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Wiesenknopf
Der Große Wiesenknopf, auch Groß-Wiesenknopf genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wiesenknopf innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in Eurasien weitverbreitet. Der große Wiesenknopf wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen. Im Gegensatz zum kleinen Wiesenknopf, der auch Garten-Pimpinelle genannt wird, kommt der große Wiesenknopf vorwiegend wild vor. Seine Blütenkolben, die im Spätsommer erscheinen, sind leuchtend dunkelrot und sehen aus wie höckrige Knöpfe, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Früher wurde der große Wiesenknopf gerne als Hausmittel angewandt, doch heute ist er nahezu in Vergessenheit geraten. Dabei kann er gut bei Schleimhautentzündungen und Blutungen helfen. In alter Zeit wurde er sogar als Verhütungsmittel benutzt, doch diese Anwendung entbehrt jeder Grundlage.
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungswidrig, harntreibend, schmerzlindernd, tonisierend, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Mandelentzündung, Fieber, Magenschleimhautentzündung, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Nierenschwäche, Blutungen, Zu starke Menstruation, Wunden, chronische Hautleiden, Furunkel
wissenschaftlicher Name: Sanguisorba officinalis
englischer Name: Great Burnet
volkstümlicher Name: Großer Wiesenkopf, Hergottsbart, Kölbelskraut, Welsche Bibernelle
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Kraut
Inhaltsstoffe: Saponine, Gerbstoffe, Flavone, Tannine, Vitamin C
Sammelzeit: Juli und August
Anwendung
Das Kraut enthält Flavonoide, Sterole, Triterpene sowie Gerbstoffe. Die Samen sind ölhaltig und enthalten Linol- und Linolensäure. In den Wurzeln sind Sanguisorbine enthalten. In der Volksheilkunde wurden Kraut und Wurzel aufgrund des Gerbstoffanteils zur Wundbehandlung sowie gegen Durchfall eingesetzt. Der botanische Gattungsname Sanguisorba weist auf eine blutstillende Wirkung hin.
Auch die blutrote Farbe der Blütenköpfchen galt gemäß der Signaturenlehre als Zeichen für die blutstillenden Eigenschaften der auch Blutströpfchen genannten Pflanze. In vielen Gegenden ist der Große Wiesenknopf Bestandteil der Kräuterweihe. Homöopathische Zubereitungen nutzt man heute noch bei Krampfaderleiden, bei Blutungen im Klimakterium und bei Durchfallerkrankungen. Die frischen jungen Blätter und Triebe verwendet man noch gelegentlich als Salatbeigabe oder als Gemüse. Vorgezogen werden hier aber in der Regel die würzig nussartig schmeckenden Blätter von Sanguisorba minor.
Pflanzenbeschreibung
Der Große Wiesenknopf wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis zu 120 Zentimetern. Der aufrechte Stängel ist rund, gerillt und kahl, manchmal ist die Basis behaart. Die grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt und unpaarig gefiedert, mit drei bis sechs Fiederpaaren. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite blaugrün. Die grundständigen Nebenblätter sind braun und häutig. Am Stängel sind die Nebenblätter groß, krautig und spitz gesägt.
Die aufrechten kopfigen Blütenstände weisen eine Länge von 1 bis 6 Zentimetern und einen Durchmesser von 0,5 bis 1 Zentimetern auf. Sie enthalten etwa 20 bis 40 Blüten, die von der Spitze her zur Basis hin aufblühen. Die Tragblätter sind lanzettlich und kürzer bis fast so lang wie die Kelchblätter. Es sind Deckblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind reduziert. Die vier Kelchblätter sind dunkel rot-braun, purpur- bis rosafarben, rot oder weiß. Kronblätter fehlen bei dieser Art. Die vier Staubblätter besitzen dünne Staubfäden, die halb bis gleich lang sind wie die Kelchblätter. Die Frucht wird vom vierrippigen Blütenbecher umhüllt. Die Blütezeit und Fruchtreife liegt zwischen Juli und November.

Kreuzkümmel
Kreuzkümmel, auch Kumin oder Cumin (seltener Römischer Kümmel, Mutterkümmel, Weißer Kümmel oder Welscher Kümmel), ist eine asiatische Pflanze aus der Familie der Doldenblütler, deren getrocknete Früchte als Gewürz genutzt werden. Die Bezeichnung „Kreuzkümmel“ leitet sich aus der kreuzförmigen Blattstellung der Pflanze sowie dem kümmelähnlichen Aussehen der getrockneten Früchte ab. Trotz der ähnlichen Bezeichnung sind Kreuzkümmel und Kümmel nicht näher verwandt. Die Pflanzen gehören verschiedenen Gattungen an und unterscheiden sich auch stark im Geschmack.
Steckbrief
Heilwirkung: Blähungen, Darmkoliken, Fieber, Frauenbeschwerden, Leberschwäche, Magenschwäche, Milch fördernd, anregend, antibakteriell, krampflösend, tonisierend
wissenschaftlicher Name: Cuminum cyminum
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile: Samen
Sammelzeit: Spätsommer
Anwendung
Kreuzkümmel hat einen intensiven, unverwechselbaren Geschmack, der von dem im ätherischen Öl enthal-tenen Cuminaldehyd verursacht wird. Eine wichtige Rolle spielt Kreuzkümmel in der nordafrikanischen, der türkischen und in der griechischen Küche, in der Küche des Nahen Ostens, Irans und Indiens sowie in Brasilien und in der mexikanischen Küche. In Bulgarien und der Türkei wird er als Gewürz für Grillfleisch-spezialitäten oder Dauerwürste wie Sucuk oder Pastırma benutzt. In den Niederlanden und in Flandern ist Kreuzkümmelkäse eine bekannte Spezialität. Ein typisches Gericht mit intensivem Kreuzkümmelaroma ist Falafel. Das indische Garam masala enthält immer Kreuzkümmel. Auch handelsübliche Gewürzmischungen für Chili con Carne enthalten viel Kreuzkümmel. Der Kreuzkümmel wird besonders oft mit Echtem Koriander kombiniert.

Bachblüten
Ich mache mir selber Vorwürfe (Rock Rose)
- Diese Menschen machen sich selber Vorwürfe
- Mit der dementsprechenden Bachblüte machen sie sich keine bzw. kaum mehr Vorwürfe
Bachblüten
Ich bin unausgeglichen (Scleranthus)
- Diese Menschen sind unausgeglichen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder ausgeglichener
Fleisch- und Wurstwaren
Bei den Fleischwaren handelt es sich um Erzeugnisse, die aus Fleisch hergestellt werden, z.B. Pökel- und Räucherwaren.
Wurstwaren
Ob sie nun gekocht, gebrüht, geräuchert oder getrocknet ist, immer ist Fleisch Hauptbestandteil der Wurst. Es wird zur Wurstmasse (Brät) zerkleinert, gewürzt, gesalzen und in Därme u.a. abgefüllt. Strenge Vorschriften legen fest, was in der Wurst sein darf und was nicht.
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