Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

11.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 09.04.18-15.04.18


SANDSEGGE

Die Sand-Segge ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Seggen innerhalb der Familie der  Sauergrasgewächse. Wie das Artepitheton (lat. arena = Sand) schon verrät, gedeiht sie vor allem auf  Küsten- und  Binnendünen in  Europa.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenschwäche, Bronchitis, Darmkoliken, Gicht, Hautunreinheiten, Lungenleiden, Rheuma, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Carex arenaria
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Sammelzeit:
Frühjahr

Nutzung
In seltenen Fällen wird die Sand-Segge zur Dünenfestigung eingesetzt. Das Rhizom der Sandsegge wurde früher als blutreinigendes, harn- und schweißtreibendes Mittel verwendet.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Sandsegge ist eine immergrüne, ausdauernde Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 15 und 30 Zentimetern. Im Schatten wachsende Pflanzen können zuweilen 1 Meter hoch werden. Sie bildet lange, meterweit meist schnurgeradeaus kriechende  Ausläufer. Mit Hilfe ihres Rhizoms kann sie 0,5 bis 4 Meter weit wandern; die älteren Rhizomabschnitte sterben dabei ab. Die im Durchmesser 2 bis 3 Millimeter messenden Rhizome tragen braune, sich faserig auflösende Niederblätter. Die aufrechten  Stängel sind scharf dreikantig und oben rau. Schattenformen wachsen dagegen oft bogig überhängend. Die starren, rinnigen und 2 bis 4 Millimeter breiten Laubblätter wachsen steif aufrecht. Die Blattscheiden sind braun.
Generative Merkmale
Der ährige  Blütenstand ist 2 bis 5 Zentimeter lang und enthält 5 bis 15  Ährchen. Die  Blüten eingeschlechtig. Die unteren Ährchen tragen weibliche Blüten; die mittleren am Grunde weibliche und an der Spitze männliche Blüten; die oberen Blüten sind rein männlich. Bei Schattenformen sind die unteren Ährchen oft auseinandergezogen, sonst dicht stehend. Die zugespitzten und gelblichen  Spelzen sind schmal und eiförmig-lanzettlich. Die männlichen Blüten besitzen drei  Staubblätter. Die weiblichen Blüten sind mit einem  zweinarbigen Fruchtknotenausgestattet. Die plankonvexen und an den Rändern breit geflügelten Fruchtschläuche sind bei einer Länge von 4 bis 5 Millimetern sowie einer Breite von 1,8 bis 2 Millimetern etwas länger als die Spelzen. Sie sind zweizähnig geschnäbelt. Reife Ähren werden braun. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni.




TAUBEN-SKABIOSE


Die Tauben-Skabiose ist eine zart violett bis blauviolett blühende Wiesenblume. Man findet die Pflanze in ganze Europa auf Trockenrasen/Magerwiesen, und sie ist eine wichtige Nahrungspflanze für Insekten (Bienen und Schmetterlinge). Die Tauben-Skabiose wird in Salaten gegessen um den Stoffwechsel anzuregen, sie wurde früher gegen Krätze eingesetzt, daher auch der Name Tauben-Grindkraut.
Die Tauben-Skabiose, auch Tauben-Grindkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Skabiosen innerhalb der Familie der Geißblattgewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Krätze
Heilwirkung:
stoffwechselstärkend
Anwendungsbereiche:
Grind, Krätze, Stoffwechselstärkung
wissenschaftlicher Name:
Scabiosa columbaria L.
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name:
Pigeon's scaboius
volkstümlicher Name:
Tauben-Grindkraut, Tauben-Skabiose, Taubenskabio-se
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Flavonoide, Mineralstoffe, Scabiosid, Vitamine
Sammelzeit:
Frühling-Herbst

Anwendung
Salate
Die frischen Blätter werden Salaten beigegeben und wirken stoffelwechsel anregend und stärkend.
Äußerlich
Ein Breiumschlag aus frischen Blättern wurde früher bei Krätze und andere Hautparasiten eingesetzt.

Geschichtliches
Die Tauben-Skabiose war früher vor allem ein Mittel gegen Krätze und andere Hautparasiten. Heute ist sie immer öfter als Zierpflanze in Gärten zu finden und wird von vielen Insekten (Bienen, Schmetterlinge) als Nahrungsquelle ge-schätzt. In einigen Gegenden ist die Tauben-Skabiose selten geworden und geschützt.

Pflanzenbeschreibung
Die Tauben-Skabiose wächst als sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 80 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist zumeist mehrfach verzweigt. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind am Rand und direkt auf den Blattadern behaart, ansonsten aber kahl, höchstens mit einzelnen verstreuten Haaren. Die Blattfarbe ist matt-grün. Die unteren Laubblätter sind in der Regel ungeteilt, eiförmig und nur am Rand gekerbt. Die oberen Laubblätter sind ein- bis zweifach gefiedert, mit linear-lanzettlichen Abschnitten, die 1 bis 3 mm breit sind. Von Ende Juni bis Oktober werden körbchenförmige Blütenstände ausgebildet, die Durchmesser von 15 bis 35 mm aufweisen. Die Hüllblätter sind schmal-lanzettförmig und kürzer bis leicht länger als die eigentliche  Blüte. Sie bilden einen Außenkelch von ein bis zwei Millimetern Länge. Im Blütenstand stehen viele Blüten zusammen. Am Körbchenboden sind spelzenartige Spreublätter vorhanden. Der eigentliche  Kelch ist beborstet mit 3 bis 5 mm langen, runden Borsten. Sie sind dunkelbraun bis schwarz und auf der Innenseite schwach gekielt. Die Kiele haben eine 0,1 bis 0,2 mm breite Basis. Die bläulich-lilafarbene bis violette  Krone ist fünfzipfelig. Die Fruchtstände sind kugelig. Die Frucht ist von einem häutig verlängerten Außenkelch eingeschlossen und mit 5 langen, schwarzen, hygroskopischen Kelchborsten versehen sind. Die einsamige und  achänenähnliche  Frucht ist 2,5 bis 3 mm lang.
Die Tauben-Skabiose ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Trocken- und Halbtrockenrasen und Wegrändern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter hoch. Die unteren Blätter sind oval-lanzettlich, die oberen fiederteilig. Der Stängel ist unterhalb der Blüten behaart. Die blau-violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind endständige Köpfchen. Die Blüten am Rand sind größer als die inneren Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die Samen sitzen an stacheligen Fruchtständen.

Anbautipps
Im Frühling direkt an die gewünschte Stelle aussäen. Der Standort sollte sonnig sein. Der Boden sollte lehmig, trocken und kalkhaltig sein.

Sammeltipps
Für Salat eignen sich am besten die zarten kleinen Blätter zwischen April und Juni. Für Umschläge können die Blätter von Frühling bis in den Herbst genutzt werden. Da die Pflanze geschützt ist, sollte man sie nicht in der freien Natur sammeln.



BACHBLÜTEN
Ich kann sehr schlecht alleine sein (20 Mimulus)
-
Diese Menschen können sehr schlecht alleine sein  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese auch wieder alleine zu sein


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich die meiste Zeit antriebslos (21 Mustard)
-
Diese Menschen fühlen sich die meiste Zeit antriebslos

- Mit der dementsprechenden Bachblüte ist die Antriebslosigkeit zu lösen

ERNÄHRUNG
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Risikofaktoren
- Zu hoher Cholesterinspiegel          - Diabetes mellitus
- Bluthochdruck                                - Übergewicht

- Rauchen                                        - Bewegungsmangel

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü