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12.05.2020

tägliche News > Mai > 11.05.20 - 17.05.20
Mate
Mate ist das Lieblingsgetränk der Südamerikaner, vor allem in Paraguay und Argentinien ist der Matetee sehr beliebt. Der Matestrauch wächst wild in den Araukarienwäldern des südamerikanischen Paranabeckens.
Nutzen
Die Mate-Blätter kann man als Tee zubereiten und etwa 5-10 Minuten ziehen lassen. Wer es mag, kann den Matetee sogar mit Milch trinken, wie es auch bei Schwarztee üblich ist. Matetee regt die Verdauung und den Stoffwechsel an. Besonders beliebt ist der Matetee in Europa jedoch vor allem, weil er den Hunger lindert und daher beim Abnehmen hilft.
Beschreibung
Der Matestrauch ist in den Araukarien-Wäldern des südamerikanischen Para-nábeckens in Paraguay, Brasilien, Uruguay und Argentinien heimisch. Der im-mergrüne Baum wird in freier Natur bis zu 14 m hoch, wenn er angepflanzt ist, bleibt er meistens deutlich kleiner. Die 20 cm langen Blätter sind oval und haben einen eingekerbten Rand. Die weißen Blüten wachsen in Büscheln von et-wa 40 Einzelblüten. Aus den Blüten entwickeln sich rote Früchte.
Der immergrüne Matebaum hat eine oval zulaufende Baumkrone und einen hellgrauen Stamm mit einem Durchmesser von bis zu 30cm. Wild erreicht er Wuchshöhen von 12-14m, in der Kultur maximal 5-6m. Seine Laubblätter sind bei einer Länge von bis zu 20cm sowie einer Breite von etwa 8 Zentimeter oval mit gekerbtem Blattrand. Die Blüten besitzen je vier weiße Blütenhüllblätter. Seine 6-8mm dicke rotviolette Frucht ist eine Steinfrucht und besitzt vier bis sechs Samenkörner. Damit der Keimling die sehr harte Schale durchbrechen kann, muss unter natürlichen Verhältnissen die Frucht erst den Verdauungsapparat eines Vogels passieren. Aus diesem Grund haben die reifen Früchte eine Farbe, die von Vögeln besonders gut wahrgenommen wird.
Wichtiges
Anwendungen: anregend, Fettsucht, harntreibend, Hautentzündungen, Heißhunger, schweißtreibend, Stoffwechselschwäche, Übergewicht, Verstopfung, Verdauungsschwäche,
wissenschaftlicher Name: Ilex paraguariensis
volkstümliche Namen: Matestrauch, Mate-Teestrauch, Paraguay-Tee, Yer-ba-Mate
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Sammelzeit: Mai bis September

Pfefferminze
Die Pfefferminze ist als Kräutertee bekannt, den man gern trinkt, wenn man nicht krank ist. Dabei hat die Pfefferminze eine starke Heilwirkung und ist von daher gar nicht allzu sehr als Haustee geeignet. Wer sie aber gut verträgt, braucht nicht auf seinen regelmäßigen Pfefferminztee zu verzichten.
Anwendung
Die Blätter enthalten ätherisches Pfefferminzöl und werden gern als teeähnli-ches Getränk oder Gewürz verwendet. Wichtigster Inhaltsstoff ist das Menthol, das in den älteren Blättern vermehrt zu finden ist. Die erste Jahresernte findet kurz vor der Blüte statt und erbringt die höhere Güte; die zweite Ernte im Herbst die geringere. Weiterhin werden große Mengen zur Gewinnung des ätheri-schen Pfefferminzöls benötigt. Pfefferminzöl findet ausgedehnte Anwendung als Geruchs- und Geschmacksstoff. Da die Pfefferminze erst seit 1696 bekannt ist, fehlt sie in den Kräuterbüchern der Antike und des Mittelalters. Andere Minzen wurden jedoch schon früher verwendet.
Heilpflanze
Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten Heilpflanzen, wenngleich die übliche Lebensmittelqualität einen für die arzneiliche Anwendung meist viel zu gerin-gen Wirkstoffgehalt aufweist. Eine befriedigende Wirkung setzt jedoch eine ausreichend hohe Dosierung voraus; daher ist Arzneibuchqualität erforderlich. Wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl, ferner auch Labiatengerbstoffe, Flavonoide und andere. Pfefferminze wirkt anregend auf Gallenfluss und Gallensaftproduktion, krampflösend bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, anti-mikrobiell und antiviral. Daher wird sie bei Gallenbeschwerden und verdorbenem Magen mit Erfolg eingesetzt. Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungs-krankheiten verwendet; hierbei gilt wie für alle starkriechenden ätherischen Öle: Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern. Bei Erkältung steht die subjektiv wahrgenommene Kühlwirkung im Vordergrund, die als erfrischend und ange-nehm empfunden wird; eine messbare abschwellende Wirkung existiert nicht. Spezielle Zubereitungen, die so präpariert sind, dass sie sich erst im Darm auflösen, werden auch bei Reizdarmsyndrom angewandt. Darüber hinaus besitzen die Wirkstoffe der Pfefferminze auch einen leicht beruhigenden Effekt. Pfefferminze kommt daher auch in Tees zur Nervenberuhigung und Schlafförderung zum Einsatz. Wenig bekannt ist, dass Beschwerden bei Sodbrennen mit starkem Säurerückfluss in die Speiseröhre durch Pfefferminze verstärkt werden können.
Getränk
Nicht alkoholisch
Pfefferminztee ist als Erfrischungsgetränk verbreitet. Dabei werden frische oder getrocknete Blätter der Pflanze mit heißem Wasser übergossen. Der Ge-schmack wird durch die ätherischen Öle und die schwach adstringierende Ge-schmackswirkung der Gerbstoffe bestimmt. Auch bei Daueranwendung sind schädliche Effekte nicht zu erwarten. Auch frische Pfefferminze aus dem Haus-garten wird verwendet, die oft jahrelang ohne besondere Pflege, teils verwil-dert, gedeiht. Hierbei wird häufig nicht zwischen den verschiedenen Minze-Ar-ten unterschieden, die erheblich unterschiedlich schmecken können. In arabi-schen und nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk. Pfefferminztee wird auch in Europa häufig als Genussmittel getrunken.
Alkoholisch
Pfefferminze kann für den kalt zubereiteten Mojito und andere Cocktails ver-wendet werden. Pfefferminzessenzen werden für die Zubereitung von Pfeffer-minzlikör benutzt.
   
