Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 11.02.19-17.02.19


BERUFKRAUT (einjährig)

Das einjährige Berufkraut ist in Europa ein relativ häufiges "Unkraut", das das Auge mit zahlreichen weiß-gelben Blüten erfreut, die an Gänseblümchen erinnern, mit dem Unterschied, dass das einjährige Berufkraut einen guten Meter hoch wird. Ursprünglich kam es als Zierpflanze aus Nordamerika und hat sich aus den europäischen Gärten davongestohlen und auch in der freien Natur breit gemacht. Als Zierpflanze ist es inzwischen fast verschwunden, doch wildwachsend ist es längst heimisch geworden. Als Heilpflanze ist das einjährige Berufkraut kaum bekannt, wohl weil man Zierpflanzen kaum Heilkräfte zutraut. Wenn man aber genauer nachforscht, entdeckt man durchaus Heilwirkungen beim einjährigen Berufkraut. Seine Hauptfähigkeiten liegen in der Linderung von Erkältungskrankheiten. Früher wurde das einjährige Berufkraut auch als Zauberpflanze zum Schutz kleiner Kinder eingesetzt.
Der Feinstrahl auch Weißes Berufkraut oder Einjähriges Berufkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Berufkräuter innerhalb der Familie der Korbblütler. Sie stammt aus Nordamerika und ist in vielen Gebieten der Welt ein  Neophyt, der seit dem 18. Jahrhundert als ehemalige  Zierpflanze verwildert.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Husten, Erkältungen, Halsentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Fieber, Rekonvaleszenz, Durchfall, Nierenschwäche, Rheuma,  Gicht, Ödeme, Hautentzündungen, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Erigeron annuus
englischer Name:
Eastern Daisy Fleabane
volkstümlicher Name:
Feinstrahl, weißes Berufkraut, (chinesisch: Yinian-peng)
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Gerbsäuren, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Das einjährige Berufkraut gilt als Unkraut, denn sogar seinen Ruf als Zierpflanze in Gärten hat es verloren und kommt nur noch verwildert vor. Als Heilpflanze ist es nahezu unbekannt, denn als eingewanderte Pflanze hat es in Europa noch keine klassische Heilkräuter-Tradition. Die Heilwirkungen des einjährigen Berufkrauts sind auch so mild, dass es sich als Heilkraut nicht unbedingt aufdrängt. Und da es Europa ursprünglich als Zierpflanze erobert hat, hat man auch kaum nach Heilwirkungen gesucht. Aber es hat durchaus einige Heilwirkungen. In der chinesischen Heilkunde wird das auch erkannt, und auch manche Stämme der amerikanischen Ureinwohner nutzen das einjährige Berufkraut als Heilpflanze.
Erkältungskrankheiten
Dank seiner schleimlösenden, adstringierenden, tonisierenden und schweißtreibenden Eigenschaften kann man das einjährige Berufkraut gegen die ganze Palette der Erkältungskrankheiten einsetzen. Dazu trinkt man einen Tee aus dem blühenden Kraut (ganze Pflanze). Es löst den Schleim bei Husten und fördert das Schwitzen, um die Wirkung des Fiebers zu verbessern, sodass Erkältungen besser ausheilen. Außerdem kann es Entzündungen des Rachens und des Mundraumes lindern. Jedoch ist die adstringierende Wirkung des einjährigen Berufkrauts sehr mild. Es gibt also erheblich wirksamere Kräuter für diese Aufgaben, z.B. Salbei. Nach einer Erkältung oder Grippe kann man das einjährige Berufkraut zur Stärkung des Allgemeinbefindens verwenden.
Durchfall
Das einjährige Berufkraut kann durch seine adstringierenden Eigenschaften gegen Durchfall helfen.
Stoffwechselwirkung
Da das einjährige Berufkraut harntreibend wirkt, stärkt es die Nierentätigkeit. Durch die gesteigerte Ausscheidung eventueller Giftstoffe kann man das einjährige Berufkraut gegen Rheuma und Gicht einsetzen.
Äußerlich
Zur äußerlichen Anwendung kann man einen Tee aus dem einjährigen Berufkraut als Waschung, für Bäder und Umschläge gegen Hautprobleme einsetzen. Man kann es beispielsweise gegen Ekzeme einsetzen.
Einsatz in der Küche
Die jungen Blätter des einjährigen Berufkrauts kann man als Wildsalat oder Wildgemüse verwenden. Sie haben einen milden Geschmack.

