Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 07.05.18-13.05.18


ACKERSCHACHTELHALM       

Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm baumgroß und bevölkerte riesige Wälder zusammen mit Riesenfarnen und Moosen. Wie diese so hat auch der Schachtelhalm keine Blüten sondern vermehrt sich durch Sporen. Im Frühjahr ist der Schachtelhalm eine blaßgebliche stängelartige Pflanze, die nach kurzer Zeit verschwindet. Später wachsen dann grüne Sommertriebe, die früher gerne zum Putzen von Metall verwendet wurden, woher auch der Name Zinnkraut kommt. Der Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet.
Der Acker-Schachtelhalm, auch Zinnkraut, Acker-Zinnkraut, Katzenwedel, Pferdeschwanz, Schaftheu, Pfannebutzer oder Scheuerkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Klasse der  Schachtelhalme.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Rheuma
Heilwirkung:
blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Blasenschwäche, Nierenschwäche, Durchblutungsstörungen, Schwache Menstruation, Blutungen, Frostbeulen, Krampfadern, Rheumatische Schmerzen, Ödeme, Wassersucht, Wunden Hautentzündungen, Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Equisetum arvense
Pflanzenfamilie:
Schachtelhalmgewächse = Equisetaceae
englischer Name:
Horsetails
Verwendete Pflanzenteile:
Sommertriebe
Inhaltsstoffe:
Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium, weitere Spurenelemente
Sammelzeit:
Mai - Juli

Anwendung
Der Acker-Schachtelhalm war als Heilpflanze einige Zeit fast vergessen, Sebastian Kneipp machte ihn wieder bekannt.
Innerlich
Innerlich wird das Schachtelhalmkraut vorwiegend als Tee eingesetzt. Der Tee muss als Abkochung zubereitet werden und mindestens 20 Minuten kochen, damit sich die Kieselsäure aus den Pflanzen löst. Den Tee kann man verwenden, wenn man seinem Harnapparat oder seinem Bindegewebe etwas Gutes tun will. Zur Blutstillung eignet sich am besten der frische Presssaft.
Äußerlich
Äußerlich ist der Schachtelhalm als Voll-, Teilbad, Wickel oder Auflage geeignet. Dazu wird je nach Bedarf eine größere Menge Tee gekocht. Als Bad wird der Tee mit Wasser verdünnt. Für ein Vollbad muss man ca. 150g Schachtelhalm rechnen. Wickel und Auflagen, z.B. bei Ekzemen, Geschwüren usw. werden in den Tee getaucht und auf die betroffenen Stellen aufgelegt.

Pflanzenbeschreibung
Der Acker-Schachtelhalm ist ein Rhizom- Geophyt. Seine reich verzweigten, behaarten Rhizome treiben bis 1,60 m tief in den Boden hinein. Die sporangientragenden (fertilen) Triebe sind von den sterilen Laubtrieben verschieden. Die grünen sterilen Triebe erreichen eine Wuchshöhe von 10 bis 50 cm und einen Durchmesser von (1 bis) 3 bis 5 mm. Sie sind mit Ausnahme der Spitze reichlich und regelmäßig  quirlig verzweigt mit einfachen, aufsteigenden bis aufrecht abstehenden Ästen. Der Stängel hat 6 bis 20 Rippen, die glatt oder mit stumpfen, niedrigen Papillen besetzt sind. Im Querschnitt nimmt die Zentralhöhle etwa ein Viertel des Durchmessers ein; sie ist größer als die Seitenhöhlen. Die Stängelscheiden sind 5 bis 12 mm lang (die oberen sind etwa so lang oder etwas kürzer als das unterste Glied der Seitenäste), mit 10 bis 12 (selten 6 bis 20) bis 4 mm langen, dreieckig-lanzettlichen, sehr spitzen, aber nicht begrannten, schwärzlichen, nur schmal weißlich berandeten Zähnen. Die sporangientragenden Triebe erscheinen vor den sterilen Trieben und sterben nach dem Ausstäuben ab. Sie sind nur 5 bis 20 (selten bis 40) cm hoch, von hell-brauner Farbe und haben vier bis sechs Scheiden, aber keine Äste. Die Sporangienähre ist 1 bis 4 cm lang und stumpf.
Der Schachtelhalm wächst in Europa und Nordasien und ist weit verbreitet. Er wächst auf Feldern, Wiesen, Äckern und Wegrändern.
Frühlingstriebe
Im Frühling wachsen ca. 20cm große blassgelbliche Stängel mit einer Sporenähre an der Spitze. Die Spitze enthält die Sporen, mit denen sich der Schachtelhalm fortpflanzt. Der Stängel setzt sich aus mehreren Abschnitten zusammen, die ineinander verschachtelt sind, woher auch der Name Schachtelhalm kommt. Der Frühlingstrieb des Schachtelhalms enthält gar kein Chlorophyll und ernährt sich ausschließlich aus seinem Wurzelgeflecht. Der Zweck des Frühlingstriebs ist ausschließlich die Fortpflanzung. Nach der Fortpflanzung sterben die Frühlingstriebe ab.
Sommertriebe
Im Mai wachsen dann die grünen Sommertriebe, die 10 - 50 cm hoch werden.
Die Gestalt der Sommertriebe erinnert an kleine Nadelbäume; sie haben einen Stängel, von dem quirlförmig grüne "Zweiglein" abstehen. Diese Stängel ersetzen die Blätter. Auch Blüten hat der Schachtelhalm nicht, weil er eine Sporenpflanze ist.
Gute Schachtelhalme haben keine braunen Stellen; die braunen Stellen sind ein Hinweis darauf, dass der betroffene Schachtelhalm leicht giftig ist!