Achtung! In der Schwangerschaft sollte  man die Pfefferminze, wie alle Minzarten, nicht verwenden, denn sie könnte  eventuell Fehlgeburten auslösen. Außerdem vertragen manche Menschen keine  Pfefferminze. Sie bekommen dadurch Magenschmerzen. Solche Menschen sollten  auf die Anwendung von Pfefferminze verzichten. In manchen Fällen wird die mildere  Wasserminze besser vertragen.
   
Beschreibung
Die Pfefferminze ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die 30-90cm hohe Pfefferminze ist eine frostharte Staude, die flach wurzelt und zahlreiche unter- und oberirdische Ausläufer entwickelt. Die Stiele sind gering bis stark behaart und wenig verzweigt, manchmal rötlich überzogen. Die Laubblätter sind kreuzweise gegenständig angeordnet, länglich-eiförmig bis lanzettlich, am Rand grob gezähnt und häufig mit einer violetten Nervatur versehen. Die ab Juli bis September erscheinenden rosa bis lila blühenden Blüten stehen in endständigen Ähren. Die an der Basis unterbrochenen schwarzen und bläulichlila gefärbten Blüten sind endständig. Die Pfefferminze ist eine Langtagspflanze. Im Herbst stirbt das Kraut ab, im Frühjahr treibt die Pflanze erneut aus. Die Blätter riechen eigentümlich, leicht balsamisch und schmecken angenehm würzig, anfangs erwärmend, dann auffallend kühlend.
Wichtiges
Anwendung: Appetitlosigkeit, antibakteriell, beruhigend, Blähungen, Brechreiz, Durchfall, entzündungswidrig,  Erkältung, Gallenbeschwerden, Grippe, Herzschwäche, Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Magenschmerzen, Migräne, Mundgeruch, Nervenschmerzen, Nierenschwäche, Rheuma, Schlaflosigkeit,  Schlecht heilende Wunden, Schmerzhafte Regel,  Schnupfen, Übelkeit,  Verdauungsschwäche, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Mentha piperita
volkstümliche Namen: Aderminze, Balsam, Edelminze, Englische Minze, Gartenminze, Peperminte, Schmeckerts, Teeminze
falsche Schreibweisen: Pfeferminze
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Sammelzeit: im Frühsommer vor der Blüte

Bachblüten
Ich habe einen Mangel an Gelassenheit (31 Vervain)
-        Diese Menschen haben einen Mangel an Gelassenheit
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den Mangel an Gelassenheit auszumerzen

Bachblüten
Ich bin undiplomatisch, weil ich zu direkt bin (32 Vine)
-        Diese Menschen können und sind undiplomatisch, da sie zu direkt sind
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Direktheit zurücknehmen und werden diplomatischer
Eier
Als Lebensmittel versteht man unter Ei – ausschließlich das Produkt des Huhnes. Eier anderer Vogelarten müssen als solche gekennzeichnet sein, z.B. Enteneier.
Der pro Kopf Verbrauch an Hühnereier liegt bei 221 Stück pro Jahr (hier sind auch die Eier in Backwaren mitgezählt).
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung stellen Eier eine hochwertigen Beitrag dar.
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