Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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12.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 07.01.19-13.01.19


MEERTRÄUBEL
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Meerträubel ist eine giftige, scharfe und bittere Heilpflanze aus der Familie der Meerträubelgewächse. Das Aussehen ist etwa eine Mischung aus Schachtelhalm und Ginster. Es gibt mehrere Ephedra-Arten, die wichtig-sten: Ephedra distachya/vulgaris (Europäisches und amerikanisches Meerträubel), geringe Konzentration an Wirkstoffen. Auf dieser Seite hier geht es vorwiegend um diese milderen Arten.  Ephedra sinica (Ma-Huang, Chinesisches Meerträubel), hohe Konzentration an Wirkstoffen.
Die meisten Sorten enthalten Ephedrin oder ephedrinähnliche Verbindungen (Pseudoephedrin), die alle ähnlich wie Adrenalin wirken.
Meerträubel ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Meerträubelgewächse innerhalb der Ordnung  Gnetales. Diese Gattung besitzt ein disjunktes Areal mit jeweils einem Teil der 35 bis 70 Arten in der Alten Welt und der Neuen Welt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Bronchospasmolytikum, Husten
Heilwirkung:
anregend, antitussiv, antiviral, appetithemmend, blutdrucksteigernd, bronchienerweiternd, gefäßverengend, harntreibend, hustenlindernd, kreislaufanregend, schweißtreibend, wärmend, zentral stimulierend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Asthma, Atemwegserkrankungen, Bronchospasmus, Heuschnupfen, Katarrh, Krampf der Bronchialmuskulatur, TCM: Erkältungskrankheiten, Leistungssteigerung, Homöopathie: Kropf, Morbus Basedow, Schilddrüsenerkrankungen, Schilddrüsenvergrößerung, Schilddrüsenverhärtung, Struma
wissenschaftlicher Name:
Ephedra
Pflanzenfamilie:
Meerträubelgewächse = Ephedraceae
englischer Name:
Chinese Ephedra, Joint Pine
volkstümlicher Name:
Meerträubel, Meerträubchen, Mormonentee
Verwendete Pflanzenteile:
junge Rutenzweige (Ephedrae herba)
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Alkaloide, Catechine, Flavonoide, L-Ephedrin, Methylephedrin, Norephedrin, Phenolcarbonsäuren, Pseudoephedrin
Sammelzeit:
Das ganze Jahr, vorzugsweise Herbst
Nebenwirkungen:
Abhängigkeit, Bewegungsdrang, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Übelkeit
Kontraindikation:
Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Kreislaufprobleme, Leistungssport, Schlaflosigkeit ...
Wechselwirkungen:
Herzglykoside und vielen anderen Medikamenten ...

Anwendung
Wird in Form von Pulver, Absude, Tinkturen, Flüssigextrakte eingesetzt. Der Handel unterliegt in vielen Ländern gesetzlichen Auflagen.
Tee
1 Teelöffel Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Maximal 2 Tassen pro Tag und maximal 3 Tage hinter-einander. Hilft bei Atemwegserkrankungen.
Räucherpulver
Wird in der TCM gegen sehr viele Krankheiten eingesetzt.
Fertigpräparate
Die Arznei ist verschreibungspflichtig. Meist in Kombination mit Thymian, Sonnentau, Efeu oder Schlüsselblume (Primel) bei Asthma bronchiale und Husten.
Homöopathie
Meist als Ephedra distachya Dil. D3 in Kombination mit anderen Mitteln eingesetzt.

Geschichtliches
Wird sein etwa 5000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin zur Leistungssteigerung eingesetzt. In der Volksheilkunde vor allem bei Asthma und Atemwegserkrankungen. Da die Inhaltstoffe unerlaubte Leistungssteigerung ermöglichen, sind die Meerträubelmittel in vielen Ländern verschreibungspflichtig und sind im Wettkampfsport verboten. Wegen der vielen Nebenwirkungen in der Pflanzenheilkunde fast nicht mehr im Gebrauch. Der Wirkstoff Ephedrin wird heute für medizinische Zwecke synthetisch hergestellt. In der Homöopathie weiterhin gegen Schilddrüsenerkrankungen im Gebrauch.

Pflanzenbeschreibung
Meerträubel-Arten sind verholzende Pflanzen: meist Rutensträucher, manchmal Kletterpflanzen. Die gegenständig oder zu dritt quirlig angeordneten Blätter sind schuppenartig reduziert. Die Photosynthese übernehmen die verzweigten, grünlichen Zweige. Die Blüten sind immer eingeschlechtig. Meist sind die Arten zweihäusig, selten die Blüten einhäusig getrenntgeschlechtig. Die männlichen Zapfen stehen einzeln oder zu zweit bis dritt an den Knoten. In den männlichen Zapfen stehen die häutigen Hochblätter in zwei bis acht Wirteln paarweise oder zu dritt zusammen. Die weiblichen Zapfen stehen sich gegenständig gegenüber oder zu dritt bis viert in Wirteln in den Knoten. In den weiblichen Zapfen stehen die sich überlappenden Hochblätter in zwei bis zehn Wirteln paarweise oder zu dritt zusammen. Die Hochblätter werden bei Samenreife meist fleischig und rot (selten bleiben sie häutig und werden bräunlich). Die weiblichen Blüten besitzen ein Paar verwachsener, ledriger Schuppen. Die Meerträubel werden zu den Nacktsamern gerechnet; ihre  Samenanlagen sind also nicht von Fruchtblättern geschützt. Je Zapfen werden ein bis drei gelbe bis dunkelbraune  Samen gebildet.
Die Meerträubelgewächse sind an vielen Orten der Welt heimisch. Sie sind gut an Hitze und Trockenheit angepasst und winterhart. Die mehrjährige Pflanze wird von 30 bis 60 cm selten bis zu 100 cm hoch. Hat schachtelhalmartige, rutenartige Stiele und gegenständige Schuppenblätter, aber meist blattlos. Die unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen März und Mai. Aus den Blüten entwickeln sich fleischige rote Zapfenbeeren.

