Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 12.03.18-18.03.18


KUH-/KÜCHENSCHELLE tt  
 
Die Kuhschelle ist eine sehr selten gewordene Pflanze, die noch manchmal an trockenen, sonnigen Hängen anzutreffen ist. Da sie unter Naturschutz steht, sollte man wildwachsende Kuhschellen in Ruhe lassen. Mit ihren violett-gelben Blüten sieht sie sehr schön aus, aber besonders empfindliche Menschen können durch die Berührung der Pflanze blasenbildende Ausschläge bekommen. Bei den meisten Menschen wirkt sie sich aber nicht stark aus. Als Heilpflanze wird die Kuhschelle aufgrund ihrer Giftigkeit kaum verwendet, aber in der Homöopathie spielt sie eine wichtige Rolle und wird gegen ein breites Spektrum von Beschwerden eingesetzt.
Die Gewöhnliche Kuhschelle, auch Gewöhnliche Küchenschelle genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist in West- und Mitteleuropa verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur niedrig dosiert oder homöopathisch anwenden. Die Pflanze ist geschützt! Homöopathisch ab D4! Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen, Gallenschwäche, Leberschwäche, Gicht, Rheuma, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Depressionen, unregelmäßige Periode, Menstruationsbeschwerden, Nesselsucht, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Pulsatilla vulgaris
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Pasque Flower
volkstümliche Namen: Bocksbart, Däiwelsbaart, Osterblume, Schlafblume, Teufelsbart, Windblume, Wolfspfote
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Anemonol, Protoanemonin, Ranunculin, Saponine
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! März bis Mai

Anwendung
Achtung! Giftig. Kuhschelle nur niedrig dosiert oder homöopathisch anwenden.
Getrocknete Pflanze
Da die Kuhschelle nicht nur giftig, sondern auch stark hautreizend ist, wird sie weder in der Phytotherapie noch in der Volksheilkunde häufig eingesetzt. Durch das Trocknen der Pflanzenteile verliert sich jedoch die Giftigkeit, wie das bei vielen Hahnenfußgewächsen der Fall ist. Die getrocknete Pflanze kann man niedrig dosiert bei Menstruationsbeschwerden und Blasenentzündungen verwenden. Auch eine Tinktur aus der getrockneten Pflanze kann man einsetzen.
Homöopathische Anwendung
In der Homöopathie ist die Kuhschelle sehr beliebt und stellt auch einen eigenen Konstitutionstyp dar. Homöopathisch ab D4 soll die Kuhschelle unter der Bezeichnung "Pulsatilla" bei vielerlei Beschwerden helfen, vorwiegend bei Frauen. Der Einsatzbereich reicht von Migräne zusammen mit Magenschmerzen, unregelmäßiger Periode, bis hin zu Störungen der Harnorgane und Erkältungen. Passend zu ihrer hautreizenden Wirkung im unverdünnten Zustand wird die homöopathische Kuhschelle gegen Ekzeme und Nesselsucht verwendet. Bei akuten Problemen werden Potenzen von D4 bis D12 empfohlen, bei chronischen eher D30.
Verwendung als Zierpflanze
Unter den Arten der Gattung der Kuhschellen ist die Gewöhnliche Kuhschelle die einzige, die häufiger Verwendung in Gärten findet. Die übrigen Arten stellen so spezifische Anforderungen, dass sie im Wesentlichen auf Botanische Gärten beschränkt bleiben. Die Kräuterbuchautoren des 16.Jahrhunderts kannten die Gewöhnliche Kuhschelle als Pflanze, die nur in der freien Natur vorkommt. Der Pflanzenliebhaber und Nürnberger Stadtarzt Joachim Camerarius zählte sie allerdings bereits 1588 zu den in seinem Garten gepflegten Blumen, wobei er eine Ausnahme darstellen dürfte. Ihre Verwendung blieb äußerst selten, selbst gegen Ende des 19. Jahrhunderts war sie nur sehr selten in Blumengärten zu finden. Erst als die Anlage von Steingärtenpopulär wurde, hat die Gewöhnliche Kuhschelle als Gartenzierpflanze eine größere Verbreitung gefunden und ist heute häufig im Angebot von Staudengärtnereien und Gartencentern zu finden. Mittlerweile sind durch Auslese und durch die Einkreuzung weiterer Arten mehrere Sorten der Gewöhnlichen Kuhschelle entstanden. Diese unterscheiden sich von der ursprünglichen Art durch ihre Blütenfarbe, die von weiß über rosa bis rot reicht.

