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12.06.2020

tägliche News > Juni > 08.06.20 - 14.06.20
Fuchskreuzkraut t
Das Fuchssche Greiskraut, auch Fuchs-Greiskraut oder Kahles Hain-Greiskraut genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler. Sie ist in Europa weitverbreitet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutstillend, krampflösend, Diabetes, Bluthochdruck, Menstruationsstörungen, Zu starke Monatsblutungen, Wechseljahresbeschwerden, Nasenbluten, Zahnfleischbluten
wissenschaftlicher Name: Senecio fuchsii, Senecio ovatus
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Fox groundsel, Wood Ragwort
volkstümliche Namen: Fuchssches Greiskraut, Fuchsens Heidnisch-Wundkraut, Heidnisch Greiskraut, Heidnisch Kreuzkraut, Heidnisch Wundkraut, Kah-les Hain-Greiskraut, Hain-Kreuzkraut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Pyrrolizidinalkaloide, Senecionin
Sammelzeit: Juni bis September
 
Anwendung
Das Fuchs-Kreuzkraut wird kaum als Heilpflanze eingesetzt, selbst als Pflanze ist es kaum bekannt, obwohl es in manchen Bergwäldern die beherrschende Blütenpflanze ist. Man sollte das Fuchskreuzkraut auch nicht in hoher Dosis und über einen längeren Zeitraum anwenden, weil bei einer Verwechslung mit der ver-wandten Pflanze Senecio nemorensis die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide schädigend auf die Leber wirken können.
Giftigkeit
Alle Arten der Gattung Senecio sind durch Pyrrolizidinalkaloide giftig, die zum großen Teil leberschädigend und krebsauslösend wirken. Für das Fuchssche Greiskraut wurde außerdem eine mutagene Wirkung nachgewiesen. Die Vergiftungssymptome treten meist sehr spät, das bedeutet nach Wochen oder Monaten auf. Vergiftungen können auch über Honig oder Kuhmilch erfolgen. Vergifteter Honig schmeckt bitter und hält gewöhnlich von weiterem Verzehr ab. Das Vieh meidet Senecioarten auf der Weide, jedoch nicht im Heu, wo das Gift erhalten bleibt. Hohe Greiskrautanteile können auch sehr starke Schäden beim Vieh hervorrufen. Sehr hohe Dosen führen auch zu sofortigen, zum Teil tödlichen Vergiftungen, besonders bei Kleinsäugern. Besonders gefährdet sind Pferde und Rinder. Obwohl die Alkaloide gewöhnlich für Insekten sehr giftig sind, gibt es einige Insektenarten, die ihren gesamten Lebenszyklus auf Senecio-Arten verbringen. Hierzu zählen die Nachtfalter-Arten Jakobskraut- oder Blutbär, Schönbär und Brauner Bär aus der Familie der Bärenspinner. Ihre Raupen nehmen die Giftstof-fe ohne Schaden auf und speichern sie sogar. Sie haben dadurch einen bitteren Geschmack und sind so vor Fressfeinden geschützt.
Volksheilkunde
Das Fuchssche Greiskraut, im Mittelalter auch als „Wundkraut“ benannt, wurde früher als Mittel bei zu starken Monatsblutungen oder bei Schleimhautblutungen verwendet. Das es aber wie alle anderen Greiskraut-Arten leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide enthält, und außerdem Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Greiskraut-Arten besteht, wird von einer Verwendung heutzutage abgeraten.
 
