Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

12.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 10.04.17-16,04,17


Rettich  

Die Rettiche bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse.  Es gibt etwa drei Arten, die überwiegend im Mittelmeerraum beheimatet sind. Mit dem als Gewürz verwendeten Meerrettich sind sie nicht näher verwandt.
Schon im alten Ägypten wurde der Rettich als heilkräftige Nahrungspflanze geehrt. Die Erbauer der Pyramiden erhielten Rettich, Zwiebeln und Knoblauch als Nahrung, um gesund genug für die harte Arbeit zu sein. Heute wird der Rettich vorwiegend als Frühlingsgemüse und zusammen mit Bier und Brezeln angeboten. Hier sollte man zugreifen, denn mit dem Verzehr von Rettich stärkt man seine Gesundheit. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Verdauung kommt in Gang und außerdem wird der Körper mit Vitamin C versorgt. Bei Husten wirkt der Rettich schleim- und krampflösend.

Steckbrief

Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, fungizid, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten, Keuchhusten, Krampfhusten, Heiserkeit, Leberschwäche, Gallenschwäche, Gallensteine, Gicht, Rheuma, Verstopfung, Verdauungsschwäche, Magenschwäche, Nierensteine, Vitamin-C Mangel (Skorbut), Frühjahrsmüdigkeit, Ischias, Ödeme, Wassersucht, Arteriosklerose, Krebs (unterstützend, vorbeugend)
wissenschaftlicher Name:
Raphanus sativus
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Radish
volkstümliche Namen:
Radi, Bierwurz, Bierrettich, Furzwurzel, Retwurzel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Samen, Blätter
Inhaltsstoffe:
Raphanol, Senföle, Mineralstoffe, Magnesium, Vitamine, Enzyme, Glykobrassicin, Senfölglykoside, Linolensäure, Linolsäure, Bor, Brom, Fluor, Phosphor, Kobalt, Mangan, Schwefel, Zink
Sammelzeit:
Frühling bis Herbst

Anwendung

Ein normaler Rettich deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C, er liefert etwas Eiweiß, Carotin, einige B-Vitamine, reichlich Kalium, Natrium,  Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Enzyme, vor allem aber ein schwefelhaltiges Öl, das Raphanol, sowie mehrere Senfölglykoside und Bitterstoffe, die eine antibiotische Wirkung haben, gallentreibend sind und in den Atemwegen Schleim lösen. Allerdings empfinden manche Menschen den Geruch von Rettich als unangenehm. Außerdem kann Rettich Mundgeruch verursachen. Die rote Variante enthält außerdem einen Farbstoff aus der Gruppe der Anthocyane, der als Lebensmittelfarbe zugelassen ist.
Man kann den Rettich einfach essen. Das ist die einfachste Möglichkeit, den Rettich einzunehmen. Dazu schneidet man ihn beispielsweise in dünne Scheiben. Diese Scheiben kann man einfach so essen, dem Salat beifügen oder auf Brot, beispielsweise Quarkbrot legen. Wenn man die Rettichscheiben salzt, wird der Rettichsaft aus den Scheiben gezogen und die Rettichscheiben schmecken milder. Bei der Salzuzugabe sollte man es jedoch nicht übertreiben und die gesamte Salzmenge berücksichtigen, die man an dem Tag zu sich nimmt. Der Rettich stärkt zwar die Verdauung, aber da er recht schwer verdaulich ist, ist er bei empfindlichem Magen oder Magenschleimhautentzündung nicht geeignet. Aus den Blättern kann man einen Tee zubereiten und über den Tag verteilt zwei bis drei Tassen trinken. Die Samen kann man als Senfsamenersatz nehmen, mahlen, befeuchten und als Senfpflaster auftragen. Bei Husten, aber auch bei Nierensteinen kann man Rettich-Sirup löffelweise einnehmen.
Rettichkur

Den Rettichsaft kann man als Kur einnehmen. Dazu reibt man den Rettich fein und presst ihn aus. Am Anfang trinkt man 100 ml Rettichsaft morgens auf nüchternen Magen. Diese Menge steigert man von Tag zu Tag bis man nach etwa drei Wochen auf 400 ml pro Tag kommt. Anschließend reduziert man die Menge allmählich wieder, bis man bei 100 ml angekommen ist. Solch eine Kur kann bei Gicht, Rheuma, Frühjahrsmüdigkeit, Verdauungsschwäche und chronischem Husten oder Keuchhusten helfen. Bei Krebs kann man sie unterstüt-zend zur medizinischen Behandlung versuchen, sofern der Arzt diese Behand-lung erlaubt.

