Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.04.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > April > 08.04.19-14.04.19


TAUBEN-SKABIOSE

Die Tauben-Skabiose ist eine zart violett bis blauviolett blühende Wiesenblume. Man findet die Pflanze in ganze Europa auf Trockenrasen/Magerwiesen, und sie ist eine wichtige Nahrungspflanze für Insekten (Bienen und Schmetterlinge). Die Tauben-Skabiose wird in Salaten gegessen um den Stoffwechsel anzuregen, sie wurde früher gegen Krätze eingesetzt, daher auch der Name Tauben-Grindkraut.
Die Tauben-Skabiose, auch Tauben-Grindkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Skabiosen innerhalb der Familie der Geißblattgewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Krätze
Heilwirkung: stoffwechselstärkend
Anwendungsbereiche: Grind, Krätze, Stoffwechselstärkung
wissenschaftlicher Name: Scabiosa columbaria L.
Pflanzenfamilie: Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name: Pigeon's scaboius
volkstümlicher Name: Tauben-Grindkraut, Tauben-Skabiose, Taubenskabiose
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide, Mineralstoffe, Scabiosid, Vitamine
Sammelzeit: Frühling-Herbst

Anwendung
Salate
Die frischen Blätter werden Salaten beigegeben und wirken Stoffwechsel anregend und stärkend.
Äußerlich
Ein Breiumschlag aus frischen Blättern wurde früher gegen Krätze und andere Hautparasiten eingesetzt.

Geschichtliches
Die Tauben-Skabiose war früher vor allem ein Mittel gegen Krätze und andere Hautparasiten. Heute ist sie immer öfter als Zierpflanze in Gärten zu finden und wird von vielen Insekten (Bienen, Schmetterlinge) als Nahrungsquelle geschätzt. In einigen Gegenden ist die Tauben-Skabiose selten geworden und geschützt.

Pflanzenbeschreibung
Die Tauben-Skabiose wächst als sommergrüne,  ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 80 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist zumeist mehrfach verzweigt. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind am Rand und direkt auf den Blattadern behaart, ansonsten aber kahl, höchstens mit einzelnen verstreuten Haaren. Die Blattfarbe ist matt-grün. Die unteren Laubblätter sind in der Regel ungeteilt, eiförmig und nur am Rand gekerbt. Die oberen Laubblätter sind ein- bis zweifach gefiedert, mit linear-lanzettlichen Abschnitten, die 1 bis 3 mm breit sind. Von Ende Juni bis Oktober werden  körbchenförmige Blütenstände ausgebildet, die Durchmesser von 15 bis 35 mm aufweisen. Die Hüllblätter sind schmal-lanzettförmig und kürzer bis leicht länger als die eigentliche  Blüte. Sie bilden einen Außenkelch von ein bis zwei Millimetern Länge. Im Blütenstand stehen viele Blüten zusammen. Am Körbchenboden sind spelzenartige Spreublätter vorhanden. Der eigentliche  Kelchist beborstet mit 3 bis 5 mm langen, runden Borsten. Sie sind dunkelbraun bis schwarz und auf der Innenseite schwach gekielt. Die Kiele haben eine 0,1 bis 0,2 mm breite Basis. Die bläulich-lilafarbene bis violette  Krone ist fünfzipfelig. Die Fruchtstände sind kugelig. Die Frucht ist von einem häutig verlängerten  Außenkelch eingeschlossen und mit 5 langen, schwarzen, hygroskopischen Kelchborsten versehen sind. Die einsamige und  achänenähnliche  Frucht ist 2,5 bis 3 mm lang.
Die Tauben-Skabiose ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Trocken- und Halbtrockenrasen und Wegrändern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die unteren Blätter sind oval-lanzettlich, die oberen fiederteilig. Der Stängel ist unterhalb der Blüten behaart. Die blau-violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind endständige Köpfchen. Die Blüten am Rand sind größer als die inneren Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die Samen sitzen an stacheligen Fruchtständen.

Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Standort sollte sonnig sein. Der Boden sollte lehmig, trocken und kalkhaltig sein.

Sammeltipps
Für Salat eignen sich am besten die zarten kleinen Blätter zwischen April und Juni. Für Umschläge können die Blätter von Frühling bis in den Herbst genutzt werden. Da die Pflanze geschützt ist, sollte man sie nicht in der freien Natur sammeln.




