Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 11.12.17-17.12.17


SUMPFDOTTERBLUME t

Die leuchtend gelben Blüten der Sumpfdotterblume eifern mit mehreren gelben Frühlingsblühern geradezu um die Wette. Dabei hat die Sumpfdotterblume einen gewissen Vorteil, denn ihre Blütenblätter sind besonders groß und daher ist die Leuchtkraft besonders ausgeprägt. Mit ihren sonnigen Tupfern erhellt die Sumpfdotterblume feuchte Stellen, wie Sümpfe oder die Ufer von Flüssen und Seen. Man muss also aufpassen, dass man keine nassen Füße bekommt, wenn man die Sumpfdotterblume näher kennenlernen will. Als Heilpflanze wur-de die Sumpfdotterblume im Mittelalter häufig gegen Leberbeschwerden eingesetzt und die Volksheilkunde benutzt sie auch gegen Husten. Da die Blätter der Sumpfdotterblume jedoch das scharfe Anemonin enthalten, wird sie nur recht selten als Heilkraut angewendet.
Die Sumpfdotterblume, auch Sumpf-Dotterblume geschrieben, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dotterblumen innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist auf der Nordhalbkugel in Eurasien und Nordamerika weitverbreitet.

Steckbrief
Hinweis: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Getrocknet verliert sich der Giftstoff.
Haupt-Anwendungen: Husten
Heilwirkung: harntreibend, hautreizend, krampflösend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Grippe, Appetitlosigkeit, Gallenschwäche, Leberschwäche, Rheuma, Nervenschwäche, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Warzen
wissenschaftlicher Name: Caltha palustris
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Kingcup, Marsh Marigold
volkstümliche Namen: Dotterblume, Butterblume, Eierblume, Goldrose, Kuhblume, Schmalzblume, Wiesengold
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Saponine, Cholin, Flavonoide, Anemonin, Protoanemonin, Carotin
Sammelzeit: März bis Mai

Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Sumpfdotterblume nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In wieweit die Sumpfdotterblume tatsächlich giftig ist, ist leider nicht eindeutig klar. Manch einer empfiehlt die jungen, grünen Blätter als Wildsalat und andere raten von der Verwendung der Sumpfdotterblume gänzlich ab. Wie so oft, wird die Wahrheit vermutlich in der Mitte liegen und außerdem hängt der Giftgehalt bestimmt auch vom Standort und vom Sammelzeitpunkt ab, wie bei den meisten Pflanzen. Der Giftstoff, um den es bei der Sumpfdotterblume geht, ist das scharfe Anemonin. Dieses Anemonin verliert sich beim Trocknen. Getrocknete Sumpfdotterblumen sind also ungiftig. Man kann das getrocknete Kraut der Sumpfdotterblume in Teemischungen anwenden. Die Anwendung der Sumpfdotterblume ist jedoch nur in der Volksheilkunde üblich und selbst hier wird die Sumpfdotterblume eher selten verwendet.
Leberwirkung entsprechend der Signaturenlehre
Im Mittelalter wurde der Wirkungsbereich einer Heilpflanze meistens durch die Signaturenlehre festgelegt. So erstaunt es nicht, dass die Sumpfdotterblume aufgrund ihrer gelben Blüten für Erkrankungen von Leber und Galle verwendet wurden. Leber und Galle werden nämlich als gelb betrachtet, weil Lebererkrankungen zu Gelbsucht führen können.
Husten und Erkältungen
Die Anwendung gegen Husten basiert hingegen auf der Tatsache, dass die Sumpfdotterblume Saponine enthält und schleimlösend und krampfstillend wirkt. Dadurch können Husten und Bronchitis gelindert werden.
Homöopathische Anwendung
In der Homöopathie wird die Sumpfdotterblume in den Potenzen D3 bis D6 bei Husten, entzündliche Hauterkrankungen und Menstruationsbeschwerden bei jungen Mädchen verwendet.
Küche
Früher wurden die Knospen der Sumpfdotterblume gerne in Essig eingelegt und als Kapern gegessen. Wegen der möglichen Giftwirkung, die Magenbeschwerden verursachen kann, sollte man auf diese Art der Zubereitung besser verzichten. Ein guter Kapernersatz sind auch die Knospen des Löwenzahns in Essig eingelegt.

