Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 08.07.19-14.07.19


GOLDGARBE

Die Goldgarbe sieht auf den ersten Blick aus wie eine gelb blühende Schafgarbe und auf den zweiten Blick ähnelt sie dem Rainfarn. Auch ihr Duft ähnelt dem des Rainfarns, die Goldgarbe duftet jedoch sanfter und freundlicher. Wild kommt die Goldgarbe in Deutschland nicht vor, aber man trifft sie aufgrund ihrer Schönheit häufig in Gärten, aus denen sie manchmal auch entkommt. Als Heilpflanze wird die Goldgarbe hierzulande kaum eingesetzt, aufgrund ihrer Wirkstoffe kann man sie jedoch ähnlich einsetzen wie die Schafgarbe, wenn auch etwas vorsichtiger, weil sie ähnlich wie der Rainfarn auch heftig wirkende Substanzen beinhaltet.
Die Goldgarbe, auch als Farnblättrige Schafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe, Gold-Schafgarbe oder auch Gelbe Schafgarbe bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schafgarben in der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Wundheilung
Heilwirkung:
entzündungshemmend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Verdauungsschwäche,  Wechseljahresbeschwerden , Menstruationsbeschwerden, Wunden, Hautentzündungen, Aufgesprungene Hände, Ekzeme, Krampfadern
wissenschaftlicher Name:
Achillea filipendulina, Achillea eupatorium, Achillea ficifolia, Tanacetum angulatum, Tanacetum angulare
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Fernleaf Yarrow
volkstümlicher Name:
Farnblättrige Schafgarbe, Gelbe Schafgarbe, Goldschafgarbe, Hohe Schafgarbe, Hohe Garbe
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Goldgarbe kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Anwendung der Goldgarbe als Heilpflanze ist in Mitteleuropa jedoch nicht üblich. Die Anwendungshinweise stehen hier deshalb nur der Vollständigkeit halber. Wenn man die Goldgarbe im Garten kultiviert, kann man sie in geringen Mengen als Ersatz für Schafgarbe einsetzen.
Tee
Für einen Goldgarbe tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Goldgarbe mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Sicherheitshalber sollte man die Goldgarbe nicht in größeren Mengen und auch nicht über längere Zeiträume regelmäßig anwenden.
Innerlich
Goldgarbe kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Frauenbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Goldgarbe gegen Verdauungsschwäche.
Äußerlich
Äußerlich kann man Goldgarbe-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautentzündungen lindern. Goldgarbe hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Durchblutungsstörungen und Venenschwäche.


Pflanzenbeschreibung

Achillea filipendulina ist eine ausdauernde  krautige Pflanze. In Gärten anzutreffende Zuchtformen wie 'Parkers' und 'Coronation Gold' erreichen Wuchshöhen zwischen 70 - 150cm, die Wildform etwa 70 - 120cm. Die fiederschnittigen  Laubblätter sind 10 bis 20 cm lang und 3 bis 7 cm breit mit 0 bis 5 cm langen, an der Basis verbreiterten Stielen. Der scheindoldige Blütenstand besteht aus vielen körbchenförmigenTeilblütenständen in denen es jeweils 15 bis 30 2 bis 2,5 mm lange Röhren- und zwei bis vier Zungenblüten gibt. Die Goldgarbe hat, ebenso wie einige andere Arten der Gattung Achillea, gelbe Blüten (wobei es auch ein paar rosa bis rote Zuchtformen gibt). Sie blüht von Juni bis September. Mit anderen Schafgarbenarten z. B. der  Goldquirlgar-be ist sie leicht zu verwechseln.
Die Goldgarbe ist im Kaukasus heimisch. In Mitteleuropa wird sie gerne in Gärten als Zierpflanze angepflanzt, weil sie mit ihren gelben Blüten sehr dekorativ aussieht. Die Goldgarbe wächst bevorzugt an sonnigen Stellen und verträgt sowohl lehmige als auch sandige Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 120 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst feinfiedrige Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Die Blätter sind stark gefiedert, jedoch etwas weniger fein als bei der heimischen Schafgarbe. Ab Juni wächst der Blütenstängel in die Höhe. An ihm wachsen ähnliche Blätter wie in der Blattrosette. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie stehen in Scheindolden, sind jedoch Korbblütler, ganz wie bei ihren Verwandten der Schafgarbe und dem Rainfarn. Aus den Goldgarbeblüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen.

Anbautipps
Die Goldgarbe mag gerne sonnige Standorte. Der Boden kann sandig oder lehmig sein. Insgesamt ist die Goldgarbe ziemlich anspruchslos, weshalb sie mit wenig Pflege auskommt. Am einfachsten ist es, die Goldgarbe als fertige Pflanzen bei einer Gärtnerei zu kaufen und im Garten einzupflanzen. Wenn sie sich an einem Standort wohlfühlt, kommt sie in den nächsten Jahren wieder. Wenn man Samen der Goldgarbe erhält, kann man sie auch im Frühjahr ansäen, am besten in kleinen Töpfchen. Sobald die jungen Pflanzen etwas herangewachsen sind, kann man sie ins Freiland setzen. Ausgewachsene Pflanzen kann man auch durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren.