Pflanzenbeschreibung
Die Kuhschelle wächst an kalkreichen, sonnigen Standorten in Europa, ist aber inzwischen so selten geworden, dass sie unter Naturschutz gestellt wurde. Aus einem Wurzelstock, der bis zu ein Meter in die Tiefe wächst, treiben im zeitigen Frühjahr gefiederte Laubblätter, die in der Frühphase behaart sind. Außerdem wachsen ein oder mehrere Blütenstängel, die um 15 cm hoch werden. Die Blüte hat violette Blütenblätter und leuchtend gelbe Staubgefäße, was einen attraktiven Kontrast ergibt. Am Anfang nickt die Blüte, später öffnet sie sich immer mehr und zeigt nach oben. Die Form der Blüte erinnert an eine Kuhglocke, was der "Kuhschelle" ihren Namen einbrachte. Als Verkleinerungsform bürgerte sich "Kühchen-Schelle", von "kleine Kuh" ein, das sich im Laufe der Zeit zu "Küchenschelle" wandelte. Nach der Blütezeit wächst der Stängel noch deutlich weiter und wird bis zu 40cm hoch. Die Blüte verwandelt sich zu einer Art Pusteblume mit vielen samentragenden Federschweifen.
Habitus und Blatt
Die Gewöhnliche Kuhschelle wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die während der Blütezeit Wuchshöhen von bis zu 15 Zentimetern, zur Fruchtzeit bis zu 40 Zentimetern aufweist. Sie ist ein Tiefwurzler und dringt über 1 Meter ins Erdreich ein. Die Laubblätter sind grundständig in einer Rosette angeordnet und erscheinen gleichzeitig mit den Blüten. Die Blattspreite ist doppelt gefiedert mit (zwei bis) drei bis fünf (bis sechs) Paaren von fiederschnittigen bis fiederspaltigen Hauptfiedern. Die Blattspreite setzt sich aus etwa 100 bis 150 linealischen, meist 2 bis 4 (1 bis 6) mm breiten Abschnitten zusammen. Das unterscheidet sie von der Großen Kuhschelle, deren Laubblätter sich nur aus etwa 40 bis 90 lineal-lanzettlichen, meist 4 bis 7 (2 bis 12) mm breiten Abschnitten zusammensetzen und erst gegen Ende der Blütezeit austreiben.
Blüte
Die Blüten stehen einzeln am Ende des Stängels. In der oberen Hälfte des Blütenstängels befindet sich ein Quirl aus drei reduzierten, am Grund miteinander verwachsenen, zottig behaarten Hochblättern. Er übernimmt die übliche Schutzfunktion des fehlenden Kelches für die noch nicht entfaltete Blüte. Die anfangs nickenden Blüten erscheinen im März bis Mai. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die dottergelben Staubblätter stehen in reizvollem Kontrast zur, aufgrund von Anthocyanen, innen und außen leuchtend purpur-farben oder violett gefärbten Blütenhülle. Die einfache, nicht in Kelch und Krone unterteilte Blütenhülle erweitert sich mit der Dauer der Blühzeit schüsselartig.
Achtung! Schon das Berühren der Kuhschelle kann bei empfindlichen Menschen zu Reizungen der Haut führen.


MALVE

Schon vor 5.000 Jahren wurde die Malve bei den Chinesen hoch geschätzt und sogar in der Bibel wird die Malve erwähnt, als Moses einem Fieberkranken Malventee gibt. So blieb es nicht aus, dass auch Dioskurides und Plinius ihre schleimlösenden und reizmildernden Eigenschaften erwähnen. Im Mittelalter gehörte die Malve zu den wichtigsten Kräutern. Heutzutage ist ihre Heilwirkung jedoch halbwegs in Vergessenheit geraten. Malventee wird zwar noch wegen seiner hübschen Farbe als Haustee angeboten, aber weniger als wertvolles Heilmittel. Zu unrecht.
Die Malven sind eine Pflanzengattung in der Familie der Malvengewächse. Die 15 bis 30 Arten sind in  Eurasien und Nordafrika verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Fieber, Ekzeme, Hautentzündungen, Weißfluss, Kehlkopf- und Stimmbänderentzündungen, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Mund- und Rachenentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Malva neglecta
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Mallow
volkstümliche Namen:
Käsepappel, Gänsepappel, Kasköpfe, Käslein, Katzenkrallen, Krallenblumen, Pappeln, Schafkas, Schwellkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzeln, Blüten, Blätter, Samen
Sammelzeit:
Wurzeln: März bis April und Oktober, Blüten: Juni bis August, Blätter: Juni bis August, Samen: August bis September

