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11.12.2019

tägliche News > 2019 > 09.12.19 - 15.12.19
SABAL
 
Sabal ist eine in Amerika heimische Palmengattung, in der unterschiedlich große, einzelstämmige Fächer-palmenzusammengefasst sind. Einige Arten werden als Zierpflanzen angesetzt. Die Gattung bildet alleine die Tribus Sabaleae.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Blasenschwäche, Gebärmutterentzündung, Prostatabeschwerden, harntreibend
 
wissenschaftlicher Name: Serenoa repens, Sabal serrulata
 
Pflanzenfamilie: Palmengewächse = Arecaceae
 
volkstümliche Namen: Sägepalme
 
Verwendete Pflanzenteile: Frucht
 
 
Anwendung
 
In der Vergangenheit wurden Palmen zur Herstellung von Besen und zum Dachdecken verwendet. Heute werden etliche Arten als Zierpflanzen genutzt.
 

Pflanzenbeschreibung
 
Die Vertreter sind einzelstämmige Fächerpalmen. Sie sind zwergwüchsig bis groß, stammlos oder aufrecht und unbewehrt. Die Pflanzen sind mehrmals blühend und zwittrig. Der Stamm ist häufig niederliegend und nach unten gebogen. Er ist mit Blattbasen bedeckt, rau und undeutlich geringelt, kann aber auch mit zunehmendem Alter glatt werden.
 
Blätter
 
Die Blätter sind kurz oder deutlich costapalmat. Sie sind induplicat gefaltet und verbleiben nach dem Absterben an der Pflanze. Die Blattscheide hat eine auffällige Spalte unter dem Blattstiel, die Ränder der Blattscheide sind faserig. Der Blattstiel ist häufig sehr lang. Die adaxiale Hastula ist kurz und abgestumpft, oder häufiger lange und zugespitzt mit scharfem Rand, die abaxiale Hastula ist manchmal als flacher Rücken erkennbar. Die Blattspreite ist flach oder häufiger gebogen. Entlang der zentralen abaxialen Falte ist sie bis zur Mitte oder fast bis zur Rippe zerteilt, weitere Teilungen sind entlang der adaxialen Falten. Es entstehen so linealische, annähernd gleiche, einfach gefaltete Blattsegmente, die kurz bis tief zweiteilig sind. Die Mittelrippe der Segmente ist abaxial auffallend.
 
Blütenstände
 
Die Blütenstände stehen zwischen den Blättern und bilden Seitenachsen vierter Ordnung. Das Vorblatt ist kurz, zweikielig und zweilappig. Die zu mehreren vorhandenen Hochblätter am Blütenstandsstiel sind unten röhrig mit auffälliger und schmaler Spitze. Die Blütenstandsachse ist gleich lang wie oder länger als der Blütenstandsstiel. Die Hochblätter der Blütenstandsachse gleichen denen am Stiel, werden aber zur Spitze hin kleiner. Die Hochblätter an den Achsen zweiter und dritter Ordnung sind deutlich ausgeprägt, röhrig und werden zur Achsenspitze hin kleiner. An den meisten Achsen ist ein Vorblatt vorhanden. Die blütentragenden Achsen sind schlank, ihre Hochblätter stehen spiralig angeordnet, in jedem sitzt ein kleiner Seitenzweig mit einer einzelnen Blüte.
 
Blüten
 
Die Blüten dieser Gattung sind zwittrig. Sie sind symmetrisch. Der Kelch ist an der Basis etwas verdickt, röhrig und schwach dreilappig. In trockenen Zustand treten die Nerven oft deutlich hervor. Die Krone ist im unteren Teil röhrig, die Lappen sind elliptisch und in der Knospe leicht imbricat. Die sechs Staubblätter haben eher fleischige, flache Staubfäden, die im unteren Teil zu einer Röhre verwachsen sind. Ihr freier Bereich ist ahlenförmig und an der Spitze nicht nach innen gebogen. Die Antheren sind dorsifix, schmal elliptisch und latrors. Die drei Fruchtblätter sind vollständig verwachsen, der Fruchtknoten ist dreilappig und nur etwas brei-ter als die lange, dreigefurchte Griffel. Die Narbe ist kopfig, dreilappig und papillös. Die Samenanlagen stehen basal und sind anatrop. Der Pollen ist ellipsoidisch und leicht asymmetrisch. Die Keimöffnung ist ein dis-taler Sulcus. Die längste Achse misst 33 bis 50 Mikrometer.
 
