Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 05.06.17-11.06.17


LÄRCHE

Die Lärche ist eine Besonderheit im Reich der Nadelbäume, denn sie verliert jedes Jahr ihre Nadeln, als wäre sie ein Laubbaum. Dass sie auch eine vielfältige Heilpflanze ist, ist nur wenigen bekannt. Dabei ist es sehr nützlich zu wissen, dass sie bei vielerlei Hautleiden hilft, aber auch bei Problemen des Verdauungssystems und Harnapparates. Die Lärche wird auch als Bachblüte Larch eingesetzt.
Die Lärchen bilden eine  Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse. Sie wachsen häufig in den nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern. Die  Europäische Lärche war der  Baum des Jahres 2012 in Deutschland und der Baum des Jahres 2002 in Österreich.

Steckbrief
Heilwirkung:
erweichend, erwärmend, harntreibend, Blasenleiden, Blasen-steine, Blutungen, Würmer, Nervenschmerzen, Wunden, eiternde Geschwüre, nässende Flechten, Grind, Bandwürmer, Durchfall, Gallensteine, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Larix europaea, Pinus larix, Larix decidua
Pflanzenfamilie:
Kieferngewächse = Pinaceae
englischer Name:
Larch
volkstümlicher Name:
Lärchtann, Lerbam, Lörbaum, Lorchbaum, Lertanne, Lörtanne, Schönholz
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Harz, junge Sprosse, Nadeln
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Harzsäuren, Pimarinsäure, Pimarsäure, Pimarolsäure, Bitterstoff, Bernsteinsäure
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Das ätherische Öl (venetianischer Terpentin) kann man mit Honig vermischen und bei Blasenleiden, Blutungen und Darmkatarrh einsetzen. Äußerlich kann man das ätherische Öl für Einreibungen bei Nervenschmerzen verwenden. Als Umschlag (Tuch in heißes tauchen und ätherisches Öl drauftropfen) hilft das ätherische Lärchenöl gegen allerlei Hauterkrankungen. Da die Wirkstoffe der Lärche jedoch sehr kräftig sind, sollte man den Umschlag nach einer halben Stunde entfernen und erst frühestens einen Tag später nochmal anwenden. Auch mit der Dosierung muss man bei der Lärche sehr vorsichtig sein.
Bachblüte
Als Bachblüte Larch steht die Lärche für die Bescheidenheit und das Selbst-vertrauen.

Pflanzenbeschreibung
Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse. Die andere Gattung ist die der Goldlärchen, welche nicht zu den Lärchen gehört. An einem Kurztrieb befinden sich 10 bis 60 Nadelblätter oder die Nadelblätter befinden sich einzeln an einjährigen Langtrieben. Die Borke ist an jungen Bäumen silber-grau bis grau-braun; sie wird später rötlich braun bis braun. Die  Europäische Lärche erreicht Wuchshöhen von etwa 40 Meter, amerikanische Lärchen werden sogar noch etwas größer. Larix-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig ( monözisch), sie besitzen also männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Die einzeln stehenden männlichen Zapfen sind eiförmig bis zylindrisch, gelblich und meist kleiner als 1 cm. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün, rot oder purpurfarben. Sie benötigen von der  Befruchtung bis zur Reife vier bis sieben Monate, bleiben aber auch nach dem Ausstreuen der Samen noch mehrere Jahre am Baum. Die eiförmigen bis kugeligen  Zapfen stehen aufrecht endständig an  Kurztrieben oder an einem kurzen, gebogenen, beblätterten Stiel am Zweig. Bei Reife sind sie hell bis dunkel braun. Die Samenschuppen sind meist etwas breiter als lang. Die Deckschuppen sind glatt und dünn. Die kleinen  Samen sind weißlich und 4 bis 6 mm groß mit 6 bis 9 mm großen Flügeln. Die Sämlinge besitzen vier bis acht Keimblätter (Kotyledonen).
In ihrer Jugend wächst der Lärchenbaum sehr schnell, sodass er zunächst hoch aber schmal wird. Erst später entwickelt die Lärche ihr Breitenwachstum.
Im Frühling wachsen die neuen Nadeln büschelweise. Die Nadeln sind gut zwei Zentimeter lang und flach. Etwa zwanzig von ihnen bilden ein Büschel. Im April und Mai blühen die roten, duftenden Blüten. Im Herbst entwickeln sie sich zu kleinen Zäpfchen.




TABAK ttt

Der Tabak ist vor allem als Material für Rauchwaren bekannt. Die Pflanze ist tödlich giftig, wenn sie innerlich eingenommen wird. In homöopathischer Verdünnung kann sie jedoch ihre Heilkräfte entfalten. Ab D4 hilft der Tabak bei Herzenge und Migräne. Auch Missempfindungen wie Ameisenlaufen können gelindert werden. Man kann sie auch gegen Seekrankheit und Schluckauf verwenden.
Tabak (veraltet Tobak) ist ein pflanzliches Produkt, das aus den Laubblättern von Pflanzen der Gattung Tabak hergestellt wird. Von den etwa 75 Arten der Gattung haben jedoch nur zwei Bedeutung für die Tabakproduktion: der Virginische Tabak und der Bauern-Tabak. Die Nicotiana-Arten sind überwiegend in Südamerika heimisch, einige auch in Australien und Nordamerika. Zu den wichtigsten Bestandteilen des Tabaks zählen Nicotin, ein farbloses, flüssiges Alkaloid, sowie Ammonium, Cellulose und Protein, in geringen Mengen auch Naturharz, Pflanzenwachs, Stärke, Zucker, Gerbsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Oxalsäure und die anorganischen Inhaltsstoffe Nitrat, Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium, Eisen und Chlor. Noch sind nicht alle Stoffe bekannt, aber man schätzt, dass beispielsweise in einer Zigarette und deren Rauch 6.000–12.000 chemische Substanzen enthalten sind. Wenngleich  Tabakrauchen als gesundheitsschädlich eingestuft wird und die Tabakwerbung stark beschränkt ist, so ist die Tabakindustrie regional doch ein bedeutsamer Arbeitgeber und die Tabaksteuer eine wichtige Einnahme zahlreicher Staaten.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4! Angina pectoris, Epilepsie, Migräne, Neuralgien, Paraesthesien, Schluckauf, Schmerzen, Seekrankheit
wissenschaftlicher Name: Nicotiana tabacum
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Tobacco
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Nikotin
Sammelzeit: Sommer

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Tabak nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.



BACHBLÜTEN
Starke innere Verbundenheit mit anderen geliebten Personen (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen haben eine sehr starke Verbundenheit mit geliebten Personen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen die innere Verbundenheit zu anderen
 geliebten Personen lockern


BACHBLÜTEN
Kinder, die nicht still sitzen können (18 Impatiens)
- Diese Kinder können kaum bis gar nicht still sitzen, überhaupt nicht über eine längere Zeit
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Kinder lernen still zu sitzen und auch für längere Zeit

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