Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 08.10.18-14.10.18


BAUMWOLLPFLANZE  

Die in den Tropen und Subtropen heimische Baumwolle wird in erster Linie zur Produktion der Bekleidungsfasern Baumwolle genutzt. Die Baumwolle ist jedoch auch eine Heilpflanze. Man kann die Rinde der Wurzel niedrig dosiert gegen Frauenbeschwerden verwenden.
Die Baumwollpflanzen oder Baumwolle ist eine  Pflanzengattung innerhalb der  Familie der  Malvengewächse. Es gibt etwa (20 bis) 51 Arten in den Tropen und Subtropen. Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Ungewöhnlich ist, dass mindestens vier Völker möglicherweise unabhängig voneinander diese Pflanzengattung domestizierten. Zweimal geschah dies in der  Neuen Welt mit den Arten Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense und in der  Alten Welt je einmal in Asien und Afrika. Aus den Samenhaaren wird die  Baumwollfaser, eine  Naturfaser, gewonnen.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Wechseljahresbeschwerden, unregelmäßige Periode
wissenschaftlicher Name:
Gossypium
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Cotton
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde der Wurzel
Inhaltsstoffe:
Harz, Gossypol

Anwendung
Der Hauptanwendungsbereich für Baumwolle ist eindeutig die Textilindustrie. Mit einem Mengenanteil von etwa 33 Prozent an der weltweiten Produktion von Textilfasern (einschließlich anderer Naturfasern und Chemiefasern) und einem Mengenanteil von etwa 75 Prozent an den Naturfasern ist Baumwolle die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Naturfaser für Heim- und Bekleidungstextilien. Außer in der Textilindustrie finden Baumwollfasern aber auch in vielen anderen Bereichen Verwendung, beispielsweise als Verbandsmaterial in der Medizin sowie bei Kosmetik und Hygiene als Watte oder Wattestäbchen. Fischernetze, Seile und Taue bestehen häufig ganz oder teilweise aus Baumwollfasern, ebenso  Zelte,  Planen und  Persennings. Früher wurden auch Feuerwehrschläuche aus Baumwolle gefertigt. Baumwolle findet bei der Herstellung von einigen Papiersorten, von Zellulose, Kaffeefiltern, Bucheinbänden und Banknoten Verwendung. Baumwolle wird auch als Verstärkungsfaser für naturfaserverstärkte Kunststoffe eingesetzt. Haupteinsatzgebiet hierfür sind  duroplastische Verbundwerkstoffe vor allem für Lkw-Fahrerkabinen. Durch ihre hohe Dehnfähigkeit ermöglicht die Beimischung von Baumwollfasern zu anderenNaturfasern eine deutliche Verbesserung der  Schlagzähigkeit dieser Werkstoffe. In Form von Nitrocellulose dient Baumwolle zur Herstellung von  Munition und Sprengstoff. Baumwollsamenöl fällt als ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion an und kann im  raffinierten Zustand als Speiseöl oder Brennstoff genutzt werden. Es ist ein Grundstoff in der kosmetischen Industrie. Der nach dem Auspressen des Öls verbleibende Ölkuchen dient häufig als  eiweißreiches Viehfutter, wird jedoch aufgrund seines hohen  Gossypol nur an ausgewachsene Wiederkäuer verfüttert. Die Samen können zu zirka 20 Prozent Öl und 50 Prozent Baumwollsamenkuchen gepresst werden. Schalen bilden den Rest. Baumwollsamen galten in den  USA früher auch als  Hausmittel, um einen Schwangerschaftsabbruch herbeizuführen.

Beschreibung

Gossypium-Arten sind dimorph: Während der Haupttrieb eine durchgehende, vegetative Achse bildet, kommt es an den Seitentrieben zur Blütenbildung. Die Seitentriebe sind außerdem  sympodial, denn nach jeder Blüte stellt die alte Achse ihr Wachstum ein. Die neue Zweigachse wird von einer neben der Blüte auskeimenden Knospe übernommen.
Vegetative Merkmale
Gossypium-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanzen, manchmal als Sträucher. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind mit dunklen Öldrüsen punktiert. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind meist handförmig drei- bis neunlappig, selten ohne Lappen. Es sind Nebenblätter vorhanden.  
Generative Merkmale
Die im oberen Bereich der Pflanzen gebildeten Blüten stehen einzeln. Die Blütenstiele besitzen meist Drüsen direkt unter dem Nebenkelch. Die meist drei, selten bis sieben Nebenkelchblätter sind laubblattähnlich, drü-sig, frei oder an ihrer Basis verwachsen, ganzrandig oder gezähnt bis tief geschlitzt. Die zwittrigen Blütensind  radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth). Die fünf  Kelchblätter sind becherförmig mehr oder weniger hoch verwachsen. Die fünf freien, relativ großen Kronblätter sind oben gerundet. Die Kronblätter besitzen eine weiße oder gelbe Grundfarbe und sind im Zentrum der Blüte manchmal pur-purfarben. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen  Staubblätter zu einer den  Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Drei bis fünf  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, drei- bis fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit je zwei Samenanlagenin jeder Kammer. Der kurze, sta-förmige Griffel endet in einer keulenförmigen, drei- bis fünfrilligen Narbe. Die kugelige oder ellipsoide Kap-selfrucht öffnet sich bei Reife mit drei bis fünf Klappen. Die kugeligen Samen besitzen intensiv weiße, lange wollige  Trichome (Samenhaare) gemischt oder ohne kurze Trichome.
Inhaltsstoffe
Die giftigen Samen enthalten bis zu 1,5 Prozent  Gossypol.