Anwendung
Manche Malvenarten werden aufgrund ihres  Aromas in der Industrie vor allem für Kosmetikartikel verwendet oder als Malvenblütentee genutzt. Tee aus Blättern wilder Malve ist außerdem ein Heilmittel gegen Reizhusten. Die Sorten einiger Malvenarten werden als  Zierpflanzen genutzt.
Malve darf man nicht kochen, sondern nur als Kaltauszug zubereiten. Als Tee getrunken hilft die Malve bei Erkrankungen der Atmungsorgane und Fieber. Mit ihren schleimlösenden und reizlindernden Eigenschaften eignet sie sich hervorragend bei Reizhusten. Auch bei Entzündungen der Verdauungsorgane kann die Malve helfen. Äußerlich kann man sie in Form von Kompressen oder Breiumschlägen einsetzen. Sie weicht die betroffenen Stellen auf und fördert die Heilung.

Pflanzenbeschreibung
An Wegrändern, auf Schuttplätzen und an Zäunen wächst die Malve. Ihr Stängel wird meist 30 bis 40 cm lang und wächst oft entlang des Bodens, manchmal jedoch auch aufrecht. Die runden, gelappten Blätter der Malve erinnern mit ihrer Herzform an die Blätter des Frauenmantels. Ab Juni entfaltet die Malve ihre violett-roten Blüten, die hübscher als manche Zierpflanze aussehen. Es gibt sehr viele verschiedene Malvenarten, doch alle haben ähnliche Heilwirkungen.
Erscheinungsbild und Blätter
Malvenarten wachsen als aufsteigende oder aufrechte, ein- bis mehrjährige oder kurzlebig ausdauernde  krautige Pflanzen. Die wechselständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die  Blattspreiten sind handförmig gelappt oder gelegentlich tief eingeschnitten. Die bleibenden Nebenblätter sind ungestielt und meist bewimpert.
Blüten
Die Blüten stehen entweder einzeln oder in Büscheln in den Blattachseln. Die drei meist unverwachsenen Hochblätter der Hülle, die auch häufig als Außenkelch interpretiert werden, variieren in der Form von linealisch bis eiförmig.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf  Kelchblättersind becherförmig verwachsen, vergrößern sich oft bis zur Fruchtreife und stehen dann von der Achse ab. Die fünf  Kronblätter sind meist violett, gelegentlich auch weiß, rosa oder rot. An ihrer Spitze sind sie eingekerbt oder eingebuchtet. Wie bei allen Vertretern der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter mit ihren Staubfäden zu einer den Stempel umgebenden Röhre, der sogenannten Columna, verwachsen, an deren Spitze jeweils die Staubbeutel entspringen. Die Staubbeutel sind jeweils nur mit einer Theca ausgestattet. Der oberständige Fruchtknoten weist neun bis fünfzehn Fächer auf. Jedes Fach enthält eine Samenanlage. Der  Griffel ist in ebenso viele Äste verzweigt, wie der Fruchtknoten Fächer aufweist. Die Narben sind zum Blütenzentrum hin gerichtet. Aus der violettblühenden Wilden Malve isolierte Richard Willstätter 1915 erstmals den  Anthocyan-Farbstoff  Malvidin als Dimethylether des Delphinidins.
Früchte und Samen
Die an den Polen abgeplattete  Spaltfrucht besteht aus neun bis fünfzehn Teilfrüchten und öffnet sich nicht. Die Teilfrüchte besitzen eckige Seitenkanten, aber keine Dornen. Jede Teilfrucht beherbergt einen Samen, der an den Wänden der Teilfrucht haftet.



BACHBLÜTEN
Man ist verbittert, grollt und fühlt sich als Opfer des Schicksals (38 Willow)
-
Diese Menschen sind verbittert, grollen und fühlen sich ständig als Opfer des Schicksals  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Verbitterung und das Gefühl des Opfers seins
 allmählich ablegen  


BACHBLÜTEN
Man ist durch Schreck aus dem Gleichgewicht gekommen. Man ist in Spannung, weil aufregendes bevorsteht (39 Notfalltropfen)
-
Diese Menschen haben durch einen Schrecken das Gleichgewicht verloren. Sie sind voller Spannung, da
 etwas aufregendes bevorsteht
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diesen Schrecken der ihnen das Gleichgewicht gekostet
 hat, wieder gewinnen


ERNÄHRUNG
Wasser
Wasser ist die Grundlage des Lebens. Der Körper benötigt Wasser als Baustein, Lösungsmittel, Transportmittel und zur Wärmeregulation.
Körperflüssigkeiten transportieren die gelösten Nährstoffe und den Sauerstoff zu den Zellen, Stoffwechselendprodukte werden mit Hilfe von Flüssigkeiten abtransportiert und ausgeschieden.


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