Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 05.03.18-11.03.18


FLIEDER

Der Flieder ist im Frühling mit seinen lilanen oder weißen Blüten eine bezaubernde Zierde von zahlreichen Gärten. Sein Duft ist geradezu betörend. Schon im Mittelalter fand der Flieder in Bauerngärten Mitteleuropas ein Zuhause. Obwohl sein Duft so lieblich ist, ist der gesamte Flieder ausgeprägt bitter, weshalb er auch kaum von fressenden Tieren, seien es Insekten oder Säugetieren heimgesucht wird. Seine Bitterkeit ist es auch, die den Flieder zu einem Heilmittel bei Fieber und Verdauungsschwäche machen.
Flieder ist eine Pflanzengattung aus der Familie der  Ölbaumgewächse. Sie umfasst etwa 20 bis 25  Arten. Sie sind hauptsächlich in Asien sowie in Südosteuropa verbreitet. Der gemeine Flieder wird häufig als Zierstrauch gepflanzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
tonisierend, Fieber, Verdauungsschwäche, Blähungen, Schluckauf, Durchfall, Mundschleimhautentzündungen,  Gicht, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Syringa vulgaris
Pflanzenfamilie:
Ölbaumgewächse = Oleaceae
englischer Name:
Common Lilac
volkstümlicher Name:
Lila
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter, Früchte, Rinde junger Zweige
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, ätherische Öle, Alpha-Pinene, Syringin, Anisaldehyde, Farnesol
Sammelzeit:
Frühling

Anwendung
Besonders der Gemeine Flieder, aber auch Sorten anderer Arten und Kreuzungen werden als Ziersträucher in Parks und Gärten verwendet. Einige Sorten werden als Schnittblume verwendet. Die Fliederblüte schmückt in Deutschland oft Ausfuhrwagen und Hemden bei Herrentagspartien am  Vatertag.
Blüten
Die Blüten trinkt man als Tee zur Stärkung der Verdauung. Dazu nimmt man ein bis zwei Teelöffel der getrockneten Blüten pro Tasse Wasser. Man gießt das kochende Wasser über die Blüten und lässt fünf Minuten ziehen. Davon trinkt man zwei bis drei Tassen täglich. Obwohl die Blüten sehr lieblich duften, schmeckt der Tee bitter.
Blätter
Bei Fieber trinkt man zwei bis drei Tassen täglich von einem Tee aus den Blättern des Flieders. Man nimmt nur einen knappen Teelöffel der getrockneten Blätter pro Tasse Tee. Der Tee schmeckt sehr bitter.
Rinde
Auch aus der zerstoßenen Rinde kann man einen Tee bei Fieber zubereiten. Die Zubereitung erfolgt wie bei den Blättern.
Früchte
Aus den Früchten kann man einen Tee gegen Verdauungsbeschwerden und Schluckauf zubereiten.
Äußerlich
Bäder mit einem Tee aus den Blättern, Blüten oder der Rinde des Flieders helfen bei rheumatische Schmerzen und Gichtattacken. Man kann auch einen Ölauszug mit den getrockneten Fliederblüten zubereiten. Solch ein Ölauszug hilft als Einreibung gegen rheumatische Schmerzen.

Geschichtliches
Schon im 10. Jahrhundert wurde der Flieder von den Mauren in Spanien eingeführt. Im 16. Jahrhundert kam er dann auch in Mitteleuropa und England an. Weil er so schön aussieht und so gut duftet, wurde er häufig in Bauerngärten angebaut. Sein türkischer Name "Lilac" wurde im deutschsprachigen Raum zu "lila", denn für die hellviolette Farbe gab es vorher noch gar keine eigene Bezeichnung. Als Blumensymbol steht der Flieder für die romantische, unschuldige Liebe.

