Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 09.09.19-15.09.19


ENGELSÜSS

Der Gewöhnliche Tüpfelfarn ist eine auch als „Engelsüß" bekannte Art der Gattung Tüpfelfarne.

Steckbrief
Heilwirkung:
Gallentreibend,  Gicht, Heiserkeit, Husten, Melancholie, Verstopfung, wundreinigend, Asthma,
Bronchitis, Fieber, Rheuma, blutreinigend, galletreibend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Polypodium vulgare
Verwendete Pflanzenteile:
Strunk
Sammelzeit: September und Oktober

Anwendung
Die mit langen Spreuschuppen besetzten und manchmal dickknolligen Rhizome dieser Art haben durch hohe Anteile an  Glycyrrhizin und verschiedenen  Zuckern einen süßen Geschmack, worauf auch der alte deutsche Name Engelsüß hindeutet. Vor allem Osladin (von tschech. osladič Tüpfelfarn, zu osladit süßen), ein Steroidsaponin, trägt zum süßlichen Geschmack bei. Medizinisch verwendet wurden die auch  Schleimstoffe enthaltenden Rhizome früher unter anderem gegen Husten und  Heiserkeit. Ferner wurde die Pflanze in der Volksmedizin gegen  Gicht und Leberkrankheiten verwendet. Ein enthaltener Bitterstoff ist für Darmwürmer giftig.

Pflanzenbeschreibung
Die wintergrüne und ausdauernde Art verbreitet sich als Rhizom- Geophyt oder kriechender Chamaephyt und bildet häufig dichte Bestände. Die Blätter sind zweizeilig wechselständig gefiedert, ganzrandig und bleiben ganzjährig grün. Zur Sporenreife von Juli bis Oktober sind an den Unterseiten der ledrigen, zumeist dunkel-grünen, bis zu 50 cm langen Blätter die namensgebenden, kreisrunden „tüpfelartigen" Sori besonders auffällig. Die Sporenreife ist von Juli bis Oktober.




FENCHEL

Schon seit Jahrtausenden ist die Anwendung des Fenchels in der Heilkunde in vielen Teilen der Welt verbreitet. Selbst in der altchinesischen Heilkunde wurde der Fenchel bereits sehr geschätzt. Der Fenchel bietet uns gleich drei seiner Teile zum Benutzen an. Seine samenähnlichen Früchte und die Wurzel werden in der Heilkunde vor allem bei Husten und Blähungen eingesetzt. Die fleischige Knolle kann man als Gemüse essen. Beide haben diesen typischen Fenchelgeruch bzw. Geschmack, durch den der Fenchel bei einigen beliebt und bei anderen sehr unbeliebt ist.
Der Fenchel ist die einzige  Pflanzenart der Gattung Foeniculum innerhalb der Familie der Doldenblütler. Es ist eine heute weltweit verbreitete Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Eine alte deutsche Bezeichnung für mehrere würzige Doldenblütler ist  Köppernickel. Fenchel wurde zur  Arzneipflanze des Jahres 2009 gekürt.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, entspannend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Bindehautentzündungen,  Blähungen,  Dreimonats-Koliken (bei Säuglingen),  Gallenkolik, Verdauungsschwäche, Bronchitis,  trockener Husten,  Asthma, Keuchhusten, Halsinfektionen, Erkältung, Lidrandentzündungen,  Geschwüre, Milchbildung, Magenschmerzen,   Kopfschmerzen, Migräne, Epilepsie (unterstützend), Schlaflosigkeit, Insektenstiche, Herzschwäche, Menstruationsfördernd, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Foeniculum vulgare
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
 Fennels
volkstümliche Namen:
Brotsamen, Enis, Femis, Fenikl, Fenis, Fenkel, Finchel, Frauenfenchel
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Wurzel
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl mit Anethol und Fenchon, Bergapten, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Citral, Citronella, Cumarine, Eugenol, Flavonoide, Fumarsäure, Kaffeesäure, Limonen, Linalool, Linolsäure, Myristicin, Psoralen, Salicylate, Thymol, Tocopherol, Trigonellin, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin C
Sammelzeit:
Frühherbst