Früchte und Samen
 
Die Frucht entwickelt sich meist nur aus einem Fruchtblatt, manchmal von zwei oder allen drei. Sie ist kugelig bis birnförmig. An der Basis stehen die Narbenreste und abortiven Fruchtblätter. Das Exokarp ist glatt, das Mesokarp fleischig ohne Fasern, das Endokarp ist dünn und häutig. Der Samen ist nicht mit dem En-dokarp verwachsen, glänzend braun und kugelig. Raphe und Narbe sitzen basal. Das Endospermist homogen.

TANNE
Die Tannen bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse. Je nach taxonomischer Auf-fassung werden heute entweder 40 Arten oder 47 Arten sowie etliche Gruppen hybriden Ursprungs oder Va-rietäten, die alle in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel und zumeist in Gebirgsregionen vorkommen, unterschieden. Praktisch alle Tannen können in ihnen zusagenden Lebensräumen zumeist End- oder Klimaxgesellschaften bilden und sind auch auf guten Standorten konkurrenzstarke Nadelbäume. Dabei sind Tannen sowohl dominante als auch kodominante Bäume von Nadel- und Mischwäldern montaner Höhenstufen der (kalt-)gemäßigten Breiten und Subtropen sowie auch Charakterarten in Grenzökotonen der alpinen Baumgrenze subtropischer Hochgebirge. Mit maximalen Wuchshöhen von 20 bis 90 m und Stamm-stärken von 1 bis 3 Meter, wobei Weißtannen unter günstigen Bedingungen über 6 m Umfang erreichen kön-nen, sowie einem Lebensalter von 200 bis 800 Jahren gehören Tannen zu den großen Waldbäumen, wenn auch in ihren Lebensräumen teilweise größere Bäume vorkommen. So gehören die Holzerträge pro ha auch zu den absolut höchsten und das relativ leichte jedoch relativ feste Tannenholz aller großwachsenden Arten wird für viele unterschiedliche Anwendungen genutzt, insbesondere als Konstruktionsholz. Alle Tannen bilden streng monopodiale Wuchsformen mit durchgehender Hauptachse. Sie haben eine etagenweise Verzweigung mit sehr harmonischen Kronenformen, die sie mit ihren weichen Nadelblättern und dem daraus hergestellten Schmuckreisig auch zum klassischen Weihnachtsbaum macht. Tannen sind nach den Kiefern die am weitesten verbreitete und artenreichste Gattung in der Familie der Kieferngewächse. Ihre einzelnen Vertreter bilden die essentiellsten mesophilen Vertreter der borealen und temperaten Wälder der Nördli-chen Hemisphäre. Tannen haben hohe Ansprüche an Wasserversorgung und Feuchtigkeit und tolerieren weder besonders hohe noch sehr tiefe Temperaturen, sie meiden auch immer Standorte mit stagnierendem Wasser. Diese Eigenschaften bestimmen die zönotische Position der Tannen als Elemente von zumeist oberen Lagen von Gebirgswäldern, wo sie gemeinsam mit Fichte, Hemlock, Douglasie und Kiefer den Be-reich der dunklen Nadelbaumwälder bilden. Da Tannen in der Natur wie unter künstlichen Bedingungen untereinander leicht hybridisieren, wobei einzelne Arten geologisch selbst kontinentale Grenze zwischen Asien und Nordamerika überbrückt haben, ist die taxonomische Gliederung der Gattung komplex und bis heute nicht vollständig geklärt. In Mitteleuropa ist die Weißtanne heimisch. In naturnahen Wäldern Mitteleuropas ist die Tanne fast ausschließlich in Buchenwäldern beigemischt und aufgrund ihrer besonders günstigen Wurzelentwicklung und Schattentoleranz wesentlich für die Stabilisierung und Aufwertung des Bergmischwaldes. Regional gelten Tannen als Zukunftsträger der Holzindustrie, da sie gegenüber der Fichte durch höhere Trockenresistenz und geringere Windwurfanfälligkeit Vorteile beim Globalen Klimawandel bietet. Der Waldbau setzte beispielsweise in Deutschland seit den 1990ern verstärkt auf die Verjüngung der Weißtanne; der Anteil der Tanne bei den Jungbeständen stieg nach Angaben der Bundeswaldinventur um 20 % bei einer gleichzeitigen deutlichen Zunahme der Altbestände. Ein deutlicher Vorteil ergibt sich bei der Tanne zu Fichte insbesondere in trockenen Gebieten sowie bei ökologisch ausgerichteter Waldwirtschaft. Tannen können im Plenterwald gepflegt werden und haben Vorteil in der Bodenpflege, in dem die leicht humifizierbare Nadel-streu nicht zur Bodenversauerung beiträgt. Im Allgemeinen sind Tannen nach den Douglasien die forstwirt-schaftlich zweitwichtigsten Kieferngewächse. Die Gemeine Fichte wird zwar auch Rot-Tanne genannt, ge-hört aber wie auch die Zimmertanne oder die Sicheltanne nicht zu den Tannen.
