Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 07.05.18-13.05.18


EFEU t

Efeu wuchert gern über alte Gemäuer und steht sinnbildlich für das Ewige. Manche Häuser oder auch Bäume sind über und über mit Efeu bewachsen. In der Heilkunde war der Efeu früher eine sehr wichtige und beliebte Heilpflanze, heute hingegen spielt der Efeu nur noch eine Nebenrolle in der Naturheilkunde.
In starker Dosierung ist der Efeu giftig; das mag ein Hauptgrund sein, warum er heute eher selten eingesetzt wird. Äußerlich als Umschlag oder Packung angewendet, kann der Efeu seine Kräfte jedoch ungefährlich entfalten.
Der Gemeine Efeu, auch Gewöhnlicher Efeu oder kurz Efeu, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Efeu innerhalb der Familie der Araliengewächse und wurde früher auch mit Epheu bezeichnet. Landschaftlich unterschiedlich wird diese Art auch Eppich genannt, eine Bezeichnung, die jedoch für mehrere verschiedene Pflanzen verwendet wird. Der Efeu wurde im November 2009 zur  Arzneipflanze des Jahres 2010 gekürt.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Geschwüre, Gicht, Keuchhusten, Menstruations regelnd, Rheuma, Schmerzen, Schweißtreibend, Fiebersenkend, Wunden, Zellulitis
wissenschaftlicher Name:
Hedera helix
Pflanzenfamilie:
Araliengewächse = Araliaceae
englischer Name:
Ivy
volkstümliche Namen:
Immergrün, Wintergrün, Mauerpfau, Baumtod
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter (Blüten)
Inhaltsstoffe:
Saponine, Helixin, Hederin
Sammelzeit:
Mai - August

Anwendung
Nur die Blätter und in geringem Masse auch die Blüten des Efeus dürfen verwendet werden. Die schwarzen Beeren sind für Menschen giftig.
Innerlich
Bei der innerlichen Einnahme von Efeu muss man vorsichtig sein und ihn nicht zu stark und zu lange anwenden. Aufgrund seiner starken Kräfte, wirkt er als Tee jedoch recht ausgeprägt. Als Bestandteil von Mischtees ist der Efeu weniger heikel, weil seine Dosierung dann niedriger ist. Er findet sich häufig in Bronchialtees.
Äußerlich
Äußerlich kann man den Efeu unbedenklich anwenden. Bei Cellulite, Wunden, Geschwüre und Schmerzen eignet er sich in Form von Kompressen, Breiumschlägen und Bädern. Auch als Ölauszug oder Salbe kann man den Efeu verwenden.
Giftigkeit und Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Sämtliche Pflanzenteile des Gemeinen Efeus sind giftig. Bekannte giftige In
haltsstoffe sind α-Hederin (Triterpensaponin), das sich durch Abbaureaktionen aus dem Hederasaponin C bilden kann (zu 80% enthalten) sowie Falcarinol. Zeichen der Vergiftung können schon nach Einnahme von zwei bis drei Beeren auftreten: Brennen im Rachen, Durchfall und/oder Erbrechen, Kopfschmerzen, erhöhter Puls, Krämpfe. Nach Aufnahme großer Mengen (unwahrscheinlich, da sehr bitter) können Schock und Atemstillstand auftreten. Häufig sind auch Kontaktdermatiden durch Reaktion des Falcarinols mit den Proteinen der Haut. Zubereitungen aus Efeublättern finden wegen – in niedrigen Dosen – expektorierender und spasmolytischer Eigenschaften Anwendung bei Bronchialerkrankungen, Krampf- und Reizhusten. In höheren Dosen wirkt der Extrakt jedoch reizend auf Schleimhäute und die Haut. Ungeachtet dessen konnten mit einem Efeublätter Trockenextrakt bei einer peroralen Dosis von 3 g/kg oder einer subkutanen Dosis von 0,5 g/kg keine toxischen Symptome im Tierversuch beobachtet werden. Die gleichen Versuche zeigten auch eine gute Verträglichkeit bei chronischer Verabreichung. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass maßgeblich für die Toxizität verantwortliche Stoffe wie Falcarinol unter den üblichen Extraktionsbedingungen nicht in Lösung gehen. In der Volksheilkunde wird ein Efeuumschlag bei  Nervenschmerzen empfohlen.  Historisch wird auch von der empfängnisverhütenden und sogar abtreibenden Wirkung der Pflanze berichtet,  die wohl auf die toxische Wirkung zurückzuführen ist: „Alle frommen Frauen sollen sich hüten, von diesem Safte gekochte oder gebrannte Wasser zu sich zu nehmen."

