Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 10.07.17-16.07.17


KATZENMINZE

Die Echte Katzenminze, auch Katzenmelisse genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Lippenblütler gehört.


Steckbrief
Heilwirkung:
Nervenschmerzen, Trigeminusneuralgie, anregend, belebend, krampflösend, menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Nepeta cataria
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut
Sammelzeit:
Sommer

Verwendung
Im 15. Jahrhundert verwendete man die frischen Blätter zum Würzen von Fleisch. Einen frühen Beleg für die Verwendung der Katzenminze und deren Heilwirkungen findet man im Jahre 827 im Lehrgedicht  Liber de cultura hortorum des Abts Walahfrid Strabo. Weiterhin berichtet John Gerald 1597 in einem Pflanzenbuch über die Katzenminze.
Heilkunde
Aus Katzenminzeblättern kann Tee zubereitet werden. Die Volksmedizin schreibt ihm Linderung bei  Erkältung, Grippe und Magenverstimmung zu, er gilt als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend, harntreibend und leicht euphorisierend. Ebenso wurde der Tee als  Sedativgenutzt. Er soll auch bei chronischer  Bronchitis helfen und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften Infektionen vorbeugen. Studien in den 1970er Jahren zeigten, dass er eine beruhigende Wirkung besitzt. Vor dem Essen wirkt er appetitanregend, nach dem Essen verdauungsfördernd. Diese Wirkung wird von dem psychoaktiven  Alkaloid  Actinidin und den verschiedenen  ätherischen Ölen verursacht. Früher wurden die Blätter auch bei  Zahnschmerzen gekaut.
Aus den frischen Blättern kann ein Tee (genauer ein Heißwasserextrakt) zubereitet werden. Für einen lagerfähigen Tee werden Blätter und Blüten in der Zeit zwischen Juli und August geerntet und an der Luft bei Raumtemperatur getrocknet. Der Tee soll bei der Zubereitung nicht bis zum Kochen erhitzt werden, da sich sonst die ätherischen Öle mit dem  Wasserdampf verflüchtigen.

Beschreibung
Die 60 bis 100 cm groß werdende mehrjährige Pflanze hat verzweigte, vierkantige, hohle Stängel und kreuzgegenständige Blätter, der aufrechte Stängel ist bis zum Grund filzig behaart. Die deutlich gestielten zugespitzten Blätter sind 3 bis 7 cm lang, eiherzförmig, am Rand sägezähnig gekerbt, auf der Unterseite sind sie graufilzig und an der Oberfläche grau-grün und weichhaarig (Drüsenhaare).
Von Juli bis September erscheinen weiße bis blassblaue (selten auch rötliche)  zygomorphe Blüten, in entfernten, armblütigen (1- bis >20-blütige) Scheinquirlen, in ährenartigen Blütenständen. Die Unterlippe der Blumenkrone ist in Aufsicht muschelförmig bis schüsselförmig vertieftgewölbt und gekerbt, purpurn gefleckt. Der Kelch ist regelmäßig fünfzähnig, die Kelchzähne schräg. Die vier Staubblätter (zwei kurze und zwei lange) ragen nicht über die Oberlippe hinaus; die Staubblätter und der Griffel sind aber länger als die geschlossene Blumenkronröhre. Die Blüten bestäuben sich teilweise selbst, ansonsten werden sie durch  Hautflügler wie Bienen und Hummeln bestäubt. Die Blüten sitzen dicht gedrängt in den Achseln gewöhnlicher oder zu Hochblättern umgebildeter Laubblätter.
Nepeta cataria bildet  Klausenfrüchte mit 4 Samenanlagen. Die Samen sind braun, rundoval, 1 mm breit und 1,5 mm lang; sie bleiben fünf Jahre keimfähig. Auf der einen Seite sind die Samen homogen, auf der anderen ist eine Vertiefung in Längsrichtung und eine weiße Markierung an der Unterseite sichtbar.
Die Pflanze besitzt einen angenehmen, herben, zitronenartigen, an Minze erinnernden Geruch.




