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Ammoniacum
Der Ammoniacum ist ein bis zu zwei Meter hoher Doldenblütler, der in Kleinasien und im mittleren Osten heimisch ist. Er wächst in Steppen und Wüsten. Aus dem weißen Milchsaft, der in allen Pflanzenteilen enthalten ist, wird ein harziges Gummi gewonnen. Das Gummiharz ist krampflösend und schleimlösend und kann daher gegen Husten eingesetzt werden. Man kann das Ammoniacum-Harz auch gegen Wasseransammlungen und Blähungen verwenden.
Ammoniacum oder gum ammoniac, ist ein Kaugummi - Harz ausgeschwitzt aus dem Schaft des ausdauernden Kraut Dorema Ammoniacum der umbel Familie. Die Pflanze wird bis zu einer Höhe von 2½ oder 3 Metern (8 oder 9 Fuß) wachsen und ihr ganzer Stamm ist mit einem milchigen Saft durchdrungen, der an einem beliebigen Schnitt austritt. Dieser Saft härtet schnell zu runden Tränen aus und bildet das "Tränenammoniakum" des Handels. "Lump ammoniacum", die andere Form der Substanz, besteht aus Aggregationen von Tränen, die häufig Fragmente der Pflanze selbst sowie andere Fremdkörper enthalten.
 
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, Husten, Blähungen, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Dorema ammoniacum
Pflanzenfamilie: Doldengewächse = Umbelliferae (Apiaceae)
englischer Name: Ammoniacum
volkstümliche Namen: Ammoniakgummi, Armenischer Gummi
Verwendete Pflanzenteile: Gummiharz
Inhaltsstoffe: Harz, Bitterstoff, Gummi, Salizylsäure, Ätherische Öle
 
Beschreibung  
Ammoniak hat einen schwach stinkenden, unangenehmen Geruch , der beim Erhitzen deutlicher wird; äußerlich besitzt es eine rötlich-gelbe Erscheinung, und wenn die Risse oder Klumpen frisch gebrochen sind, zeigen sie einen wachsartigen Glanz. Es wird hauptsächlich im Zentrum gesammelt Persien und kommt zu dem europäischen Markt durch Bombay. Ammoniak ist eng verwandt mit Asafoetida und Galbanum (von dem es sich jedoch in der Bildung von Umbelliferon unterscheidet) sowohl in Bezug auf die Pflanze, die es abgibt, als auch auf seine mutmaßliche therapeutische Wirkung. Innerlich wird es in Verbindung mit Squillen bei Bronchialerkrankungen verwendet. Bei Asthma und chronischen Erkältungen wird es nützlich gefunden, aber es hat keine Vorteile gegenüber einer Anzahl anderer Substanzen von konstanteren und aktiven Eigenschaften (Sir Thomas Richard Fraser). Nur das "Tränenammoniakum" ist offiziell. Afrikanisches Ammoniacum ist das Produkt einer Pflanze, die Ferula tingitana genannt wird und in Nordafrika wächst. Es ist ein dunkel gefärbtes Gummiharz, das einen sehr schwachen Geruch und einen anhaltenden scharfen Geschmack besitzt.  

Berg-Heckenrose
Die Gebirgs-Rose, auch Alpen-Rose, Alpen-Heckenrose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rosen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in den Gebirgen Mittel-, Süd- und Südosteuropas verbreitet. Die Alpen-Rose darf aber nicht mit der Alpenrose verwechselt werden.
Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Sie hat im Frühsommer leuchtend karminrosa Blüten, aus denen sich bis in den Herbst rote flaschenförmige Hagebutten entwickeln. Die wilde Alpen-Heckenrose wird in Gärten immer öfter als Zierpflanze gepflanzt. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Erkältungen, Grippe, harntreibemittel
Heilwirkung: antioxidativ, blutzuckersenkend, harntreibend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche: Akne, Diuretikum, Durchfall, Erkältungen, Gastritis, Grippe, Harntreibemittel, Harnwegsbeschwerden, Hautpflege, Magenschleimhautentzündung, Nervenschwäche, Rheuma, Skorbut, Stärkung, Steinleiden
wissenschaftlicher Name: Rosa pendulina L.
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Alpine Rose, Cinnamon rose
volkstümlicher Name: Alpen-Hagrose, Alpen-Heckenrose, Alpenrose, Berg-Rose, Gebirgs-Rose, Hängende Rose
Verwendete Pflanzenteile: Blütenblätter, Früchte
Inhaltsstoffe: Äpfelsäure, ätherische Öle, Carotinoide, fettes Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Linolensäure, Linolsäure, Pektine, Rubixanthin, Vitamin-C, Zitronensäure
Sammelzeit: Blütenblätter: Mai-Juli, Früchte: September-November
 
