Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 05.08.19-11.08.19


HIBISKUS

In vielen Gärten leuchten im Spätsommer die großen Blüten des Hibiskus. Die Meisten kennen ihn hauptsächlich als Zierpflanze oder vielleicht noch als Farbgeber in Früchtetees, denn die Hibiskusblüten färben Tees leuchtend rot ein. Die Volksheilkunde, vor allem in Afrika, verwendet Hibiskus jedoch auch gegen allerlei Beschwerden unter anderem gegen nässende Ekzeme.
Hibiskus – auf Deutsch Eibisch – ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse mit etwa 200 bis 675 Arten. Sie ist hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreitet und stammt ursprünglich aus Asien.

Steckbrief
Heilwirkung:
durstlöschend, abführend, antibakteriell, krampflösend, harntreibend, galletreibend, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Hibiscus sabdariffa
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Red Sorrel
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Fruchtsäuren, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleim, Pektin
Sammelzeit:
Juli bis September

Anwendung
Sorten einiger Arten werden als  Zierpflanzen für Parks, Gärten und Zimmer verwendet. Hibiscus sabdariffa wird, wie auch andere  Malven, häufig Hagebuttentee und anderen Früchtetees zugesetzt. Ein beliebtes Getränk ist Hibiskusblütentee nicht nur in  Ägypten und im Sudan als  Karkadeh (كركديه), sondern auch in Mexiko (Agua de Jamaica). Der tiefrote Tee wird heiß oder kalt getrunken. In der vegetarischen Küche Südasiens (z.B. in Sri Lanka) findet die Hibiskusblüte auch Verwendung in Currygerichten. Auch pharmazeutisch werden die Hibiskusblüten eingesetzt. Verwendet werden die zur Fruchtzeit geernteten, getrockneten Kelche und Außenkelche von Hibiscus sabdariffa. Die darin enthaltenen Säuren wie z. B.  Zitronensäure, Apfelsäure, Weinsäure und Hibiskussäure ergeben den säuerlichen Geschmack. Die enthaltenen  Anthocyane wie z. B.  Delphinidin und  Cyanidin färben den Teeaufguss dunkelrot. In erster Linie werden sie daher als Korrigens für Geschmack und Aussehen eingesetzt. Indikationen wie Erkältungen, Kreislaufbeschwerden, Ekzeme, mildes Laxans sowie Appetitanregung sind nicht belegt, aber in der Volksmedizin weit verbreitet. Hibiskus verfügt über eine hohe Konzentration an  Vitamin C und in Fernost sagt man ihm eine blutdrucksenkende Wirkung nach. Auch in der afrikanischen Volksmedizin wird Hibiskus als Tee eingesetzt.
Hibiskusblüten kann man als Tee trinken, um den Durst zu löschen, Krämpfe zu lösen oder Harn und Galle zu treiben. Äußerlich kann man den Tee gegen Ekzeme anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Hibiscusarten wachsen als ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, Halbsträucher, Sträucher und  Bäume. Die gestielten, einfachen Laubblätter sind bei manchen Arten gelappt. Es sind Nebenblätter vorhanden. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, selten in  Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist meist ein Außenkelch vorhanden, der fünf oder mehr Lappen aufweisen kann. Fünf Kelchblätter sind meist glockenförmig verwachsen. Die fünf  Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die  Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten  Columna. Die fünf Kronblätter überdecken sich in der Knospenlage gedreht; sie sind mit ihrer Basis ebenfalls mit der Columna verwachsen. Fünf  Fruchtblätter sind zu einem  Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben. Es werden fünffächerige  Kapselfrüchte gebildet.
Der Hibiskus ist eigentlich in den Tropen heimisch und dort wird er auch angebaut, für all die Früchtetees, denen er die rote Farbe gibt. Es gibt über 150 verschiedene Hibiskusarten. In europäischen Gärten wächst er in Strauchform und trägt Blüten in unterschiedlichen Farben zwischen weiß und rot. Mit seinen großen Blüten ist er eine Zierde jedes Gartens.