Pflanzenbeschreibung
Die Vertreter dieser Gattung wachsen als sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Die Zweige sind manchmal vierflügelig. Die gegenständigen, meist gestielten Laubblätter der meisten Fliederarten sind einfach, selten fiederteilig; fiederförmige Blätter haben zum Beispiel Syringa laciniata und Syringa pinnatifolia. In oft auffälligen, unterschiedlich aufgebauten Blütenständen sind viele Blüten zusammengefasst. Die Blütezeit der meisten Arten und Sorten erstreckt sich von Mai bis Juni. Die zwittrigen,  radiärsymmetrischen Blüten sind vierzählig. Die Blüten der Fliederarten und Sorten kommen in vielen Farben von dunkelviolett über violett-rot zu gelb oder weiß vor und verbreiten meist einen starken Duft. Die vier Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen. Auch die vier Kronblätter sind verwachsen. Es sind nur zwei Staubblätter vorhanden. Der  Fruchtknoten ist oberständig. Der Griffel ist kürzer als die Staubblätter.
Es werden wenigsamige Kapselfrüchte gebildet. Die Samen sind geflügelt.
Der Flieder ist auf dem Balkan und im mittleren Osten heimisch. In Mitteleuropa kommt er häufig in Gärten vor und manchmal auch verwildert. Er bevorzugt kalkreiche, nährstoffreiche Böden und sonnige Standorte. Aber auch im Halbschatten kann er gedeihen. Der Flieder ist ein kleiner Baum oder Strauch, der bis zu sechs Meter hoch werden kann. Die Blätter sind spitz eiförmig und ganzrandig. Zwischen Mai und Juni blühen die kolbenartigen Blüten, die stark lieblich duften. Die Blüten sind meistens violett oder weiß. Der Flieder, der hier beschrieben wird, ist übrigens nicht verwandt mit dem Holunder, der vor allem in Norddeutschland auch den Namen Flieder trägt.

Anbautipps
Den Flieder kann man in den meisten Gartencentern als junge Pflanze kaufen. Man pflanzt ihn an einen sonnigen Platz, wo er Platz hat, bis zu 6 Meter hoch zu werden. Oft wird er aber auch nur 3 Meter hoch. Der Flieder braucht in trockenen Zeiten Wasser, sollte aber nicht zu feucht stehen, denn Staunässe mag er nicht. Wenn es dem Flieder gut geht, kann er recht buschig und umfangreich werden. Er braucht aber mehrere Jahre, um groß zu werden.

Sammeltipps
Im Frühjahr sammelt man die Rinde junger Zweige. Die Blätter sammelt man, wenn sie frisch ausgetrieben sind und die Blüten, wenn sie sich gerade entfaltet haben. Man trocknet sie zügig an einem warmen, luftigen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Wenn die Früchte reif sind, kann man auch diese ernten.




GARTENKRESSE

Die Gartenkresse wird meistens in Form von Keimlingen angebaut und verwendet. Die Pflänzchen keimen sehr schnell und sind innerhalb von einer Woche soweit, dass man sie essen kann. Im späten Winter kann man sie in einer Schale auf Küchenpapier im Haus anbauen und hat nach kürzester Zeit erste Anbauerfolge, lange bevor im Frühling das erste Gemüse sprießt. Die Kresse enthält Vitamin C und Senfölglykoside, die die Kresse würzig scharf machen.
Gartenkresse ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kressen innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Es wird vermutet, dass die Gartenkresse aus West- oder Zentralasien stammt; dort kommt sie auch heute noch wild vor. Als Kulturpflanze wird sie vielseitig verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, harntreibend, Asthma, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung,  Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Milch fördernd
wissenschaftlicher Name: Lepidium sativum
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Garden Cress
volkstümlicher Name:
Kresse
Verwendete Pflanzenteile:
Keimlinge, Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Ätherische Öle, Senfölglykoside, Schleim, Schwefel, Alkaloid
Sammelzeit:
Frühjahr

