Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 11.03.19-17.03.19


GARTENKRESSE

Die Gartenkresse wird meistens in Form von Keimlingen angebaut und verwendet. Die Pflänzchen keimen sehr schnell und sind innerhalb von einer Woche soweit, dass man sie essen kann. Im späten Winter kann man sie in einer Schale auf Küchenpapier im Haus anbauen und hat nach kürzester Zeit erste Anbauerfolge, lange bevor im Frühling das erste Gemüse sprießt. Die Kresse enthält Vitamin C und Senfölglykoside, die die Kresse würzig scharf machen.
Gartenkresse ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kressen innerhalb der Familie der  Kreuzblütengewächse. Es wird vermutet, dass die Gartenkresse aus West- oder Zentralasien stammt; dort kommt sie auch heute noch wild vor. Als Kulturpflanze wird sie vielseitig verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, harntreibend, Asthma, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Milch fördernd
wissenschaftlicher Name: Lepidium sativum
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Garden Cress
volkstümlicher Name:
Kresse
Verwendete Pflanzenteile:
Keimlinge, Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Ätherische Öle, Senfölglykoside, Schleim, Schwefel, Alkaloid
Sammelzeit:
Frühjahr

Anwendung
Die Kresse regt Appetit und Stoffwechsel an und wirkt bei Frühjahrsmüdigkeit aufmunternd. Sie kann gegen Entzündungen der Harnorgane helfen. Die Kresse kann die Atmung erleichtern und dadurch Asthma lindern. Bei stillenden Müttern kann die Kresse die Milchbildung anregen. Am besten wendet man die Kresse frisch an, d.h. frisch auf Brot, in Salaten, Kräuterquarks oder Kräuterbutter.
Nutzung
Gartenkresse schmeckt roh leicht scharf, der Geschmack erinnert an Senf und Rettich, was am Gehalt an Senfölglycosiden liegt. In den Lebensmittelhandel gelangen und in der Küche verwendet werden vor allem die  Keimlinge, die etwa eine Woche nach der  Aussaat geerntet werden können. Verwendet werden die Sorten dieser Art frisch für kalte Aufstriche, besonders solche auf Frischkäse- oder Quarkbasis, und für Salate. Manchmal streut man die gehackten Blätter auf warme Speisen, wie Gemüsesuppen oder Eierspeisen. Auch beliebt sind gehackte Gartenkresseblätter auf Butter- oder Schmalzbrot. Die Gartenkresse gehört zu den sieben Kräutern in der Frankfurter Grünen Soße. Des Weiteren findet die Gartenkresse Verwendung in der  Bioindikation. Bei diesem  Kressetest kann anhand des  Keimverhaltens eine Belastung von Luft, Wasser und Boden detektiert werden.
Geschichte
Die meistverbreitete einjährige Gartenkresse stammt vermutlich aus dem vorderen Orient, ihre Samen wurden schon in alten Pharaonengräbern gefunden. Auch Griechen und Römer schätzten sie. Karl der Große verordnete ihren Anbau in seinen  Kapitularien.
Kultur
Die Kultur der Gartenkresse kann auf unterschiedlichen Materialien und Erde stattfinden, wobei das traditionell genutzte  Perlitsubstrat ebenso wie  Celluloseflocken und geschäumte Kunststoffe zunehmend von Anzucht vliesen aus Flachs- und Hanffasern verdrängt werden. Als Vorteile werden der geringere Düngebedarf, die rasche Auskeimung und der schnelle Wuchs der Kresse sowie die einfachere Entsorgung der Anzuchtvliese genannt.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Gartenkresse ist eine einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 40 Zentimetern. Die Stängel sind aufrecht, kahl, bläulich grün und nach oben verzweigt. Die  Laubblätter sind dünn, hellgrün und wenigstens am Rande des Blattstiels borstlich behaart. Die Grundblätter sind meist leierförmig-fiederschnittig mit meist verkehrt-eiförmigen, eingeschnittenen oder gezähnten, stachelspitzigen Abschnitten. Die unteren Stängelblätter sind meist doppelt bis einfach fiederschnittig, mit gezähnten, stachelspitzigen Abschnitten. Die mittleren und oberen Stängelblätter sind von verschiedener Form, meist etwas fiedrig zerschlitzt, seltener nur gezähnt. Die obersten Stängelblätter sind meist linealisch, ganzrandig und spitz.
Generative Merkmale
Die traubigen  Blütenstände sind end- oder seitenständig. Die zwittrigen  Blütensind vierzählig. Die vier Kelch-  blätter sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimetern elliptisch und auf dem Rücken oft borstig-flaumig. Die vier weißen bis rosafarbenen  Blütenkronblätter sind 1,5- bis 1,7-mal so lang wie die Kelchblätter; sie sind länglich-spatelförmig. Die Staubbeutel sind oft violett. Die  Schoten sind meist 5 bis 6 Millimeter lang und 3 bis 4 Millimeter breit, etwas zusammengedrückt und von der Mitte bis zur Spitze deutlich geflügelt.