Pflanzenbeschreibung
Das Typische am Efeu ist seine rankende Eigenschaft. Er wächst an Häusern hoch und auch an Bäumen. Wenn er keine Möglichkeit zum Hochwachsen findet, dann kriecht er auch über große Strecken auf dem Boden. Solange er jung ist, wächst Efeu eher langsam, doch wenn er erst mal Fuß gefasst hat, kann er riesige Areale überwuchern. Die Blätter des jüngeren Efeus sind drei- bis fünffach gelappt. Wenn er mindestens acht Jahre alt ist und sich an einer Stelle wohl fühlt, wachsen ihm Blätter in Birnenform, deren Stängel sich nicht festhaften, sondern frei in die Luft stehen. An diesen freistehenden Trieben bilden sich im Spätsommer kugelförmige Blüten. Im Laufe des Winters werden daraus schwarze Beeren, die für Menschen giftig sind, den Vögeln aber schmecken.
Erscheinungsbild und Blatt
Der Gemeine Efeu ist eine immergrüne,  ausdauernde Pflanze. Sehr variabel ist der Gemeine Efeu in seinen  Lebensformen, es liegt Spross dimorphismus vor. Es erfolgt eine  epigäische Keimung. Zuerst entwickelt er sich dann als ausdauernde krautige Pflanze, so überwuchert der Efeu gelegentlich flächendeckend den Boden. Ihre  Sprossachsen sind niederliegend bis kriechend, plagiotrop. Die  Rinde junger Sprossachsen sind mit stern- bis schildförmigen Haaren flaumig bedeckt. An den Sprossachsen werden im dichten Abstand  Adventivwurzeln gebildet. Sobald Bäume, Zäune oder Mauern erreicht werden, ist der Efeu in der Lage, durch Haftwurzeln daran emporzuklettern; dabei erklimmt er Höhen von 20 oder selten bis zu 30 Metern. Der Gemeine Efeu ist der einzige in Mitteleuropa einheimische Wurzelkletterer. Nach einigen Jahren beginnen die Sprossachsen zu verholzen und der Gemeine Efeu entwickelt sich vom  Halbstrauch zum  Strauch,  Liane bis er selten baumartig wächst. Efeu kann ein Höchstalter von 450 Jahren erreichen, Altersformen können etwa 20 Jahre nach der Keimung auftreten. Adulte Exemplare besitzen rundliche und aufrechte, orthotrope Sprossachsen. Diese Sprossachsen sind stets wurzellos. Verholzte Stämme können einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter erreichen.
Beim Gemeinen Efeu liegt Heterophyllie vor. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen, ledrigen Blattspreiten sind kahl. An den Jugendformen sind die Blattspreiten bei einer Länge von meist 4 bis 10, selten bis zu 25 Zentimetern handförmig gelappt mit drei bis fünf dreieckigen, ganzrandigen Blattlappen. Bei den blühfähigen Altersformen sind die Blattspreiten bei einer Länge von 6 bis 10 Zentimeter eiförmig bis rhombisch und nicht gelappt. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün, oft mit helleren Blattadern, und die Blattunterseite ist heller. Manchmal werden die Blattspreiten im Spätsommer hellgrün bis gelblich und die Blattoberseite kann im Winter purpurfarben getönt sein. Es sind kei-ne  Nebenblätter vorhanden.
Blütenstand und Blüte
Endständig zu dritt bis sechst in  rispigen Gesamtblütenständen oder einzeln stehen auf Blütenstandsschäften in halbkugeligen bis kugeligen, doldigen Blütenständen etwa 20 gestielte, unscheinbare Blüten zusammen. Die Blütenstandsschäfte und Blütenstiele sind filzig mit Sternhaaren bedeckt. Die relativ kleinen, gelblich-grünen  Blüten sind zwittrig,  radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind ziemlich klein und dreieckig. Die fünf, selten sechs, freien, gelblich-grünen  Kronblätter sind bei einer Länge von 3 bis 4 Millimetern dreieckig-eiförmig und am oberen Ende etwas kapuzenförmig. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Fünf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die fünf Griffel stehen zu einer Säule zusammen. Die Nektarsekretion erfolgt an einem gewölbten  Diskus, der den Fruchtknoten umgibt.  
Frucht und Samen
In den Fruchtständen stehen die Früchte dicht zusammen. Die bei Reife bläulichen oder grünlich-schwarzen, selten gelben oder weißen  Beeren sind bei einer Länge von 5 bis 9 Millimetern und einem Durchmesser von 6 bis 9 Millimetern kugelig und besitzen ein Durchschnittsgewicht von 281,5 mg. Die Beeren enthalten im purpurfarbenen  Fruchtfleisch ein bis fünf Samen. Die Samen besitzen eine Länge von 5,7 Millimeter sowie einen Durchmesser von 3,7 Millimeter. Die weißliche Samenschale ist runzelig. Der kleine Embryo besitzt zwei Keimblätter (Kotyledonen). Das Endosperm ist ruminat.