Anwendung
Die Kresse regt Appetit und Stoffwechsel an und wirkt bei Frühjahrsmüdigkeit aufmunternd. Sie kann gegen Entzündungen der Harnorgane helfen. Die Kresse kann die Atmung erleichtern und dadurch Asthma lindern. Bei stillenden Müttern kann die Kresse die Milchbildung anregen. Am besten wendet man die Kresse frisch an, d.h. frisch auf Brot, in Salaten, Kräuterquarks oder Kräuterbutter.
Nutzung
Gartenkresse schmeckt roh leicht scharf, der Geschmack erinnert an Senf und Rettich, was am Gehalt an Senfölglycosiden liegt. In den Lebensmittelhandel gelangen und in der Küche verwendet werden vor allem die  Keimlinge, die etwa eine Woche nach der Aussaat geerntet werden können. Verwendet werden die Sorten dieser Art frisch für kalte Aufstriche, besonders solche auf Frischkäse- oder Quarkbasis, und für Salate. Manchmal streut man die gehackten Blätter auf warme Speisen, wie Gemüsesuppen oder Eierspeisen. Auch beliebt sind gehackte Gartenkresseblätter auf Butter- oder Schmalzbrot. Die Gartenkresse gehört zu den sieben Kräutern in der Frankfurter Grünen Sauce. Des Weiteren findet die Gartenkresse Verwendung in der  Bioindikation. Bei diesem Kressetest kann anhand des Keimverhaltens eine Belastung von Luft, Wasser und Boden detektiert werden.
Geschichte
Die meistverbreitete einjährige Gartenkresse stammt vermutlich aus dem vorderen Orient, ihre Samen wurden schon in alten Pharaonengräbern gefunden. Auch Griechen und Römer schätzten sie.  Karl der Große verordnete ihren Anbau in seinen Kapitularien.
Kultur
Die Kultur der Gartenkresse kann auf unterschiedlichen Materialien und Erde stattfinden, wobei das traditionell genutzte  Perlitsubstrat ebenso wie Celluloseflocken und geschäumte Kunststoffe zunehmend von Anzucht vliesen aus Flachs- und Hanffasern verdrängt werden. Als Vorteile werden der geringere Düngebedarf, die rasche Auskeimung und der schnelle Wuchs der Kresse sowie die einfachere Entsorgung der Anzuchtvliese genannt.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Gartenkresse ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 40 Zentimetern. Die Stängel sind aufrecht, kahl, bläulich grün und nach oben verzweigt. Die Laubblätter sind dünn, hellgrün und wenigstens am Rande des Blattstiels borstlich behaart. Die Grundblätter sind meist leierförmig-fiederschnittig mit meist verkehrt-eiförmigen, eingeschnittenen oder gezähnten, stachelspitzigen Abschnitten. Die unteren Stängelblätter sind meist doppelt bis einfach fiederschnittig, mit gezähnten, stachelspitzigen Abschnitten. Die mittleren und oberen Stängelblätter sind von verschiedener Form, meist etwas fiedrig zerschlitzt, seltener nur gezähnt. Die obersten Stängelblätter sind meist linealisch, ganzrandig und spitz.
Generative Merkmale
Die traubigen Blütenstände sind end- oder seitenständig. Die zwittrigen Blütensind vierzählig. Die vier  Kelchblätter sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimetern elliptisch und auf dem Rücken oft borstig-flaumig. Die vier weißen bis rosafarbenen Blütenkronblätter sind 1,5- bis 1,7-mal so lang wie die Kelchblätter; sie sind länglich-spatelförmig. Die Staubbeutel sind oft violett. Die Schoten sind meist 5 bis 6 Millimeter lang und 3 bis 4 Millimeter breit, etwas zusammengedrückt und von der Mitte bis zur Spitze deutlich geflügelt.



BACHBLÜTEN
Man ist im unklaren in seinen Zielvorstellungen, innerlich unzufrieden, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet (36 Wild Oat)
-
Diese Menschen sind in ihren Zielvorstellungen im Unklaren, sind innerlich unzufrieden, der seine
 Lebensaufgabe nicht findet
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sehen diese Ihre Ziele klarer und sind nicht mehr unzufrieden, da sie
 die Lebensaufgabe finden


BACHBLÜTEN
Man fühlt sich apathisch, teilnahmslos, Resignation, innere Kapitulation (37 Wild Rose)
-
Diese Menschen fühlen sich apathisch, auch teilnahmslos, sie Resignieren und kapitulieren innerlich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlt apathisch, sind kaum teilnahmslos, und kapitulieren kaum mehr


ERNÄHRUNG
Biologische Wertigkeit von Eiweiß

Qualität von Eiweiß wird durch seine Aminosäure-Zusammensetzung bestimmt. Die „biologische Wertigkeit eines Proteins gibt an, wie gut es für den Körper nutzbar ist. Das heißt, in welchem Ausmaß das aufgenommene Protein mit seinen Aminosäuren für die Synthese von Körpereigenen Eiweiß genutzt wer-den kann. Das Hühnerei dient als Referenzwert von 100. Tierische Proteine haben im Durchschnitt höhere biologische Wertigkeit, als pflanzliche.

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