KALMUS

Schon 3.700 vor Chr. stand der Kalmus in China in dem Ruf, ein Lebensverlängerer zu sein. Auch in Mitteleuropa ist der Kalmus seit Jahrhunderten heimisch. Seine besonderen Fähigkeiten entfaltet der Kalmus bei Magenbeschwerden, aber auch bei der Rauchentwöhnung leistet er wertvolle Dienste.
Der (Indische) Kalmus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kalmus innerhalb der Familie Kalmusgewächse. Die Sumpfpflanze stammt aus Asien, wurde im 16. Jahrhundert in Mitteleuropa eingebürgert und ist auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magenkrämpfe, Magenkatarrh, Darmkrämpfe, Blähungen, Magengeschwüre, Verstopfung, Rauchentwöhnung, Zahnfleisch stärkend, Mundschleimhaut Entzündungen, Zahnende Kinder
wissenschaftlicher Name:
Acorus calamus
Pflanzenfamilie:
Aronstabgewächse = Araceae
englischer Name:
Sweet sedge
volkstümlicher Name:
Ackermann, Ackerwurz, Bajonettstangen, Brustwurz, Kalmuswürze, Karmsen, Magenwurz, deutscher Ingwer, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff Acorin, Akoretin (Harz), ätherisches Öl, Kalamin-Cholin, Trimethylamin, Kalmusgerbsäure, Schleim, Terpene, Calamenol, Palmitinsäure
Sammelzeit:
März und April, September bis November

Anwendung

Kalmus ist neben seiner Bedeutung als kultivierte Zierpflanze eine traditionelle Medizinpflanze der asiatischen Medizin, die seit dem 12. Jahrhundert auch in Europa bekannt und als Heilpflanze verwendet wurde. Auch von indigenen Völkern Nordamerikas wird Kalmus für medizinische Bäder, Räucherungen sowie für Teezubereitung und als Gewürz verwendet. Vom Kalmus wird der Wurzelstock verwendet, der im September und Oktober geerntet wird. Aus den Rhizomen wird das Kalmusöl gewonnen, das in der Heilkunde und bei der Parfüm- und  Likörherstellung (hier hauptsächlich für Magenbitter) verwendet wird. Kalmus gilt als kräftigend, die Magensekretion fördernd und appetitanregend. Wie der echte  Ingwer kandiert, wird die Wurzel auch als „Deutscher Ingwer" gegessen. Eine Kalmus-Tinktur ist auch in dem Getränk  Coca-Cola enthalten. Das Kauen der Wurzel soll stimmungsaufhellend sein und in höherer Dosis leichte Halluzinationen verursachen, wofür die enthaltenen Asarone verantwortlich gemacht werden. Der Wurzel und den Asaronen werden auch aphrodisierende Eigenschaften zugeschrieben. Asarone wirken allerdings  mutagen, karzinogen sowie reproduktionstoxisch, während die angegebenen positiven Wirkungen wissenschaftlich nicht nachgewiesen sind.
Den Kalmus setzt man entweder für 8 Stunden als Kaltauszug an, einen TL der zerkleinerten Wurzel pro Tasse. Man kann aber auch einen heißen Aufguss machen und fünf Minuten ziehen lassen. Auch eine  Tinktur kann man mit dem Kalmus ansetzen. Davon nimmt man dreimal täglich 30 Tropfen. Der Kalmus hilft vor allem bei Magenbeschwerden und steht in dem legendären Ruf, ein Lebensverlängerer zu sein. Auch bei der Rauchentwöhnung kann die Kalmuswurzel helfen. Wenn man die Wurzel kaut, wird einem beim Rauchen übel. Kleinkinder können bei Zahnungsschmerzen auf der Wurzel rumkauen.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich stammt der Kalmus aus China. Aber schon seit dem 16. Jahrhundert ist er auch in Mitteleuropa heimisch. Der Kalmus wächst bevorzugt an den Ufern von Bächen, Teichen und Gräben. Aus dem waagrecht kriechenden Wurzelstock entspringen im Frühjahr mehrere schwertförmige dünne Blätter, die bis zu ein Meter hoch werden. Im Hochsommer wächst ein kantiger Stängel, der einen grüngelben Blütenkolben in Kegelform trägt.
Vegetative Merkmale
Kalmus ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 100, seltener bis 120 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein fleischiges, etwa daumenstarkes, aromatisch kampferartig riechendes  Rhizom. das etwa 1,5 bis 5% ätherisches Öl enthält. Die Vermehrung erfolgt in Mitteleuropa ausschließlich  vegetativ über das Wachstum der Rhizome. Der Stängel ist dreikantig und zweizeilig beblättert. Die schilfähnlichen Laubblätter sind unifazial, schwertförmig und erinnern an die der Gelben Schwertlilie; welche jedoch im Gegensatz zu diesen im frischen Zustand gelbgrün gefärbt sind. Am Rand sind die Laubblätter an manchen Stellen typischerweise stark gewellt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Es sieht so aus, als ob der  Blütenstandseitlich stehen würde; dabei handelt es sich um einen 4 bis 10 Zentimeter langen, grünlichen bis rötlichen  Kolben. Die  Spatha bildet die scheinbare Verlängerung des Stängels. Die  zwittrigen  Blüten sind unscheinbar (3 bis 4 Millimeter breit), dreizählig und pentazyklisch, bestehen also aus fünf Blütenblattkreisen. Die gelblich-grünen Blütenhüllblätter in gleichgestaltet (Tepalen); sie sind kapuzenförmig und kürzer als 1 Millimeter. Die Früchte reifen in Mitteleuropa nicht.



BACHBLÜTEN
Man glaubt, dass man erblich negativ belastet sei (37 Wild Rose)
- Diese Menschen glauben, dass sie erblich negativ belastet sei  
- Mit der dementsprechender Bachblüte glauben sie nicht mehr, dass sie erblich belastet seien

BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unverstanden (38 Willow)
- Diese Menschen fühlen sich absolut unverstanden  
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich wieder verstanden


ERNÄHRUNG
Ursache und Auslöser
Einerseits haben stark veränderte Lebensbedingungen in der Industriegesellschaft innerhalb sehr kurzer Zeit zu einer starker Abnahme der körperlichen Aktivität in Beruf und Freizeit geführt, ohne die Ernährung an den verringert Energiebedarf angepasst worden ist.


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