FÄRBERGINSTER


Der Färberginster ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Diese Heil- und Färberpflanze war besonders in der Vergangenheit als Lieferant eines gelben Farbstoffes bedeutend. Die im Folgenden aufgeführten Charakteristika gelten insbesondere für die weiter verbreitete Unterart Genista tinctoria subsp. tinctoria, den Gewöhnlichen Färberginster.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Ödeme
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Gicht, Harnsteine, Herzbeschwerden, Menstruationsfördernd, Rekonvaleszenz, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht
wissenschaftlicher Name:
Genista tinctoria
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Chinolizidinalkaloide, Cytisin
Sammelzeit:
Mai bis Juli

Nutzung

Bereits die Römer verwendeten den Färberginster zum Färben von Leinenund  Wolle. Eine bedeutende Rolle spielte er auch in England. Als Farbstofflieferant werden Zweige, Blätter und Blüten verwendet. Sie enthalten die gelben Farbstoffe Genistein und Luteolin. Die Ernte erfolgt meist vor der Blüte. Die Farbe ist  lichtecht. Die Färbung erfolgt auf vorgebeizter Wolle. Durch Beizen mit Alaun wird die Wolle zitronengelb, durch Nachbehandlung mit  Eisen(II)-sulfat dunkelbraun, mit Kupfersulfat olivgrün. Durch eine Überfärbung von  Färberwaid stellte man in England das „Kendalgrün" her. Die Malfarbe „Schütt-gelb" wurde durch Anrühren mit Alaun und  Schlämmkreide hergestellt.
Verwendung als Heilpflanze
Als Heildroge werden die getrockneten, zur Blütezeit geernteten Zweige verwendet. Als Wirkstoffe werden genannt: Chinolizidinalkaloide wie Cytisin, Methylcytisin, Anagyrin; Flavonoide; Isoflavone wie Genistein;  Gerbstoffe und ätherische Öle in geringen Mengen. Der Färberginster wirkt als Diuretikum und wird daher unterstützend zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, bei denen eine erhöhte Harnmenge erwünscht ist, wie beispielsweise bei Nierengrieß oder zur Vorbeugung gegen Harnsteine. Der Gehalt an Genistein, einem Phytoöstrogen, das an den Östrogen-Rezeptor von Brustkrebszellen bindet hat diese Pflanzenart in neuerer Zeit wieder interessant gemacht: Über eine möglicherweise vorbeugende Wirkung des Isoflavons bei der Entstehung von Brustkrebs wird diskutiert; ebenso über die potentiell schützende Eigenschaften bei der Entstehung von Osteoporose. In der Homöopathie gehören Kopfschmerzen, Verdauungsschwäche und Hautausschläge zu den Anwendungsgebieten des Färber-Ginster.

Pflanzenbeschreibung
Insgesamt ist diese Art sehr variabel.
Vegetative Merkmale
Der Färberginster wächst als aufrechter oder aufsteigender und buschig verzweigter Halbstrauch, der Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht. Die kräftige  Pfahlwurzelweist eine Länge von bis zu 1 Meter auf. Die tief gefurchten Zweige besitzen eine grüne, angedrückt behaarte oder kahle  Rinde und sind immer dornenlos. Die wechselständigen  Laubblätter sind wintergrün. Die einfache und ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von etwa 45 (50) Millimetern und einer Breite von etwa 10 Millimeter lanzettlich bis elliptisch. Die mit kurzen  Nebenblätter sind lineal-pfriemlich.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. In endständigen, 3 bis 6 Zentimeter langen,  traubigen  Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Der Kelch ist kahl bis behaart. Die 8 bis 16 Millimeter lange, gelbe Krone ist kahl. Die  Hülsenfrüchte sind kahl. Fruchtreife ist von August bis September.



BACHBLÜTEN
Ich bin die meiste Zeit angespannt (6 Cherry Plum)
-
Diese Menschen sind die meiste Zeit sehr angespannt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kann diese angespannte Zeit langsam gelöst werden    


BACHBLÜTEN
Ich habe ständig die gleichen Schwierigkeiten (7 Chestnut Bud)
- Diese Menschen haben ständig die gleichen Schwierigkeiten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können und lernen sie die Schwierigkeiten  zu meistern  


ERNÄHRUNG
Getreideprodukte  
Zu den verarbeiteten Getreideprodukten zählen Brot, Teigwaren, verschiedenste Flocken, Grieß Thermogetreide, Mehle, Boulgour und Cous Cous sowie Weizengluten (pflanzliche Eiweißquellen). Für das Frühstück oder als Zwischenmahlzeit erfreuen sich Produkte wie Flakes (Cornflakes oder Weizenflakes), Chips (aus Mais) oder gepufftes Getreide (Reiswaffeln, Puffreis, Popcorn, Weizenpoppies, gepoppter Amaranth und Buchweizen) großer Beliebtheit.


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