Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 03.03.17-12.03.17


Schmerwurz t    

Dicke, glänzend rote Beeren leuchten verlockend aus dem Gebüsch, doch die Beeren der Schmerwurz sind giftig und brennen schaurig im Mund, wenn man der Verlockung nicht widerstehen kann. Daher sollte man die Schmerwurz nur stark verdünnt anwenden, es sei denn, man will bei äußerlicher Anwendung gezielt seine Haut reizen, um beispielsweise Rheuma zu lindern.

Steckbrief

Heilwirkung:
Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Die Pflanze ist geschützt! Harntreibend, hämolytisch (Blut auflösend), Verstopfung, Gicht, Kreislauf anregend, hautreizend, Äußerlich zum Einreiben gegen Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Tamus communis, Dioscorea communis
Pflanzenfamilie:
Yamswurzelgewächse (oder Schmerwurzgewächse) = Dioscoreaceae
englischer Name:
Black bindweed, Black bryony
volkstümliche Namen:
Echte Schmerwurz, Feuerwurzel, Schmerzwurz, Späggbeeri, Speckwurzel, Stickwurz
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Saponine, Kalziumoxalat, Diosgenin, Phenanthren-Derivate, Glykosid Dioscin, Glykosid Gracillin, Alkaloid, Schleim, Histaminartige Reizstoffe
Sammelzeit:
Herbst, Frühling

Anwendung

Achtung! Leicht giftig.
Schmerwurz nur niedrig dosiert, in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Die Schmerwurz enthält einige Substanzen, die sie leicht giftig machen. Daher ist sie heikel in der Anwendung. Sie sollte nicht frisch und roh verwendet werden. Am besten verwendet man sie nur in homöopathischer Dosis. Früher wurde die Wurzel bei stumpfe Verletzungen wie Prellungen und Quetschungen eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendete frische Wurzelscheiben, um rheumatisch entzündete Gelenke damit einzureiben. Diese Anwendungsart beruht vermutlich auf der hautreizenden Wirkung der frischen Wurzel. Durch die Reizung wird die Entzündung aktiviert und kann infolgedessen gelindert werden. Wie die Yamswurzel enthält auch die Schmerwurz Diosgenin, eine Substanz, die dem weiblichen Hormon Progesteron ähnelt. Eigentlich müsste die Schmerwurz daher auch gegen Prämenstruelles Syndrom und Wechseljahrsbeschwerden helfen können. Diese Art der Anwendung ist bei der Schmerwurz jedoch nicht überliefert.

Giftwirkung

Nach dem Essen der rohen Beeren oder Wurzeln der Schmerwurz kommt es durch die Kalziumoxalate und den histaminähnlichen Hautreizstoff zu Brennen im Mund, dann zu Erbrechen und Durchfall. Bei Kindern reichen schon zwei Beeren, um eine Magen-Darm-Entzündung hervorzurufen. Bei Hautkontakt kann es zu Hautreizungen bis hin zu Blasenbildung kommen. Als erste Hilfe kann man zunächst den Mund mit Wasser ausspülen und Aktiv-Kohle bei die Reizung der Verdauungsorgane. In schweren Fällen sollte der Arzt gerufen werden.

Pflanzenbeschreibung

Die Schmerwurz ist die einzige Art der Yamswurzelfamilie, die in Mitteleuropa heimisch ist. Noch wohler fühlt sich die Schmerwurz jedoch in Südeuropa, Ungarn und Russland. Sie wächst bevorzugt an Waldrändern, in Gebüschen und Hecken. Die mehrjährige Schmerwurz ist eine Kletterpflanze, deren Triebe bis zu drei Meter hoch werden. Die herzförmigen Blätter sitzen auf eigenen Stängeln, die dem Hauptstängel entspringen. Die Blätter sind etwa zehn Zentimeter lang. Zwischen Mai und Juni blüht die Schmerwurz mit unscheinbaren gelbgrünen Blüten, die in Trauben wachsen. Die Blüten sind dreizählig. Im frühen Herbst reifen leuchtend rote, glänzende Beeren mit etwa einen Zentimeter Durchmesser heran. Krautige Kletterpflanze, bis 3m lang, an der typischen Form der Blätter zu erkennen. Die eingeschlechtlichen Blüten sind unscheinbar, grünlich, die Beeren rot, glänzend und giftig.



Wintergrün
  
Das Wintergrün ist in Europa fast überall anzutreffen, vor allem gesellig auf trockenen, sandigen Kieferwaldböden, von der Ebene bis zu 3.000m im Gebir-ge ansteigend. Nur in Misch- oder reinen Laubwäldern ist sie sehr selten anzutreffen. Über Europa hinaus ist das Wintergrün auch in Nordamerika und in Nordasien heimisch.

Steckbrief

Heilwirkung:
Diabetes, Epilepsie (beruhigend), Geschwüre, Harnsteine, Nierenprobleme, Prostataentzündung, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht, Wunden, harntreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Pirola umbellata
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juni bis August
Merkmale:
winterharter, immergrüner Strauch mit glänzenden, ovalen bis elliptischen dunkelgrünen Blättern und hängenden, wachsenen weißen Blüten
Standort
: feuchter, torfiger, neutraler bis saurer Boden, Halbschatten

Anwendung

Man sammelt das blühende Kraut ohne Wurzel bzw. die Blätter in der Blütezeit. Man trocknet die Pflanze am besten auf zugigen, aber rußfreien Dachböden oder an schattigen Orten.

Botanik

Der 20-25cm hohe Halbstrauch mit weißem, kriechendem Wurzelstock hat einen aufrechten, holzigen und kantigen Stängel. Die Blätter sind immergrün, ledrig, oberseits dunkelgrün, unterseits blassgrün, von linearer bis eiförmiger Form und von der Mitte zur Spitze hin scharf gesägt. Sie überdauern bis zu fünf Winter. Die Blütenschäfte bis 10cm lang werdend, tragen die Doldentrauben mit den nickenden, flachglockenförmigen und blaßrosa gefärbten Blüten.



BACHBLÜTEN
Man möchte alle Beschränkungen und Beeinflussungen endgültig hinter sich lassen, aber es gelingt noch nicht ganz (33 Walnut)

- Diese Menschen möchten alle ihre Beschränkungen und Beeinflussungen endgültig hinter sich liegen lassen, jedoch
 
schaffen sie es nicht ganz
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Be
schränkungen und Beeinflussungen hinter sich
 
lassen

BACHBLÜTEN
Regelmäßige und periodisch auftretende körperliche Krankheitserscheinungen können mit dieser Haltung einhergehen, z.B. Migräne-Anfälle, Akne-Schübe, Anfallsleiden (7 Chestnut Bud)

- Diese Menschen können mit einer bestimmten Haltung die regelmäßige und periodisch auftretenden körperlichen
 
Krankheitserscheinungen nicht Herr werden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Haltung bessern und die regelmäßige und
 
periodischen Krankheitserscheinungen werden weniger

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