Direkt zum Seiteninhalt

11.03.2020

tägliche News > März > 09.03.20 - 15.03.20
Weide
Die Weide ist ein verbreiteter Baum oder Strauch, der bevorzugt an Gewässern wächst. Der Hauptwirkstoff der Weide ist Salicin, das auch heute noch in synthetischer Form im verbreiteten Schmerzmittel Aspirin Anwendung findet. Früher als es noch keine Schmerztabletten gab, haben die Menschen Weidenrindentee getrunken, wenn sie Fieber oder Schmerzen hatten.

Steckbrief
Heilwirkung: entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Erkältungen, Grippale Infekte, Fieber, Rheuma, Gicht, Blasenentzündung, Migräne, Kopfschmerzen, Neuralgische Schmerzen, Verhornte Haut, Hühnerauge, Warzen
wissenschaftlicher Name: Salix alba
Pflanzenfamilie: Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name: Willow
volkstümlicher Name: Felbern, Katzenstrauch, Korbweide, Maiholz, Weihbu-schen
Verwendete Pflanzenteile: Rinde und Blätter
Inhaltsstoffe: Glykosid Salicin, Salizylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure
Sammelzeit: Rinde, Blätter: Frühjahr

Anwendung
Weide kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Weide anzuwenden ist als Weidenrindentee.
Tee
Für einen Weidetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend ab-seihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Weidetinktur selbst herzustellen, übergießt man Weidenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann ab-seihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis dreimal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Weide kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Fieber und Schmerzen einsetzen. Außerdem hilft Weidenrinde bei rheumatische Erkrankungen und Entzün-dungsvorgänge.
Äußerlich
Äußerlich kann man Weidentee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Die Salizylsäure hat die Eigenschaft, harte Hautstellen aufzuweichen. Daher kann man Weidenrinde gegen Hornhaut und Hühneraugen anwenden. Auch bei Warzen kann man sie versuchen. Dazu muss man die Anwendung aber häufig wiederholen.
Bachblüte
Als Bachblüte "Willow" steht die Weide für die Selbstverantwortung.
Heilkunde und Medizin
Die Borke der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe, Phenolglykoside, Salicin und acylierte Salicinderivate (u. a. Salicortin, Fragilin, Populin). Vor allem das Salicin wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt, welches der Grundstoff von Medikamenten auf der Basis von Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch. Die Wirkung der Weidenborke (auch: Weidenrinde) ist aber stärker, als es dem Salicingehalt entspricht, daher werden synergistische (unterstützende) Wirkungen der sonstigen Inhaltsstoffe (v. a. der Flavonoide) vermutet. Das Weidenlaub wurde im Mittelalter als harntreibendes Mittel eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind. Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser, sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen. Je nach Art werden die Weidenbäume unterschiedlich hoch. Sie können zwischen drei und dreißig Meter groß werden. Junge Zweige von Weiden mit schmalen Blättern sind biegsam, so sehr, dass Körbe daraus geflochten werden. Der Stamm von älteren Weiden kann sehr rauh und gefurcht sein. Die Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün und glänzend und an der Unterseite eher silbrig. Da Weiden zweihäusig sind, wachsen die männlichen und weiblichen Blüten immer auf unterschiedlichen Bäumen. Die Vermehrung der Weiden erfolgt durch Samen oder durch Weiden-Stöcke, die in die Erde gesteckt werden, denn die Weiden schlagen sehr leicht aus.

Alpen-Milchlattich
 
Der Alpen-Milchlattich ist eine violett blühende Pflanze in den Alpen und anderen Gebirgen Europas. Die Pflanze wird bis 150 cm groß und findet sich auf Hochstaudenfluren und in Bergmischwäldern. Der Alpen-Milchlattich wurde gegen Entzündungen eingesetzt, als Gemüse gegessen und diente als Zusatz im Viehfutter um die Milchleistung zu steigern. Heute spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle mehr in der Heilkunde.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Entzündungen
 
Heilwirkung: adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, milchflusssteigernd
 
Anwendungsbereiche: Entzündungen, Hautkrankheiten
 
wissenschaftlicher Name: Cicerbita alpina
 
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse = Asteraceae
 
englischer Name: Alpine Blue Sow Thistle
 
volkstümlicher Name: Alpen-Milchlattich, Blauer Berglattich, Milchdistel, Schmettenwurz
 