Anbautipps
Im Herbst aussäen. Pflanze im Frühling oder Herbst teilen. Sonniger Standort, der Boden trocken, keine Staunässe.

Sammeltipps
Stängel (junge Rutenzweige) können jederzeit geerntet werden, meistens aber im Herbst, da dann der Wirkstoffgehalt am größten ist. An einem luftigen schattigen Ort trocknen.




PATERNOSTERERBSE
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Die Paternostererbse ist eine stark giftige Pflanze der Tropen. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, und wird bis zu 10 Meter hoch. In den Tropen, Mittelmeerraum und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt. Außerdem werden die Samen als Heilmittel verwendet.
Die Paternostererbse, auch Paternosterbohne oder Krabbenaugenwein genannt, ist eine Giftpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler, die heute in den gesamten Tropen verbreitet ist und vermutlich aus Indien stammt. Englische Namen sind Jequirity, Crab’s Eyes, Goonteh, Gunga, Indian Liquorice, Prayer Beads, Rati und Wild Liquorice.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hemmung der Protein Synthese in Zellen, Gegengift, antiseptisch, immunsystemstärkend, fungizid, beruhigend
wissenschaftlicher Name:
Abrus precatorius L.
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler/Schmetterlingsblütlengewächse = Fabaceae
englischer Name:
Prayer beads, Prayer beans, Jequirity, Crab's Eye
volkstümliche Namen:
Krabbenaugenwein, Abrusbohne, Kranzerbse
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Blüten, Samen
Inhaltsstoffe:
Abrin (sehr giftig), Glycyrrhizin, Cycloartenol, Stigmasterol
Vorkommen:
Tropen, Mittelmeerraum, Wintergarten
Sammelzeit:
Das ganze Jahr

Anwendung
Die Wirkung des Giftes ist ähnlich der Schlangengifte und wird zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Lösung von Abrin in Glycerin wird zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt, z.B.: Konjunktivitis, Trachom (Körnerkrankheit, eine Form der Bindehautentzündung) und Pannus (Bildung von Granulationsgewebe im Auge). Wegen der starken Giftwirkung nicht zur Selbstbehandlung geeignet.

Pflanzenbeschreibung
Dieser mehrjährige, verholzende Ranker erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 m. Er wächst schlank und ist dicht belaubt mit 5 bis 15 cm langen, wechselständig angeordneten, paarig gefiederten Blättern, die sich aus vielen kleinen, länglich ovalen Blättchen zusammensetzen. Die kleinen, kurzgestielten, weißen bis purpurfarbenen  Blüten erscheinen in langgestielten Dolden in den Blattachseln.
In Europa sind vor allem die ovalen Samen bekannt. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 6–7 mm und sie sind an den Enden abgerundet. Sie sind hart und glänzend. Sie sind von scharlachroter Farbe, das obere Drittel ist schwarz und erscheint als schwarzer Punkt. Diesem Umstand verdanken sie ihren Namen „Gebetsperlen" und ihre Verwendung für Rosenkränze und andere Gebetsketten in christlichen und buddhistischen Kulturen. In weiten Teilen Indiens werden sie als „Rati" bezeichnet und zum Abwiegen von Gold verwendet, da das Gewicht eines Samens etwa einem Karat entspricht (daher der Name). Das Gewicht des Koh-i-noor-Diamanten wurde mit Hilfe derartiger Samen ermittelt. Diese Früchte enthalten das hochgiftige  Protein  Abrin. Vor allem durch die zunehmende Verbreitung von Naturschmuck aus Paternostererbsen stellt dieses Gift eine Bedrohung dar. Außerdem wird der Strauch als Zierpflanze verwendet.
Die Paternostererbse ist in den Tropen heimisch. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, die Pflanze wird bis etwa 10 Meter hoch. Die Blüten können weiß bis purpurfarbenen sein. Die Samen sind 5-7 mm lang, scharlach-/blutrot, glänzend und haben eine schwarze Kappe. Sie sind stark giftig.



BACHBLÜTEN
Man hat sich in eine Situation hineinmanövriert, in der man unentbehrlich geworden ist und glaubt, sich nun der Verantwortung nicht mehr entziehen zu können (11 Elm)
- Diese Menschen haben sich in eine verzwickte Situation hineinmanövriert, in der man unentbehrlich geworden ist und glaubt, sich nun der Verantwortung nicht mehr entziehen zu können
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie sich wieder herausmanövrieren bzw. manövriert sich gar   nicht hinein


BACHBLÜTEN
Ich verzage schnell (12 Gentian)
- Diese Menschen verzagen sehr schnell
- Mit der dementsprechender Bachblüte verzagen sie kaum mehr noch


ERNÄHRUNG
Gemüse und Obst – Nimm 5 am Tag
Genießen sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart oder auch 1 Portion als Saft – idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit auch als Zwischenmahlzeit. Damit werden sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen, sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.


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