RAINFARN t  

Im Spätsommer fällt der Rainfarn mit seinen dunkelgelben, knopfartigen Blüten auf. An Wegrändern ist er häufig die letzte Blütenzierde des Sommerhalbjahrs. Der Duft des Rainfarns ist kräftig würzig, aber an ihm scheiden sich die Geister, denn manche Menschen riechen ihn gern und andere meiden diesen Geruch. Da manche Rainfarne giftig sind, wird er heutzutage kaum noch als Heilpflanze verwendet. Früher war er ein beliebtes Wurmmittel und wurde auch zur Stärkung der Verdauung eingesetzt.
Der Rainfarn, auch Wurmkraut genannt, ist eine in Mitteleuropa häufige Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler, deren Blütenkörbchen randliche Zungenblüten auffälligerweise fehlen.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! aufgrund der möglichen Giftigkeit nur verdünnt, in Fertigpräparaten oder äußerlich anwenden! anregend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verdauungsfördernd, Magenkrämpfe, Eingeweidewürmer, Hämorrhoiden, Rheuma, Gicht, Menstruationsfördernd, Quetschungen, Verstauchung, Rheuma (äußerlich), Krampfadern, Furunkel, Hautreizungen, Insekten abwehrend
wissenschaftlicher Name: Tanacetum vulgare, Chrysanthemum vulgare
englischer Name: Tansy
andere Namen: Gülden Knöpfle, Michelkraut, Rehfarn, Revierblume, Tannkraut, Westenknöpf, Wurmkraut, Wurmsamen
falsche Schreibweisen: Reinfarn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Kraut
Inhaltsstoffe: Pyrethrin, Thujon, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer, Bittere Glykoside, Phytosterole, Parthenolid
Sammelzeit: Juli und August

Anwendung
Achtung! Da der Rainfarn manchmal giftig ist, sollte man ihn besser nicht oder nur in geringer Dosis innerlich einsetzen. Vom Rainfarn gibt es offenbar verschiedene Unterarten, von denen einige stark giftig sind. Sogar Todesfälle sind bekannt geworden. Es ist also Glücksache, ob man an einen ungiftigen oder einen giftigen Rainfarn gerät. Daher ist Vorsicht angeraten. Auch die Haut kann gereizt und allergisch auf den Rainfarn reagieren.
Früher: Wurmmittel
Früher wurde der Rainfarn vor allem als Mittel gegen Würmer verwendet. Er treibt angeblich Madenwürmer und Spulwürmer aus. Da es heutzutage aber zuverlässigere und vor allem ungefährlichere Mittel gegen Würmer gibt, sollte man den Rainfarn nicht für diesen Zweck einsetzen.
Äußerlich
Äußerlich kann man den Rainfarn gegen stumpfe Verletzungen, wie Verzerrungen oder Quetschungen anwenden. Auch bei Gelenkschmerzen soll der Rainfarn helfen. Dazu wendet man die Blüten oder das blühende Kraut des Rainfarns als Breiumschlag an.
Lausbekämpfung
Früher wurden lausbefallene Haare mehrmals mit einen Tee aus dem Rainfarn gewaschen, um die Läuse zu töten. Man kann wohl nicht davon ausgehen, dass diese Behandlungsform die Läuse zuverlässig bekämpft, obwohl der Rainfarn bestimmt eine gewisse Wirkung gegen Läuse und Flöhe hat. Bei Lausbefall reicht eine gewisse Wirkung jedoch nicht aus, denn man braucht eine zuverlässige und absolute Wirkung. Daher sollte man bei Lausbefall die vom Arzt verschriebenen Mittel verwenden.
Insekten-Abwehr
Insekten mögen offenbar den Geruch des Rainfarn nicht und halten sich daher von ihm fern. Man kann getrocknete Blätter und Blüten des Rainfarns ausstreuen, um Insekten zu vertreiben.
Verwendung als Duftpflanze
Die stark duftenden Blätter sowie die Blüten des Rainfarns, die insektenabweisende Wirkstoffe enthalten, wurden früher ausgestreut, um Ungeziefer fernzuhalten. Im kolonialen Nordamerika wurde Rainfarn in Särge gelegt und Leichentücher wurden mit Rainfarnextrakt getränkt. Rainfarn wurde auch angepflanzt, um den Kartoffelkäfer zu vertreiben. Nach einer Studie wurde dadurch der Kartoffelkäfer-Befall um 60-100 % reduziert. Getrockneter Rainfarn wird in der Imkerei als Rauchmittel verwendet.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
In den antiken Schriften ist der Rainfarn nicht zu finden. Die erste schriftliche Überlieferung findet sich im Capitulare Karls des Großen. Rainfarn wurde früher bei Wurmerkrankungen eingesetzt, allerdings rufen größere Mengen als 1 bis 3 Gramm Rainfarn Vergiftungserscheinungen hervor, so dass man heute im Falle von Wurmerkrankungen auf andere, wirkungsvollere und harmlosere Mittel zurückgreift. Verbreitet war auch seine Verwendung gegen Ungeziefer. Eine Waschung sollte Flöhe und Kopfläuse vertreiben. In der Tierheilkunde wird der Tee Kälbern und Kühen bei Durchfall verabreicht. Als Breiumschlag soll Rainfarn bei Quetschungen, Rheuma und Krampfadern helfen. Das Laub kann Hautreizungen verursachen. Rainfarnöl ist ein starkes Gift, dessen innere Anwendungen nicht unbedenklich sind, weil sie zu Allergien und Vergiftungen führen können. Eine neuere Studie zeigt, dass Extrakte aus dem Rainfarn in der Lage sind in vitro Herpesviren zu hemmen. Für den antiviralen Effekt scheinen unter anderem die darin enthaltenen Substanzen Isochlorogensäure (3,5-Dicaffeoylquinic acid (3,5-DCQA)) und Axillarin verantwortlich zu sein.
Rainfarn als Färbepflanze
Der Rainfarn wird auch als Färbepflanze verwendet. Die Blütenköpfe des Rainfarns ergeben zusammen mit dem Beizmittel Alaun einen dunkelgelben Farbton. Für die Beize werden 12 bis 20 g Alaun auf 100 g Wolle genommen. Dunkelgrün wird die Färbung mit einer Alaunvorbeize, Eisensulfat-Nachbeize und Ammoniak-Entwicklungsbad. Man braucht etwa 400 g frische Blüten für 100 g Wolle.

