Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 07.10.19-13.10.19


GOLDDISTEL

Die Golddistel ist die kleine Schwester der  Silberdistel. Die Golddistel ist auf Kalkmagerwiesen in den Bergen schon von weitem an ihren golden leuchtenden Blüten zu erkennen. Die goldenen Blüten schließen sich bei feuchtem Wetter, daher auch der Name kleine Wetterdistel. Auch wenn die goldene Farbe der Hüllblätter einen höheren Wert gegenüber der Silberdistel verspricht, so besitzt die Golddistel deutlich weniger Heilkraft als die silberne Schwester.
Die Golddistel, auch Gemeine Eberwurz oder Kleine Eberwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Eberwurzen in der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abführmittel
Heilwirkung:
abführend, brecherregend, harntreibend, schweißtreibend, wurmtreibend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Brechmitteln, Diuretikum, Wurmmittel
wissenschaftlicher Name:
Carlina vulgaris L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Carline Thistle
volkstümlicher Name:
Gemeine Eberwurz, Gemeine Wetterdistel, Golddistel, Kleine Eberwurz, Kleine Wetterdistel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Carlinaoxid, Carlinen, Enzyme, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Inulin
Sammelzeit:
Spätherbst

Anwendung
Tee
1 Teelöffel getrockneter Wurzeln mit 250 ml Wasser ansetzen, zum Sieden bringen, einige Minuten kochen lassen, abkühlen lassen, abseihen. Leicht warm mit oder ohne Honig schluckweise trinken. Hilft gegen Würmer, ist abführend, schweiß- und harntreibend. Erwachsene maximal 2 Tassen täglich.
Umschläge
Ein starker Tee (2 Teelöffel) oder in Essig gekocht als Umschläge hilft bei Hauterkrankungen.

Geschichtliches
Die frischen jungen Blätter wurde seit der Steinzeit zu einem Gemüse gekocht, die Blütenböden wie Artischockenböden zubereitet oder roh verzehrt, allerdings ist die Nahrungsausbeute gering. Die Wurzeln wurden als gekochtes Wintergemüse gegessen.

Pflanzenbeschreibung
Die Golddistel ist auf der Nordhalbkugel heimisch. Sie wächst bevorzugt auf sonnigen Magerwiesen und Halbtrockenrasen. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 bis 50 Zentimeter hoch. Die schmalen wechselständigen Blätter sind behaart und dornig. Im ersten Jahr und nur in diesem wächst eine Blattro-sette. Der Stängel ist mehrköpfig. Die distelartigen Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die 2-3 cm großen Blüten haben goldene Hüllblätter und Röhrenblüten. Wird das Wetter feuchter und damit schlecht, so schließt sich die Blüte (Wetterdistel). Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen mit federartigem Pappus.
Vegetative Merkmale
Die Golddistel ist eine ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimetern. Die Laubblätter sind fiederlappig bis fiederschnittig und stachelig gezähnt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Hochsommer. Ein Stängel kann mehrere (ein bis drei) körbchenförmige Blütenstände ausbilden. Im Gegensatz zur  Silberdistel sind ihre Blütenstände wesentlich kleiner (etwa 1,5 bis 2,5 cm). Die häutigen Hüllblättchen sind bei ihr goldgelb glänzend (daher auch der Trivialname Golddistel). In jedem Blütenkorb befinden sich viele Röhrenblüten. Bereits zur Blütezeit sind die trockenhäutigen Hüllblätter abgestorben und verbleiben dauerhaft an der Pflanze. Die Golddistel ist eine der wenigen Pflanzen, die aufgrund ihres steifen, skleromorphen (austrocknungstoleranten) Stängels bis weit in das Frühjahr hinein aufrecht stehen bleiben. Die inneren Hüllblätter reagieren auf Luftfeuchtigkeit. Bei feuchtem Wetter krümmen sie sich nach oben und schützen die Röhrenblüten vor Regen. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein breiten sie sich wieder aus.

Anbautipps
Anspruchslos, wenn der Standort passt. Samen direkt an den gewünschten Standort aussäen oder im Topf vorziehen. Ideal für den Steingarten auf kalkigem Boden in voller Sonne.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, von Seitenwurzeln befreien, in Stücke schneiden und zügig aber schonend trocknen (Sonne oder Backofen).