Pflanzenbeschreibung
Beim Fuchsschen Greiskraut handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen von 60 bis 180 cm erreicht. Es werden unter-irdische Ausläufer gebildet. Die Pflanzen sind normalerweise recht schlank und erst im Bereich ihres Blütenstandes aufrecht verzweigt. Der Stängel kann je nach Unterart grün oder rötlich verfärbt sein. Die gestielten Laubblätter des Fuchsschen Greiskrauts sind ungeteilt, länglich lanzettlich und etwa fünfmal so lang wie breit; ihr Rand ist gezähnt. Bei den mittleren und oberen Blättern laufen die beiden Seiten des Blattgrundes oft als schmale Flügel den Blattstiel herab. Die Laubblätter sind auf beiden Seiten kahl oder fast kahl.
 Die Blütezeit reicht je nach Unterart von Anfang Juli bis September. Die körbchenförmigen Blütenstände enthalten je nach Unterart meist drei oder fünf (bis zu acht) gelbe, weibliche Zungenblüten mit einer linealischen Zunge und je nach Unterart 3 bis 16 gelbe, zwittrige Röhrenblüten. Es sind je nach Unterart drei bis fünf Außenhüllblätter und acht bis neun Hüllblätter vorhanden. Die Achänen besitzen einen Pappus.

Gilbweiderich
Der Gewöhnliche Gilbweiderich ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gilbweiderich in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie Primelgewächse. Vom Gewöhnlichen Gilbweiderich gibt es zwei Unterarten.
  
Steckbrief
Botanischer Name: Lysimachia vulgaris
Deutscher Name: Gewöhnlicher Gilbweiderich
Gattung: Gilbweiderich (Lysimachia)
Familie: Primelgewächse (Primulaceae)
Weitere Synonyme/Volksnamen: Rispen-Gilbweiderich, Gewöhnlicher Felberich
Hauptblütezeit: Juni bis August;
Blütenfarbe: goldgelb;
Blütenform/Anzahl: radiärsymmetrische, fünfzählige Blüten in  rispigen oder traubigen Blütenständen;
Frucht-/Samenreife: Oktober;
Vorkommen: Der Gewöhnliche Gilbweiderich ist ein boreales und mediter-ranes Florenelement. Er ist in Europa und Teilen Nordasiens verbreitet und kommt auch in Algerien vor.
Verbreitungsschwerpunkt: Den Gewöhnlichen Gilbweiderich findet man häufig an lichten Waldstellen, in Sumpfgebüschen, Röhrichten, Bachsäumen und auf feuchten Wiesen. Zerstreut kommt er zudem in Kalk- und Trockengebieten vor.
Wuchshöhe: ca. 40 cm bis 150 cm;
Typisch: pyramiedenförmiger Blütenstand, Blätter meist in Quirlen zu 3-4 angeordnet, Krone goldgelb, am Grund rötlich;
Sammelgut/essbare Teile: Blätter, Blüten, (Wurzel)
Inhaltsstoffe: Benzochinon, Saponine, Gerbstoffe, Flavonoide, Vitamin-C;
Nötige Ver-/Bearbeitung: im Grunde roh verwendbar, je älter die Blätter desto herber
 
Anwendung
Der Gewöhnliche Gilbweiderich scheint in Schulmedizin nicht von Bedeutung zu sein.
Die Volksmedizin verwendet ihn bei Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall, Rheuma, zur Wundbehandlung und in Form von Spülungen bei Zahnfleischproblemen. Der Pflanzenextrakt soll antibiotische Wirkung haben.
Rezept &Anleitung für Gilbweiderichtee
Um einen Gilbweiderich Tee herzustellen, gießt man 1 EL frisches oder ge-trocknetes Kraut mit 250ml Wasser auf und lässt das Ganze zugedeckt 10 Minuten ziehen. Er wird am besten mit Honig gesüßt. Empfohlen werden 2 bis 3 Tassen täglich.
Auch die Homöopathie kennt die alte Heilpflanze, deren Haupteinsatzgebiet die Wundheilung ist: Lysimachia wird als Gilbweiderich Globuli in den Potenzen D1 bis D6 eingesetzt.
 