Sammeltipps
In der Blütezeit schneidet man das ganze blühende Kraut etwa zwei Handbreit über dem Boden ab. Dann bindet man kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt sie mit den Blüten nach unten an einen trockenen, schattigen Ort. Sobald die Pflanzen trocken sind, hängt man sie ab, zerkleinert sie (am besten mit einer Schere) und bewahrt sie kühl, trocken und lichtgeschützt auf.




HAUSWURZ

Der Hauswurz ist ein Dickblattgewächs, das häufig in Steingärten zu finden ist. Auch zur Dachbegrünung wird es gerne verwendet. Wild kommt es vor allem in Gebirgen vor, beispielsweise in den Alpen. Der Saft der dickenfleischigen Blätter wird in der Pflanzenheilkunde verwendet. Er wird als Mittel eingesetzt, um Hautprobleme und neuralgische Erscheinungen zu lindern.
Hauswurz ist eine  Gattung in der  Familie der  Dickblattgewächse. Der  botanische Name der Gattung leitet sich von den  lateinischen Worten semper für ‚immer‘ und vivus für ‚lebend‘ ab und bedeutet so viel wie „Immerlebend". Der deutsche  Trivialname Hauswurz hat seinen Ursprung im althochdeutschen Begriff Wurz, der damals für ‚Wurzel‘ oder ‚Pflanze‘ verwendet wurde. Von den bisher etwa 200 beschriebenen Arten werden je nach Autor zwischen 40 und 63 Arten anerkannt. Zudem gibt es mehr als 7000 Sorten in gärtnerischer Verwendung.

Steckbrief
Heilwirkung:
Gicht (äußerlich), Gebärmutterneuralgie, Quetschungen, Brandwunden, Entzündungen, Geschwüre, Gürtelrose, Hämorrhoiden, Insektenstiche, Wunden, rissige Haut
wissenschaftlicher Name:
Sempervivum tectorum
Pflanzenfamilie:
Dickblattgewächse = Crassulaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Sammelzeit:
Juli und August

Verwendung

Arten und Sorten der Hauswurzen werden häufig auf Mauerkronen und zur Dachbegrünung eingesetzt, meistens Sempervivum tectorum und dessen Sorten und Hybriden. Es gibt viele Hauswurzliebhaber und -sammler. Dabei liegt das Hauptinteresse nicht nur auf der Ausbildung der Blüten, sondern auch in der Vielfalt der Rosettenformen und -färbungen. Hier kann man verschiedene Ausformungen der Blätter beobachten, wie rund oder spitz. Mittlerweile gibt es Rosetten in den mannigfaltigsten Farbschattierungen wie rot, gelb und orange, natürlich auch grün, aber auch fast schwarz. Jede dieser Farben verändert sich im Laufe der Jahreszeiten, am intensivsten im Frühling und Herbst, die Ausfärbung ist aber auch abhängig von trockenem und nährstoffarmen Standort. Viele Sorten tragen aber auch eine mehr oder weniger ausgeprägte Behaarung, die meist von der Spinnweb-Hauswurz herrührt. Erste Züchtungen lassen sich etwa auf das Jahr 1920 datieren. Inzwischen wurden mehr als 7000 Sorten gezüchtet. 1927 brachte die Staudengärtnerei Georg Arends die Züchtungen Beta und Alpha auf den Markt. Zwei Jahre später folgte Gamma. Jedes Jahr kommen neue Sorten hinzu, viele sehen sich sehr ähnlich. Für Hauswurz-Sorten gilt - einmal ohne Sorten Namen - immer ohne Namen. In Deutschland haben sich Liebhaber der Gattung in der Fachgruppe „Sempervivum/Jovibarba" innerhalb der „ Gesellschaft der Staudenfreunde" (GdS) zusammengefunden.