Geschichtliches
Früher wurde das einjährige Berufkraut, wie andere Berufkräuter, als Mittel bei Verzauberung und bösen Blick verwendet. Vor allem Säuglinge sollten durch Bäder mit dem Tee vom einjährigen Berufkraut vor bösen Mächten geschützt werden. Wenn Babys viel schrien glaubte man früher nämlich, sie wären beschrien oder berufen, was auch zum Namen der Berufkräuter führte. Auch zur Überwindung von Hindernissen und für andere Zwecke wurde das einjährige Berufkraut in der Magie eingesetzt. Zur Heilung von Verrücktheit wurde früher empfohlen, das einjährige Berufkraut vor die Stirn zu binden. Außerdem wurde das einjährige Berufkraut und seine Gattungsbrüder früher zum Vertreiben von Flöhen verwendet, was ihm auch seinen englischen Namen "Fleabane" (Floh-Verbanner) eingebracht hat.

Pflanzenbeschreibung
Das einjährige Berufkraut kommt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber schon längere Zeit auch in Europa heimisch, wo es als Zierpflanze eingeführt wurde und sich von selbst stark verbreitet hat, sodass es heutzutage eine häufige Pflanze ist. Es gehört zur Familie der Korbblütler. Das einjährige Berufkraut liebt lichte Wälder, Wiesen und Gartenbeete. Da die Wurzel bis zu 1m tief in die Erde wächst, kommt es auch mit trockenen Phasen relativ gut klar und kann als Pionierpflanze betrachtet werden. Im Frühjahr wächst zuerst eine bodennahe Rosette mit länglichen Blättern, die verkehrt eiförmig sind. Die Blätter werden zunehmend grösser und zeigen dann nach oben. Aus der Blattrosette wachsen schließlich verzweigte Stängel, die bis zu 1 Meter hoch werden. An den Stängeln wachsen lanzettförmige Blätter mit Spitze. Ab Juni entfalten sie die zahlreichen Blüten, die in einer Schirmrispe angeordnet sind. Wenn sich die Knospen öffnen, sind die Zungenblüten noch hellviolett. Später werden sie meistens weiß. Die Blüten ähneln denen des Gänseblümchens oder der Kamille, sie bestehen innen also aus gelben Röhrenblüten, wenn auch flachen. Die weißen Zungenblüten sind sehr zahlreich und schmal, daher wohl auch der Name "Feinstrahl". Die Samen, die sich später bilden, ähneln Flöhen.
Vegetative Merkmale
Der Feinstrahl wächst als ein- oder zweijährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimetern. Der  Stängel ist selbständig aufrecht. Die  Laubblätter sind einfach mit gesägten bis fast glatten Blattrand.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. In einem schirmrispigen Gesamtblütenstand sind zahlreiche  körbchenförmigen Teilblütenstände angeordnet, das endständige Blütenkörbchen wird hierbei von den seitlichen überragt. Die grünen Hüllblätter sind fast gleich lang und wenig behaart. Die weißen bis blasspurpurfarbenen Zungenblüten (Strahlenblüten) sind 4 bis 8 (bis 10) Millimeter lang und 0,6 bis 1 Millimeter breit. Die gelben  Röhrenblüten sind 2 bis 2,8 Millimeter lang. Der  Pappus der Röhrenblüten ist sehr kurz und einreihig.

Anbautipps
Die einjährige Pflanze kann man im zeitigen Frühjahr aussäen. Sie braucht kaum Pflege, weil sie sich auch in der Natur und sogar als Unkraut gut durch-setzen kann. Die Samen sammelt man am besten im Herbst aus Wildbeständen, denn sie gehören nicht zum typischen Angebot von Saatgutfirmen.

Sammeltipps
Das einjährige Berufkraut kann man während der Blütezeit sammeln. Dazu erntet man die ganze oberirdische Pflanze. Zu Sträußen gebündelt kann man sie an einem trockenen Platz aufhängen, damit sie zügig trocknen.