VOGELMIERE

Die meisten Gartenbesitzer kennen die Vogelmiere mit ihren kleinen Sternblüten als lästiges Unkraut, dabei ist sie nicht nur ein Wildgemüse, das sie selbst anbaut, sondern auch ein wertvoller Schutz und Mulchersatz für den nackten Boden. Fast das ganze Jahr über kann man die Vogelmiere ernten, um daraus Salate, Suppen und Kräuterquark zu bereiten. Diese Speisen regen den Stoffwechsel und die Verdauung an. Auch gegen allerlei Hautprobleme hilft die Vogelmiere. Sogar Schuppenflechte und juckende Ekzeme kann sie lindern.
Die Gewöhnliche Vogelmiere, auch Vogel-Sternmiere, Hühnerdarm (wohl in Bezug auf den kriechenden, runden und gewundenen Stängel), Hühnerscherbe oder Hustdarm genannt, ist eine  Pflanzenart der  Familie der Nelkengewächse. Die Gewöhnliche Vogelmiere ist als Kosmopolit weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit resultiert aus dem gewöhnlich  polyploiden  Chromosomensatz und zeigt sich auch im Formenreichtum der  Sippe. Das weit verbreitete „ Unkraut" kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, kühlend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Lungenleiden, Frühjahrsmüdigkeit, Blähungen, Verstopfung, Hämorrhoiden, Gelenkentzündungen, Rheuma, Gicht, Nierenschwäche, Menstruationsfördernd, Milchbildungsfördernd, Augenentzündung, Gerstenkorn, Hautprobleme, Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis), Juckreizlindernd, Geschwüre, Unterschenkelgeschwür, schlecht heilende Wunden, Quetschungen, Schnittwunden, Furunkel, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Stellaria media
Pflanzenfamilie:
Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name:
Chickweed
andere Namen:
Sternenkraut, Hühnerabbiss, Hühnerdarm, Kanarienvögelkraut, Mäusedarm, Meier,  Vögelichrut, Vogel-Sternmiere
falsche Schreibweisen:
Vogelmire
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Schleim, Zink, ätherische Öle
Sammelzeit:
Ganzjährig, besonders Frühjahr und Sommer

Anwendung
Der Vogelmiere werden schmerzlindernde Heilpflanzenqualitäten zugeschrieben. Neben den möglichen Heilwirkungen verfügt diese Pflanze auch über einen Wert als Nahrungsbeziehungsweise Genussmittel. Ihr Geschmack erinnert an jungen rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des  Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden. Als Inhaltsstoffe sind Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure,  Zink und  ätherische Öle bekannt. In der Naturheilkunde findet es vielfältige Anwendung. So wird ein Extrakt der frischen Pflanze zur Behandlung von  Rheumatismus und Gelenkschmerzen verwendet. Als Tee ist es zur äußeren und inneren Anwendung im Gebrauch. Man kann sie auch als Frischfutterzusatz für Ziervögel und Nagetiere benutzen. Auf Grund der starken Vermehrung und der frühzeitigen Samenbildung wird sie jedoch häufig als besonders lästiges Unkraut betrachtet.
Wildgemüse
Die Vogelmiere bietet sich in erster Linie als nahezu ganzjähriges Wildgemüse an, denn man kann aus dem frischen Kraut Salat, Kräuterquark und Suppe zubereiten. Dank ihrer Vitamine, Mineralien und der Saponine gibt sie neue Lebenskraft und hilft bei vielerlei Mangelerscheinungen, z.B. Frühjahrsmüdigkeit. Sie wirkt harntreibend und regt den Stoffwechsel an, sodass man sie auch bei Schlankheitskuren und bei Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Gicht essen kann. Auch die Verdauung wird durch den Genuss der Vogelmiere angeregt.
Tee - innerlich
Als Tee (Aufguss) kann man die Vogelmiere, getrocknet oder frisch, zur Anregung des Stoffwechsels trinken, um rheumatische Beschwerden zu lindern und Frühjahrskuren zu unterstützen. Auch gegen Erkrankungen der Atemwege kann man Vogelmierentee trinken. Er wirkt schleimlösend und hilft daher bei Husten und Bronchitis.
Tee - äußerlich
Äußerlich als Waschung, Umschlag oder Bad eingesetzt, kann man Vogelmierentee bei viele Arten von Hautproblemen einsetzen. Er hilft gegen Juckreiz und Ekzeme. Sogar gegen Schuppenflechte kann man die Vogelmiere versuchen. Auch schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Abszesse können mit Vogelmieren-Umschlägen behandelt werden. Hierzu bieten sich auch Breiumschläge mit dem zerquetschten frischen Kraut an. Umschläge mit Vogelmieren-Tee kann man auch gegen Leberbeschwerden äußerlich auflegen. Gerstenkörner kann man durch Baden (Augenbadewanne) oder Umschläge mit Vogelmierentee behandeln.
Salben
Traditionell wurde schon im Mittelalter eine Salbe aus der Vogelmiere und Schmalz zubereitet. Solche eine Salbe kann man gegen oben genannte Hauterkrankungen einsetzen.
Blütenessenz
Aus den Blüten der Vogelmiere kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Selbstvertrauen steht.