Merkmale
Habitus
Hauswurzen wachsen als  Horste (Rosetten-Polster)  mehrjähriger,  immergrüner,  sukkulenter Pflanzen. Die Pflanzen sind  hapaxanth (bzw. monokarp), das heißt nach der Blüte sterben die Rosetten ab, die geblüht haben. Die Größe der ballförmig geschlossenen, halbkugeligen oder sternförmig ausgebreiteten Rosetten liegt zwischen 0,5 cm und 22 cm, hauptsächlich aber bei 3–6 cm. Bei der Blütenbildung strecken sich die Internodien der  Sprossachse zu einem Langtrieb. Die  Blütenständewerden zwischen 3 cm und 60 cm hoch, ragen meist aber sieben bis zwanzig Zentimeter in die Höhe.
Blätter
Wie viele Dickblattgewächse sind Hauswurz-Arten als  Sukkulenten in der Lage, in ihren Blättern Wasser zu Speichern. Die in der Regel sehr „fleischigen" Blätter sind seitlich zum Teil flaumig behaart oder besitzen Randwimpern. Die Behaarung kann Drüsenhaare enthalten. Die Blattspitzen verfügen teilweise über Haarbüschel. Die Form der Blätter der verschiedenen Arten ist vielfältig. Sie können beispielsweise lanzettlich, elliptisch, länglich lanzettlich, verkehrt lanzettlich, eiförmig, verkehrt eiförmig, spitz, keilförmig oder länglich spatelig sein. Die Spitze kann ebenso verschieden gestaltet sein. Meist ist sie spitz zulaufend oder kurz-kleinspitzig. Die  Pigmentierung der Blätter ist je nach Jahreszeit, Standort und Sorte variabel. Es gibt stark mit Anthozyanen angereicherte Blätter, diese sind dann rotbraun oder auch selten in Violetttönen gefärbt. Es können diverse Farbabstufungen auftreten wie grau-olivgrün, graugrün, aber auch sehr blasse Tönungen. In letzterem Fall sind die Blätter gelblich bis gelblichgrün. Die Färbung ist hauptsächlich von der Sonneneinstrahlung abhängig, zum Teil aber auch  genetisch bedingt.
Blüten und Blütenstände
Der meist dichte  Blütenstand besteht aus  Zymen mit drei, selten zwei bis vier,  Wickeln, die manchmal gegabelt sind. Die sitzenden oder fast sitzenden, zwittrigen  Einzelblüten sind  obdiplostemon. Ihre breit sitzenden, etwas aufrechten, lanzettlichen  Kelchblätter sind an der Basis etwas miteinander verwachsen. Die rosafarbenen, purpurfarbenen oder gelb bis fast weißen, zur Blütezeit ausgebreiteten oder aufrechten  Kronblätter sind an ihrer Basis nicht miteinander verwachsen und auf der Innenseite meist kahl. Die nur selten kahlen  Staubfäden sind rot, purpurfarben, bläulich oder gelblich bis weiß, die  Staubblätter rot oder gelb und der abgesetzte  Griffel ist meist gebogen. Die  Nektarschüppchen sind mehr oder weniger quadratisch und etwa 0,5 Millimeter groß.  Die Rosetten blühen spärlich, die Blütezeit liegt zwischen Ende Mai und Ende August. Ihre Blüten weisen zuerst ein männliches Stadium auf (Proterandrie). Danach biegen sich die Staubblätter zur Seite und weg von den  Fruchtblättern im Zentrum der Blüte. Auf diese Weise wird eine  Selbstbestäubung erschwert. Die Pollenkörner der Gattung sind prolat, das heißt, sie sind wie Rotationsellipsoidegeformt. Die äußere Schicht der Wand des Pollenkorns, die Exine des Sporoderms, besitzt drei längsgestreckte Keimfalten, in deren Mitte sich je eine rundliche Keimpore befindet. Die Pollenkörner sind 14 bis 25 Mikrometer lang und 12 bis 21 Mikrometer breit. Die der Sektion Jovibarbasind 13 Prozent größer als die der Sektion Sempervivum, enthalten keinen Pollenkitt und unterscheiden sich außerdem im Aufbau der Pollenkornwand.  
Früchte und Samen
Die vielsamigen, nur selten kahlen  Früchte stehen aufrecht bis fast aufrecht und öffnen sich entlang einer Bauchnaht. Die darin enthaltenen braunen  Samen sind ellipsoid, eiförmig oder birnenförmig und gerippt.  Die  Ausbreitung der Samen erfolgt durch den Wind (Anemochorie).



BACHBLÜTEN
Man läßt sich fehlleiten gegen die eigene Überzeugung und zum eigenen Nachteil (5 Cerato)
- Diese Menschen lassen sich fehlleiten, gegen die eigenen Überzeugung und zum eigenen Nachteil
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Fehlleitung abschalten und es ist nicht mehr gegen dem eigenen Interesse


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unverstanden (8 Chicory)
- Diese Menschen fühlen sich sehr häufig unverstanden  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Gefühl besiegen  


ERNÄHRUNG
Funktionen der wichtigsten Mengen- und Spurenelemente
Kalzium
Kalzium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff des menschlichen Körpers. Es ist  ein bedeutender Baustein der Knochen und Zähne, die 99% des Gesamten Körperbestandes an Kalzium enthalten. Neben seiner Stützfunktion im Skelett spielt Kalzium eine wichtige Rolle der Blutgerinnung und der Weiterleitung von Reizen im Nervensystem sowie bei der Auslösung der Muskelkontraktion.
Phosphat
Phosphat dient als weiteres Bauelement für Knochen und Zähne
Eisen
Eisen ist ein Bestandteil des Blutfarbstoff Hämoglobin und ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut.


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