EICHE

Die Eiche gilt in Deutschland als der König der Bäume, was auch durch das langlebige, stabile Holz gerechtfertigt ist. Die Eicheln, die im Herbst heranreifen, schmecken zwar bitter, aber durch ausgiebiges Wässern kann man die Bitterstoffe entfernen und die getrockneten Früchte zu Mehl verarbeiten, was so manche Hungersnot gelindert hat. Auch als Kaffeeersatz eignen sich die Eicheln, wenn man sie röstet und mahlt. Die Rinde der Eiche wirkt stark zusammenziehend, was sie zu einem wertvollen Heilmittel bei Blutungen und Entzündungen macht. Sie wird vor allem äußerlich als Bad oder Umschlag angewendet. Die Blüte der Eiche wird als Bachblüte  Oak eingesetzt.
Die Eichen sind eine  Pflanzengattung in der Familie der Buchengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Darmschleimhautentzündungen, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend,  Diabetes (leichte),  Blasenentzündung, Augenlidentzündungen, Ekzeme, Fußschweiß, Fußpilz, Frostbeulen, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Zahnfleischbluten, Druckgeschwüre (Dekubitus), Schnittwunden,  Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Quercus robur, Quercus pedunculata, Quercus petraea, Quercus sessiliflora
Pflanzenfamilie:
Buchengewächse = Fagaceae
englischer Name:
Oak
volkstümliche Namen:
Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche, Traubeneiche, Wintereiche, Eke, Eik, Ferkeleiche, Masteiche, Oachen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Eicheln
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Gallussäure, Quercin, Quercetin
Sammelzeit:
Rinde: März bis Mai, Eicheln: Oktober

Anwendung
Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äußerlich bei Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
Tee
Für einen Eichenrindentee (Abkochung) übergießt man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äußerlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrindentinktur selbst herzustellen, übergießt man Eichenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äußerlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Eiche bei Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshemmend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von  Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch bei leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwarmem Eichenrinden-Tee.
Äußerlich
Äußerlich kann man Eichenrinden-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch bei Fußpilz helfen. Eichenrinde hilft äußerlich eingesetzt auch bei Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.
Mooreiche
Mooreichen im Naturerlebnisraum Burg (Dithmarschen) am Waldmuseum Informationen zum Alter dieser Stämme. Eine Besonderheit stellt die  Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.
Eicheln
Die Früchte (Eicheln) sind reich an  Kohlenhydraten und  Proteinen und wurden zur  Eichelmastgenutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Von  nordamerikanischen Indianern (z. B. den  Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt. Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen  Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen  Tannine. Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „ Mucke-fuck", verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.
Rinde
Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche wird als  Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch  Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündungen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.
Bachblüte
Als Bachblüte wird die Blüte der Eiche verwendet, die zwischen April und Mai blüht. Sie steht für Stärke und Pflichtbewusstsein.
Küche
In schlechten Zeiten wurden Eicheln als Ersatz für Mehl und Kaffee verwendet. Um die bitteren Früchte als Mehl nutzen zu können, müssen sie vorher entbittert werden. Dazu werden sie ausgiebig, mehrmals und lange gewaschen.

Pflanzenbeschreibung
Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äußerlich bei Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
Tee
Für einen Eichenrindentee (Abkochung) übergießt man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äußerlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrindentinktur selbst herzustellen, übergießt man Eichenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äußerlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Eiche bei Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshemmend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von  Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch bei leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwarmem Eichenrinden-Tee.
Äußerlich
Äußerlich kann man Eichenrinden-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch bei Fußpilz helfen. Eichenrinde hilft äußerlich eingesetzt auch bei Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.
Mooreiche
Mooreichen im Naturerlebnisraum  Burg (Dithmarschen) am Waldmuseum  Informationen zum Alter dieser Stämme. Eine Besonderheit stellt die  Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.
Eicheln
Die Früchte (Eicheln) sind reich an  Kohlenhydraten und  Proteinen und wurden zur  Eichelmastgenutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Von  nordamerikanischen Indianern (z. B. den  Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt. Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen  Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen  Tannine. Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck", verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.
Rinde
Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche wird als  Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch  Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündungen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.
Bachblüte
Als Bachblüte wird die Blüte der Eiche verwendet, die zwischen April und Mai blüht. Sie steht für Stärke und Pflichtbewusstsein.
Küche
In schlechten Zeiten wurden Eicheln als Ersatz für Mehl und Kaffee verwendet. Um die bitteren Früchte als Mehl nutzen zu können, müssen sie vorher entbittert werden. Dazu werden sie ausgiebig, mehrmals und lange gewaschen.



BACHBLÜTEN
Du bist abhängig von der Meinung anderer Menschen (5 Cerato)
- Diese Menschen sind sehr abhängig von den Meinungen ihrer Umgebung
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sie unabhängiger in Bezug auf die Meinung anderer  

BACHBLÜTEN
Man fühlt sich seelisch extrem gestaut (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen fühlen sich seelisch extrem gestaut
- Mit der dementsprechender Bachblüte wird das Gefühl der seelischen Stauung gelöst


ERNÄHRUNG
Essentielle Fette
Kann der Körper nicht selber herstellen und ist daher auf ausreichender Zufuhr angewiesen. Zu essentiellen Fettsäuren gehören die mehr noch ungesättigte Fettsäure der Omega 3 und Omega 6 Reihe


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