Pflanzenbeschreibung
Die Gewöhnliche Vogelmiere ist eine einjährige  krautige Pflanze. Ihre niederliegenden 3 bis 40 cm langen Stängel bilden oft kleinere Rasenteppiche aus. Der Querschnitt des einreihig behaarten Stängels ist rund. Die  Laubblätter sind eiförmig und spitz. Die im unteren Stängelbereich wachsenden Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen dem Stängel direkt an. Die Blüten stehen in wenig blütigen, doldenartigen  Dichasien. Sie haben sowohl fünf  Kelchblätter als auch fünf Kronblätter, besitzen also ein doppeltes  Perianth. Die Kronblätter überragen die Kelchblätter kaum. Die fast bis zum Grund tief zwei-geteilten weißen Kronblätter sind etwa 3 bis 5 mm lang und breit lanzettlich zugeschnitten. Manchmal fehlen sie auch ganz. Im Blütenzentrum stehen drei Griffel, die von etwa drei bis zehn Staubblättern mit violetten Staubbeutelnumgeben werden. Bei milder Witterung oder an geschützten Stellen bleibt die Blühfähigkeit der Pflanze das ganze Jahr über erhalten. Die fünf- oder sechsklappige Kapselfrucht ist etwa 3 bis 5 mm lang und hängt abwärts gekrümmt am Fruchtstiel. Die rötlich braunen Samen haben einen Durchmesser von 0,9 bis 1,3 mm und flache stumpfe Höcker.
Die Vogelmiere ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch und in Nordamerika eingeschleppt. Auch in Nordasien und in anderen Gegenden der Welt kann sie vorkommen. Sie gehört zur Familie der Nelken, obwohl sie optisch nicht so aussieht. Das besondere an der Vogelmiere ist, dass sie sich selbst von Frosttemperaturen nicht abschrecken lässt. Bei geringen Minusgraden keimt und treibt sie sogar unter Schnee und bedeckt dann frisch umgegrabene Beete und Felder, wenn der Schnee weggetaut ist. Daher kann man die Vogelmiere teilweise auch im Winter frisch ernten. Die einjährige Pflanze gilt als Unkraut, weil sie besonders üppig auf bearbeiteten Flächen wächst und sie nach kurzer Zeit wie ein Teppich bedeckt. Dabei ist sie eigentlich eine Labsal für den aufgerissenen, nackten Boden und verhindert die Erosion der Erde. Man kann sie als lebendige Mulchschicht betrachten. Da die Vogelmiere stickstoffhaltigen Boden mit guter Bewässerung besonders liebt, kann man an ihrer Verbreitung erkennen, ob ein Boden gut gedüngt bzw. fruchtbar ist. Die Stängel der Vogelmiere werden bis zu 40cm lang und liegen weitgehend auf dem Boden. Dort, wo sie die Erde berühren, bilden sie kleine Zusatzwurzeln. Die zahlreichen Blätter der Vogelmiere sind klein und eiförmig mit Spitze. Die Vogelmiere blüht von März bis Oktober mit weißen Blüten, die wie winzige Sterne aussehen. Die fünf weißen Kronblätter sind zweigeteilt, sodass sie auf den ersten Blick wie jeweils zwei Blütenblätter aussehen. Sie entfalten sich bei trockenem Wetter morgens um neun und blühen bis zum Abend. Bei feuchtem Wetter bleiben sie zusammengezogen. Aus den Blüten bilden sich Kapseln, in denen zahlreiche Samen heranwachsen. Eine Vogelmierenpflanze bildet pro Jahr bis zu 10.000 Samen. Diese Samen werden gerne von Vögeln gegessen, wie auch das Kraut, das Geflügel sehr gut mundet.



BACHBLÜTEN
Du siehst sofort die Fehler anderer Menschen (3 Beech)
- Diese Menschen sehen sofort die Fehler ihrer Mitmenschen
- Mit der dementsprechender Bachblüte sehen die Menschen über die Fehler ihrer Menschen hinweg

BACHBLÜTEN
Du hast Angst nicht erkannt zu werden (4 Centaury)
- Diese Menschen haben Angst von niemanden erkannt zu werden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angst ablegen und es wird ihnen egal


ERNÄHRUNG
Man unterscheidet bei Kräuter
- Wildkräuter
- Wildfrüchte
- Wildgemüse

- Heilkräuter

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