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
 
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbsäuren
 
Sammelzeit: Frühling, Sommer

 
 
Anwendung
 
Der Alpen-Milchlattich ist bei Bergbauern sehr beliebt, weil er angeblich die Milchleistung der Kühe steigert. Zahlreiche Volksnamen wie Milchkraut, Milchdistel, Schmettenwurz (Schmetten = Rahm), Chalberchernechrut beziehen sich darauf. Wird in manchen Gegenden der Westschweiz als Tzougras eigens zu Futterzwecken gesammelt. Die Samiessen die bitter schmeckenden Stängel in Rentiermilch gekocht als Gemüse.
 
Gemüse/Salat
 
Die Stängel der Triebe schälen. Man kann das Gemüse roh essen oder in Milch kochen. Das bittere Gemüse ist stoffwechselanregend und harntreibend.
 
Pflanzensaft
 
Der Pflanzensaft hilft äußerlich gegen Hautentzündungen.
 
Blätter
 
Die zerquetschten Blätter helfen gegen Hautentzündungen.

 
 
Geschichtliches
 
Wurde in den Bergregionen schon seit langem als Heilpflanze genutzt. In manchen Regionen diente die Pflanze als Frühjahrsgemüse. Der Alpen-Milchlattich wurde auch als Futterpflanze für das Vieh gesammelt um die Milchleistung zu steigern. Heute spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle als Heilpflanze mehr.
 

Pflanzenbeschreibung
 
Der Alpen-Milchlattich ist in den Gebirgen Europas heimisch. Er wächst bevorzugt zwischen 900 und 2200 Metern in Hochstaudenfluren und Bergmischwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 50 und 150 Zentimeter hoch. Die Blätter sind fiederteilig und am Ende dreieckig und bis 10 cm lang. Die Blätter sind auf der Oberseite grün und auf der Unterseite blaugrün. Die blauvioletten Blüten erscheinen zwischen Juli und September und haben einen Durchmesser von 2 cm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spät-Herbst die Samen.

 
 
Anbautipps
 
Im frühen Frühling aussäen und den Boden immer feucht halten. Der nährstoffreiche Boden sollte Kalk und Silikate enthalten. Der Alpen-Milchlattich mag Halbschatten. Unter 1000 Metern wächst der Alpen-Milchlattich selten zufriedenstellend.

 
 
Sammeltipps
 
Wenn man die Stängel verarbeiten will, sollte man diese schälen.

Bachblüten
Ich bin empfindlich gegenüber Streitereien (20 Mimulus)
-        Diese Menschen sind sehr empfindlich was Streitereien angeht
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte wird man unempfindlicher gegenüber Streitereien
Bachblüten
Ich bin gleichgültig, weil ich mich depressiv fühle (21 Mustard)
-        Diese Menschen sind gleichgültig, da sie sich depressiv fühlen  
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das depressive Gefühl hinter sich lassen    
Risikolebensmitteln
Lebensmitteln die man in der Schwangerschaft am besten meiden sollte
-        Innereien
-        Nicht vollständig gegartes Fleisch/-produkte, kaltgeräuchertes, rohe Meeresfrüchte, Rohmilch/-produkte
-        Vorsicht bei ungewaschenem Obst und Gemüse, Käserinde wegschneiden
-        Koffein: 2-3 Tassen Kaffee, 4 Tassen Schwarztee
-        Kein Alkohol
-        Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt, Hecht
WOHLBEFINDEN DER SEELE
Unsere Seele ist eines der höchsten Güter (neben der körperlicher Gesundheit), die wir besitzen. Wenn es unsere Seele, unser Geist nicht Wohl fühlt, sind wir oft Missgestimmt und Gereizt.
Vor einem knappen Jahrhundert hat Dr. Bach, eine Heilmethode entwickelt, die rein auf unsere Seele wirkt.
Physikalisch haben Bachblüten keine Heilwirkungen, jedoch wirken sie über Schwingungen auf uns. Die einzelnen Blüten gibt ihre Schwingung an das Quellwasser ab und diesen Wasser mit den Schwingungen helfen unsere Seele wieder ins Gleichgewicht. Die Bachblüten sind ein Wunder, da sie mir schon über viele Krisen geholfen haben.
 Mehr dazu auf meiner Homepage: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
Zurück zum Seiteninhalt