Anwendung
Die Samen und auch die Wurzel vom Fenchel wird besonders gern in Tees gegen Blähungen und Husten eingesetzt. Durch seinen aromatischen Wohlgeschmack wirkt er nicht nur gegen die Beschwerden, sondern bereichert den Tee auch geschmacklich.
Blähungs-Teemischung
Zutaten: 40r  Anisfrüchte (Samen), 4 g Fenchelfrüchte (Samen), 20g  Kamillenblüten
Anleitung: Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen. Filter den Tee anschließend ab. Trink den Tee in kleinen Schlucken.
Milchbildend
Wie der  Anis fördert der Fenchel die Milchbildung bei stillenden Müttern.
Einreibung gegen Blähungen
Gegen Blähungen, vor allem bei Säuglingen, kann man das ätherische Fenchelöl mit fettem Öl verdünnen und im Uhrzeigersinn auf dem Bauch einmassieren. Ergänzend kann man den Kleinen handwarmen Fencheltee zu trinken geben.
Hustenwirksam
Gegen Husten bei Kindern eignet sich mit ätherischem Fenchelöl verdünnter Honig.
Frauen
Der Fenchel wirkt leicht menstruationsfördernd und lindernd bei Perioden-Krämpfen. Auch in den Wechseljahren kann er Linderung bringen.
Küche
Weiterverarbeitet und genossen werden einerseits die Knollen (v. a. in Salaten, Gemüsegerichten und als Beilage zu gedünsteten Fischgerichten), andererseits die „Fenchelsamen" (Früchte des Fenchels), die mit dem Anis vergleichbar sind. Letztere werden manchmal als Gewürz in Schwarzbrot mitgebacken oder zu einem Tee aufgegossen, der beruhigend bei  Magen- und Darmbeschwerden, wie beispielsweise Völlegefühl, wirkt. Fencheltee gehört neben Pfefferminz- und Kamillentee zu den meistgeschätzten Kräutertees.  Oft wird er als Mischung in Kombination mit Anis und Kümmel angeboten. Neben Verdauungsbeschwerden können die in den Früchten enthaltenen ätherischen Öle durch ihre antibakterielle Eigenschaft auch Atemwegsbeschwerden lindern.
Fenchel gehört traditionsgemäß zu Fisch. Gegrillter Seebarsch und Rote Seebarbe werden auf getrocknetem Fenchel flambiert. Er wird Saucen und Hackfleisch beigemischt. Fein gehackte Fenchelblätter nimmt man in geringer Menge zum Würzen von Suppen, Salaten, Mayonnaisen und für die „Sauce  vinaigrette". Die  Genfer  Longeole wird traditionell mit Fenchelsamen aromatisiert.
Auch in der indischen Küche sind Fenchelsamen sehr beliebt und verbreitet. Sie sind Bestandteil von Gewürzmischungen (Panch Phoron) und werden häufig nach dem Essen – sowohl mit als auch ohne Zuckerummantelung – als  Munderfrischer gegessen.
Auch die Pollen des Fenchels können als Gewürz verwendet werden, sie sind sehr aromatisch und schmecken süß. Aufgrund der aufwändigen Produktion ist das Gewürz vergleichsweise teuer, zudem werden die Pollen nur in geringen Mengen geerntet. Fenchelpollen werden auch als „Gewürz der Engel" bezeichnet.
Fenchel findet darüber hinaus auch in einigen Spirituosen Verwendung. Häufig dient er dabei zur geschmacklichen Abrundung eines Getränkes, das als einen der Hauptbestandteile  Anis (oder  Sternanis) enthält, z. B.  Absinth oder  Pastis.
Heilkunde