Pflanzenbeschreibung

Retticharten sind einjährige bis zweijährige krautige Pflanzen. Die Wurzeln sind dünn bis fleischig und es wird je nach Art und Kulturform eine ‚Rübe ausg
ebildet, die in Größe, Form und Farbe bei den Sorten sehr unterschiedlich sein kann. Die oberirdischen Pflanzenteile sind selten kahl, meist flaumig oder borstig mit einfachen Trichomen behaart. Die aufrechten Stängel können verzweigt sein. Die wechselständig grundständig und am Stängel verteilt ange-ordneten Laubblätter sind lang bis sehr kurz gestielt. Die Blattspreiten sind leierförmig-gelappt bis fiederteilig. Der Blattrand ist gelappt bis gezähnt. Die Blütenstandsachse des anfangs schirmtraubigen Blütenstandes verlängert sich bis zur Fruchtreife meist stark und wird bald traubig. Ein Blütenstand enthält mehrere Blüten. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier aufrechten, freien Kelchblätter sind schmal länglich, selten linealisch und das seitliche Paar besitzt undeutlich ausgebildete Säcke an ihrer Basis. Die vier freien, genagelten Kronblätter sind breit verkehrt-eiförmig bis selten fast kreisförmig sowie stumpf oder gerundet und länger als die Kelchblätter. Die Farben der Kronblätter sind weiß bis creme-weiß, gelblich oder rosafarben bis rötlich-violetten meist mit dunkleren Nerven. Es sind sechs Staubblätter vorhanden mit länglichen bis länglichen-linealischen Staubbeuteln. Es sind vier Nektardrüsen vorhanden. Die meist zylindrischen, spindelförmigen, lanzettlichen oder eiförmigen, selten linealischen, länglichen oder eilliposiden Schoten oder Schötchen besitzen zwei Segmente und öffnen sich bei Reife nicht.
Der Rettich ist eine Kulturpflanze, die vermutlich aus dem Hederich gezüchtet wurde. Er ist verwandt mit dem Senf, Rüben und den Kohlarten. Es gibt viele Unterarten des Rettichs, mit roten, rosafarbenen, weißen oder schwarzen Wurzeln. Selbst das Radieschen gehört im weiteren Sinne zu den Rettichen.
Je nach Sorte wird der Rettich im zeitigen Frühjahr gesät. Recht schnell sprießen die ersten Blätter, die sehr rauh sind. Die Wurzel verdickt sich und wird zum eigentlichen Rettich. Wenn man früh genug gesät hat und das Wetter mild ist, kann man schon zu Ostern die ersten roten Rettiche ernten. Andere Sorten sind erst im Herbst erntereif. Meist erst nach der Reife der Wurzeln blüht der Rettich mit geblichen, weißen oder violetten Blüten. Die weißen Blüten sind häufig violett gemasert. In den anschließend erscheinenden Schoten wachsen Samen heran. Diese Samen kann man als Ersatz für Senfkörner verwenden.




Besenginster    
 
Der Besenginster, genauer Gewöhnlicher Besenginster genannt, ist eine Pflan-zenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Obwohl der Besenginster den Wortbestandteil „-ginster“ im Trivialnamen trägt, gehört er nicht zur Gattung Ginster, sondern zur Gattung Geißklee.

Steckbrief

Heilwirkung:
Herzrhythmusstörungen, Förderung der Wasserausscheidung, Wehen fördernd
wissenschaftlicher Name:
Sarothamnus scoparius
Sammelzeit:
September, Oktober

Verwendung

Sonstige Verwendung

Der Name deutet auf die einstige Verwendung als Besenreisig hin. Der Besenginster dient als Winterfutter für Hasen und Rehe. Er wird auch als Bodenverbesserer (Knöllchenbakterien) und als raschwüchsiger Bodenfestiger eingesetzt. Kulturformen mit abweichender Blütenfarbe werden als Ziersträucher genutzt. Emil Gött versuchte die Fasern der Pflanze wirtschaftlich zu verwenden, sie erwiesen sich jedoch als zu schwach.

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Der Besenginster ist ein winterkahler, auch sommerkahler Strauch (Rutenstrauch), der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht, selten auch ein kleiner, bis zu 3 Meter hoher Baumstrauch. Er besitzt lange, besenförmig dichtstehende, fünfkantige grüne Zweige. Die wechselständigen, dreiteiligen Laubblätter haben verkehrt-eiförmige Teilblättchen und sind seidig-behaart.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Blüten stehen gehäuft einzeln an Stielen in den oberen Zweigteilen. Die zwittrigen Blüten sind bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimetern zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind goldgelb. Alle zehn Staubblätter sind zu einer Röhre verwachsen. Es werden Hülsenfrüchte gebildet.


BACHBLÜTEN
Oft bei Kindern, die leicht Herzklopfen und feuchte Hände bekommen (26 Rock Rose)

- Diese Menschen, öfters bei Kinder die sehr leicht Herzklopfen und feuchte Hände bekommen, die es nicht wollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Herzklopfen und feuchte Hände verringern

BACHBLÜTEN
Man beunruhigt sich darüber, dass ein Vorhaben, wie Abnehmen, sich das Rauchen abgewöhnen u.ä., nicht durchhalten kann (1 Agrimony)

- Diese Menschen sind sehr beunruhigt, dass ihr Vorhaben, wie z.B. das Abnehmen oder sich das Rauchen
 
abzugewöhnen, nicht durchzuhalten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden diese in ihrem Vorhaben gestärkt und halten diese Vorhabe besser
 
durch

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü