selten sogar bis 18) Prozent, der  Fettgehalt rund 4 Prozent. Manche Sorten sind sogar  Kleber-haltig und liefern somit backfähiges Mehl.  

Anbautipps
Die Rispenhirse ist anspruchslos. Aussaat erfolgt April bis Mai direkt ins Freiland. Wächst gut auf nährstoffarmen Boden, braucht Sonne.

Sammeltipps
Da die Rispen von oben nach unten über einen längeren Zeitraum reifen, muss man einen günstigen Zeitpunkt abwarten wann die zu erntende Menge am größten ist.




SONNENBLUME

Die Sonnenblume steht oft mannshoch in vielen Gärten und eifert mit ihren großen Korbblüten der Sonne nach. Wenn sie verblüht ist und Samen in ihrem Korb trägt, ist sie eine beliebte Anlaufstelle für Vögel. Aber auch wir Menschen haben es auf die Sonnenblumenkerne abgesehen. Aus den Samen wird ein Speiseöl hergestellt, man kann die Samen aber auch naschen, in Müslis verwenden oder in Brote einarbeiten. Innerlich eingenommen helfen die Sonnenblumenkerne und das Öl gegen Darmreizungen. Äußerlich hilft das Sonnenblumen-Öl gegen Hautprobleme. Sogar Neurodermitis soll von ihm gelindert werden.
Die Sonnenblume, auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Sonnenblumen in der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
wundheilend, Dysenterie, Hautentzündung, Neurodermitis
wissenschaftlicher Name:
Helianthus annuus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Sunflower
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Öl
Sammelzeit:
September und Oktober

Anwendung
Ab dem 17. Jahrhundert verwendete man die Kerne für Backwaren oder geröstet als Ersatz für  Kaffee und Trinkschokolade. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird die Sonnenblume auch als Ölpflanze genutzt. Außerdem werden die Kerne als „Imbiss" gegessen sowie direkt zum Kochen und als Zugabe zu Salaten verwendet. Schon die Indianer haben die fettreichen Samen als Nahrung verwendet. Sonnenblumenkerne werden auch zur  Keimung verwendet und entfalten dabei umso mehr ihre Inhaltsstoffe. Daneben spielt die Verwendung als  Vogelfutter eine große Rolle. Hauptanbaugebiete sind heute China, die Vereinigten Staaten, Russland, die  Ukraine und das übrige Europa.

Pflanzenbeschreibung
Die Sonnenblume ist eine  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 1 bis 2, seltener 3 Meter erreicht. Sie bildet keine Knollen. Der Stängel ist rauhaarig. Die fast alle wechselständigen am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von bis 40 Zentimeter und einer Breite von bis zu 35 Zentimetern breit herzförmig mit gesägtem Rand. Die nickenden Blütenkörbe weisen einen Durchmesser von 10 bis 40 Zentimetern auf. Die meist gelben  Zungenblütensind 6 bis 10 Zentimeter lang und die  Röhrenblüten sind braun. Die Sonnenblume ist eine bis zu 2m tief wurzelnde einjährige kultivierte Pflanze. Sie ist sehr  photosyntheseaktiv; eine große Pflanze bindet pro Tag das in einem Raum von 100 Kubikmetern vorhandene Kohlenstoffdioxid. Allerdings sind die Pflanzen sehr lichtabhängig d. h., die Netto-Photosyntheserate steht in direktem Verhältnis zum Logarithmus der Lichtintensität, deshalb bleiben bereits geringfügig schlechter besonnte Pflanzen wesentlich kleiner. Sie ist eine typische Pflanze warmer Standorte, d. h., sie ist ein Wärmekeimer, sie hat ihr maximales Wachstum bei 20 Grad Celsius und ihre  Keimblätter legen sich nachts zusammen.
Ihre  Scheinblüte sind große „Körbchenblumen", die oft aus über 15.000 Einzelblüten bestehen. Die Blüten sind vormännlich. Die zungenförmigen Randblüten sind steril und haben eine hohe UV-Reflexion. Die Scheibenblüten sind zwittrig. Die  Bestäubungerfolgt durch verschiedene  Insekten. Der  Nektar hat zur Zeit der Hauptproduktion zwischen 10 und 14 Uhr auch den höchsten Zuckergehalt von 35%. Die Blütenköpfe richten sich fast immer auf „Mittag" ein; die Sonnenblumen sind also  Kompasspflanzen. Die Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man  Heliotropismus. An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne von Ost nach West, während sie sich nachts oder in der Morgendämmerung nach Osten zurückdreht. Auch wenn dies für die reifende Pflanze angenommen wird, so drehen sich nur die Blätter und Knospen zur Sonne, nicht jedoch die Fruchtstände. Diese weisen in der Regel nach Osten. Der Stamm verhärtet am Ende der Knospenstufe seine östliche Ausrichtung und, wenn die Überstrahlungsstufe erreicht wird, „friert" der Stamm sie gewissermaßen ein. Blühende Sonnenblumen sind nicht mehr heliotrop, und die meisten Köpfe zeigen in Richtung des Sonnenaufgangs. Blütezeit ist von Ende Juni/Juli bis September.
Die  Früchte sind Achänen ohne  Pappus, dafür befinden sich auf dem Korbboden viele harte Spreublätter als  Tragblätter der Einzelblüten; diese dienen der katapultartigen Ausbreitung der Früchte, besonders bei der Bearbeitung durch  Vögel. Dazu kommt eine Versteckausbreitung z. B. durch  Mäuse. Außerdem breiten sich die Früchte als Regenschwemmlinge aus. Sie sind Licht- und Wärmekeimer. Die Blätter werden vom  Sonnenblumenrost befallen.  


BACHBLÜTEN
Ich kann meine Schuldgefühle nicht loslassen (24 Pine)
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BACHBLÜTEN
Man ist überbesorgt um die Sicherheit anderen (Kindern, Partner), hat dabei keine Angst um sich selbst (25 Red Chestnut)
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ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Energie- und Nährstoffbedarfsdeckung
Heute ist unbestritten, dass ein falsches, nicht bedarfsgerechtes Ernährungsverhalten schwerwiegende Erkrankungen zur Folge haben kann. Die sogenannte ernährungsbedingte bzw. ernährungsabhängigen Krankheiten treten nicht akut auf, meistens sind sie das Ergebnis einer über Jahre andauernden Fehl- bzw. Mangelernährung. Nach Ausbruch der Erkrankung sind die Chancen, mit ausschließlich ernährungstherapeutischen Maßnahmen einen Heilungsprozess voranzutreiben, im Allgemeinen gering.


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