Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 08.05.17-14.05.17


Taubenkopf-Leimkraut       

Das Taubenkropf-Leimkraut auch Gewöhnliches Leimkraut, aufgeblasenes Leimkraut, Klatschnelke, Blasen-Leimkraut oder Knirrkohl genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der  Familie der  Nelkengewächse. Obwohl diese  Wiesenpflanze zur Gattung der Leimkräutern zählt, ist sie nicht klebrig.
Vom Namen her kann die Art leicht mit dem Taubenkropf oder Hühnerbiss verwechselt werden, der auch eine ähnliche Blütenform aufweist.
Das Taubenkropf-Leimkraut wächst auf Magerrasen und Böschungen und hat einige Unterarten. Auffallend sind die aufgeblasenen kugeligen weißen Blüten, die man schon von weitem erkennen kann. Aus den Wurzeln wurde früher eine Seifenlauge gekocht und die stoffwechselanregenden jungen Triebe wie Gemüse gegessen. Als Heilpflanze ist das Taubenkropf-Leimkraut heute von geringer Bedeutung, aber es ist eine wertvolle Pflanze für den Wildpflanzengarten und Futterquelle für die Nachtfalter.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
erweichende und pflegende Seifenlauge
Heilwirkung:
erweichend, stoffwechselanregend
Anwendungsbereiche:
Augenentzündung, Hautkrankheiten, Stoffwechsel
wissenschaftlicher Name:
Silene vulgaris, Silene cucubalus
Pflanzenfamilie:
Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name:
Bladder Campion
volkstümlicher Name:
Aufgeblasenes Leimkraut, Knirrkohl, Taubenkropf-Leimkraut
Verwendete Pflanzenteile:
frische Triebe, Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Mineralstoffe, Saponine, Vitamine
Sammelzeit: Wurzel: jederzeit, junge Triebe: Frühling

Anwendung
Taubenkropf-Leimkraut als tiefwurzelnde, anspruchslose Staude ist eine ideale Pflanze für Stein- und Wildgärten. Da sie den ganzen Sommer blüht, kann sie an geeigneter Stelle als Blickfang dienen. Sie gedeiht dabei am besten in trocknen, sonnigen, kalkhaltigen Bereichen. Dort benötigt die weitgehend winterharte Pflanze weder Dünger noch muss sie bewässert werden. Als langblühende Pflanze in Wildgärten ist sie eine wertvolle Futterquelle für Nachtfalter. Früher wurde aus den Wurzeln Seifenlauge gekocht. Jungen Triebe kann man vor der Blüte pflücken und wie Gemüse verwenden oder roh zu einem Salat geben sowie als frisches Wildkraut für einen interessanten süßlichen Geschmack nach Lakritze und Erbsen in den letzten 5 Minuten Garzeit einem Gericht hinzufügen. Als Heilpflanze ist das Taubenkropf-Leimkraut heute ohne Bedeutung. Es galt jedoch als anregend für den Stoffwechsel. In einer Untersuchung über lokale Ernährungsgewohnheiten im Mittelmeerraum wurde Auszügen aus den Blättern aber eine positive Wirkung bei  Diabetes Typ 2 zugesprochen.
Frühjahrskur
junge Triebe als Gemüse oder Suppeneinlage regen den Stoffwechsel an.
Waschung
Die Wurzel-Abkochung kann zu Waschungen oder Bäder von spröder, trockener und leicht entzündeter Haut eingesetzt werden.
Frischsaft
Der frische Saft der Pflanze diente früher als Augentropfen gegen Bindehautentzündung. (Nicht anwenden!)

Geschichtliches
Die Abkochung der Wurzel diente als Seife und Waschlauge. Die jungen Triebe dienten als Gemüse. Heute im Wildpflanzengarten eine wichtige Futter-quelle für die Nachtfalter.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Taubenkropf-Leimkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimetern erreicht. Die Wurzeln können bis in eine Tiefe von 1 Meter eindringen. Jedes Pflanzenexemplar besitzt einige wenige oder nur einen einzelnen aufrechten Stängel. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind glatt, bläulich grün und eiförmig bis lanzettlich. Die Grundblätter sind bis zu 4 Zentimeter lang und 1,2 Zentimeter breit, während die Stängelblätter eine Größe von 7 × 2,5 Zentimetern erreichen. Die Blütenstände sprießen zusammen mit zwei gegenständigen Blättern aus einem Knoten am Stängel.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Mitte September. Der endständige, gabelige  Blütenstand enthält mehrere aufrechten bis leicht nickende Blüten. Auffälligerweise blicken alle Blüten eines Wuchsortes meist in eine Richtung.
Die  Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die  Kelchblätter bilden eine charakteristische weiße oder hellrosafarbene, stark vernetzte 20-nervige Kelchröhre. Die Kelchröhre ist 1 bis 2 Zentimeter lang und nicht zylindrisch wie bei anderen Leimkräutern, sondern aufgeblasen, was der Art den Namen Taubenkropf einbrachte. Die fünf etwa zu einem Drittel eingeschnittenen  Kronblätter haben bei offener Blüte einen Durchmesser von etwa 1,5 Zentimetern. Sie erscheinen wachsartig und sind feinpulvrig beschichtet. Die Blüten können weiblich, männlich oder zwittrig sein. Jede weiblich veranlagte Blüte trägt am Fruchtknoten drei lange Griffel. Die zehn Staubblätter und die Griffel ragen aus der Blüte heraus. Die kugelige Kapselfrucht öffnet sich oben mit in der Regel sechs nach außen gebogenen Zähnen und entlässt die Samen. Die grauen Samen sind etwa 1,5 Millimeter groß und nierenförmig.
Das Taubenkropf-Leimkraut ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Magerrasen und Böschungen. Die mehrjährige Pflanze wird 20 und 60 Zentimeter hoch. Die blaugrünen Blätter sind eiförmig bis lanzettlich. Die aufgeblasenen kugeligen Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Die Kronblätter sind 2teilig und weiß, selten rosa. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juli und Oktober die hellbraunen 2 mm großen Samen.

Anbautipps
Die Samen im frühen Frühling direkt an den gewünschten Standort aussäen. Die Pflanze ist ein Wärmekeimer (20°C) und braucht zum Keimen eine feuchte Erde. Der Standort sollte trocken und sonnig sein. Der Boden sollte kalkig und lehmig sein.

Sammeltipps
Für das Frühjahrsgemüse werden die jungen Triebe geerntet, solang diese kleiner als 5cm sind. Für die Seifenlauge wird die Wurzel ausgegraben, gereinigt und an einem warmen, luftigen Ort getrocknet. Dicke Wurzeln sollten in Stücke geschnitten werden.


Bukkostrauch   

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenschwäche, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Barmosa betulina

Verwendete Pflanzenteile: Blätter

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