Anwendung
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie enthalten Flavonoide, die Vitamine B1 und B2 sowie C (Ascorbinsäure), Gerbsäuren, Gerbstoffe, Pektin, Saccharose, Carotinoide (β-Carotin, wirksam als Provitamin A), Geraniol, Saponine, bis zu 0,02 % ätherisches Öl, Flavonolglykoside, Anthocyane, Vanillin und Chinasäure. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen Nierensteinen sollten höhere Dosen vermieden werden.
Hagebutten-Tee
2 gehäufte Teelöffel getrockneter Hagebutten mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, abgedeckt zum Kochen bringen, dann noch 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft gegen Erkältungen und wirkt leicht harntreibend.
Blüten-Tee
Die getrockneten Blüten werden vor allem Mischtees zur Aromatisierung beigemischt. Hebt die Stimmung und stärkt die Nerven.
Hagebutten-Maske
Hagebutten von den Kernen befreien und mit einem Mixstab pürieren, dieses Mus auf die Haut auftragen und etwa 30-60 Minuten wirken lassen. Hilft gegen Hautunreinheiten und glättet die Haut.
Rosenblüten-Joghurt
Man braucht etwa die doppelte Volumenmenge an Blütenblätter wie Joghurt. Zunächst die Blütenblätter pürieren und anschließend sofort unter den Joghurt geben. Mit etwas Ahornsirup oder Honig süßen. Hebt die Stimmung, hilft gegen Stress, stärkt den Magen und das Herz.

Geschichtliches
Die vitaminreichen Hagebutten dienen seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und werden auch heute noch zu Marmelade und Mus verarbeitet. Mittlerweile wird die Pflanze auch als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Gebirgs-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener Strauch mit locker verzweigten Ästen und erreicht Wuchshöhen von 0,5 bis 2 Metern. Die Zweige sind meist stachellos, nur im unteren Teil und an jungen Zweigen finden sich gerade, borstenartige Stacheln. Rosa pendulina ist winterhart bis −33 °C (USDA-Zone 4). Die 10 bis 12 Zentimeter langen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besteht aus sieben bis elf dünnen, 2 bis 6 Zentimeter langen Blättchen. Zur Blattspitze hin nimmt die Größe der einzelnen Blättchen deutlich zu. Der Blattrand ist zweifach drüsig gesägt. Die Blattoberseite ist matt bläulich grün, die -unterseite heller und spärlich behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen fast immer einzeln. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrischund fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die einfachen Kelchblätter sind nach dem Blühen (Anthese) auffällig aufgerichtet und fallen nicht vor der Fruchtreife ab. Die fünf rosafarbenen bis leuchtend dunkel-purpurroten Kronblätter sind in der Mitte heller. Die hängende Frucht (Hagebutte) ist bei einer Länge von bis zu 2,5 Zentimeter eiförmig bis länglich-flaschenförmig, selten kugelförmig und sie reift rot-orangefarben ab. Die Fruchtreife tritt ab August ein. Die Hagebutten werden von Kolkraben, Krähen, Seidenschwänzen, Tannenhähern, Birkhühnern und Füchsen gefressen. Die Alpen-Heckenrose ist in den Gebirgen von Mittel- und Südost-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt Hochstaudenfluren und Ränder von Mischwäldern. Der dauerhafte Strauch wird zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch. Die Zweige können wenige bis keine Stacheln haben, die Stacheln sind gerade.
Die Blätter sind etwa 9-13 cm lang und bestehen aus 9-11 Blättchen. Die Blättchen sind 2-6 cm lang. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Hagebutten. Die Hagebutten sind flaschenförmig, orange bis rot und bis 2,5 cm lang, sie tragen am Ende noch die Kelchblätter.
 
Anbautipps
Alpen-Heckenrose ist nicht besonders anspruchsvoll, sie mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie eignet sich sehr gut als Hecke und zur Befestigung von Hängen. Die Pflanze gibt es preiswert (oft unter 3 Euro) in Baumschulen und Gärtnereien. Eigene Vermehrung ist über Stecklinge von Wildpflanzen möglich.
 
Sammeltipps
Die Blüten an luftiger Stelle im Schatten auf Papier ausgelegt trocknen oder direkt frisch verarbeiten. Die Ha-gebutten im ganzen trocknen oder aufschneiden und die Samen entfernen. Man kann die Trocknung der Hagebutten im Backofen o.ä. beschleunigen, sollte aber nicht über 40°C warm werden. Möchte man die Vitamine erhalten, so ist es besser die Früchte zu Marmelade oder Mus zu verarbeiten.

Bachblüten
Ausgeprägtes Gefühl für seelische Hygiene (Crab Apple)
- Diese Menschen haben ein ausgeprägtes Gefühl für seelische Hygiene
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das ausgeprägte Gefühl der seelischen Hygiene ablegen
Bachblüten
Ich habe Zweifel an anderen (Gentian)
- Diese Menschen zweifeln sehr stark an andere
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Zweifel ausräumen
Bluthochdruck – Hypertonie
In 80-90% liegt eine so genannte essentielle Hypertonie vor. Das bedeutet, dass bei den meisten Hypertonikern eine genetisch bedingte Veranlagung zu Bluthochdruck besteht.
Daneben wirken aber Lebensstilfaktoren (und hierbei in Besonderen die Ernährung) letztlich oder verstärkend. Vielfältige wissenschaftliche Untersuchungen konnten den Einfluss der folgenden Risikofaktoren sichern:
-     Übergewicht
-     Zu viel Kochsalz
-     Alkohol
-     Nikotin
-    Streß mangelnde Bewegung
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