Schon Hippokrates empfahl Fenchel. Bei  Theophrast und Dioskurides hieß er „marathron", bei Columella und Plinius „foeniculum". Nach Dioskurides helfen Kraut und Früchte der Milchsekretion, die Blütenstängel abgekocht Blase und Nieren, mit Wein auch bei Schlangenbiss. Kräuterbücher im Mittelalter erwähnen ihn oft.  Hildegard von Bingen kennt Fenchel zur Schleimlösung, Hieronymus Bock bei Augenleiden, Vergiftungen und zur Milchanregung. Nach von Haller wirkt er magen- und darmstärkend, erwärmend, windzerteilend, diuretisch, galaktagog und augenstärkend und soll bei Bauchweh, Kolik, Magenkrämpfen, Husten und anderen Brustaffektionen helfen. Die Volksmedizin kennt ihn v. a. bei Blähungen kleiner Kinder und Bronchialkatarrh. In China nimmt man Fenchelsamen als „Huai-hsiang" gegen Dyspepsie, Cholerine, Nierenleiden und Schlangenbiss.
Fenchel findet in der Medizin als Hustenmittel, als  Karminativum sowie als Beruhigungsmittel Verwendung.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt der Fenchel aus Südeuropa, kommt bei uns aber in vielen Gärten vor. Manchmal wächst er auch verwildert. Der Fenchel ist eine zweijährige Pflanze. Aus dem Wurzelstock wächst ein bis zu zwei Meter hoher glatter Stängel, der bläulich und gestreift ist. Die bläulichen Blätter sind sehr dünn, wie Fäden, und gefiedert. Ab Juli blüht die gelbliche Doldenblüte. Aus den Blüten wachsen Samen, die ab September reif sind. Außer den Fenchelsorten, die vorwiegend für die Samenproduktion angebaut werden, gibt es auch noch Sorten, bei denen sich in Erdnähe eine Knolle verdickt, die man als Gemüse essen kann.
Vegetative Merkmale
Beim Fenchel handelt es sich um eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 200cm erreicht und würzig (anisähnlich) riecht. Der stielrunde Stängel ist kahl und bläulich bereift. Die Pflanze bildet mit ihren Speicherblättern knollenähnliche Zwiebeln. Die zwei- bis dreifach gefiederten  Laubblätter sind haarförmig geschlitzt. Die Blattstiele besitzen 2 bis 2,5 cm lange, kapuzenförmig geformte  Blattscheiden. Die Blattstiele der unteren Blätter sind 5 bis 15 cm lang.
Generative Merkmale
Die  doppeldoldigen  Blütenstände weisen einen Durchmesser von 5 bis 9 cm auf und enthalten an 2 bis 25 cm langen Stängeln sechs bis 29 (selten bis zu 40) Döldchen. Die Döldchen enthalten 14 bis 39 kleine Blüten. Hüllen und Hüllchen sind keine vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Der Kelch besteht aus hinfälligen Kelchzähnen. Die verkehrt-eiförmigen Kronblätter sind gelb. Es gibt nur einen Kreis mit fünf freien,  fertilen Staubblättern. Der Griffel ist sehr kurz. Die kleinen Früchte sind mehr oder weniger zylindrisch und nicht geflügelt mit fünf charakteristischen, breiten, stumpfen Rippen.



BACHBLÜTEN
Man reagiert zu Zeiten kleinlich, pedantisch unnachgiebig (3 Beech)
- Diese Menschen reagieren zu Zeiten oft sehr pedantisch und auch nachgiebig  
- Mit der dementsprechender Bachblüte reagieren sie wieder gelassen   

BACHBLÜTEN
Passiv, willensschwach, fremdbestimmt (4 Centaury)
- Diese Menschen sind sehr passiv, sehr willensschwach und sind auch noch fremdbestimmend
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sie aktiv, werden willensstark und lassen sich nicht von anderen etwas vorbestimmen  


ERNÄHRUNG
Achten sie auf ihr Gewicht und bleiben sie in Bewegung! (Regel 10)
Optimal vollwertige Ernährung und Bewegung!
Das kommt der Fitness, dem Wohlbefinden und der Figur zugute. Regelmäßige Bewegung wirkt sich günstig auf den Stoffwechsel aus, erhöht den Verbrauch, baut Stress ab und hilft das Gewicht zu halten!


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