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Rote Rübe
Die Rote Bete, auch Rote Beete oder Rote Rübe, in der Schweiz Rande, in einigen Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner (Rauna, Rana, Rahne, Rohne, Rone, Ronen, Randig, Rohna) genannt, ist eine Kulturform der Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Alle Kulturrüben werden heute in der Unterart Beta vulgaris subsp. vulgaris zusammengefasst, die Rote Bete zählt zur Conditiva-Gruppe.
Steckbrief
Heilwirkung: Fieber, Grippe, Heiserkeit, Leukämie (behandlungsbegleitend), Lungenschwäche, Malaria, Strahlungsschäden, Tumore (mit Einschränkung), Wunden, blutbildend, blutverbessernd, harnsäurelösend, harntreibend, leberstärkend, niedriger Blutdruck
wissenschaftlicher Name: Beta vulgaris var. cruenta rubra
Verwendete Pflanzenteile: Knollen
Sammelzeit: September und Oktober
Verwendung als Heilpflanze
Die auffällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine. In der Vergangenheit wurde die Rote Bete auch als Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man als Natur-farbstoff für Lebensmittel (E162), es ist allerdings nicht sehr hitzebeständig. Auf-grund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäuregehalts ist die Rote Bete ein gesundes Gemüse, das gegart als Beilage gereicht oder roh für Salate verwendet wird. Ferner ist die Rote Bete ein Bestandteil von Labskaus (Norddeutschland, Nordeuropa) und Borschtsch (Osteuropa). Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen (Calciumoxalat-Steine) neigen, z.B. Morbus-Crohn-Patienten, sollten Rote Bete und verwandte Gemüsesorten nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist. Außerdem kann die Rote Bete, die nennenswerte Mengen von Nitraten einlagert, bei falscher Lagerung Nitrite bilden. Die in Frischpresssaft von Roter Bete enthaltenen Nitrate werden für einen blutdrucksenkenden Effekt ins-besondere bei Männern verantwortlich gemacht. Beim Verzehr größerer Mengen können sich Urin und Darmausscheidungen durch das Betanin kurzzeitig rötlich färben, was aber völlig harmlos ist.
Beschreibung
Die Rote Bete ist eine zweijährige krautige Pflanze. Im ersten Jahr werden die Rübe und eine Blattrosette ausgebildet. Die fleischige Rübe entsteht großteils durch eine Verdickung des Hypokotyls, also des Ab-schnitts der Sprossachse unterhalb der Keimblätter. Dementsprechend ragt im Feld der Großteil der Rübe über die Bodenoberfläche empor. Die Rübe kann verschiedene, meist runde bis birnenförmige Formen haben und ein Gewicht von bis zu 600 g erreichen. Sie hat eine dünne Schale und darunter ein knackiges, saftiges Fleisch mit aromatischem Geschmack. Neben der bekannten Roten Bete mit ihrem purpurroten Fruchtfleisch gibt es auch farblose (Weiße Bete) bis hellgelbe (Gelbe Bete oder Goldrübe) Sorten. Die Laubblätter sitzen in einer Rosette unmittelbar an der Knolle. Ihre länglich-eiförmige, etwa 15 bis 30 cm lange Spreite ist lang gestielt und am Rand etwas gekräuselt.
Im zweiten Jahr bildet sich ein bis zu 1,5 m hoher Stängel mit einem Blütenstand. Die fünfzähligen, zwittrigen Blüten stehen einzeln, zu zweien oder in Quirlen beisammen und sind von grüner oder grün-rötlicher Farbe.

Schwalbenwurz tt
Die Schwalbenwurz ist eine Pflanzenart der Gattung Schwalbenwurzen und gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Sie ist der einzige heimische Vertreter der Seidenpflanzengewächse, einer artenreichen Unterfamilie, die vor allem in den Tropen verbreitet ist.
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Heutzutage aufgrund der Giftigkeit nicht mehr verwendet, Geschwüre, Verstopfung, Wassersucht, harntreibend, schlecht heilende Wunden, schweißtreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Vincetoxicum hirundinaria
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Anwendung
Achtung! Giftig. Schwalbenwurz nur in   Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Pharmakologie
Früher wurde die Pflanze in der Heilkunde verwendet. Als Wirkstoffe sind besonders in den unterirdischen Organen Oxasteroidglykoside mit Saponin ähnlichen Eigenschaften (Vincetoxin) neben geringen Mengen an Isochinolinalkaloiden wie Tylophorin enthalten. Heute wird die Schwalbenwurz in der Schulmedizin nicht mehr genutzt. Die frühere Anwendung der unterirdischen Teile als harn- und schweißtreibendes Mittel ist veraltet. Allein der Name ist von dem ursprünglichen Gebrauch als Antidot gegen Schlangengift erhalten ge-blieben. In der Homöopathie kommt sie noch zum Einsatz z. B. Engystol bei Erkältung.
Giftigkeit
Alle Pflanzenteile, besonders die unterirdischen, enthalten ein Glykosid-Gemisch das als Vincetoxin bezeich-net wird. Die Wirkung ist ähnlich wie bei Eisenhut, bei hoher Dosis soll Tod durch Atemlähmung eintreten, die Gefährlichkeit ist aber umstritten. Das bevorzugte Aglykon ist Hirundigenin. Schafe und Rinder meiden die Pflanze. Von Pferden wird sie erst nach Frost gefressen.
Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 100 Zentimetern. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind länglich und an der Basis herzförmig. Sie sind glattrandig und von oberseits dunkel bläulich-grüner Farbe, unterseits auffällig heller. Die Blüten stehen in kleinen Trauben in den Blattachseln. Die Krone wird etwa fünf bis sieben Millimeter breit, ist gelblichweiß und radförmig. Die Blütezeit dauert von Mai bis August.
Bachblüte
Ich werde ungeduldig, wenn es nicht schnell genug geht (Impatiens)
- Diese Menschen werden ungeduldig, wenn es ihnen nicht schnell genug geht
- Mit der dementsprechenden Bachblüten werden sie wieder geduldiger, auch wenn es einmal langsamer geht
Bachblüte
Ich bin empfindlich gegenüber äußeren Lärm (Larch)      
- Diese Menschen sind sehr empfindlich gegenüber äußeren Lärm
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird diese Empfindlichkeit gegenüber äußeren Lärm nach
Täglich Getreideprodukte und Kartoffeln – vollwertige Produkte bevorzugen (Regel 2)
Getreide in Form von Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken und ähnlichem (bevozugt aus Vollkorn) sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett und Cholesterin, liefern aber neben Stärke auch Eiweiß und vor allem reichlich Vitamine, Mengen- und Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Faserstoffe. Faserstoffe findet man vor allem in den Randschichten des Getreidekorns, sie sind demzufolge in Vollkornprodukten in weit größeren Mengen enthalten als in Produkten aus Auszugsmehlen.
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