MAIAPFEL TT

Der Podophyllum ist eine ausdauernde Staude, die in Laubwäldern Nordamerikas heimisch ist. Die auch "Maiapfel" genannte Pflanze hat handförmig gelappte Blätter, die an langen Stielen wachsen. Dazwischen wächst ein Stiel mit weißen Blüten. Das Harz, das aus den Wurzeln gewonnen wird, wirkt stark abführend, selbst in kleinen Dosen. Auch Würmer wurden früher damit ausgetrieben. Aufgrund der drastischen Wirkung wird der Maiapfel kaum noch angewendet.
Das Schildförmige Fußblatt, auch Maiapfel, Entenfuß, Amerikanischer Maiapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Podophyllum in der Familie der Berberitzengewächse. Es ist im östlichen Nordamerika beheimatet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel verwendet, Galle fördernd, Warzen
wissenschaftlicher Name: Podophyllum peltatum
Pflanzenfamilie: Berberitzengewächse = Berberidaceae
englischer Name: Mayapple, American Mandrake
volkstümliche Namen: Maiapfel, Fussblatt
Verwendete Pflanzenteile: Harz
Inhaltsstoffe: Berberin, Gallussäure, Harz, Kaempferol, Podophyllotoxin, Quercetin

Anwendung
Achtung! Giftig.
Podophyllum nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In der Medizin
Der Wirkstoff Podophyllum weist eine sichere, aber langsame, abführende Wirkung auf. Im Unterschied zu anderen Abführmittelnsind die Wirkungen anhaltend und hinterlassen bei richtiger Dosierung den Darm in einem gebesserten Zustand. Aber schon in einer Dosierung von etwa 1,5 Gramm bis 3 Gramm (etwa 30 bis 60 Gran) ist die frisch getrocknete Wurzel ein drastisches Abführ- und Brechmittel. Kleine und wiederholte Dosen können einen vermehrten Speichelfluss auslösen. Erwähnenswert sind auch die Beziehung zum Leber-Gallen-System und die gallentreibende Kraft dieser Substanz. Seine wichtigste Bedeutung hat das Podophyllotoxin als Rohstoff in der Chemotherapie von Krebs, zu seinen Glycosiden gehört das hochwirksame Etoposid.
In der Kulturgeschichte
Von den nordamerikanischen Indianern wurde die Maiapfelwurzel als Abführ-, Brech- und als Wurmmittel häufig verwendet. Neben der Wurzel des Schierlings war die Maiapfelwurzel bei der indigenen Bevölkerung ein Mittel, um den Freitod herbeizuführen. Eine gefährliche Wirkverstärkung kann durch Alkoholkonsum erreicht werden.

Pflanzenbeschreibung
Das Schildförmige Fußblatt wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Es bildet ein reich verzweigtes, kriechendes, dunkelbraunes, genarbtes Rhizom als Überdauerungsorgan. Sie können Wuchshöhen von bis zu 2 Meter erreichen; es erhebt sich ein etwa 30 cm langer – steriler (er ist nur einblättrig) und fertiler (mehr-blättrig) – Stängel in die Höhe. Der blütenlose Stängel trägt in der Regel nur ein zentrales, schildförmiges Laubblatt mit sieben bis neun Lappen. Der (fertile) blütentragende Stängel ist am Ende mit zwei gegenständigen Laubblättern versehen. Die großen, gestielten, blaugrünen, glänzenden, schildförmigen Laubblätter weisen sechs oder sieben Lappen auf. Der Blattrand ist grob-gezähnt. In der Blattgabel steht einzeln die große, weiße, nickende Blüte, die einen Durchmesser von etwa 5 cm aufweist. Das Schildförmige Fußblatt blüht im zeitigen Frühjahr (Mai). Im August und September ist eine pflaumengroße, zitronengelbe, genießbare Beere mit süßsäuerlichem Geschmack und leicht abführenden Wirkungen gereift, die sogenannte „Wilde Limone“. Alle vegetativen Pflanzenteile – Stängel, Blätter und Rhizom – sind giftig.


BACHBLÜTEN
Ich bin ein unschlüssiger Menschen (19 Larch)
- Diese Menschen sind sehr unschlüssig und wissen oft auch nicht wieso
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie sich ihr unschlüssige Art ablegen

BACHBLÜTEN
Man lässt sich leicht zu etwas überreden, was man eigentlich gar nicht wollte (4 Centaury)
- Diese Menschen lassen sich allzu leicht zu etwas überreden, was sie eigentlich nicht wollte
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie wieder standhafter zu sein und lassen sich kaum mehr überreden


ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – geeignete Lebensmittel
Getreideprodukte: ungesüßte Müsli, Vollkorn-Haferflocken, Vollkorngrieß, Getreidevollkornprodukte
Reis/Teigwaren: Vollkornnudeln „al dente", gekochter Hartweizengrieß, Nudeln, Naturreis, parboiled Reis
Süßungsmittel/Süßwaren: deutlich eingeschränkt: Vollkornzucker, Honig, Marmelade, Dicksaft
Fertigprodukte und -gerichte: wenn durch die Analyse des Nährwertes und durch Überprüfung der Zutaten die Eignung gewährleistet ist
Gewürze: Küchenkräuter und Gewürze jeglicher Art, Knoblauch, Zwiebeln, Salz, Essig, Zitrone


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