Steckbrief
Heilwirkung: Blasenentzündung, Bronchitis, Erkältung, Frühjahrsmüdigkeit, Gelenkentzündung, Grippe, Husten, Muskelrheuma, Sehnenscheidenentzündung, Skorbut, Zahnfleischbluten, blutreinigend, durchblutungsfördernd, harntreibend, schweißtreibend, wurmtreibend
wissenschaftlicher Name: Abies alba oder Abies pectinata
Verwendete Pflanzenteile: Knospen
Sammelzeit: Frühjahr
Nutzung
Medizin
Die hellgrünen Tannenspitzen im Mai – Maigrün – sind nicht nur essbar, sondern ein altes Medikament und Hausmittel gegen Husten. Sie enthalten heilsame Enzyme. Man konserviert sie als Sirup. Aus den Monoterpenen der Nadeln gewinnt man von verschiedenen Arten ein bekanntes und angenehm harzig riechendes ätherisches Öl. Dieses wird in Badezusätzen oder zu Saunaaufgüssen verwendet. Tannenwälder ergeben auch in der Imkerei eine wichtige Bienentracht. Sortenreiner echter Tannenhonig gehört zu den teuersten Honigen.
Christbaum
Als klassische Christbäume werden in Deutschland vor allem die Nordmann-Tanne, sowie in Nordamerika, aber inzwischen auch vermehrt in Europa, die amerikanische Edel-Tanne und die Colorado-Tanne dafür in Plantagen angebaut. Außerdem wird von Tannen Schmuckreisig gewonnen. Die Weihnachtsbaumplantagen und die für die Weihnachtsbaumproduktion empfohlenen Arten werden in allen wichtigen Anbauländern (Großbritannien, Dänemark, Deutschland, verschiedene Bundesstaaten der USA wie Idaho, Oregon, Pennsylvania) in Anbauversuchen (sogenannte Provenienz Versuche) auf Eignung getestet. Dabei werden regional unterschiedliche Arten empfohlen.
Beschreibung
Habitus
Alle Tannenarten sind immergrüne tiefwurzelnde Bäume mit einem geraden, säulenförmigen Stamm. Die ko-nische Krone wird aus regelmäßigen Etagen von relativ kurzen, horizontalen Ästen gebildet. Wenige Arten bleiben mit einer Wuchshöhe von 20 Metern relativ klein, die meisten Arten sind aber in ihren Lebensraum dominante Waldbäume und gehören dann oft zu den größten Waldbaumarten (die Europäische Weiß-Tanne gilt als größter Baum des Kontinents). So erreichen die meisten Tannen Wuchshöhen zwischen 40 und 70 Metern, für manche amerikanische Arten sind aber auch Wuchshöhen von 90 Metern verbürgt. Der Stamm der monopodial wachsenden Tannen wird in der Regel 1 bis 2 Meter dick (bis zu 3 Meter).
Wurzelsystem
Mit wenigen Ausnahmen haben Tannen ein pfahlfömiges Wurzelsystem. Dieses wird unabhängig vom Bodentyp entwickelt. Für die Purpur-Tanne ist dagegen ein flaches Wurzelsystem kennzeichnend. Sie ist daher wenig sturmresistent. Von allen Nadelbaumarten leisten die Tannen auf den waldbaulich schwierigen, sauerstoffarmen Böden (Staunässe, Pseudogley, Ton) den weitaus besten vertikalen Aufschluss.
Borke
Die Borke ist in der Jugend zumeist glatt, oft grau, nur bei Abies squamata auch schon in der Jugend schuppig, zerfällt aber im Alter zumeist in kleine Platten.
Nadeln
Die nadelförmigen Blätter sind flach und leicht biegsam und tragen auf der Unterseite oft zwei helle Stoma-Bänder. Die Nadeln werden acht bis elf Jahre alt. Mit ihrem verbreiterten Fuß sitzen sie unmittelbar auf den Ästen. Sie unterscheiden sich dadurch z. B. von Fichten.
Blüten, Zapfen und Samen
Tannenarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig, es gibt weibliche und männliche Zapfen an einer Pflanze. Die Zapfen finden sich nur in den obersten Zweigen am Wipfel und stehen immer aufrecht am Zweig (im Gegensatz zu den hängenden und als Ganzes herabfallenden Fichtenzapfen). Die Achse (Spindel) des Zapfens verbleibt am Baum, während die Schuppen einzeln abfallen. Folglich können auch keine herabgefallenen Tannenzapfen gesammelt werden. Die geflügelten Samen reifen im Zapfen. Keimpflanzen haben vier bis zehn Keimblätter. Die Stellung und Entwicklung der Zapfen ist nicht nur für die Gattungsabgrenzung essentiell, ihre Form ist auch eines der wichtigsten morphologischen Unterscheidungsmerkmale zwischen den einzelnen Arten.
Holz
Tannenholz ist weich, in der Regel geruchslos, cremeweiß bis lohfarben. Kern- und Splintholz sind praktisch nicht unterscheidbar. Die Holzfasern sind gerade, mit einem graduellen Übergang zwischen Früh- und Spätholz. Harzkanäle werden in der Regel nicht gebildet.