BAN ZHI LIAN    

Ban Zhi Lian wird in der Chinesischen Medizin zur Krebsbehandlung und Krebsvorbeugung eingesetzt. Die Wirkung geht auf die erwünschte Zerstörung von Blutgefäßen zurück, die Tumore mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen. Das Erstaunliche ist, dass nur die Blutversorgung von Tumorzellen geschädigt wird, alle anderen Blutgefäße und Zellen bleiben ungestört. Besonders gegen Tumorerkankungen von Gebärmutterhals, Lunge, Speise-Röhre und Magen-Darm-Trakt wird es in der Volksheilkunde eingesetzt.
Scutellaria barbata, die mit Widerhaken versehene Schädeldecke,  ist eine Spezies der  blühenden Pflanze in der tadellosen Familie, Lamiaceae. Es ist in Asien heimisch. Es ist ein mehrjähriges Kraut im Allgemeinen bis zu 35 Zentimeter groß, manchmal größer. Die leicht gezahnten Blätter sind etwas lanzenförmig oder dreieckig und bis zu etwa 3 Zentimeter lang. Die Blüten sind auf  Pedikel mit winzigen, scharfen  Brakteolen. Die violett-blaue, leicht behaarte Blütenkrone ist etwa einen Zentimeter lang. Die Pflanze wächst in feuchten und feuchten Habitaten wie Reisfeldern. Als ein in der traditionellen chinesischen Medizin verwendetes Kraut ist es bekannt als Ban Zhi Lian. Es wurde in klinischen Studien zur Behandlung von metastasierendem Brustkrebs getestet. Extrakte induzierten  Apoptose in Prostatakrebszellen in Laborstudien. Die Pflanze wird als pflanzliches Heilmittel bei Entzündungen und traumatische Verletzungen eingesetzt.  

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Entgiftung, Krebs
Heilwirkung:
antibakteriell, antineoplastisch, antiviral, beruhigend, entgiftend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, schmerzstillend, zytostatisch
Anwendungsbereiche:
Antidot, Bilharziose, Blutgeschwür, Eiterbeule, Fieber, Furunkel, Gegengift, Heiserkeit, Hepatitis, Lebervergrößerung, Lymphadenitis, Lymphknotenentzündung, Myom, Rachenentzündung, Rachenkatarrh, Schistosomiasis, Schlangenbisse, Krebsbehandlung, Krebsprävention
wissenschaftlicher Name:
Scutellaria Barbata
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
barbat skullcap, scullcap, skute barbata
volkstümlicher Name:
Bärtiges Helmkraut, Ban Zhi Lian, Ban Zhilian
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzeln, Kraut, blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Harz, Monoterpene, Scutellarin
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Tee
1-2 Teelöffel des getrockneten Krauts oder Blätter werden mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Als Kur 3 Tassen pro Tag
Tinktur
3-4 Milliliter jeweils 3x täglich.
frischer Saft
Der frische Saft der Blätter hilft bei kleineren Wunden.

Geschichtliches
Die Helmkräuter werden schon seit der Steinzeit vom Menschen für die Gesundheit eingesetzt. Von den Helmkräutern gibt´s viele ähnliche Pflanzen in vielen Regionen der Welt. Beispiele: In Russland und China hat Scutellaria baicalensis und bei den Ureinwohnern Nordamerikas Scutellaria lateriflora. Genutzt wurden Helmkräuter gegen viele Krankheiten und als Kuren zur Vorbeugung. Im englischsprachigen Raum ist das Kraut fast in Vergessenheit geraten, weil der Name skullcap (Schädelkappe) falsch mit dem Totenkopf und giftig in Verbindung gebracht wurde. In den letzten Jahren gewann Scutellaria Barbata weltweit an Bedeutung, da sie sich für die Krebsbekämpfung eignet. Einige schulmedizinische Studien sind in Arbeit.

Pflanzenbeschreibung
Ban Zhi Lian ist in Asien heimisch. Ban Zhi Lian wächst an den Rändern von Reisfeldern, Flussufern. Ban Zhi Lian mag feuchte nährstoffreiche Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die blauen oder blau-violetten Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juni und August die Samen.

Anbautipps
Im Winter in Töpfchen aussäen, auf Fensterbank oder Gewächshaus aufziehen. Oder im Frühling Pflanze durch Wurzelteilung vermehren. Boden feucht halten. Im Frühling z.B. an einem Teichufer auspflanzen. Die Pflanze verträgt im Winter Frost und mag Halbschatten bis Sonne

Sammeltipps
Kraut oder blühendes Kraut ernten, im luftigen Schatten trocknen, dunkel aufbewahren.



BACHBLÜTEN
Ich habe Angst, vor anderen abgelehnt zu werden (4 Centaury)
-
Diese Menschen haben sehr große Angst von ihren Mitmenschen abgelehnt zu werden   
- Mit der dementsprechenden können sie diese Angst allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Ich kann mich schlecht für eine Sache entscheiden (5 Cerato)
-
Diese Menschen können sie sehr schlecht für eine Sache entscheiden  
-
Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sie leichter entscheiden


ERNÄHRUNG
Inhaltsstoffe im Getreide
Getreide weist ein sehr ausgewogenes Verhältnis an Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten (darunter auch die essentielle Linolsäure), Mineralstoffen und Vitaminen, vor allem der B-Gruppe, auf. Der Gehalt an Mehrfachzuckern bewirkt eine lang anhaltende Energieversorgung.
Die Schale, die den Keim und den Mehlkörper schützt, liefert Ballaststoffe und enthält auch Enzyme und Öle.


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