CAJEPUT
Melaleuca leucadendra, auch Silberbaum-Myrtenheide, Kajeputbaum, Cajeputbaum genannt, ist eine  Pflan-zenart aus der Gattung Melaleuca. Sie ist im nördlichen  Australien, in  Neuguinea und im östlichen  Indone-sien heimisch, wird aber selten auch außerhalb dieses Gebietes kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältungen, Husten, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Melaleuca leucadendra
Pflanzenfamilie:
Myrtengewächse = Myrtaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Ätherisches Öl

Anwendung
Man gewinnt aus einer Reihe breitblättriger Melaleuca-Arten, darunter auch dieser, das Cajeputöl (auch Kajeputöl). Hauptquelle für das Öl ist allerdings eine andere Art, Melaleuca cajuputi subsp. cajuputi Powell, die früher oft nicht von M.leucadendra unterschieden worden ist. Nach dem Gehalt und der chemischen Zusammensetzung des Öls werden drei, Chemotypen genannte,  Ökotypen der Art unterschieden.  

Pflanzenbeschreibung
Melaleuca leucadendra ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von maximal 43 Meter erreicht. Beonders auffallend ist die auch für andere Melaleuca-Arten charakteristische korkige, weißliche Borke (kann auch bräunlichweiß, grau, gelbgrau oder blass braunrosa sein). Sie besteht aus zahlreichen papierdünnen Schichten, von denen sich die äußeren unregelmäßig ablösen. Die Zweige sind jung seidig behaart und später verkahlend. Die wechselständig angeordneten, halbhängenden Laubblätter erreichen 7,5 bis 27 Zentimeter Länge bei einer Breite von 6,5 bis 40 Millimeter, innerhalb der Gattung gehört die Art damit zu den breitblättrigen Arten. Die wechselständigen Blätter sind lang gestielt und beim Austrieb seidig behaart, aber bald verkahlend, ihre Blattspreite ist schmal eiförmig bis schmal elliptisch, oft etwas sichelförmig. Ihre Spitze (Apex) ist spitz, manchmal mit kleiner, abgesetzter Spitze. Die Blätter tragen zahlreiche Öldrüsen, beim Zerreiben riechen sie daher stark aromatisch. Die Blüten stehen meist in Dreiergruppen dicht beieinander an 6 bis 15 cm langen  Blütenständen, die am Ende der Zweige (subterminal) oder basaler, in den beblätterten Abschnitten, stehen, sie erreichen einen Durchmesser von bis zu 35 Millimeter. Die ungestielten, zwittrigen Blüten weisen eine doppelte Blütenhülle (Perianth) auf. Die Kelchblätter sind zu einer kahlen Kelchröhre verwachsen, deren Rand schmal trockenhäutig sein kann, mit 0,8 bis 2 mm langen Kelchzipfeln, die Drüsen und einen bewimperten Rand aufweisen. Die bald abfallenden, ephemeren Kronblätter sind weiß bis cremefarben. Fünf bis zwölf  Staubblätter stehen in einem Bündel, sie sind ebenfalls weiß bis grünlichweiß gefärbt. Es werden ungestielte, verholzte, becherförmige bis zylindrische Kapselfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 4 bis 5 mm aufweisen. Sie enthalten winzige Samen.



BACHBLÜTEN
Du hast das Gefühl kurz vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen haben das Gefühl vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das Gefühl umkehren

BACHBLÜTEN
Weil man in seinen Gedanken immer schon zwei Schritten weiter ist, reagiert man in gegenwärtigen Situationen oft unaufmerksam, ungeduldig oder uninteressant (7 Chestnut But)
- Diese Menschen sind mit deren Gedanken bereits immer zwei Schritte voraus und reagieren in der momentanen Situation oftmals unaufmerksam, ungeduldig oder sogar uninteressiert
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Schritte etwas mehr zurückhalten


ERNÄHRUNG
Bluthochdruck - Hypertonie
In 80-90% liegt eine so genannte essentielle Hypertonie vor. Das bedeutet, dass bei den meisten Hypertonikern eine genetisch bedingte Veranlagung zu Bluthochdruck besteht.
Daneben wirken aber Lebensstilfaktoren (und hierbei im im Besonderen die Ernährung) letztlich oder verstärkend. Vielfältige wissenschaftliche Untersuchungen konnten den Einfluss der folgenden Risikofaktoren sichern:
- Übergewicht
- zu viel Kochsalz
- Alkohol
- Nikotin
- Stress
- mangelnde Bewegung


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