Pflanzenbeschreibung
Der Rainfarn ist eine stark wuchernde, ausdauernde krautige Pflanze. Er erreicht eine Höhe von 60 bis 130 cm. Er bildet ein Rhizom. Die wechselständigen, dunkelgrünen, länglichen, gefiederten Laubblätter duften stark. Die unteren Laubblätter sind gestielt, die oberen sitzend. Die ganze Pflanze enthält stark riechende ätherische Öle (Campher, Borneol, Thujon) und Bitterstoffe, die die Einstellung zum Rainfarn zur Geschmackssache machen: Manche Menschen mögen dessen Geruch, andere fühlen sich davon abgestoßen.
Er trägt von Juni bis September in doldenrispigen Gesamtblütenständen leuchtendgelbe, körbchenförmige Teilblütenstände. Insgesamt sehen die Blütenkörbchen wie Gülden Knöpfleoder Westenknöpfe aus (so lauten volkstümliche Namen); Kinder verwenden sie als Spielgeld. Die glatten Hüllblätter sind 4mm lang und 2mm breit. Es sind keine Spreublätter vorhanden. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 1cm, eine Höhe von 5 bis 6mm auf und enthalten etwa 100 zwittrige Röhrenblüten. Die gelben Röhrenblüten sind bis zu 2,3 mm lang. Zungenblüten fehlen. Die glatten, fünfrippigen, etwa 1 mm langen Achänen besitzen meist keinen Pappus oder höchstens einen krönchenförmigen Saum. Der Rainfarn ist in Europa heimisch.
Er wächst bevorzugt an Wegrändern, Wiesen, Waldrändern, Schuttplätzen und lichten Gebüschen. Häufig kommt er zusammen mit Beifuß vor, denn beide lieben ähnliche Bedingungen. Der mehrjährige Rainfarn wird bis zu 1,50 Meter hoch, meistens ist er jedoch zwischen 50 Zentimetern und einem Meter groß. Aus dem Wurzelstock sprießen im Frühjahr meist mehrere Stängel. Diese Stängel verzweigen sich im Allgemeinen erst im oberen Bereich. Die Blätter stehen wechselständig am Stängel. Sie sind einfach- bis doppelt fiederschnittig und am Rand gezähnt. Die Blattwedel erinnern ein wenig an die Blätter vom Wurmfarn, was bestimmt ein Grund für den Namen des Rainfarns ist. Zwischen Juni und September blüht der Rainfarn. Seine gelben Blüten wachsen in Rispen in Doldenform. Sie sehen aus wie kleine, gelbe Knöpfe, denn sie bestehen ausschließlich aus Röhrenblüten. Die strahlenartigen Zungenblüten fehlen dem Rainfarn. Der Rainfarn hat einen kräftigen Geruch, den manche Menschen mögen und andere als abstoßend empfinden.


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich überarbeitet (31 Vervain)
-
Diese Menschen fühlen schlicht und einfach überarbeitet
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen wieder Kraft tanken und fühlen sich dabei
 nicht mehr überarbeitet


BACHBLÜTEN
Man wird sehr ängstlich, wenn man auf Widerstand stößt oder etwas nicht klappt (20 Mimulus)
-
Diese Menschen werden sehr schnell ängstlich, wenn sie auf Widerstand stoßen bzw. etwas nicht klappt,
 wie sie wollen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Ängstlichkeit überwinden  


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