Pflanzenbeschreibung
Die Sumpfdotterblume ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst bevorzugt an sehr feuchten Stellen, beispielsweise an Flussufern und in Sümpfen, worauf der Name schon hinweist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30cm hoch, bleibt aber an manchen Stellen auch nur 5cm groß, wenn die Stängel am Boden verlaufen anstatt sich aufzurichten. Aus dem kurzen Wurzelstock treiben im zeitigen Frühjahr saftig grüne Blätter und Stängel aus. Auch an den Stängeln wachsen Blätter. Die Blätter sind rund herzförmig und glänzen leuchtend grün. Am Rand sind die Blätter eingekerbt. Zwischen März und Mai erscheinen die sonnengelben Blüten, die einem schon von Weitem ins Auge fallen. Die Blüten erinnern stark an die Blüten des Hahnenfußes, mit dem sie verwandt sind. Die Sumpfdotterblume hat jedoch deutlich größere Blüten.
Erscheinungsbild und Blatt
Die Sumpfdotterblume ist eine sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die je nach Standort Wuchshöhen zwischen 15 und 60 Zentimetern erreicht. Sie hat ein kräftiges Rhizom, den „Wurzelstock“. Die bogig aufsteigenden bis aufrechten, hohlen und kahlen Stängel sind im oberen Bereich verzweigt. Die grundständigen Laubblätter sind lang gestielt; weiter oben am Stängel sitzende Laubblätter weisen dagegen fast keinen Blattstiel auf. Die dunkelgrünen, oft glänzenden Blattspreiten sind bei einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern herz- bis nierenförmig, ungeteilt und am Rand gekerbt.
Blüte
Die Blüten erscheinen schon ab März am Ende des Erstfrühlings und blühen je nach Standort bis April oder Juni. Gelegentlich kommt es im Zeitraum von Juli bis Oktober zu einer schwächeren Zweitblüte. An jedem Stängel befinden sich meist mehrere Blüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die Blütenhülle besteht in der Regel aus fünf breit ovalen Perigonblättern, die bis zu 2 Zentimeter lang sind. Ein Blütenkelch ist nicht vorhanden. Es sind zahlreiche gelbe Staubblätter vorhanden. Es sind fünf bis fünfzehn eng stehenden, freie Fruchtblätter vorhanden. Die Nektardrüsen befinden sich jeweils am Grunde der Fruchtblätter.
Frucht und Samen
Aus jedem befruchteten Fruchtblatt entwickelt sich eine schlanke Balgfrucht, wobei die reifen Balgfrüchte sternförmig angeordnet sind. Die reifen dunkel-braunen Samen sind etwa 2,5 Millimeter lang und in den Balgfrüchten zweireihig angeordnet.



ALLERMANSSHARNISCH


Der Allermannsharnisch ist ein wilder Zwiebelverwandter, der in Gebirgen wächst, vor allem in den Alpen, aber auch im Kaukasus. Eine Tinktur aus den Blättern der Pflanze kann man als Frühjahrskur zur Blutreinigung anwenden. Früher galt der Allermannsharnisch als magische Pflanze. Die Hülle der Zwiebel sollte vor bösen Geistern schützen, wie ein Kettenhemd, auch Harnisch genannt. Daher kommt auch der Name "Allermannsharnisch".
Der Allermannsharnisch, auch Siegwurz-Lauch, Bergknoblauch, Sigmarslauch, Siegmarsmännlein, Siegwurz, Schlangenwurz genannt, ist eine Pflanzenartaus der Gattung Lauch in der Unterfamilie der Lauchgewächse. Sie ist in den  Hochgebirgen  Eurasiens verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, Heiserkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Leichtere Verbrennungen, Furunkel
wissenschaftlicher Name:
Allium victorialis
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Alpine leek
volkstümliche Namen:
Allmannsharnisch, Bergknoblauch, Siegwurz-Lauch, Sigmarslauch, Siegmarsmännlein, Siegwurz, Schlangenwurz
Inhaltsstoffe:
schwefelhaltig ätherisches Öl

Heilwirkung
Für die innerliche Anwendung werden die Blätter des Allermannsharnisch in Weingeist angesetzt, um als vermeintliches Blutreinigungsmittel verwendet zu werden. Demnach soll die Droge im Frühjahr eingesetzt werden, um eine sogenannte Entschlackung der im Winter angesammelten Gifte zu bewirken. Untersuchungen zur tatsächlichen Wirksamkeit dieses  Hausmittelchens liegen nicht vor.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Allermannsharnisch ist eine  ausdauernde,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Dieser (netzwurzelige Lauch) Geophyt hat eine schief aufsteigende, fast zylindrische  Zwiebel mit netzigfaserig aufgelösten äußeren und fleischigen, knoblauchartig riechenden und schmeckenden inneren Zwiebelschalen. Die Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die einfache, ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von 10 bis 20 Zentimetern sowie einer Breite von 3 bis 6 Zentimetern lanzettlich oder elliptisch.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. In dichten kugeligen, doldigen Blütenständen, ohne Brutzwiebeln, stehen die zahlreichen Blüten, sie werden von den Hochblättern nicht überragt. Die zwittrigen  Blüten sind  radiärsymmetrisch und dreizählig. Die gelblich-grünen bis weißen  Perigonblätter sind etwa 5 Millimeter lang. Die  Kapselfrüchte enthalten meist sechs Samen.



BACHBLÜTEN
Man kann etwas nicht verzeihen, lastet sich etwas an (24 Pine)
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Diese Menschen können sich etwas nicht verzeihen und dieses lastet ihnen sehr schwer an
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen endlich verzeihen und es lastet nichts an


BACHBLÜTEN
Ich bin die meiste Zeit Angespannt (25 Red Chestnut)
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Diese Menschen sind die meiste Zeit angespannt und können hier nicht  ausbrechen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte schaffen sie es ihre Anspannung größtenteils oder sogar alles
 abzulegen


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