KERBEL

Kerbel ist ein Küchenkraut, das gerne in Gärten angebaut wird. Er gehört zur Familie der Doldenblütler. Seine feinfiedrigen Blätter schmecken wie eine Mischung aus Petersilie und Anis. Außer seinem feinem Aroma hat der Kerbel auch eine gewisse Heilwirkung. Er kann Erkältungen lindern und man kann ihn gegen Kopfschmerzen und Gedächtnisstörungen verwenden. Am besten verwendet man ihn frisch in Salaten oder Kräuterquarks, denn getrocknet verliert er an Aroma und Wirkung.
Kerbel ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Doldenblütler. Die 9 bis 15 Arten sind in  Eurasien und Afrika weitverbreitet. Die Kulturform des Echten Kerbels wird als  Gewürz verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Erkältung, Fieber, Gichtknoten, Ödeme,  Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit, Abszesse, Ekzeme, Unreine Haut
wissenschaftlicher Name:
Anthriscus cerefolium
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Chervil
volkstümliche Namen:
Garten-Kerbel
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Apiin, ätherisches Öl, Zink
Sammelzeit:
August und September

Anwendung
Am häufigsten wird die Kulturform des Echten Kerbels oder Garten-Kerbels genutzt. Seine rohen, frischen Blätter werden vielseitig als Gewürz verwendet. Auch vom  Wiesen-Kerbel werden die Blätter roh oder gegart gegessen. Auch die Pfahlwurzeln von Anthriscus sylvestris, vielleicht auch von Anthriscus cerefolium, können gegart gegessen werden. Die medizinischen Wirkungen von Anthriscus cerefolium wurden untersucht.  Aus den grünen Pflanzenteilen von Anthriscus sylvestris kann man einen grünen Farbstoff erhalten, aber er ist nicht sehr haltbar.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Kerbel-Arten wachsen als  zweijährige oder  ausdauernde  krautige Pflanzen. Die  Pfahlwurzeln sind dünn oder verdickt. Die aufrechten  Stängel sind hohl und verzweigt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl oder borstig behaart. Die meist wechselständig am Stängel angeordneten  Laubblätter sind oft ungestielt. Die Basis der Blattspreite ist mehr oder weniger deutlich als Blattscheide ausgebildet. Die im Umriss längliche bis eiförmige Blattspreite ist zwei- bis dreifach gefiedert oder fiederteilig. Die Blattsegmente sind linealisch-länglich bis eiförmig. Die Endabschnitte sind gezähnt oder fiederteilig.   
Blütenstände und Blüten
Die end- oder seitenständig auf einem Blütenstandsschaft stehenden locker zusammengesetzten  doppeldoldigen  Blütenständen enthalten viele relativ kleine  Blüten. Hüllblätter fehlen. Es sind nur wenige ausgebreitete Doldenstrahlen vorhanden. Die wenigen Hüllchenblätter sind zurückgebogen und ihr glatter Rand ist bewimpert. Die Blütenstiele sind ausgebreitet. Die fünfzähligen Blüten sind meist  radiärsymmetrisch, bei einigen Arten sind die Randblüten mehr oder weniger  zygomorph und vergrößert. Die Blüten sind meist zwittrig und fruchtbar, bei einigen Arten sind die inneren Blüten steril. Kelchzähne sind kaum erkennbar oder fehlen. Die fünf weißen oder gelblich-grünen Kronblätter sind länglich oder keilförmig mit einem schmalen, nach innen gebogenen oberen Ende. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die zwei Griffel sind kurz.
Früchte
Die längliche bis eiförmige  Spaltfrucht, auch Doppelachäne genannt, zerfällt bei Reife in zwei Teilfrüchte. Die glatten oder borstig behaarten Teilfrüchte sind mehr oder weniger zylindrisch, seitlich abgeflacht, tief gerillt und enden in einem Schnabel. Ölkanäle sind kaum oder nicht erkennbar.


BACHBLÜTEN
Kritik reagiere ich überempfindlich (4 Centaury)
- Diese Menschen reagieren sehr überempfindlich auf Kritik
- Mit der dementsprechender Bachblüte reagieren sie kaum noch auf Kritik


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich vernachlässigt (8 Chicory)
- Diese Menschen fühlen immerwährend vernachlässigt und wissen oft nicht warum
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das Gefühl des vernachlässigt sein, allmählich ablegen  


ERNÄHRUNG
Sauermilch
Wird die Milch sauer, so ist ein neues, wertvolles Nahrungsmittel entschieden. Folgende Sauermilchprodukte werden, sie bereits im Lebensmittelmarkt gesehen bzw. sogar schon gekauft haben.
- Trinksauermilch
- Sauermilch
- Trinkmolke
- Crème fraîche
- Buttermilch
- Sauermilch mit Fruchtzusätze (Fruchtzubereitung und Fruchtanteil)
- Kefir
- Joghurt


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