BACHBLÜTEN
Ich hab wenig Durchhaltevermögen (28 Scleranthus)
- Diese Menschen haben sehr wenig Durchhaltevermögen, wenn sie etwas beginnen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihr Durchhaltevermögen wieder stärker

BACHBLÜTEN
Auflösung von traumatischer Erlebnissen, Regeneration (29 Star of Betlehem)
- Diese Menschen haben ein Problem, dass ein traumatisches Erlebnis nicht aufgelöst werden und können sich auch nicht regenerieren
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Auflösung eines traumatischen Erkenntnisse herbei-führen und können sich wider regenerieren
ERNÄHRUNG
Monosaccharide
Glucose (Traubenzucker), Textrose
-        Kommt in vielen Obst- und Gemüsesorten und im Hong vor. Auch in Weintrauben – daher der Name
-        Ist Baustein von Di- und Polysaccharide. Glucose ist die meist verbreitete organische Verbindung auf der Erde
-        Bilden den „Blutzucker“: 70-110mg Glucose pro 100ml
-        Glucose wird nach der Resorption aus dem Darm direkt ins Blut abgegeben. Es Bedarf der Vermittlung des Hormons INSULIN damit Glucose in die Zelle aufgenommen und dort verstoffwechselt werden kann
-        Bestimmte Gewebe (wie Gehirn) sind auf die Zufuhr von Glucose angewiesen
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