Essbarkeit & Verwendung in der Küche
Wurzeln
Für den Gewöhnlichen Gilbweiderich gibt es den (alten) Pflanzennamen Esswurzel, welcher auf eine Nahrungsverwendung der Wurzel hindeutet.
Blätter und Triebspitzen
Junge Blätter (etwa im April) können, fein gehackt, als Bestandteil von Frühjahrssuppen genutzt werden. Man kann sie aber auch unter Gemüse- und Spi-natgerichte geben oder als kleine Beigabe zum Kräutertopfen mischen.
Gemischt mit anderen Kräutern können sie als Füllgemüse für z.B.: Teigtaschen oder Strudel dienen.
Blüten
Die von etwa Juni bis August verfügbaren Blüten eigenen sich (auch mit anderen Blüten gemischt) als essbare Dekoration für würzige Brotaufstriche und Speisen. Man kann sie auch als farbige Würze in Wildkräutersalz sowie in Salt- und Rohkostspeisen nutzen.
Geschmack
Junge Blätter leicht säuerlich-erfrischend, je älter die Blätter werden, desto herber werden sie im Geschmack;
Tauglichkeit für Grüne-Smoothies:
Junge Blätter passen auch in Mengen über das Würzmaß hinaus gut in den Smoothie. Da Blätter im Älter werden auch herber werden, muss man sich da an die noch "als angenehm" empfundene Menge herantasten. Auch Blüten können dem Smoothie beigegeben werden.
 
Geschichtliches & Wissenswertes
Die Blüten sind je nach Belichtung verschieden; man spricht hier von Photodimorphismus. Bei den Lichtblüten sind die Kronblätter dunkelgelb, an der Basis rot und der Griffel ist deutlich länger als die Staubblätter und bei ihnen erfolgt Fremdbestäubung. Die Schattenblüten sind heller und kleiner, ihr Griffel ist so lang wie die Staubblätter, was nur spontane Selbstbestäubung begünstigt. Außerdem gibt es Übergänge zwischen beiden Blütentypen.
 
Pflanzenbeschreibung
Bei Lysimachiaarten handelt es sich meist um ausdauernde krautige Pflanzen, seltener auch um Halbsträucher, die selbstständig aufrecht bis niederliegend wachsen. Die vegetativen oberirdischen Pflanzenteile besitzen häufig Drüsen, die man als Punkte oder Striche erkennen kann. Die meist gegenständig oder in Quirlen, seltener sind sie wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind einfach und ganzrandig.
Die Blüten einzeln in den oberen Blattachseln oder in seiten- oder endstän-digen, rispe, trugdoldigen oder traubigen Blütenständen zusammen, die oft zu kopfigen Bündeln verkürzt sind. Es sind Tragblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünf- oder selten sechs- bis neunzählig mit doppelter Blütenhülle. Die meist fünf, selten sechs bis neun Kelchblät-ter sind nur kurz verwachsen. Die meist fünf, selten sechs bis neun Kronblät-ter sind nur kurz glocken- oder fast radförmig verwachsen. Die Farben der Kronblätter sind meisten gelb, seltener weiß oder rosafarben. Die fünf Staub-blätter sind frei oder an der Basis zu einem Ring verwachsen und mehr oder weniger stark mit der Kronröhre verwachsen. Die fast kugelige Kapsel-frucht öffnet sich bei Reife meist mit Klappen, bei wenigen Arten bleibt sie geschlossen.

Bachblüte
Ich fühle mich unglücklich (16 Honeysuckle)
-        Diesen Menschen fühlen sich unglücklich  
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Gefühl des unglücklich sein abstreifen
Bachblüte
Ich fühle mich unausgeschlafen (17 Hornbeam)
-        Diese Menschen fühlen sich unausgeschlafen
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie dem Gefühl wieder Herr  
Gründe des Vegetarismus
-        Tiere haben ein Recht zum Leben! Töten ist Unrecht
-        Fleischverzehr asl religiös tabu
-        Der Anblick von toten Tieren erregt Ekel
-        Ökologische Motive: Verminderung durch Massentierhaltung bedingter Umweltbelastungen
-        Ernährungsphysiologische Motive: die erhöhte Zufuhr von tierischem Eiweiß und fett fördert ernährungsbedingte Krankheiten
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